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	<title>Oberehrendingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Oberehrendingen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Oberehrendingen COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Baden (Aargau)|Baden]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Ehrendingen]]&lt;br /&gt;
| BFS = 4036&lt;br /&gt;
| PLZ = 5420&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.49479&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.34174&lt;br /&gt;
| HÖHE = 465&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 2018&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2004&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 3.98&lt;br /&gt;
| WEBSITE =&lt;br /&gt;
| BILD = IMG Ehrendingen1.JPG &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberehrendingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Es gehört zur Gemeinde [[Ehrendingen]] im [[Bezirk Baden (Aargau)|Bezirk Baden]], liegt drei Kilometer nordöstlich des Bezirkshauptorts und war ab 1825 eine eigenständige [[politische Gemeinde]], bis zur Fusion mit [[Unterehrendingen]] am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt in einem Geländeeinschnitt am Nordfuss der [[Lägern]]. Der ungefähr in Süd-Nord-Richtung verlaufende Einschnitt beginnt am Höhtal, dem 500 Meter hohen Übergang ins [[Limmattal]], und erstreckt sich bis zum [[Surbtal]]. Die Bebauung ist mit derjenigen von Unterehrendingen nahtlos zusammengewachsen und folgt dem [[Gipsbach]] (oder Dorfbach), der an der Lägern entspringt. In Richtung Westen erstrecken sich die Ausläufer des [[Siggenberg]]s. Die Fläche der ehemaligen Gemeinde betrug 398 [[Hektar]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Oberehrendingen-LBS H1-019378.tif|mini|links|Luftbild (1956)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Oberehrendingen 2005.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2006]]&lt;br /&gt;
Einzelne Funde beweisen, dass die Gegend nördlich der Lägern bereits während der [[Jungsteinzeit]] und der [[Bronzezeit]] besiedelt gewesen war. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf 1040 als &amp;#039;&amp;#039;Aradingin&amp;#039;&amp;#039;. Der Name ist alemannischen Ursprungs und bedeutet «bei den Leuten des Arinrat». Im 11. Jahrhundert erwarb das [[Kloster Einsiedeln]] grossen Grundbesitz. Das [[Kloster Elchingen]] bei [[Ulm]] tauschte 1150 seine Besitztümer mit dem [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Kloster Sankt Blasien]]. Landesherren waren die [[Habsburg]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau. Ehrendingen war fortan der Hauptort des gleichnamigen Amtsbezirks in der [[Grafschaft Baden]], einer [[Gemeine Herrschaft|gemeinen Herrschaft]]. Sowohl die [[niedere Gerichtsbarkeit]] wie auch die [[Blutgerichtsbarkeit]] wurden durch den [[Landvogt]] in [[Baden AG|Baden]] ausgeübt. Im März 1798 nahmen die [[Erste Französische Republik|Franzosen]] die Schweiz ein und riefen die [[Helvetische Republik]] aus. Ehrendingen war zunächst eine Gemeinde im kurzlebigen [[Kanton Baden]]; ab 1803 gehörte sie zum Kanton Aargau. 1821 wütete ein Dorfbrand und zerstörte zahlreiche Häuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1825 wurde Ehrendingen in die beiden selbständigen Gemeinden Ober- und Unterehrendingen aufgeteilt. Von 1892 bis 1902 beschäftigte die [[Zementfabrik Lägern]] bis zu 400 Arbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.ehrendingen.ch/fileadmin/resources/03_Freizeit/o4_Zementfabrik.pdf |titel=Posten 14: Zementfabrik |werk=Ehrendinger Runde |hrsg=Gemeinde Ehrendingen |datum= |zugriff=2017-12-25 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171226020704/http://www.ehrendingen.ch/fileadmin/resources/03_Freizeit/o4_Zementfabrik.pdf |archiv-datum=2017-12-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1950 wuchs die Einwohnerzahl nur leicht an. Doch dann setzte, bedingt durch die Nähe zu Baden und [[Zürich]], eine verstärkte Bautätigkeit ein. Die Einwohnerzahl verdoppelte sich, das Dorf wurde zu einer beliebten Wohngemeinde und wuchs mit dem benachbarten Unterehrendingen zusammen. Ober- und Unterehrendingen entwickelten allmählich eine gemeinsame Identität und beschlossen 2003 die Wiedervereinigung. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2006 entstand nach einer Unterbrechung von 181 Jahren wieder die Gemeinde [[Ehrendingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des ehemaligen Gemeindewappens lautet: «In Blau auf grünem Hügel schreitender gelber Hirsch.» Das Gemeindesiegel von 1872, das erste mit einer Wappenabbildung, zeigte einen stehenden Hirsch, jedoch in ungewohnter Rechtsstellung (heraldisch links). 1915 wurde der Hirsch in die übliche Position gekehrt. Das Wappentier erinnert an das [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Kloster Sankt Blasien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:EhrendingenVogthaus.JPG|mini|Vogthaus und Kirche]]&lt;br /&gt;
Bevölkerungsentwicklung:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-18 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Jahr || 1844 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|  align=&amp;quot;left&amp;quot; | Einwohner || 518 || 657 || 810 || 884 || 1193 || 1497 || 1489 || 1597 || 1767&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2004, ein Jahr vor der Fusion, lebten 2018 Menschen in Oberehrendingen, der Ausländeranteil betrug 13,1 %. Bei der Volkszählung 2000 waren 55,7 % römisch-katholisch, 28,9 % reformiert und 2,2 % moslemisch; 1,6 % gehörten anderen Glaubensrichtungen an. 91,6 % bezeichneten Deutsch als ihre Hauptsprache, 1,6 % Italienisch, 1,1 % Albanisch, 1,0 % Englisch, 0,8 % Französisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Oberehrendingen liegt an der Kantonsstrasse 279 zwischen [[Baden AG|Baden]] und dem Surbtal; die Kantonsstrasse 478 führt nach [[Freienwil]]. Das Dorf wird durch drei Postautolinien erschlossen, die vom [[Bahnhof Baden]] nach [[Endingen AG|Endingen]], [[Kaiserstuhl AG|Kaiserstuhl]] und [[Tegerfelden]] führen. Der Bahnhof in der Nachbargemeinde [[Niederweningen]] ist Endstation einer Linie der [[S-Bahn Zürich]]. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Baden über Oberehrendingen und [[Klingnau]] nach [[Bahnhof Bad Zurzach|Bad Zurzach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Ehrendingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1647|Oberehrendingen|Autor=Patrick Zehnder}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Hoegger |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band VII: Bezirk Baden II |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Jahr=1995 |ISBN=3-909164-44-7 |Seiten=75–88}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Baden Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4342429-6|VIAF=146214298}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1040]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2005]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tschubby</name></author>
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