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	<title>Oberheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberheim&amp;diff=45338&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Allgemeines */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-03-10T19:35:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Allgemeines: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Unternehmen. Für den Pfarrer und Abgeordneten gleichen Namens siehe [[Ludwig Oberheim]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
|Name              = Oberheim Electronics&lt;br /&gt;
|Logo              = Oberheim Electronics.svg&lt;br /&gt;
|Unternehmensform  = &lt;br /&gt;
|ISIN              = &lt;br /&gt;
|Gründungsdatum    = 1969&lt;br /&gt;
|Auflösungsdatum   = 1985 &lt;br /&gt;
|Auflösungsgrund   = von [[Gibson Guitar Corporation|Gibson]] aufgekauft&lt;br /&gt;
|Sitz              = [[Los Angeles]], [[Vereinigte Staaten]]&lt;br /&gt;
|Leitung           = &lt;br /&gt;
|Mitarbeiterzahl   =  &lt;br /&gt;
|Umsatz            =  &lt;br /&gt;
|Stand             = &lt;br /&gt;
|Branche           = [[Musikinstrument]]e&lt;br /&gt;
|Homepage          = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war einer der bekanntesten Hersteller von [[Synthesizer]]n in den 1970er und 1980er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberheim Dual Manual 8Voice keyboard.jpg|mini|rechts|Oberheim-Synthesizer]]&lt;br /&gt;
Oberheim (Oberheim Electronics) wurde 1970 von Tom Oberheim gegründet. Ursprünglich stellte er elektronische Effektgeräte her und war kurzzeitig Vertreter von [[ARP Instruments]]. Oberheim gehörte zu den Pionieren bei der Entwicklung des Synthesizers in den frühen 1970er Jahren. So produzierte Oberheim mit dem &amp;#039;&amp;#039;DS-2&amp;#039;&amp;#039; den ersten digitalen [[Sequenzer (Musik)|Sequenzer]] und mit dem Synthesizer Expansion Module (SEM) den ersten [[Polyphonie (Elektrophon)|polyphonen]] Synthesizer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich nur als monophones Expander-Modul für den [[Moog Minimoog|Minimoog]] gedacht, erschien das SEM-Modul ab Mitte der 1970er Jahre auch als zwei-, vier- und achtstimmige Tastaturversion (Two, Four und Eight Voice genannt) in einem [[Flightcase]]-Gehäuse. Hierbei wurden die SEM-Module einfach nebeneinander, beim Eight-Voice sogar in zwei Vierer-Reihen übereinander angeordnet. Diese Synthesizer waren die ersten [[Multitimbralität|multitimbralen]] Synthesizer der Welt, da man jedem enthaltenen Modul bei Bedarf einen eigenen Tastaturbereich zuordnen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1980 war das SEM-Modul dann der Ausgangspunkt einer ganzen Reihe spektakulärer, einfach zu bedienender Synthesizer. Hierzu gehören die Modelle OB-X, OB-Xa, beide jeweils als vier-, sechs- und achtstimmig polyphone Variante erhältlich, die reine Preset-Version OB-Sx 4-, 5- oder 6-stimmig sowie der 1983 erschienene, 8-stimmige &amp;#039;&amp;#039;OB-8&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der multitimbrale Grundgedanke wurde bei diesen Geräten zunächst wieder aufgegeben, wobei aber zumindest die Modelle OB-Xa und OB-8 immerhin noch bitimbral waren, da hier Split- und Dual-Klänge möglich sind. Gegenüber den alten Vorgängern waren die SEM-Module nun als kompakte Voice-Cards unter der Gehäusehaube verschwunden und wurden durch ein einziges, einheitliches Bedienpanel bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die späteren OB-8-Modelle &amp;#039;&amp;#039;Version B&amp;#039;&amp;#039; waren mit einer MIDI-Schnittstelle ausgerüstet und verfügten auf dem Bedienpanel über eine zusätzliche Beschriftung für die Zweitfunktionen diverser Bedienknöpfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 erschien der [[Xpander]], ein Synthesizer-Modul mit der von Oberheim entwickelten &amp;#039;&amp;#039;Matrix Modulation&amp;#039;&amp;#039;. Diese erinnert an die Möglichkeiten der freien Patchverbindungen eines Modularsystems. Der Xpander hatte keine Tastatur und musste über eine per MIDI angeschlossene externe Tastatur gespielt werden. Die Controller-Möglichkeiten, die MIDI-Implementation, sowie die sehr üppige Ausstattung mit sechs Stimmen (2x[[VCO]], 15-fachem Multimode-Filter [[Spannungsgesteuertes Filter|VCF]], 5 [[ADSR|Hüllkurvengeneratoren]], 5 [[Low Frequency Oscillator|LFO]]s, Matrix-Modulation etc.) waren ein Novum zu dieser Zeit. Der Xpander kostete damals rund 10.000 DM. Die sechs Stimmen konnten einzeln mit individuellen Klängen über [[MIDI]] angesteuert und gespielt werden, was zu dieser Zeit bei keinem anderen Gerät zu finden war. Die Besonderheit war die hybride Bauweise: Oszillatoren und Filter waren analoge Schaltungen, [[Low Frequency Oscillator|LFO]], EG, Matrix-Modulation etc. dagegen wurde von zwei [[Intel]]-[[8088]]-[[Prozessor]]en gesteuert. Einerseits ermöglichte diese Aufteilung den großen Funktionsumfang, andererseits sind die Hüllkurven, vor allem aus heutiger Sicht, eher etwas träge und eignen sich besser für Pad-Sounds als scharfe Attack- oder Bass-Klänge. Für die Entwicklung des Xpanders und dessen 12-stimmig polyphoner Tastaturversion Matrix-12 war im Wesentlichen Marcus Ryle verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besagter Matrix-12 kam 1985 für ca. 15.000 DM auf den Markt und war ein doppelter [[Xpander]] mit Tastatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 wurde der Matrix-6 eingeführt, vielleicht mehr eine Antwort auf die Fertigungsweise und Preispolitik aus Fernost als ein halber Matrix-12. Der Matrix-6 war ein stark abgespeckter Matrix-12-Xpander und hatte neben den beiden [[Digitally Controlled Oscillator|DCOs]], zwei [[Low Frequency Oscillator|LFO]]s, einen einfachen 24dB/oct LP-Filter und drei Hüllkurvengeneratoren. Trotz dieser Einbußen klang der Matrix-6 aber ganz eindeutig nach Oberheim. Der Matrix-6 kostete damals rund 4.500 DM. Vom Matrix-6 gab es eine Einschubversion, den Matrix-6 R. Der Matrix-1000 ist ein Matrix-6/6R mit 1000 Patches, davon 800 ROM-Presets, aber ohne das Bedienfeld auf einer HE. Er ist über Midi vollständig steuerbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Matrix 1000 gab es zunächst in einer schwarzen und später in einer weißen Gehäusefarbe. Bei den jüngeren Modellen wurde ein störendes Netzteil-Brummen beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Modell-Name Matrix ist auf die integrierte Matrix-Modulation zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberheims hatten ihren eigenen und sehr spezifischen Klang, der auf vielen 1980ern- und spät 1980er-LA-WestCoast-Produktionen zu finden war. Gerade die Synth-Horn-Patches werden mit den [[Toto (Band)|Toto]]-Hits aus den 1980er Jahren in Verbindung gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Oberheim-Synthesizer basierten auf der analogen [[Subtraktive Synthese|subtraktiven Synthese]]. Der Oberheim-Klang war dafür bekannt, besonders kraftvoll, aber auch warm und weich zu sein. Eines der berühmtesten Beispiele für den druckvollen Klang der Oberheim-Synthesizer ist auf dem Lied [[Jump (Lied)|Jump]] von [[Van Halen]] zu hören, welches mit einem OB-Xa eingespielt wurde. Das ausgesprochen harmonische Zusammenspiel des DSX-Sequencers mit dem Synthesizer OB-8 gegen Ende des Liedes &amp;#039;&amp;#039;Every Little Thing She Does Is Magic&amp;#039;&amp;#039; der Gruppe [[The Police]] ist ein Meisterwerk der Synthesizerprogrammierung. Beispiele für weiche Klänge hört man auch auf den frühen Aufnahmen der [[Pat Metheny]] Group, deren Pianist [[Lyle Mays]] auf einem 4-Voice insbesondere Flächen programmierte und eine besonders hohlartig klingende Variation zu einer für sich unverkennbaren Klangfarbe machte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ YouTube | id = VF4jJOrx4rU }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Komplexität der Matrix-Serie stellt vor allem die Verwendung durch Jazz-Saxophonisten [[Michael Brecker]] unter Beweis. Dieser verwendete zunächst den Xpander, danach einen Matrix-12 zusammen mit verschiedenen FM-Modulen und Samplern als Soundmodul für sein Spiel mit dem Steinerphone, einem später von Akai als EWI vermarkteten [[Blaswandler]]. Dies ermöglichte ihm ein hochkomplexes Improvisationsspiel mit einer sehr expressiven Klangvielfalt. Besonders bemerkbar machte sich dabei die Verwendung des Rotating-Modus, welcher durch die Folge von zuvor festgesetzten Intervallen zu bestimmten Tönen zum polyphonen Spiel des eigentlich nur monophonen EWI befähigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ YouTube | id = tPUBp9uTLIw }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://mazandkilgore.com/?p=16 |titel=Harmonic Expansionism |werk=Maz &amp;amp; Kilgore |datum=2010-10-27 |offline= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20101027003133/http://mazandkilgore.com/?p=16 |archiv-datum=2010-10-27 |abruf=2022-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele der Pionierunternehmen zwangen die wirtschaftliche Konkurrenz aus Fernost und neue Techniken wie [[FM-Synthese]] und [[Sampling (Musik)|Sampling]] das Unternehmen in die Knie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1985 gehört der Name Oberheim der Firma [[Gibson Guitar Corporation|Gibson]], die Effektgeräte für [[E-Gitarre]]n sowie [[MIDI]]-Module und [[Keyboard]]s darunter verkauft. Schon 1987 gründete Tom Oberheim das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Marion Systems&amp;#039;&amp;#039;, aber erst 1994 folgten mit dem &amp;#039;&amp;#039;OB-MX&amp;#039;&amp;#039; und einem neuen Matrix-1000 wieder Synthesizer unter neuem Namen, aber im typischen Oberheim-Design.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1990er Jahre produzierte das mit [[Sakralorgel]]n bekannt gewordene italienische Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Viscount&amp;#039;&amp;#039; einige Geräte unter dem Markennamen &amp;#039;&amp;#039;Oberheim-Viscount Joint Venture&amp;#039;&amp;#039;. Unter den Produkten fand sich auch der Synthesizer [[OB-12]], der jedoch außer dem Namen nicht viel mit den alten Geräten von Oberheim gemeinsam hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2021 erhielt Tom Oberheim von Music Tribe die Rechte an der Marke in mehreren Ländern zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://musictech.com/news/uli-behringers-music-tribe-transfers-rights-of-oberheim-trademark-back-to-tom-oberheim/ |titel=Uli Behringer’s Music Tribe transfers rights of Oberheim trademark back to Tom Oberheim |sprache=en-GB |abruf=2022-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Zusammenarbeit mit Sequential und dem früheren Oberheim-Ingenieur Marcus Ryle&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lasse Eilers |url=https://www.gearnews.de/oberheim-sequential-ob-x-synthesizer/ |titel=Oberheim tut sich mit Sequential zusammen – kommt der neue OB-X? |datum=2022-04-12 |abruf=2022-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelte Oberheim den neuen OB-X8, welcher eine Art „Best-Of“ der klassischen OB-Serie (OB-X, OB-Xa, OB-8) darstellt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rüdiger Gaenslen |url=https://www.amazona.de/test-oberheim-ob-x8-analog-synthesizer/ |titel=Test: Oberheim OB-X8, Analog-Synthesizer |datum=2022-09-28 |abruf=2022-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und seit Mitte 2022 erhältlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oberheim Electronics}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Los Angeles)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hersteller von elektronischen Musikinstrumenten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gibson Guitar Corporation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Los Angeles)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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