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	<title>Oberdürrbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberd%C3%BCrrbach&amp;diff=294004&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ankermast: /* Kultur und Sehenswürdigkeiten */</title>
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		<updated>2026-04-30T16:31:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur und Sehenswürdigkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsgliederung&lt;br /&gt;
|NAME=Oberdürrbach&lt;br /&gt;
|NAME-HAUPTEBENE=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
|TYP=Stadtteil&lt;br /&gt;
|TYP-OBEREBENE=Stadt&lt;br /&gt;
|BILD-WAPPEN=Wappen Oberduerrbach.png&lt;br /&gt;
|BILD-WAPPEN-HAUPTEBENE=DEU Würzburg COA.svg&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE=&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE-BESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
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|EINGEMEINDUNG=1976-07-01&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=7.5272&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberdürrbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] [[Würzburg]]s (Nr. 23) im Stadtbezirk [[Dürrbachtal]] und eine [[Gemarkung]] mit dem größeren Teil in der Stadt Würzburg und dem kleineren Teil in der Gemeinde [[Veitshöchheim]]. Oberdürrbach war eine selbständige Gemeinde und wurde zum Stichtag 1. Juli 1976 zwischen der Stadt Würzburg und der Gemeinde Veitshöchheim aufgeteilt. Dabei kam der größere südliche Teil mit dem Gemeindehauptort und [[Pfarrdorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerische Landesbibliothek Online: [https://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&amp;amp;modus=automat&amp;amp;tempus=+20190801/070126&amp;amp;attr=OBJ&amp;amp;val=39548 &amp;#039;&amp;#039;Oberdürrbach&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 1. August 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Stadt Würzburg und der kleinere nördliche Teil mit dem [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] [[Gadheim]] zur Gemeinde Veitshöchheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bridge over Duerrbach at Schafhof in Oberduerrbach.jpg|mini|Die Schafhofbrücke vom Bett des [[Dürrbach (Main, Würzburg)|Dürrbachs]] in Oberdürrbach, Blick nach Süden]]&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde hatte eine Gesamtfläche von 752,72 [[Hektar]]. Die heutige Gemarkung ist mit 719,65 Hektar etwas kleiner, mit 405,30 Hektar zur Stadt Würzburg und 314,35 Hektar zur Gemeinde Veitshöchheim gehörig.&lt;br /&gt;
Der Ort Oberdürrbach liegt im Norden des Stadtbezirks Dürrbachtal, der der nördlichste Bezirk der Stadt ist. Weiter nördlich ist nur der Stadtteil [[Schafhof (Würzburg)|Schafhof]] zu finden, der allerdings auf Oberdürrbacher Gemarkung liegt. Im Nordosten beginnt das Gebiet der Gemeinde [[Rimpar]]. Im Osten liegt der Würzburger Bezirk [[Versbach]] mit dem gleichnamigen Stadtteil. Er ist von Oberdürrbach allerdings durch den etwa 306 m hohen Kreuzberg getrennt. Südöstlich, ebenfalls auf einer Erhebung, liegt der Rotkreuzhof, der zu [[Unterdürrbach]] gehört. Unterdürrbach selbst ist weiter im Süden zu finden. Mit dem Nachbarort ist Oberdürrbach auch über die [[Staatsstraße]] [[Liste der Kreisstraßen in Würzburg#Liste|Wüs 21]] verbunden. Der Westen wird von den Baulichkeiten der Balthasar-Neumann-Kaserne eingenommen, die auf Veitshöchheimer Gebiet liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Ortsteile der Gemeinde Oberdürrbach:&lt;br /&gt;
* Oberdürrbach (nach Würzburg eingegliedert)&lt;br /&gt;
* [[Gadheim]] (nach Veitshöchheim eingegliedert)&lt;br /&gt;
* Schafhof (Dorf, nach Würzburg eingegliedert)&lt;br /&gt;
* [[Ziegelhütte (Würzburg)|Ziegelhütte]] (Weiler, nach Würzburg eingegliedert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftlich wird Oberdürrbach von bergiger Umgebung geprägt, die eine Bebauung lange Zeit nur entlang des Dürrbachtales zuließ. Der [[Dürrbach (Main, Würzburg)|Dürrbach]] selbst, der mitten durch das Dorf fließt, ist die meiste Zeit im Jahr ausgetrocknet und nur nach starken Regenfällen zu sehen. Er fließt von [[Gramschatz]] kommend über [[Gadheim]] und Schafhof in Richtung der Dürrbachau zum [[Main]]. Naturräumlich liegt das ehemalige Pfarrdorf in den sogenannten Würzburger Mainseitentälern (135.0), die zu den [[Wern-Lauer-Platten]] gehören. Hier überwiegen [[Muschelkalk]]böden, die auch für den Weinbau geeignet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Geographie Giersbeck: [http://geographie.giersbeck.de/karten/152.pdf &amp;#039;&amp;#039;Karte 152 Würzburg&amp;#039;&amp;#039;], PDF-Datei, abgerufen am 2. August 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem EU-Austritt des Vereinigten Königreiches am 31. Januar 2020 liegt Oberdürrbach etwa 2&amp;amp;nbsp;km südöstlich des [[Mittelpunkt Europas#Aktueller geographischer Mittelpunkt der Europäischen Union|geographischen Mittelpunkts der EU]] in Gadheim.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/bayern/franken-gadheim-einwohner-mittelpunkt-der-eu-dank-brexit-1.3448817 &amp;#039;&amp;#039;Gadheim, 80 Einwohner, Mittelpunkt der EU - dank Brexit&amp;#039;&amp;#039;] in: &amp;#039;&amp;#039;sueddeutsche.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Julius Echter am Zehnthof (Oberdürrbach).jpg|mini|hochkant|Wappen Julius Echters am Zehnthof]]&lt;br /&gt;
Der Ortsname leitet sich vom Gewässer Dürrbach ab, dass durch den Ort fließt. Bereits im 8. Jahrhundert besaßen die Würzburger [[Domherr]]en Besitzungen in dem Tal, das damals noch „Habuchotal“ genannt wurde. Erstmals urkundlich genannt wurde (Ober-)Dürrbach im Jahr 1160. Damals gab der verstorbene Domherr und [[Schulmeister]] Gozelin seine Güter in dem Ort an den Altar des heiligen Kilian. Nur zehn Jahre später, 1170, begann unter Bischof [[Herold (Würzburg)|Herold von Hochheim]] die Trockenlegung des Sumpfes und die geplante Ansiedlung von Menschen im Dürrbachtal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Dorfteile von Dürrbach lagen damals noch in der gleichen [[Gemarkung]]. Erst am 22. Februar 1294 war explizit von Oberdürrbach die Rede. Im Laufe des 13. Jahrhunderts waren die beiden Dorfkerne voneinander getrennt worden. Zunächst waren die Herren von [[Retzstadt]] die wichtigsten Grundherren in Oberdürrbach. Allerdings verkaufte „Anthonig“ von Retzstadt am 4. Dezember 1484 das Dorf an den Abt Georg, den Vorsteher des [[Benediktinerkloster]]s [[St. Stephan (Würzburg)|St. Stephan]] aus dem nahen Würzburg. Der Ort wurde in der Urkunde „Oberndurnbach“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Will, Christian: &amp;#039;&amp;#039;Oberdürrbach/Gadheim&amp;#039;&amp;#039;. S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte noch bis ins Jahr 1494, bis der Verkauf vom Bischof von Würzburg bestätigt wurde. Im 16. Jahrhundert bildete Oberdürrbach mit dem [[Weiler]] Gadheim eine gemeinsame Gemeinde. Beide Orte wurden im Jahr 1579 an das Würzburger [[Juliusspital]] verpfändet. 1787 tauchen die beiden Orte erstmals urkundlich als Gemeinde auf. Am 1. Juli 1976 wurde Oberdürrbach zusammen mit den Weilern Schafhof und Ziegelhütte nach Würzburg eingemeindet und verlor seine jahrhundertelange Unabhängigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen des Ortes bezieht sich auf den Heiligen St. Stephan (Hand mit Stein), und auf das auf dem Kreuzberg im Nordosten des Dorfes befindliche [[Patriarchenkreuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehemaliges Pfarrhaus (Oberdürrbach).jpg|mini|hochkant|Das ehemalige Pfarrhaus in Oberdürrbach]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Würzburg-Dürrbachtal#Oberdürrbach|titel1=Liste der Baudenkmäler in Oberdürrbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberdürrbach haben sich mehrere Objekte erhalten, die vom Bayerischen Landesamt für [[Denkmalpflege]] als Baudenkmal eingeordnet werden. Den Mittelpunkt der Gemeinde bildet noch heute die katholische Pfarrkirche [[Alt-St. Josef (Oberdürrbach)|St. Josef]]. In ihrer heutigen Form entstand sie im Jahr 1816, wobei man die Figuren von [[Johann Peter Wagner (Bildhauer)|Johann Peter Wagner]] aus dem 18. Jahrhundert in der Fassade anbrachte. Das Gotteshaus präsentiert sich als [[Saalkirche]] mit Dreiseitschluss. Der klassizistische Fassadenturm überragt das übergiebelte Portal im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zehnthof (Oberdürrbach) 01.jpg|mini|hochkant|Zehnthof in Oberdürrbach]]&lt;br /&gt;
Daneben hat sich noch der alte Amtshof des Würzburger Juliusspitals erhalten. Er wurde als [[Walmdach]]bau geschaffen und geht mit seinen [[Ohrung|geohrten]] Fensterrahmungen auf das 17. Jahrhundert zurück. Das Hauptgebäude ergänzt die benachbarte Zehntscheune, eine Mauer mit einem [[Bossierung|bossierten]] Portal umgibt das Ensemble. Weniger repräsentativ ist das ehemalige Pfarrhaus in der unmittelbaren Nachbarschaft. Es entstand, wie die Kirche, im 19. Jahrhundert und wurde im [[Rundbogenstil]] geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Adam Joseph Onymus]] (1754–1836), Theologe, Schriftsteller, Professor, Onymus wirkte als Stifter lange Jahre in Oberdürrbach und wurde auf dem örtlichen Friedhof begraben&lt;br /&gt;
* [[Joseph Salomon]] (1793–1856), Mathematiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Würzburg-Dürrbachtal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Will: &amp;#039;&amp;#039;Oberdürrbach/Gadheim&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden des Landkreises Würzburg&amp;#039;&amp;#039;. Würzburg 1963/1964. S. 106–108.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oberdürrbach}}&lt;br /&gt;
* WürzburgWiki: [https://wuerzburgwiki.de/wiki/Oberd%C3%BCrrbach &amp;#039;&amp;#039;Oberdürrbach&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4319159-9|VIAF=154414272}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oberdurrbach}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Würzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Würzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1160]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Würzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung in der kreisfreien Stadt Würzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ankermast</name></author>
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