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	<title>Oberer Turm (Aarau) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T05:54:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberer_Turm_(Aarau)&amp;diff=2379418&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ditschie-wiki: /* Literatur */ Hinweis zugefügt und verlinkt</title>
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		<updated>2025-07-20T13:52:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Hinweis zugefügt und verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Aarau Oberer Turm.jpg|mini|hochkant|Oberer Turm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CH-NB Photoglob-Wehrli EAD-WEHR-39420-B.tif|mini|hochkant|Aarau, Stadtturm, 1932]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Robida Gate tower Switzerland.jpg|mini|hochkant|Ansicht der Rückseite (1879)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obere Turm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Obertor&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist ein [[Torturm]] in [[Aarau]] in der [[Schweiz]]. Er befindet sich am Rande der Altstadt am Holzmarkt, der Kreuzung von Rathausgasse, Graben, [[Vordere Vorstadt (Aarau)|Vorderer Vorstadt]] und Ziegelrain. Mit einer Höhe von 62 Metern ist der Obere Turm ein Wahrzeichen der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wann genau der Turm erbaut wurde, ist nicht überliefert. Seine Entstehung hängt aber eng mit der Stadtgründung zusammen, die kurz vor Mitte des 13. Jahrhunderts erfolgte. Der Turm war ursprünglich weitaus weniger hoch; er reichte ungefähr bis zum Mauerabsatz in der Mitte und war möglicherweise durch einen [[Zinne]]nkranz abgeschlossen. Um die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert wurde der Turm mit weniger starken Mauern aufgestockt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1531 malte [[Hans Leu der Jüngere]] das [[Zifferblatt]] der [[Turmuhr]], 1532 fertigte [[Hans Luterer|Hans Lutherer]] die [[Räderuhr]] an, die bis heute erhalten geblieben ist. Heinrich Oeschly erstellte schliesslich 1533 die Dachkonstruktion, auf dessen [[Helm (Architektur)|Helm]] ein Glockenturm aufgesetzt wurde. Die heutige Dachgestaltung besteht seit 1580. In der Folge kam es am Äusseren, abgesehen von Renovationen, nur noch zu geringen Änderungen. Der Helm wurde 1753 mit [[Kupferblech]] verkleidet, 1868 setzte man eine Kupferkugel mit Windfahne darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Obertor, das sich unmittelbar neben dem Turm befindet, wurde 1359 erstmals urkundlich erwähnt und geht auf die früheste Stadtbefestigung zurück. Bis zur ersten Stadterweiterung (durch die Anlage eines zweiten Mauerrings) bestand ein [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]]. Das Torhaus besteht seit mindestens 1612 in seiner heutigen Form. Ab 1804 blieb das Tor nachts durchgehend geöffnet. Der Graben vor Turm und Tor wurde 1820 aufgefüllt. Ein Jahr später errichtete man die [[Gendarmerie#Schweiz|Landjägerwache]] mit einer [[Klassizismus|klassizistischen]] Hauptfassade. 1928 wurde der Durchgang durch das Tor für den motorisierten Verkehr verbreitert, daneben schuf man einen zweiten Durchgang für Fussgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aarau OberesTor Landjaegerwache.jpg|mini|Landjägerwache und Oberes Tor]]&lt;br /&gt;
Zusammen mit der [[Stadtkirche Aarau|Stadtkirche]] und dem [[Schlössli Aarau|Schlössli]] gilt der Obere Turm als Wahrzeichen Aaraus und beherrscht mit diesen das Stadtbild im Zentrum. Der Turm erreicht mit dem aufgesetzten [[Zeltdach]] und dem Glockentürmchen eine Höhe von 62 Metern. Seit der Auffüllung des Stadtgrabens reicht er mit seinen beiden untersten Stockwerken unter das Strassenniveau. Die untere, ältere Hälfte des Turms besteht aus rauem Mauerwerk mit [[Bossenwerk|bossierten]], randgeschlagenen [[Eckstein|Ortsteinen]]. Der obere, aus glatten Quadern gefügte Teil, ist ein wenig schmaler. In regelmässigen Abständen sind [[Schießscharte|Scharten]] angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersten fünf Stockwerke des Turms dienten früher als Gefängniszellen, im neunten Stockwerk ist die Turmuhr untergebracht. Im zehnten Stockwerk befand sich bis 1876 die Wohnung des Turmwächters, das Dachgeschoss enthält ein [[Carillon]] mit elf Glocken. Im aufgesetzten Glockentürmchen gibt es zwei weitere Glocken, die um die Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert gegossen wurden. Auf der Aussenseite des Torhauses ist das 1966 von [[Felix Hoffmann (Künstler)|Felix Hoffmann]] angefertigte Wandbild «Totentanz» zu sehen. Über der Toröffnung ist als Relief eine Wappenpyramide ([[Heiliges Römisches Reich|Reich]]-Aarau-[[Bern]]) angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturgüter in Aarau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oberer Turm, Aarau|Oberer Turm (Aarau)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.aarauinfo.ch/ort/obertorturm-oberer-turm-aarau Obertorturm (Oberer Turm)], Informationen des Fremdenverkehrsamts Aarau&lt;br /&gt;
* {{DIAG|1160|Oberer Turm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walther Merz]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Turm Rore in Aarau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, 1902, S. 248–260. ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=bzg-002:1902:1#268 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Ernst Zschokke: &amp;#039;&amp;#039;Der Umbau am Obern Turme&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Aarauer Neujahrsblätter&amp;#039;&amp;#039;, Band 10. 1936. S. 51–59 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=anb-001%3A1936%3A10#65 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Glocken auf dem Obertorturm&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Aarauer Neujahrsblätter&amp;#039;&amp;#039;, Band 11. 1937. S. 65 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=anb-001%3A1937%3A11#77 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Michael Stettler]] | Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] | Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau. Band I (Bezirke Aarau, Kulm, Zofingen) | Verlag=Birkhäuser Verlag | Ort=Basel | Jahr=1948 | Seiten=26–30}}&lt;br /&gt;
* Urs Bahnmüller: &amp;#039;&amp;#039;Der Oberturm&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Aarauer Neujahrsblätter&amp;#039;&amp;#039;, Band 56. 1982. S. 3–22 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=anb-001%3A1982%3A56#15 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Oskar Bucher: &amp;#039;&amp;#039;1992: Oberturm-Uhr wird 460 Jahre alt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Aarauer Neujahrsblätter&amp;#039;&amp;#039;, Band 66. 1992. S. 63–67 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=anb-001%3A1992%3A66#70 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47.39191|EW=8.04448|type=landmark|region=CH-AG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Aarau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Torturm in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadttor in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von regionaler Bedeutung im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befestigungsanlage im Kanton Aargau]]&lt;/div&gt;</summary>
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