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	<title>Oberhaching - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberhaching&amp;diff=177688&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nillurcheier: /* Gemeinderat */ erst ab Mai</title>
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		<updated>2026-03-16T16:14:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gemeinderat: &lt;/span&gt; erst ab Mai&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Oberhaching COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/01//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/35//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Oberhaching in M.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Oberbayern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = München&lt;br /&gt;
|Höhe              = 576&lt;br /&gt;
|PLZ               = 82041&amp;lt;br /&amp;gt;82064 &amp;lt;small&amp;gt;(Jettenhausen)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 089&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09184134&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE OHA&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 9 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse           = Alpenstraße 11&amp;lt;br /&amp;gt;82041 Oberhaching&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.oberhaching.de/ www.oberhaching.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Stefan Schelle&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = CSU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberhaching Luftbild Panorama Sued.jpg|mini|Luftbild-Panorama aus Deisenhofen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Deisenhofen.jpg|mini|Die [[Pfarrkirche]] St. Bartholomäus in Deisenhofen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberhaching&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt südlich von [[München]] bzw. östlich von [[Grünwald]]. Nach Süden schließen sich [[Sauerlach]] und [[Straßlach-Dingharting]] an, nach Nordosten [[Taufkirchen (bei München)|Taufkirchen]] und [[Unterhaching]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geologie|Geologisch]] ist das [[Gleißental]] durch den anstehenden [[Nagelfluh]] zu erklären. In diesem harten, widerstandsfähigen Material bildete sich in der [[Eiszeitalter|Eiszeit]] eine glaziale Abflussrinne, in der einst die [[Isar]] strömte, bis sie bei Grünwald ein neues Bett gegraben hatte. Im [[Mittelalter]] fand sich in diesem Nagelfluh das ideale Material für die Fundamente der [[Frauenkirche (München)|Münchner Frauenkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat neun [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank |objekt=Gemeinde Oberhaching |val=438 |abruf=2019-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=88330265661 |objekt=Gemeinde Oberhaching |abruf=2021-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em |anzahl=2 |gesamtbreite=31em |liste=&lt;br /&gt;
* [[Deisenhofen (Oberhaching)|Deisenhofen]] ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Furth (Oberhaching)|Furth]] ([[Dorf]])&lt;br /&gt;
* [[Gerblinghausen]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Jettenhausen (Oberhaching)|Jettenhausen]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Kreuzpullach]] ([[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Laufzorn]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
* [[Oberbiberg]] (Kirchdorf)&lt;br /&gt;
* Oberhaching (Pfarrdorf)&lt;br /&gt;
* [[Ödenpullach]] (Dorf)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhaching, Deisenhofen und Furth bilden mittlerweile eine geschlossene Siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geotope ===&lt;br /&gt;
* ehemaliger Steinbruch Deisenhofen, Geotop-Nummer 184A003&lt;br /&gt;
* [[Gleißental]], Geotop-Nummer 184R002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaftsschutzgebiete ===&lt;br /&gt;
* LSG Perlacher und Grünwalder Forst einschließlich des Gleißentales (LSG-00534.01)&lt;br /&gt;
* LSG Südliches Gleißental im Gebiet der Gemeinden Dingharting und Oberbiberg (LSG-00286.01)&lt;br /&gt;
* LSG Deisenhofener Forst (LSG-00113.01)&lt;br /&gt;
* LSG Hachinger Tal im Gebiet der Gemeinden Oberhaching und Taufkirchen (LSG-00600.01)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberhaching.jpg|mini|hochkant=1.8|Oberhaching: St. Stephan bei [[Föhn]] mit den [[Bayerische Alpen|Bayerischen Alpen]] im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name Oberhaching geht, wie [[Unterhaching]], das Hachinger Tal und der [[Hachinger Bach]], auf eine [[Bajuwaren|bajuwarische]] Siedlung zurück, die von dem Bajuwarenfürsten Hacho gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zahlreichen [[Kelten]]schanzen im Gemeindegebiet belegen jedoch eine deutlich frühere Besiedelung. Die strategisch günstige Lage an der Aufweitung des [[Gleißental]]es, einer ehemaligen glazialen Abflussrinne des Gleißentals mit dem Hachinger Bach, in das weite Hachinger Tal und die [[Münchner Schotterebene]] erklärt die kontinuierliche Besiedelungsgeschichte. Hier war frisches Wasser und fester, trockener und überschwemmungssicherer Boden nahe zusammenliegend verfügbar. Auch die [[Römerstraße]] von [[Salzburg]] nach [[Augsburg]] ([[Via Julia]]) querte das Gleißental an dieser Stelle. Die früher als römisch angenommenen Legionslager und Schanzen&amp;lt;ref name=&amp;quot;obbarchiv1841&amp;quot;&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=RQFKAAAAcAAJ&amp;amp;lpg=PA31&amp;amp;ots=lFxJvkt_k_&amp;amp;dq=gleisen%20thal%20%20r%C3%B6mer&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA32#v=onepage&amp;amp;q=gleisen%20thal%20%20r%C3%B6mer&amp;amp;f=false Beschreibung der zwei Legions-Lager bei Deisenhofen], Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte, Band 3, S.&amp;amp;nbsp;32ff, Verlag Georg Franz, München, 1841, Google eBook.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bnf1881karte&amp;quot;&amp;gt;[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b53023088r Münchens Umgebung, topographisch, historisch und archaeologisch], dargestellt von Ludwig Sailer, Verlag C.&amp;amp;nbsp;Fritsch, München, 1881, Bibliothèque nationale de France.&amp;lt;/ref&amp;gt; sind heute als [[Keltische Nationen|keltischen]] Ursprungs erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bietet sich am Kyberg, einem ins Gleißental hineinragenden Höhenrücken, ein weiter Blick in die Ebene. Hier finden sich Reste einer [[Steinzeit|steinzeitlichen]] Besiedelung, und hier wird auch der Fürstensitz aus bajuwarischer Zeit vermutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kyberg&amp;quot;&amp;gt;Johannes Pätzold, Klaus Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Ein späthallstattzeitlicher Herrensitz am Kyberg bei Oberhaching im Landkreis München: kurzer Vorbericht zu den Ausgrabungen 1959 bis 1961.&amp;#039;&amp;#039; München 1961.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute steht hier das Rathaus. Überreste aus der [[Merowingerzeit]] im achten Jahrhundert nach Christus wurden in Oberhaching gefunden: in Form von 17 Körpergräbern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/oberhaching-ort29194/ortsgeschichte-modern-aufbereitet-oberhachinger-chronik-zum-1275-geburtstag-93564020.html |titel=Ortsgeschichte modern aufbereitet: Oberhachinger Chronik zum 1275. Geburtstag |datum=2025-02-11 |sprache=de |abruf=2026-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von Haching findet sich in einer Schenkungsurkunde von Abt Petto an das [[Kloster Schäftlarn]] aus dem Jahr 806.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alois Weissthanner |Titel=Die Traditionen des Klosters Schäftlarn 760–1305 |Verlag=Beck |Ort=München |Datum=1953 |Kapitel=21 |Seiten=29-32}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Deisenhofen ist in einer Schenkung an das [[Kloster Tegernsee]] unter Abt Eberhard (1068–1091) erwähnt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Acht |Titel=Die Traditionen des Klosters Tegernsee 1003–1242 |Verlag=Beck |Ort=München |Datum=1952 |Kapitel=96 |Seiten=74-76}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Furth im Testament des Pfalzgrafen [[Friedrich II. von Wittelsbach|Friedrich von Wittelsbach]] aus dem Jahr 1172.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Hektor von Hundt |Titel=Die Urkunden des Klosters Indersdorf |Band=1 |Ort=München |Datum=1863 |Kapitel=18 |Seiten=12 |Online=[http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV012826037/ft/bsb10374787?page=38 Bayerische Staatsbibliothek] |Zitat=Duas curtes in Fǒrte et molendinum delegatum i. m. Vdilrici de Lochufen ad eundem locum.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da in Haching, d.&amp;amp;nbsp;h. im Hachinger Tal, auch Gericht gehalten wurde (dokumentiert 1003), lag um die Jahrtausendwende dort, wahrscheinlich in Taufkirchen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gertrud Diepolder |Titel=Die Anfänge von Haching im Licht der modernen Forschung. In: Lebendige Heimat – Oberhaching |Hrsg=Gemeinde Oberhaching |Datum=1999 |Seiten=299–334, 316}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein lokales Zentrum, das erst später durch das aufblühende [[München]] seine Bedeutung verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Oberhaching“ (lat. ad superius Hachingen) tauchte erstmals im Jahre 1140 in den Übergabeurkunden (Traditionen) des Klosters Schäftlarn auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Diepolder |Titel=Anfänge |Seiten=313}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Baureste in Oberhaching finden sich in der ursprünglich [[Romanik|romanischen]] Kirche [[St. Stephan (Oberhaching)|St. Stephan]] (seit 750 n. Chr., anno 1356 unter Obhut [[Albert II. von Hohenberg|Albert II.]] u.&amp;amp;nbsp;a. Bischof von Freising).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinatskanzlei1849&amp;quot;&amp;gt;[http://data.onb.ac.at/ABO/%2BZ182893901 Parochia s.&amp;amp;nbsp;Stephani in Oberhaeching], Die älteren Matrikeln des Bisthums Freysing.&amp;amp;nbsp;2.&amp;amp;nbsp;Fortsetzung, S.&amp;amp;nbsp;453, von Martin Deutinger, Ordinatskanzlei, München, 1849, Österreichische Nationalbibliothek.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von den umliegenden Holzhütten der Bauern ist nichts erhalten. Die ältesten heute noch bestehenden bäuerlichen Holzhäuser (z.&amp;amp;nbsp;B.&amp;amp;nbsp;das Wagnerhaus) stammen aus dem [[19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]. Das heutige Nebengebäude der [[Grundschule]] Oberhaching stammt aus 1872 und ist mit über 150 Jahren das älteste noch benutzte Schulhaus im Münchner Raum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/oberhaching-ort29194/wo-schon-der-urgrossvater-rechnen-lernte-150-jahre-schulhaus-oberhaching-91564223.html |titel=Oberhachinger feiern ihr 150 Jahre altes Schulhaus mit Klassentreffen der besonderen Art |datum=2022-05-23 |sprache=de |abruf=2026-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Impulse erhielt der Ort durch den Bau der [[Eisenbahn]]. Seit [[1856]] besteht die Eisenbahnstrecke vom [[München Hauptbahnhof|Münchner Hauptbahnhof]] über die [[Großhesseloher Brücke]] nach Deisenhofen und weiter nach [[Holzkirchen (Oberbayern)|Holzkirchen]]. Im Jahr [[1898]] wurde auch die zweite Bahnstrecke von Deisenhofen entlang des Hachinger Tals über [[Taufkirchen (bei München)|Taufkirchen]] und [[Unterhaching]] zum [[Bahnhof München Ost]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war die Entwicklung des bisher bäuerlichen Dorfes zu einem Vorort von München vorgezeichnet. Heute sind weniger als 10 % der Bevölkerung in der Landwirtschaft (primärer Sektor) beschäftigt, während der [[Sekundärer Sektor|sekundäre Sektor]] mit Pendlern in die Industriebetriebe in München und der tertiäre Sektor Dienstleistungen vor Ort oder ebenfalls als Pendler dominieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. und 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1925 wurde das [[Deisenhofen (Oberhaching)|Deisenhofen]]er [[Postbauschule|Postamt]] von [[Robert Vorhoelzer]] und [[Fritz Norkauer]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wurde der [[Haltepunkt]] Furth eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Rumschöttel |Hrsg=Gemeinde Oberhaching |Titel=Lebendige Heimat - Oberhaching |Datum=1999 |ISBN=3-921635-50-0 |Seiten=136}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Oberhaching stammte [[Johann Rattenhuber]] (1897–1957), im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zuletzt [[Generalleutnant]] der [[Polizei]]. [[Eleonore Baur]] (1885–1981), [[Nationalsozialismus|Nationalsozialistin]], lebte und starb in Oberhaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den starken Zuzug von [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebenen]] kam es zu großer [[Wohnraummangel|Wohnungsnot]]. Die Gemeinde reagierte und erwarb Grund und verkaufte diese an ortsansässige Bauwerber. Gleichzeitig wurden gemeindeeigene Wohnungen für junge Familien errichtet. Parallel erholte sich in den 1950ern die Wirtschaft und Oberhaching wurde Sitz namhafter Firmen wie Batscheider Knäckebrot-Fabrik&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/oberhaching-ort29194/kamps-schliesst-oberhachinger-grossbaeckerei-332863.html |titel=Kamps schließt Oberhachinger Großbäckerei |datum=2007-11-28 |sprache=de |abruf=2025-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Semprex König, Rena Büromaschinen oder den [[Arnulf Erich Stegmann|Dennoch-Verlag]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mfk-verlag.de/Wie-die-Zeit-vergeht-20-Jahre-MFK-Verlag/ |titel=Wie die Zeit vergeht: 20 Jahre MFK-Verlag |sprache=de-DE |abruf=2026-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dies schaffte Arbeitsplätze in der Gemeinde. 1959 erhielt die [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelische]] [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] „Zum guten Hirten“ ihren [[Glockenturm]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wochenanzeiger.de/mwa100694 |titel=1950er-Jahre · Aufbruch in eine neue Zeit |sprache=de |abruf=2025-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre wurden die Weichen für die weitere Gemeindeentwicklung gestellt. Konkrete Überlegungen, Siedlungsdichte und Bevölkerungszahl ganz erheblich zu steigern, setzen sich nicht durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oberhaching.de/de/Heimat-Perspektive/Ortsportrait |titel=Ortsportrait {{!}} Gemeinde Oberhaching |abruf=2025-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1978 wurde die aus dem 19. Jahrhundert stammende Tradition des Stephaniritts wiederbelebt, er findet jährlich am 26. Dezember statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/leben/oberhaching-heilige-familie-faehrt-dreimal-um-die-kirche-st-stephan-94097145.html |titel=Heilige Familie fährt dreimal um die Kirche St. Stephan |datum=2025-12-24 |sprache=de |abruf=2025-12-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1980er Jahren entstand das [[Gewerbegebiet]] Oberhaching, zwischen den beiden [[Eisenbahnstrecke|Bahnlinien]] gelegen, das seither vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/oberhaching-ein-bisschen-flaechenfrass-1.5322042 |titel=Ein bisschen Flächenfraß |datum=2021-06-14 |sprache=de |abruf=2025-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die [[Verkehrsanbindung]] von [[Oberbiberg]] zu wahren, wurde der [[Omnibus|BibergerBürgerBus]] (kurz BBB) eingerichtet, der [[2004]] von Bürgern initiiert wurde und rein [[ehrenamtlich]] betrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhaching hat sich aufgrund der exzellenten Verkehrsanbindung nach [[München]] sowie der ruhigen dörflichen Lage auch zu einem [[Wohnort]] für bekannte Personen entwickelt, darunter [[Rupprecht Gerngross]], [[Fritz Lieken|Alfred Batscheider]], [[Klaus Rauscher]], [[Friedrich Prinz]], [[Hans Sauer (Erfinder)|Hans Sauer]], [[Ernst von Khuon]], [[Albert Wucher]], [[Ernst Rebentisch]], [[Christian Tröger]] und [[Kammersänger]] [[Andrej Kucharsky]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1978 die bis dahin selbständige Gemeinde [[Oberbiberg]] [[Eingemeindung|eingegliedert]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=584}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Weiler]] [[Laufzorn]] wurde von der Gemeinde [[Grünwald]] an Oberhaching abgetreten. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 wurden 644 [[Hektar]] des zuvor [[Gemeindefreies Gebiet|gemeindefreien]] [[Deisenhofener Forst]]s zum [[Gemeindegebiet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oberhaching.de/de/Heimat-Perspektive/Ortsportrait/Zahlen-und-Fakten |titel=Ortsportrait - Zahlen und Fakten |werk=Gemeinde Oberhaching |abruf=2020-08-25 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 8,896 auf 13,657 um 4,761 Einwohner beziehungsweise um 53,5 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; width:600px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;15&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCDDEE;&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! 1840&lt;br /&gt;
! 1880&lt;br /&gt;
! 1925&lt;br /&gt;
! 1961&lt;br /&gt;
! 1970&lt;br /&gt;
! 1991&lt;br /&gt;
! 1995&lt;br /&gt;
! 2005&lt;br /&gt;
! 2010&lt;br /&gt;
! 2015&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 517 || 875 || 2000 || 5865 || 7753  || 10.051 || 10.840 || 12.297 || 12.784 || 13.371&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]] ist seit 2002 Stefan Schelle (CSU).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oberhaching.de/de/Rathaus-Service/Rathaus/Buergermeister |titel=Bürgermeister |hrsg=Gemeinde Oberhaching |abruf=2020-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Bürgermeister von Oberhaching}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] von Oberhaching besteht aus 25 Mitgliedern (mit dem 1. Bürgermeister) und setzt sich ab Mai 2026 wie folgt zusammen ([[Kommunalwahlen in Bayern 2026|Gemeinderatswahl 2026]]):&lt;br /&gt;
* Christlich Soziale Union ([[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]) 10 Sitze&amp;lt;!-- (bisher 10) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bündnis 90/Die Grünen ([[Grüne Bayern|Grüne]]) 5 Sitze&amp;lt;!-- (bisher 6) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sozialdemokratische Partei Deutschlands ([[SPD Bayern|SPD]]) 2 Sitze&amp;lt;!-- (bisher 3) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wählergemeinschaft Oberhaching ([[Wählergruppe|WGO]]) 5 Sitze&amp;lt;!-- (bisher 3) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Freie Demokratische Partei ([[FDP Bayern|FDP]]) 1 Sitz&lt;br /&gt;
* Freie Bürger Oberhaching ([[Wählergruppe|FreieB]]) 1 Sitz&amp;lt;!-- (bisher 1) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen Gde. Oberhaching&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Blau auf grünem [[Dreiberg]] ein silberner Sattelturm mit schwarzem Dach.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     =&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Wappenführung seit 1949&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ausflugsziele ===&lt;br /&gt;
Aus einer Verpflegungsstation für die Arbeiter beim Bau der Eisenbahn entwickelte sich die [[Kugler Alm]]. Diese Ausflugsgaststätte mit großem Biergarten am Rand des [[Perlacher Forst]]s ist auch heute noch ein beliebtes Ausflugsziel der Münchner und der Bewohner der umliegenden Gemeinden. Die Kugler Alm behauptet, Erfinder der [[Radler]]-Mass zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Laufzorn Oberhaching-2.jpg|mini|Schloss [[Laufzorn]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Oberhaching}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Oberhaching}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
2021 bewarb sich die Gemeinde zusammen mit dem [[Landkreis München]] und der Gemeinde [[Taufkirchen (bei München)|Taufkirchen]] als [[Special Olympics World Summer Games 2023#Host Town Program|Host Town]] für die Gestaltung eines viertägigen Programms für eine internationale Delegation der [[Special Olympics World Summer Games 2023]] in Berlin. 2022 wurde sie als Gastgeberin für [[Special Olympics Gibraltar]] ausgewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Special Olympics |url=https://assets.berlin2023.org/55/e4/a0f44d7c4f55a31e659a85db2a11/230306-zuteilung-delegationen-webseite.pdf |titel=Host Towns |hrsg=Special Olympics |datum=2023-03 |sprache=de |abruf=2023-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit wurde sie Teil des größten kommunalen Inklusionsprojekts in der Geschichte der Bundesrepublik mit mehr als 200 Host Towns.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin2023.org/de/engagement/hosttown |titel=Host Town Program |sprache=de |abruf=2023-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Oberhaching hat ein [[Gymnasium]], zwei [[Grundschule]]n und eine [[Mittelschule (Bayern)|Mittel- und Wirtschaftsschule]] sowie eine eigene [[Volkshochschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das staatliche Gymnasium sollte Abt-Petto-Gymnasium genannt werden, wogegen sich jedoch wegen der Assoziation zu einem christlichen Gymnasium Widerstand regte, weshalb die Schule seit der Gründung im Jahre 1977 [[Gymnasium Oberhaching]] benannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkshochschule Oberhaching bietet die den Volkshochschulen üblichen Kurse an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://vhs-oberhaching.de/Homepage |titel=Volkshochschule Oberhaching e.&amp;amp;nbsp;V. |werk=WEB Auftritt |hrsg=Volkshochschule Oberhaching e.&amp;amp;nbsp;V. Frau Carmen Schmid |abruf=2016-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie agiert im Rahmen des Verbundes der Volkshochschulen im Hachinger Tal (Unterhaching, Taufkirchen, Oberhaching und Sauerlach).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort gibt es eine Gemeindebücherei, die bis 2003 im Rathaus untergebracht war. Im Jahr 2003 konnte die Bücherei in ein eigenes, von einem Architekten gestaltetes, ungefähr 500&amp;amp;nbsp;m vom Rathaus entferntes Gebäude umziehen, das unmittelbar neben dem Gymnasium und der Hauptschule liegt und auch als Schulbücherei dient. In der Bücherei finden regelmäßige [[Autorenlesung|Lesungen]] und kulturelle Veranstaltungen statt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freibad Oberhaching.jpg|mini|Das Oberhachinger Freibad]]&lt;br /&gt;
Der [[Bayerischer Landes-Sportverband|Bayerische Landessportverband]] und der [[Bayerischer Fußball-Verband|Bayerische Fußball-Verband]] betreiben gemeinsam in Oberhaching eine [[Bayerischer Fußball-Verband#Sportschule Oberhaching|Sportschule]], der das [[Landesleistungszentrum]] [[Tennis]] angegliedert ist. Dort besteht die Möglichkeit an Trainingslagern teilzunehmen. Sie verfügt über ein Schwimmbad, das zeitweise auch für die Bürger der Gemeinde geöffnet ist. Die Sportschule beherbergte während der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2006]] das Team von [[Paraguayische Fußballnationalmannschaft|Paraguay]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
Am [[Bahnhof Deisenhofen]] an der [[Bahnstrecke München–Lenggries]] halten die [[Bayerische Oberlandbahn|BRB]]-Regionalbahnzüge und die Linie S3 der [[S-Bahn München]]. Ein weiterer Haltepunkt der S3 liegt im Ortsteil Furth nahe der Bayerischen Landessportschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| Linie&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| Linienverlauf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV München|S3}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bus ====&lt;br /&gt;
Oberhaching wird durch sieben [[Regionalbusverkehr im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund|Regionalbuslinien]] des [[Münchner Verkehrs- und Tarifverbund|MVV]] erschlossen. Seit dem 12. Dezember 2021 ist die Gemeinde Oberhaching auch mit den Linien {{ÖPNV München|X203}} (Oberhaching – Heimstetten) und {{ÖPNV München|X320}} (Wolfratshausen – Oberhaching) an den ExpressBus-Ring des MVV angeschlossen. Damit ist es möglich, zum Beispiel bei Störungen auf andere S-Bahnäste zu wechseln. Mit dem ehrenamtlich betriebenen Biberger-Bürger-Bus (BBB) verkehrt zudem an Wochentagen eine Buslinie, die Oberhaching und die Altgemeinde [[Oberbiberg]] verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Linienverlauf&lt;br /&gt;
! Verkehrsunternehmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ÖPNV München|X203}} || Furth (S) - [[Taufkirchen (bei München)|Taufkirchen]], Hugo-Junkers-Straße - [[Putzbrunn]] - [[Haar (bei München)|Haar]] (S) - [[Kirchheim bei München|Heimstetten]] (S) || Geldhauser und Ettenhuber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ÖPNV München|222}} || [[Bahnhof München-Neuperlach Süd|Neuperlach Süd]] (S U)- [[Brunnthal]] Nord - [[Deisenhofen (Oberhaching)|Deisenhofen]] (S) - [[Höllriegelskreuth]] (S) || Geldhauser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ÖPNV München|224}} || [[Unterhaching]], Schule - [[Unterhaching]] (S) - [[Taufkirchen (bei München)|Taufkirchen]] - [[Deisenhofen (Oberhaching)|Deisenhofen]] (S) - Oberhaching, Kugler Alm || Geldhauser &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ÖPNV München|226}} || [[Sauerlach]] - [[Altkirchen (Sauerlach)|Altkirchen]] - [[Deisenhofen (Oberhaching)|Deisenhofen]] (S) || Ettenhuber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ÖPNV München|227}} || Ortsbus Oberhaching || Geldhauser und Watzinger&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ÖPNV München|X320}} || Furth (S) - [[Endlhausen]] - [[Egling]] - [[Wolfratshausen]] (S) ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ÖPNV München|381}} || [[Deisenhofen (Oberhaching)|Deisenhofen]] (S) - [[Endlhausen]] - [[Dietramszell]] - [[Ascholding]] - [[Geretsried]] || RVO und Geldhauser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Straßenverkehr ====&lt;br /&gt;
Oberhaching hat eine eigene [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstelle]] (4) an der [[Bundesautobahn 995|A&amp;amp;nbsp;995]], die das [[Autobahnkreuz München-Süd]] (und damit die [[Bundesautobahn 99|A&amp;amp;nbsp;99]] und die [[Bundesautobahn 8|A&amp;amp;nbsp;8]]) mit dem Münchner Stadtteil [[Obergiesing]] und dem [[Bundesstraße 2 R|Mittleren Ring]] verbindet. Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis München#M 11|Kreisstraße M&amp;amp;nbsp;11]] verbindet Oberhaching mit dem 4&amp;amp;nbsp;km entfernten Grünwald. Zudem ist Oberhaching über die Lanzenhaarer Straße mit der [[Bundesstraße 13]] verbunden, diese ist knapp 350&amp;amp;nbsp;km lang und führt von Würzburg über Ingolstadt und München zum Ufer des Sylvensteinsees (nahe an der Grenze zu Österreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine und Organisationen ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat zwei [[Freiwillige Feuerwehr]]en in Oberhaching und Oberbiberg und eine eigene Bereitschaft mit [[Deutsches Jugendrotkreuz|Jugendrotkreuz]] des [[Bayerisches Rotes Kreuz|BRK]]-[[Kreisverband]]es München. Im Gemeindeteil Furth liegt das „Naturbad Furth“, welches vom Freunde Further Bad e.&amp;amp;nbsp;V. betrieben wird. Es gibt auch eine ganze Reihe von Sport-, Kultur-, Sozial- und Kirchenvereinen. Des Weiteren sind neben den Oberhachinger Schützen und den Pfadfindern auch drei Burschenvereine im Ort aktiv wie zum Beispiel der Burschenverein Furth-Oberhaching (BVFO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Eleonore Baur]] (1885–1981), genannt Schwester Pia, [[Nationalsozialismus|Nationalsozialistin]] und persönliche Freundin [[Adolf Hitler]]s, lebte in Oberhaching&lt;br /&gt;
* [[Rupprecht Gerngross]] (1915–1996), Anführer der „[[Freiheitsaktion Bayern]]“, lebte in Deisenhofen&lt;br /&gt;
* [[Johann Rattenhuber]] (1897–1957), [[SS-Gruppenführer]] und [[Generalleutnant]] der [[Polizei (Deutschland)#Polizei im Nationalsozialismus 1933–1945|Polizei]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Ranke]] (1830–1909), erster Direktor des [[Dr. von Haunersches Kinderspital]], lebte auf Gut Laufzorn&lt;br /&gt;
* [[Amalie Hohenester]] (1827–1878), genannt Doktorbäuerin, Betreiberin des [[Röhrmoos#Mariabrunn|Heilbads Mariabrunn]]&lt;br /&gt;
* [[Diethard Hellmann]] (1928–1999), Rektor der [[Hochschule für Musik und Theater München|Musikhochschule München]]&lt;br /&gt;
* [[Klaus Pöschl]] (* 1924), Mathematiker, Hochfrequenztechniker und Hochschullehrer, wohnte in Oberhaching&lt;br /&gt;
* [[Hansgeorg Trurnit]], genannt auch &amp;#039;&amp;#039;Georg Berkenhoff&amp;#039;&amp;#039; (1912–1999), Journalist, Autor, Chefredakteur und Verleger, lebte in Deisenhofen&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s Who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1263 (&amp;#039;&amp;#039;Trurnit (gen. Berkenhoff), Hansgeorg&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Hobmair]]: &amp;#039;&amp;#039;Hachinger Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Katholisches Pfarramt Oberhaching, Oberhaching 1979, ISBN 3-9800317-0-5.&lt;br /&gt;
* Karl Hobmair: &amp;#039;&amp;#039;Zwölfhundert Jahre Oberhaching 1849–1949 – Kurzer Abriß der Geschichte des Hachinger Tales&amp;#039;&amp;#039;, Buchdruckerei Universal, München 1949&lt;br /&gt;
* Hermann Rumschöttel, Nikolaus Aidelsburger (Vorwort): &amp;#039;&amp;#039;Lebendige Heimat – Oberhaching&amp;#039;&amp;#039;. Aus Anlass der 1250-Jahrfeier herausgegeben von der Gemeinde Oberhaching in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion des Bayerischen Landesvermessungsamtes, Generaldirektion der staatlichen Archive Bayerns, München 1999, ISBN 3-921635-50-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhaching.de/ Gemeinde Oberhaching]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|09184134}} (PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4287300-9|LCCN=n92065114|VIAF=139698735}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberhaching| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nillurcheier</name></author>
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