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	<title>Oberburg Heldenbergen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberburg_Heldenbergen&amp;diff=2191184&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfrejg: BKL Günderrode ersetzt</title>
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		<updated>2022-04-09T13:08:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL Günderrode ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heldenbergen_Oberburg01.jpg|thumb|upright=1.4|Ansicht der Oberburg von Nordwesten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Stadtteil [[Heldenbergen]] der Stadt [[Nidderau]] im [[Hessen|hessischen]] [[Main-Kinzig-Kreis]]  ist eine [[Schloss (Architektur)|Schlossanlage]], die aus einer [[mittelalter]]lichen [[Höhenburg]] in [[Spornburg|Spornlage]] hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heldenbergen liegt an der Stelle eines römischen [[Kastell Heldenbergen|Kastells]] und [[vicus]]. Der Ort wird erstmals 839 urkundlich erwähnt.  Seit wann die Anlage auf dem Steilhang oberhalb der [[Nidder]] besteht, ist unsicher. Sie wird erstmals im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als Besitz der [[Heldenbergen (Adelsgeschlecht)|Herren von Heldenbergen]] erwähnt. Der 1218 gestorbene Gieselbert von Heldenbergen war möglicherweise der erste [[Burggraf]] auf der [[Burg Friedberg (Friedberg)|Reichsburg]] und [[Burggrafschaft Friedberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1370 wurde Gottfried von [[Stockheim (Adelsgeschlecht)|Stockheim]] als Besitzer erwähnt. Die Anlage war wohl durch Kauf oder als Heiratsgut an die Stockheimer gelangt, die als [[Amtmann|Amtsleute]] oder [[Burgmann]]en in zahlreichen Reichs- und [[Hanau (Adelsgeschlecht)|hanauischen]] [[Burg]]en der Region belegt sind. 1383 erhielt Gottfried die Erlaubnis, auf einer Wiese unterhalb der Oberburg, die er als hanauisches [[Lehnswesen|Lehen]] erhalten hatte, mit der [[Nassburg]] eine weitere Burg zu errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Reimer (Archivar)|Heinrich Reimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Urkundenbuch. Abt. 2, Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau und der ehemaligen Provinz Hanau. Bd. 4. 1376-1400.&amp;#039;&amp;#039; Publikationen aus den königlich-preußischen Staatsarchiven, Hirzel, Leipzig 1897, S.&amp;amp;nbsp;278–280, Nr. 321.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberburg war möglicherweise für die Nutzung durch mehrere Familien zu eng geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;Knappe 2000, S.&amp;amp;nbsp;328.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Henrich Wilhelm von Stockheim erlosch 1614 die Heldenberger Linie. In der Folge kam es zu Erbstreitigkeiten, in deren Verlauf Jobst von [[Adolips]] 1616 die Oberburg gewaltsam besetzte. 1617 fiel der Besitz an Burkhard Engelbrecht von [[Hattstein (Adelsgeschlecht)|Hattstein]]. In dieser Zeit wurde die Burg schlossartig umgebaut, wobei wahrscheinlich auch ein ehemals vorhandener Hauptturm abgetragen wurde. Nach dem Aussterben der Hattsteiner 1767 kam die Oberburg durch Kauf an Johann Maximilian von [[Günderrode (Adelsgeschlecht)|Günderrode]], den Großvater der Dichterin [[Karoline von Günderrode]], der auch in [[Höchst an der Nidder]] ein Schloss besaß ([[Schloss Günderrode]]). 1797 besaß der [[Preußen|preußische]] [[Kammerherr]] Jakob Friedrich von [[Rohde (Adelsgeschlecht)|Rohde]] das Schloss. Er ließ erneut einige Umbauten durchführen und 1803 die [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] an das Hauptgebäude anbauen. 1886 erwarb der [[Großherzogtum Hessen|großherzogliche]] Kammerherr Dr. jur. Hugo Freiherr von [[Leonhardi (Adelsgeschlecht)|Leonhardi]] die Oberburg. Seit dem 2. April 1891 war Hugo von Leonhardi (1864–1922) verheiratet mit Martha, geb. von Heyl (1870–1954), Tochter des Wormser Industriellen [[Cornelius Wilhelm von Heyl zu Herrnsheim]] (1843–1923). Die Oberburg ist heute noch im Besitz der Leonhardi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberburg ist eine dreiflügelige Schlossanlage und befindet sich im Süden Heldenbergens auf einem Steilhang oberhalb der Nidder auf einer Höhe von 123&amp;amp;nbsp;Meter über [[Normalhöhennull|NHN]]. Das heute U-förmige Gebäude stammt im Wesentlichen aus dem 17. und 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Von der mittelalterlichen Burg blieben nur wenige Reste im Fundamentbereich sowie den Wänden des Mittelbaus und des Südflügels erhalten. Über dem Eingangs[[Portal (Architektur)|portal]] des Hauptbaus befindet sich das Wappen derer von Rohdes. Der ehemalige [[Burggraben]] wurde größtenteils eingeebnet. Der nördlich vorgelagerte [[Torbau]] besitzt ein sehenswertes Obergeschoss aus [[Fachwerk]] mit dem Wappen der Hattsteiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen: 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Wartberg, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S.&amp;amp;nbsp;327–328.&lt;br /&gt;
* Rolf Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlösser, Burgen, alte Mauern.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Hessendienst der Staatskanzlei, Wiesbaden 1990, ISBN 3-89214-017-0, S.&amp;amp;nbsp;276–277.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.geschichtsverein-windecken.de/orte_im_wandel/historische_ansichten/s8.html „Das Torhaus der Obernburg in Heldenbergen“ auf den Seiten des Windecker Geschichtsvereins]&lt;br /&gt;
* [http://burgenwelt.org/deutschland/heldenbergen/object.php Oberburg Heldenbergen] auf burgenwelt.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Main-Kinzig-Kreis}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/14/3.88/N|EW=8/51/50.62/E|type=landmark|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heldenbergen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Nidderau|Oberburg Heldenbergen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Main-Kinzig-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Nidderau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Heidenbergen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfrejg</name></author>
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