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	<title>Oberes Steinach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T18:39:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberes_Steinach&amp;diff=2566479&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tragopogon: /* Literatur */ +</title>
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		<updated>2025-06-26T08:54:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; +&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = IV&lt;br /&gt;
| Name               = Naturschutzgebiet Oberes Steinach&lt;br /&gt;
| Bild               = NSG Oberes Steinach img1289 by Vux.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Naturschutzgebiet Oberes Steinach&lt;br /&gt;
| Lage               = [[Deutschland]], [[Baden-Württemberg]], [[Landkreis Tübingen]], [[Rottenburg am Neckar]], [[Bühl (Tübingen)]]&lt;br /&gt;
| Fläche             = 0.075&lt;br /&gt;
| Kennung            = 4095&lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = 82269&lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = &lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = &lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 48/29/6.2/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 8/59/6.3/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = DE-BW&lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 1982-03-15&lt;br /&gt;
| Planung            = &lt;br /&gt;
| Verwaltung         = [[Regierungspräsidium Tübingen]]&lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = &lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Kartentext         = &lt;br /&gt;
| Höhe-Min           =&lt;br /&gt;
| Höhe-Max           =&lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        = 330&lt;br /&gt;
| Marker             = &lt;br /&gt;
| Markerfarbe        = &lt;br /&gt;
| Size               = &lt;br /&gt;
| px                 = &lt;br /&gt;
| py                 = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberes Steinach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein mit der Verordnung vom 15. März 1982 ausgewiesenes [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] (NSG-Nummer 4.095) in einem breiten Abschnitt im Tal des [[Neckar]]s zwischen [[Rottenburg am Neckar]], [[Kiebingen]] und [[Tübingen]] in [[Baden-Württemberg]], [[Deutschland]]. Das Naturschutzgebiet südlich des Neckars liegt auf einer Höhe von {{Höhe|330|DE-NN}} in den Gemarkungen Kiebingen und Bühl. Auf der gegenüberliegenden Seite nördlich des Neckars, getrennt durch zwei Hochwasserdämme und den Fluss, befindet sich das ähnlich strukturierte Naturschutzgebiet [[Burglehen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das rund 7,5 [[Hektar]] große Naturschutzgebiet Oberes Steinach gehört zum Naturraum [[Schönbuch und Glemswald]]. Der Talabschnitt des Neckars mit der geschützten [[Kiesgrube]] befindet sich in der [[Tübinger Stufenrandbucht]] zwischen den Engstellen der Rottenburger [[Porta Suevica]] und der von [[Derendingen (Tübingen)|Derendingen]]. Die zehn Kilometer lange und bis zu drei Kilometer lange Talebene mit Ton- und [[Mergel]]schichten des [[Gipskeuper]]s ist von den Höhenzügen des [[Rammert]] und [[Spitzberg (Tübingen)|Spitzbergs]] sowie den Gäuflächen umrahmt. Die Kieslagen im Tal stammen aus dem [[Jungpleistozän]] und bis ins 18. Jahrhundert war der Lauf des Neckars noch frei [[Mäander|mäandrierend]] ohne künstliche Regulierung. Flussschlingen, Altwasserarme und Talauen konnten sich abwechseln und der Fluss war durch den kurvigen Verlauf in diesem Abschnitt zwischen 30 und 50 % länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1779 und 1966 erfolgten verschiedene Maßnahmen zur Regulierung und Begradigung des Flusslaufs, die mit dem Bau von Staustufen und Kraftwerken eine weitgehende Reduzierung des natürlichen Flusssystems zur Folge hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/kurzbeschreibung/4/4157.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Flussaufwärts befindet sich das [[Wasserkraftwerk Kiebingen]], flussabwärts das [[Flusskraftwerk bei Tübingen-Hirschau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1937 wird in dem Gebiet Kies ausgebaggert. Die dabei entstandenen Wasserflächen mit den unterschiedlichen Uferbereichen haben sich als geeignete Biotope für eine ganze Reihe von Zug- und Brutvögeln entwickelt. Die Relevanz als Brut- und Rastgebiet hat mit der Größe der Seenlandschaft zugenommen. Bereits 1969 ergab eine ganzjährig angelegte Erfassung durch den [[NABU|Deutschen Bund für Vogelschutz]]  181 Vogelarten in den [[Röhricht]]-, [[Schlick]]- und offenen Wasserflächen, Steilufern und dem Weiden-[[Auwald]]. Zeitgleich mit der Ausdehnung des nahe von Kiebingen gelegenen Sees stieg die Nutzung als Freizeit- und Badegelände, die zu einer Bedrohung der seit 1973 ansässigen Kolonie von [[Uferschwalbe]]n führte, sodass ab 1979 konkrete Pläne und Maßnahmen zur Ausweisung als Naturschutzgebiet eingeleitet wurden. Am 15. März 1982 wurde die Schutzgebietsverordnung mit entsprechend restriktiven Abschnitten verkündet, verboten sind zelten, lagern, baden, bootfahren, entfachen offener Feuerstellen und aufstellen von Verkaufsständen. Auch die Ausübung von Jagd und Fischerei wurden eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora &amp;amp; Fauna ==&lt;br /&gt;
Beim [[Baggersee]] Oberes Steinach ist durch eine Vielfalt an unterschiedlichen Uferbereichen ein besonderer Lebensraum für Vögel entstanden. Erwähnenswert sind sowohl ein etwa 10 × 80 m langer Schilfgürtel mit [[Rohrkolben]] als auch ein 50 m breites Schilf-Weiden-Biotop sowie ein Erlen-Weiden-Auewald mit ausgeprägtem Dickicht. Dieses Nebeneinander an verschiedenen Flächen begünstigt den Artenreichtum bei Boden-, [[Nischenbrüter]]n und Parkvögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Arten im Gebiet, die auch auf der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste]] verzeichnet sind, gehören unter anderem [[Blaukehlchen]], [[Zwergrohrdommel]], [[Fischadler]], [[Sumpfohreule]] und [[Nachtreiher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzzweck ==&lt;br /&gt;
Der Schutzzweck umfasst die Erhaltung des Lebensraumes für eine Vielfalt von Vogelarten, die teilweise in Baden-Württemberg als gefährdet gelten. Dazu gehört die Bestandserhaltung der Steilufer, Flachwasserzonen und Röhrichtbestände als notwendige Rast-, Nahrungs- und Brutplätze für die bedrohte Vogelwelt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/kurzbeschreibung/4/4095.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/wuerdigung/4/4095.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/4/4095.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Regierungspräsidium Tübingen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Tübingen&amp;#039;&amp;#039;, S. 508f. Thorbecke, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-7995-5175-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Schutzgebiete in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Tübingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3799551751|Seite=508–509}}&lt;br /&gt;
* Naturschutz im Kreis Tübingen, Hrsg. Landkreis Tübingen in Zusammenarbeit mit der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg 1985, S. 44–46&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Michael Hepp, Susanne Lehringer, Jürgen Schedler |Titel=Das Naturschutzgebiet &amp;quot;Oberes Steinach&amp;quot; |Hrsg=Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg |Sammelwerk=Veröffentlichungen für Naturschutz und Landschaftspflege in Baden-Württemberg |Band=55/56 |Ort=Karlsruhe |Datum=1983 |ISSN=0342-684X |Seiten=305-354}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Naturschutzgebiet Oberes Steinach}}&lt;br /&gt;
* {{NaturBW|939001000122}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Tübingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Neckar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet in Rottenburg am Neckar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet in Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1982]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tragopogon</name></author>
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