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	<title>Oberföhring - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberf%C3%B6hring&amp;diff=123289&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HubertSt: Bild mit Bildunterschrift eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-08T10:12:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild mit Bildunterschrift eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Laufwasserkraftwerk_Oberföhring_Isarwerk_3.jpg|mini|Isar-Stauwehr Oberföhring]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberföhring&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der [[Bayern|bayerischen]] Landeshauptstadt [[München]] und gehört zum [[Bogenhausen (Stadtbezirk)|Stadtbezirk 13 Bogenhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Oberföhring liegt im Nordnordosten Münchens – am rechten Ufer der [[Isar]] –&amp;amp;#160;und ist Teil des [[Bogenhausen (Stadtbezirk)|Stadtbezirks 13 Bogenhausen]]. Innerhalb dieses Stadtbezirks grenzt Oberföhring an die Stadtteile [[Bogenhausen]], [[Englschalking]] und [[Johanneskirchen (München)|Johanneskirchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Oberföhring ist der am frühesten urkundlich erwähnte Stadtteil des heutigen München. Er wird am 3. Juli 750 als &amp;#039;&amp;#039;ad feringas&amp;#039;&amp;#039; erstmals genannt; es folgt 783 die Nennung des Hofes &amp;#039;&amp;#039;feringa&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde Herzog [[Tassilo III.|Tassilos III.]], die Bestandteil des [[Traditionsbuch]]es des [[oberösterreich]]ischen Klosters [[Mondsee]] ist. Im Jahr 903 wurde der Oberföhringer Hof von König [[Ludwig das Kind|Ludwig IV.]] an die [[Hochstift Regensburg|Bischofskirche Regensburg]] übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor= [[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]] | Titel= Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 1: Bis zum Jahr 1140 | Verlag= Universitätsverlag Wagner | Ort= Innsbruck | Jahr= 2009 | Seiten= 89 Nr. 120| ISBN= 978-3-7030-0469-8 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Gebiet Oberföhrings gab es bereits in der [[Römisches Reich|Römerzeit]] eine Handelsstraße mit einem Flussübergang über die [[Isar]]. Handelskarawanen transportierten hauptsächlich [[Speisesalz|Salz]] aus der Gegend von [[Salzburg]] in das reiche [[Augsburg]] (→ [[Salzhandel]]). Sie konnten hier bei normalem Wasserstand den Fluss leicht durchschreiten. Dies ist bis heute durch Namen wie Salzstraße, Salzsenderweg und An der Salzbrücke belegt. Um die Jahrtausendwende ließ der Grundherr, der [[Bistum Freising|Bischof von Freising]], eine Brücke bauen und erhob für die Überquerung einen [[Brückenzoll]]. Durch diesen Brückenzoll wurde Oberföhring zu einer wohlhabenden Ortschaft. Der bayerische Herzog [[Heinrich der Löwe]] zerstörte die Brücke im Jahr [[1156]] und baute stattdessen ein paar Kilometer flussaufwärts eine eigene, um fortan selbst den Brückenzoll einzubehalten. Oberföhring gehörte bis zur [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] 1803 zum [[Hochstift Freising]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 18. Jahrhunderts, als in München eine scharfe antiliberale Stimmung herrschte, entwickelte sich an drei Wochentagen ein Nahtourismus aus der Stadt nach Oberföhring, wo unzensierte Zeitungen auflagen und man vor Spitzeln am Nebentisch keine Angst haben musste. Dieser Umstand war der Zugehörigkeit des Ortes zum [[Hochstift Freising]] geschuldet, auf das die bayerische Zensur keinen direkten Einfluss hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;NordOst Kultur München: [http://www.nordostkultur-muenchen.de/viertel/oberfoehring/historie.htm Oberföhring: Historie.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies wurde &amp;#039;&amp;#039;Föhringer Tage&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Säkularisation in Bayern]] und der Auflösung des Hochstifts Freising kam Oberföhring zum [[Kurfürstentum Bayern]]. Durch das [[Gemeindeedikt]] von 1818 wurde es mit dem Ortsteil [[St. Emmeram (Oberföhring)|St. Emmeram]] zu einer eigenständigen politischen Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1910 zählte die Gemeinde 1056 Seelen in 215 Haushaltungen; dazu kamen ab 1870 600 bis 800 italienische Saisonarbeiter in den 17 Ziegeleien auf der Lößlehmzunge im Osten der Gemeinde. Die Gemeindefläche maß 3,63&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;!--362,67 Hektar--&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00066402/image_173 Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister, München, 1904], Spalte 218&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Abgrenzung entspricht weitestgehend der heutigen [[Liste der Gemarkungen Münchens|Gemarkung]] 8692 Oberföhring mit einer Fläche von 3,65&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;!--364,67 Hektar--&amp;gt; Letzter Bürgermeister der selbstständigen Gemeinde war von 1899 bis 1913 Fritz Meyer. Am 1. Juli 1913 wurde Oberföhring [[Eingemeindungen in die Stadt München|nach München eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=601}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aktuelle Stadtbezirksteil 13.1 Oberföhring des Stadtbezirks Bogenhausen hat eine geringere Fläche von 2,21&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;!--220,8783 Hektar--&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Amt der Stadt München&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Einwohnerzahl betrug 13.179 zum Stand 31. Dezember 2015.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Amt der Stadt München (Auswertung des [[Melderegister]]s)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsbild ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Lorenz Oberfoehring-1.jpg|mini|St. Lorenz]]&lt;br /&gt;
Die besondere Lage am Hochufer der nördlichen Isar mit den direkt zu den Isarauen und dem Isarkanal führenden Spazierwegen lädt viele Spontanausflügler aus der Region und aus München in diesen Stadtteil ein. Auch das nahegelegene [[Stauwehr Oberföhring|Stauwehr]], bei dem der Isar der [[Mittlere-Isar-Kanal]] abgerungen wird, ist beliebter Verweilplatz; hier kann man zu Fuß die Isar überqueren und in den Nordteil des [[Englischer Garten (München)|Englischen Gartens]] gelangen. Das 22 Hektar große Freizeitgelände „Isarinsel Oberföhring“ erstreckt sich zwischen der Isar und dem Kanal vom Stauwehr bis zur Stadtgrenze an der Herzog-Heinrich-Brücke. Es wurde in den Jahren 1976 bis 1978 nach den Planungen des Münchner Landschaftsarchitekten [[Gottfried Hansjakob]] zusammen mit der Stadtgartendirektion unter Leitung von Josef Wurzer angelegt. Nur einige Gehminuten flussabwärts des Isarkanals gelangt man zum Ortsteil [[St. Emmeram (Oberföhring)|St. Emmeram]] mit der [[St. Emmeramsmühle]] und der benachbarten [[Gedächtniskapelle St. Emmeram]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitgehend im frühen „Bauernbarock“ des zeitigen 17. Jahrhunderts gestaltete katholische Kirche [[St. Lorenz (München)|St. Lorenz]] (geweiht dem Hl. Laurentius), ist Zentrum der gleichnamigen Pfarrei und befindet sich im alten Dorfkern von Oberföhring, der eine einladende und friedliche Idylle etwas abseits der Hauptdurchgangsstraße behalten konnte. Hier befindet sich auch das stattliche Pfarrhaus (19. Jahrhdt.), das ehemalige Schulgebäude (jetzt Begegnungsstätte) sowie das Bernheimer Schlösschen, ein schon fast am Hochufer zu den Isarauen gelegenes Herrschaftsanwesen, das seit der jüngsten Vergangenheit als Sitz verschiedener sozialen Einrichtungen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem bei St. Lorenz befindlichen Friedhof befinden sich die Gräber des Bildhauers [[Adolf von Hildebrand]], Architekt des [[Wittelsbacher Brunnen (Lenbachplatz)|Wittelsbacher Brunnens]] am Lenbachplatz in München, und des Medienunternehmers [[Leo Kirch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der markante Wasserturm auf dem Hochufer neben dem Bernheimerschlößl (Muspillistraße 19) aus den Jahren 1902/1903 mit einer zylindrischen Wasserstube auf konischem Fuß wurde 1962 abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fritz Lutz]]: &amp;#039;&amp;#039;Oberföhring. Zur 75-Jahrfeier der Eingemeindung Oberföhrings.&amp;#039;&amp;#039; Buchendorf 1988: Buchendorfer Verlag, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden von Oberföhring lag jenseits der heutigen Wahnfried-Allee der Priel, ein Wald und Jagdgebiet der Freisinger Bischöfe, der unmittelbar an das bayerische [[Bogenhausen]] grenzte. Die dortige Ziegelei lag bereits auf kurbayerischem Gebiet. 1812 kam der gesamte Priel an Bogenhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberföhring befindet sich außerdem die [[Sammlung Goetz]], die in einem Museumsbau von [[Pierre de Meuron]] und [[Jacques Herzog]] 1993 einzog. Gegenüber liegt der [[Bürgerpark Oberföhring]] (ehemals das „Oberföhringer Krankenhaus“, welches durch den Bau des [[Klinikum Bogenhausen|Klinikums Bogenhausen]] im Jahr 1983/84 aufgelöst wurde), ein parkähnliches Gelände mit lockerer Bebauung. Er ist kulturellen Zwecken gewidmet und Heimstätte einiger Vereine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;400&amp;quot; heights=&amp;quot;300&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stadterweiterungen_München.png|Historische Abgrenzung: Eingemeindung von Oberföhring nach München 1913&lt;br /&gt;
Karte_der_Gemarkungen_in_München.png|Die [[Gemarkung]] 8692 Oberföhring entspricht weitestgehend der früheren Gemeinde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
* [[Sammlung Goetz]], Oberföhringer Straße 103&lt;br /&gt;
* [[Bürgerpark Oberföhring]], Oberföhringer Straße 156&lt;br /&gt;
* Die Kleine Kasperlbühne im Bürgerpark Oberföhring, Oberföhringer Straße 156&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Lutz]]: &amp;#039;&amp;#039;Oberföhring. Zur 75-Jahrfeier der Eingemeindung Oberföhrings.&amp;#039;&amp;#039; Buchendorf: Buchendorfer Verlag 1988.&lt;br /&gt;
* Fritz Lutz: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Vergangenheit des Priel bei München-Bogenhausen.&amp;#039;&amp;#039; Krailling bei München: Selbstverlag 1991, ohne ISBN.&lt;br /&gt;
* Fritz Lutz: &amp;#039;&amp;#039;St. Emmeram bei München-Oberföhring, ein ehemaliges Wallfahrts- und Schuleremitorium.&amp;#039;&amp;#039; Krailling bei München: Eigenverlag, o.&amp;amp;nbsp;J. (1992), ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nordostkultur-muenchen.de/viertel/oberfoehring.htm Oberföhring] auf der Website des Vereins für Stadtteilkultur im Münchner Nordosten e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* [http://www.sammlung-goetz.de/ Sammlung Goetz]&lt;br /&gt;
* [http://www.muenchen.de/Rathaus/kult/service/veranstaltungsservice/festivals_reihen_projekte/328306/index.html 25 Jahre Bürgerpark Oberföhring auf www.muenchen.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.1652 |EW=11.6243 |type=city |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4233722-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oberfohring}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberföhring| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 750]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Markt in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1913]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HubertSt</name></author>
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