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	<title>Obercrinitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:37:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Obercrinitz&amp;diff=675455&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-17T06:41:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Obercrinitz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Crinitzberg&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 50/34/19/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 12/29/6/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 468 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = 1187&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 1990&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1994-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 08147&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 037462&lt;br /&gt;
| Poskarte             = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obercrinitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit dem 1. Januar 1994 ein Ortsteil der Gemeinde [[Crinitzberg]] im [[Landkreis Zwickau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radiumquelle Obercrinitz (1).jpg|mini|Radiumquelle Obercrinitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obercrinitz liegt im Tal des [[Crinitzer Wasser|Crinitzbachs]], einem Seitenbach des [[Rödelbach (Zwickauer Mulde)|Rödelbachs]]. Auf die Lage des Ortes im &amp;#039;&amp;#039;Kirchberger Granitgebiet&amp;#039;&amp;#039; weisen zwei Steinbrüche im Ortsgebiet hin. Der namensgebende &amp;#039;&amp;#039;Crinitzberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|573|DE-NN}}) befindet sich an der Grenze zu Bärenwalde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Neben dem Hauptort Obercrinitz gehören noch die &amp;#039;&amp;#039;Steffenhäuser&amp;#039;&amp;#039; an der Straße nach [[Stangengrün]] zum Ort. Am &amp;#039;&amp;#039;Crinitzberg&amp;#039;&amp;#039; befindet sich die &amp;#039;&amp;#039;Waldsiedlung&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs Obercrinitz. Der Ortsteil [[Herlagrün]] schließt sich fast nahtlos an den oberen Ortsteil von Obercrinitz in Richtung [[Wildenau (Steinberg)|Wildenau]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= &lt;br /&gt;
 | NORD=     [[Lauterhofen (Crinitzberg)|Lauterhofen]] &lt;br /&gt;
 | NORDOST= [[Giegengrün]]&lt;br /&gt;
 | WEST=     [[Stangengrün]]&lt;br /&gt;
 | OST=      [[Bärenwalde]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Wildenau (Steinberg)|Wildenau]]&lt;br /&gt;
 | SUED=     [[Rothenkirchen (Steinberg)|Rothenkirchen]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eingemeindungen ==&lt;br /&gt;
* [[Herlagrün]] im Jahr 1950&lt;br /&gt;
* [[Lauterhofen (Crinitzberg)|Lauterhofen]] mit seinem Ortsteil [[Lauterholz]] im Jahr 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St.-Johannis-Kirche Obercrinitz (5).jpg|mini|St.-Johannis-Kirche Obercrinitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Waldhufendorf Obercrinitz wurde 1460 das erste Mal urkundlich erwähnt und gehörte als Exklave bis 1843 zum [[Amt Zwickau]] und danach zum [[Amt Kirchberg]]. 1856 kam der Ort zum Gerichtsamt Kirchberg und 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Zwickau]], dessen Nachfolger der [[Landkreis Zwickau]] ist. &lt;br /&gt;
1950 kam [[Herlagrün]] durch Umgemeindung von [[Wildenau (Steinberg) |Wildenau]] zu Obercrinitz.&lt;br /&gt;
Von Juli bis Dezember 1952 gehörte Obercrinitz kurzzeitig zum [[Kreis Auerbach]] im Vogtland und wurde dann in den [[Kreis Zwickau-Land]] umgegliedert.&lt;br /&gt;
Seit 1970 ist [[Lauterhofen (Crinitzberg)|Lauterhofen]] ein Ortsteil von Obercrinitz. Mit der Bildung der Gemeinde Crinitzberg im Jahr 1994 wurden Obercrinitz und Lauterhofen gleichberechtigte Ortsteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Obercrinitz siedelten sich im 19. Jahrhundert verschiedene Zweige der Textilindustrie an. Die industrielle Steingewinnung entwickelte sich im 19. Jahrhundert. Von 1893 bis 1970 hatte Obercrinitz Anschluss an die [[Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau–Carlsfeld]]. Der Bahnhof lag außerhalb vom Ort am Crinitzberg. Bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] dienten 1935 entdeckte [[Radium]]quellen in der Waldsiedlung Obercrinitz zu Heilzwecken. Zu Zeiten der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurde im Ortsteil Herlagrün ein großer Rinderstall errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WdH|59|62–65}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Steinkohlenwerk Karl Liebknecht|VEB Steinkohlenwerk &amp;quot;Karl Liebknecht&amp;quot;]] in [[Oelsnitz/Erzgeb.|Oelsnitz]] hat in der Zeit der DDR im Ort ein Kinder-[[Ferienlager]] für die Kinder seiner Betriebsangehörigen errichtet und unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensherkunft ===&lt;br /&gt;
In Obercrinitz bringt man schon über vier Jahrhunderte lang das altsorbische Wort &amp;#039;&amp;#039;krinica&amp;#039;&amp;#039; (Quellbach oder Krummbach) mit dem mundartlichen Krinitz, dem Fichtenkreuzschnabel, in Beziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegel der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Auf dem Siegel von Obercrinitz ist ein Fichtenkreuzschnabel, der Krinitz, zu sehen. Der Vogel Krinitz wurde mit dem alten sorbischen Wort für Quellbach (Krinica) in Verbindung gebracht. Das älteste Obercrinitzer Siegel stammt aus dem Jahre 1562 und befindet sich im Stadtarchiv von [[Zwickau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde St. Johannis in Obercrinitz mit Lauterhofen und Herlagrün bildet ein Kirchspiel mit den Nachbargemeinden in [[Wildenau (Steinberg)|Wildenau]] und [[Stangengrün]] innerhalb der [[Ephorie (Kirchenbezirk)|Ephorie]] Zwickau.&lt;br /&gt;
Eine Inschrift auf einem Deckenbalken der Saalkirche St. Johannis lässt vermuten, dass ein Vorgängerbau des Gotteshauses vermutlich um 1493 erbaut wurde. Im [[Kunstsammlungen Zwickau|Stadtmuseum Zwickau]] kann man Teile eines geschnitzten Flügelaltars aus dem Jahre 1516 besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Kirche wurde 1716 im Barockstil errichtet und 1863 klassizistisch anmutent umgestaltet. Restaurierungen erfolgten 1938 und 1975. Die Orgel von 1856 baute [[Jehmlich Orgelbau Dresden|Carl Gottlieb Jehmlich]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen II&amp;#039;&amp;#039;. München, Berlin 1998, S. 751&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Altar von 1716 wurde 1938 wieder aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort gibt es weiterhin eine Landeskirchliche Gemeinschaft und eine evangelisch-freikirchliche Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Bis ins Jahr 2005 existierte in Obercrinitz eine Mittelschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Obercrinitz führt die Ortsstraße durch das Crinitztal über [[Lauterhofen (Crinitzberg)|Lauterhofen]] und [[Wolfersgrün (Kirchberg)|Wolfersgrün]] nach [[Niedercrinitz]]. Seit 1893 hatte Obercrinitz mit einem Bahnhof am Crinitzberg Anschluss an die [[Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau–Carlsfeld]]. Die Streckenstilllegung auf dem Abschnitt zwischen [[Saupersdorf]] bei [[Kirchberg (Sachsen) |Kirchberg]] und Rothenkirchen erfolgte 1970.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bahnhof Obercrinitz (3).jpg|Bahnhof Obercrinitz (2016)&lt;br /&gt;
Bahnhof Obercrinitz (2).jpg|Bahnhof Obercrinitz (2016)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Industrie ==&lt;br /&gt;
Die Granitbrüche in und bei Obercrinitz lieferten seit den 1870er Jahren Bau- und [[Pflaster (Belag)|Pflastersteine]], [[Packlage]]r und [[Schotter]] für viele Baulichkeiten der Umgebung sowie in weitere entferntere Städte, wie [[Reichenbach im Vogtland|Reichenbach]], [[Chemnitz]] und [[Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;O. Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Steinbruchindustrie und Steinbruchgeologie&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1899, S. 211&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin besitzt Obercrinitz ein Gewerbegebiet, in dem Baubetriebe, ein Metallbaubetrieb sowie eine Spedition angesiedelt sind. Auf angrenzenden Flächen befindet sich ein Solarpark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größter Arbeitgeber ist die Sozialstation Obercrinitz, welche ein Seniorenwohnheim im Ort sowie einen mobilen Pflegedienst betreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Taufstein bei Obercrinitz.&amp;#039;&amp;#039; In: Johann August Ernst Köhler &amp;#039;&amp;#039;Sagenbuch des Erzgebirges&amp;#039;&amp;#039;, S. 11–14, Verlag Gärtner Schneeberg und Schwarzenberg 1886, Reprint Olms-Verlag Hildesheim 1978&lt;br /&gt;
* Erich Spitzner: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch der Gemeinde Obercrinitz&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von Steffen Pachan, Zwickau 1993&lt;br /&gt;
* Ewald Rannacher: &amp;#039;&amp;#039;[[Ortsfamilienbuch|Familienbuch]] für die Kirchengemeinde Obercrinitz  (mit Lauterhofen und Lauterholz) nach der Kartei von 1940. Kopie der [[Kirchenbuchverkartung|Familienblätter]].&amp;#039;&amp;#039; Leipzig: [[Deutsche Zentralstelle für Genealogie]] 1994; 4442 Familien im Zeitraum 1600–1800&lt;br /&gt;
* Hans-Georg Türke: &amp;#039;&amp;#039;Sächsischer Wanderführer. Band 5. Westerzgebirge und Zwickauer Land&amp;#039;&amp;#039;, S. 27f., Chemnitzer Verlag, 1. Auflage 2011&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tourist Reisehandbuch Erzgebirge/Vogtland&amp;#039;&amp;#039;, Tourist Verlag Berlin und Leipzig 1980, S.&amp;amp;nbsp;420–422.&lt;br /&gt;
* Taufstein bei Obercrinitz. In: Alfred Meiche: &amp;#039;&amp;#039;Sagenbuch des Königreiches Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, S. 921, Leipzig 1903&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Obercrinitz|Obercrinitz}}&lt;br /&gt;
* [http://www.westsachsen.de/ecdb/ecphome.main?ts=16012014012645471774&amp;amp;site=CRBG&amp;amp;navc=9_23_31__ Obercrinitz auf der Website der Gemeinde Crinitzberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.suehnekreuz.de/sachsen/obercrinitz.htm Taufstein und Sühnekreuze in Obercrinitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile von Crinitzberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4357976-0|VIAF=241843129}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Zwickau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1460]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Crinitzberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Zwickau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldhufendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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