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	<title>Oberhalbstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberhalbstein&amp;diff=74954&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut: /* Gemeinden */ akt</title>
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		<updated>2024-02-29T15:03:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gemeinden: &lt;/span&gt; akt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt das Tal Oberhalbstein (rätoromanisch Surses); Weitere Bedeutungen sind unter [[Surses (Begriffsklärung)]] aufgeführt.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberhalbstein nordwärts.jpg|mini|Sot Gôt (unterer Teil des Oberhalbsteins)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberhalbstein as seen from Piz Grevasalvas.jpg|mini|Sur Gôt (oberer Teil des Oberhalbsteins)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberhalbstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|De-Oberhalbstein.ogg}}, rätoromanisch und offiziell {{Audio|Roh-surmiran-Surses.ogg|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Surses&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}, ist ein Tal im [[Kanton Graubünden]]. Es liegt zwischen [[Tiefencastel]] und dem [[Julierpass]] und wird vom Fluss [[Julia (Fluss)|Julia]] (rätoromanisch &amp;#039;&amp;#039;Gelgia&amp;#039;&amp;#039;) durchflossen. Das Gebiet des Tales entspricht dem Gemeindegebiet von [[Surses]]. Das Oberhalbstein gehört zur Region [[Surmeir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung und Sprache ==&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der knapp 2500 Talbewohner spricht das [[Bündnerromanisch|rätoromanische]] [[Idiom (Bündnerromanisch)|Idiom]] [[Surmeirische Sprache|Surmeirisch]] (rätoromanisch &amp;#039;&amp;#039;Surmiran&amp;#039;&amp;#039;). Durch [[Zuwanderung]] wird die Bedeutung der deutschen Sprache aber immer grösser. In [[Bivio]], dem höchstgelegenen Ort des Tales, wird auch {{itS}} gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name und Geografie ==&lt;br /&gt;
Das Tal hat seinen Namen vom &amp;#039;&amp;#039;Conterser Stein&amp;#039;&amp;#039; (romanisch &amp;#039;&amp;#039;Crap Ses&amp;#039;&amp;#039; {{Coordinate |text=CH1903 &lt;br /&gt;
|NS= 46.635948 &amp;lt;!-- {{subst:CH1903-WGS84|764.3102|167.2142||koor=B }} --&amp;gt; &lt;br /&gt;
|EW= 9.584709 &amp;lt;!-- {{subst:CH1903-WGS84|764.3102|167.2142||koor=L }} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|region = CH-GR&lt;br /&gt;
|name=Conterser Stein|type=landmark}}) unterhalb von [[Cunter]] beim Taleingang. Die untere Talstufe bis Tinizong heisst Sotgôt (unterhalb des Waldes), jene darüber Surgôt (oberhalb des Waldes). Das namensmässige Gegenstück zum «Oberhalbstein» bzw. romanisch «Surses» ist das «Sotses» (deutsch selten «Unterhalbstein»), welches das vordere Albulatal (etwa von Filisur bis zur Lenzerheide) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Oberhalbstein hat eine Ausdehnung von fast 325&amp;amp;nbsp;km². Der tiefste Punkt befindet sich bei Tgant Ladrung zwischen Cunter und Tiefencastel und ist {{Höhe|995|CH-m}} hoch. Der höchste Punkt ist der [[Piz Calderas]] ({{Höhe|3397|CH-m}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Jahr 2006 geschaffene Naturpark [[Parc Ela]] ist mit 250&amp;amp;nbsp;km² der grösste Naturpark der Schweiz. Auf einem Viertel der Fläche des Oberhalbsteins und des [[Albulatal]]s will der Naturpark mit einer betont sanften Entwicklung den ländlichen Tourismus fördern und das Gebiet als Freizeit- und Erholungsgebiet präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden ==&lt;br /&gt;
Im Oberhalbstein bestanden bis Ende 2015 neun [[Politische Gemeinde|politische Gemeinden]]: (von Nord nach Süd) [[Salouf]], [[Riom-Parsonz]], [[Cunter]], [[Savognin]], [[Tinizong-Rona]], [[Mulegns]], [[Sur GR|Sur]], [[Marmorera]] und [[Bivio]]. Ausser Salouf lagen alle Orte an der [[Julierpass]]strasse (Riom-Parsonz hatte beim Crap Ses eine [[Exklave]], die an der Strasse lag). Am 1. Januar 2016 fusionierten die neun Gemeinden zur Gemeinde [[Surses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vom Kanton Graubünden favorisierte Fusion aller Gemeinden des Tales scheiterte zunächst Anfang März 2006 vorwiegend an den kleineren Gemeinden. In getrennten und gleichzeitig stattfindenden Gemeindeversammlungen sagten zwar fast 60 % der Stimmenden Ja zum Projekt. Weil sich aber die Gemeinden Cunter, Marmorera, Salouf, Sur und Tinizong-Rona gegen den Zusammenschluss aussprachen und das benötigte [[Quorum (Politik)|Quorum]] von 85 % der Stimmen nicht zustande kam, scheiterte das Projekt. Die Bündner Regierung hatte die erstmalige Fusion eines ganzen Kreises mit einem «Fusionsgeschenk» von 9,25 Millionen Franken aus der Kantonskasse stark propagiert. In einem zweiten Anlauf gelang die Fusion zur Gemeinde [[Surses]] auf den 1. Januar 2016.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/dfg/afg/aktuelles/Seiten/Ein-%C3%BCberzeugtes-Ja-auch-in-Savognin.aspx Ein überzeugtes Ja auch in Savognin] Kanton Graubünden, Amt für Gemeinden, Mitteilung vom 27. April 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet des Oberhalbsteins ist identisch mit dem einstigen [[Kreis Surses]]. Dieser war einer von vier Kreisen des ehemaligen [[Bezirk Albula|Bezirks Albula]] und blieb nach der Bündner Gebietsreform für überkommunale Aufgaben noch bis zum 31. Dezember 2017 innerhalb der neu geschaffenen [[Region Albula]] bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Bekannte Ferienorte im Oberhalbstein sind [[Savognin]] und [[Bivio]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Talauswärts gesehen liegen rechts die [[Albula-Alpen]] und links die [[Oberhalbsteiner Alpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das gesamte Oberhalbstein führt die [[Veia Surmirana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Im Juni 2006 wurde die erste professionelle Theater- und Musikbühne in der rätoromanischen Schweiz unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Origen&amp;#039;&amp;#039; auf der Burg Riom eröffnet. Dazu wurde im Inneren der Burg eine Holzkonstruktion mit Bühne und Zuschauerrängen mit 311 Plätzen errichtet. Als erstes Werk wurde die rätoromanische Oper &amp;#039;&amp;#039;Benjamin&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Oberhalb von Salouf liegt [[Ziteil]], das höchstgelegene Gotteshaus Europas. Die Wallfahrtskirche mit Pilgerhaus liegt auf einer Höhe von {{Höhe|2429|CH-m}}.&lt;br /&gt;
* Die auf 2000 Meter über Meer gelegene [[Alp Flix]] oberhalb von Sur erlangte im Zusammenhang einer Untersuchung der Schweizer Naturmuseen nationale Aufmerksamkeit, als dort im Rahmen des Projekts &amp;#039;&amp;#039;Schatzinsel Alp Flix&amp;#039;&amp;#039; sämtliche vorkommenden Tier- und Pflanzenarten wissenschaftlich untersucht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|8075|Oberhalbstein|Autor= Jürg Simonett|Datum=2010}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ethorama|wjlibY65GfJKoNc7iSME}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4042921-0|VIAF=248964013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberhalbstein| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft im Kanton Graubünden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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