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	<title>Oberbrechen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberbrechen&amp;diff=890013&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: Archivlinks geprüft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberbrechen&amp;diff=890013&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-26T08:01:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlinks geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Oberbrechen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Brechen (Hessen)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Brechen&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DEU Oberbrechen COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen der ehemaligen Gemeinde Oberbrechen&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 50/21/10/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 8/11/36/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 148 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 8.698&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;GB2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-brechen.de/gemeinde/zahlen-und-fakten/flaechenstatistik |titel=Flächenstatistik der Gemeinde und ihrer Ortsteile |werk=Internetauftritt |hrsg=Gemeinde Brechen |abruf=2020-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 1897&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2024-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;GB1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1974-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 65611&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06483&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Poskarte                = &lt;br /&gt;
| Bild                    = Oberbrechen Ortskern.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Ortskern, von Norden gesehen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberbrechen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Brechen (Hessen)|Brechen]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Limburg-Weilburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Oberbrechen liegt im Tal des [[Emsbach (Lahn, Limburg)|Emsbachs]] im [[Goldener Grund|Goldenen Grund]]. Durch den Ort verläuft die [[Bundesstraße 8]] und die [[Main-Lahn-Bahn]], am südlichen Rand der länglich nach Osten gestreckten Gemarkung die [[Bundesautobahn 3|A3]] und die [[Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main]]. Der östliche Zipfel der Gemarkung ist größtenteils von Wald bedeckt. Im Westen gibt es nur kleine Waldstücke und ansonsten vor allem [[landwirtschaftliche Nutzfläche]]. Der Ort selbst liegt auf etwa 150 Metern Höhe, während das Gelände nach Westen auf 230 und im Osten auf bis zu 275 Meter (Alteburg) ansteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberbrechener Gemarkung grenzt im Nordwesten an [[Niederbrechen]] und nachfolgend im Uhrzeigersinn an [[Weyer (Villmar)|Weyer]], [[Münster (Selters)|Münster]], [[Eisenbach (Taunus)|Eisenbach]], [[Niederselters]], [[Dauborn]] und [[Werschau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Römisches Lager Oberbrechen - Alteburg 008.JPG|mini|Römerlager „Alteburg“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die ältesten steinzeitlichen Funde in der Oberbrechener Gemarkung lassen sich der [[Michelsberger Kultur]] (5. und 4. Jahrtausend v. Chr.) zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich von Oberbrechen im sogenannten „Großen Wald“ findet sich eine Gruppe von rund 60 [[Hügelgrab|Hügelgräbern]] aus der [[Hallstattzeit]]. Direkt daneben liegen die Reste einer rechteckigen, offensichtlich zu militärischen Zwecken angelegten [[Wallanlage]], [[Römerlager Oberbrechen|„Alteburg“]] genannt. Im 19. Jahrhundert und im 20. Jahrhundert ging man wegen der Form und der relativ guten Erhaltung davon aus, dass es sich um eine [[Frühe Neuzeit|frühneuzeitliche]] [[Schanze (Festungsbau)|Schanzanlage]] handeln müsse. Untersuchungen aus dem Jahr 1999 und zum Teil bei [[Raubgrabung]]en aufgefundene Münzen legen jedoch eine Errichtung der Anlage zu römischer Zeit nahe. Sichere Erkenntnisse liegen bislang jedoch nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ältesten bekannten urkundlichen Erwähnung des Orts in einer Schenkungsurkunde an das [[Kloster Lorsch]] aus dem Jahr 772 ist von &amp;#039;&amp;#039;Brachina&amp;#039;&amp;#039; die Rede, ohne Unterscheidung zwischen Ober- und Niederbrechen. Der im Jahr 910 erwähnte [[Fronhof]] Brichene lag aber mit Sicherheit im Gebiet des heutigen Oberbrechens. Damals ging er an [[Konrad Kurzbold]] über, der die Einnahmen für seine [[Limburger Dom|Stiftsgründung]] in [[Limburg an der Lahn|Limburg]] verwenden sollte. Ab diesem Zeitpunkt gehörte Oberbrechen zur [[Limburg (Adelsgeschlecht)|Herrschaft Limburg]]. Im Jahr 1344 wurde der Ort zunächst zur Hälfte an [[Kurtrier]] verpfändet, bevor er 1420 wie die gesamte Herrschaft Limburg ganz an das damalige [[Bistum Trier|Erzbistum Trier]] fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens im Jahr 1148 besaß der Ort eine Kirche. 1652 wurde das im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zerstörte Gotteshaus neu erbaut und den [[Sieben Schläfer von Ephesus|Sieben Schläfern von Ephesus]] gewidmet. Nach einer mehr als 20-jährigen Bauphase war 1737 eine Erweiterung der Kirche fertiggestellt.&lt;br /&gt;
Nach erneut rund 30-jähriger Vorbereitung begann, nach den Plänen der Frankfurter Architekten [[Hans Rummel|Hans]] (1872–1952) und [[Christoph Rummel]] (1881–1961), der dritte Erweiterungsbau, der im selben Jahr (1933) fertiggestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.gemeinde-brechen.de/unterseiten/alois-kunz.html |text=Gemeinde Brechen |wayback=20160308052221}}, abgerufen am 31. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Anordnungen der Verhütung eines Brandes im Zusammenhang mit häuslichen Feuerstätten in Textform im [[Kurtrier|Kurfürstentum Trier]] vom 9. Mai 1721 führten auch in Oberbrechen zu erheblichen Verbesserungen der Bauweise der Gebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Franz-Josef Sehr]] |Titel=Brandschutz im Heimatgebiet vor 300 Jahren |Sammelwerk=Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 2022 |Hrsg=Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg |Ort=Limburg |Datum=2021 |ISBN=3-927006-59-9 |Seiten=223–228}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&lt;br /&gt;
Zum 31. Dezember 1971 [[Gemeindefusion|fusionierten]] bis dahin [[Selbstständige Gemeinde|selbstständigen Gemeinden]] Niederbrechen und Werschau im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] freiwillig zur neuen Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Brechen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |fundstelle=Punkt 50 Abs. 27 |nr=2 |jahr=1972 |datum=1971-12-22 |seite=7 |seiten=47 |kbytes=4750}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|180532844|Seiten=369}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Oberbrechen kam am 1. April 1974 kraft [[Landesgesetz]] hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=369}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ortsbezirk]]e nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] wurden nicht errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Oberbrechen angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1803: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Kurtrier|Kurfürstentum Trier]], Unteres Erzstift, [[Amt Limburg (Nassau)|Amt Limburg]], Gericht Oberbrechen&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, [[Nassau-Weilburg|Fürstentum Nassau-Weilburg]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Amt Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Herzogtum Nassau]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Amt Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1849: Herzogtum Nassau, [[Kreisamt Limburg]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Abtrennung der Justiz ([[Justizamt Limburg]]) bis 1854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1854: Herzogtum Nassau, Amt Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Provinz [[Hessen-Nassau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], [[Unterlahnkreis]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Endgültige Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Limburg a. d. Lahn]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Unterlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1886: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, [[Kreis Limburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], Kreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Kreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Landkreis Limburg-Weilburg]], Gemeinde Brechen&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Juli 1974 wurde Oberbrechen als [[Ortsteil]] der Gemeinde Brechen eingegliedert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Limburg-Weilburg, Gemeinde Brechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Oberbrechen|width=450|float=none|maxEinwohner=2000&lt;br /&gt;
|942|1026|1077|1060|1107|1181|1233|1306|1306|1237|1303|1281|1336|1353|1703|1746|1685|1797|1910&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,2004)(1978,2073)(1980,2086)(1985,2112)(1991,2102)(1995,2072)(2000,2052)(2011,2007)(2015,1998)(2020,1926)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Brechen&amp;lt;ref name=&amp;quot;EWE&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Oberbrechen 2007 Einwohner. Darunter waren 69 (3,4 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 351 Einwohner unter 18 Jahren, 807 zwischen 18 und 49, 753 zwischen 50 und 64 und 780 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 873 Haushalten. Davon waren 261 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 255 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 282 Paare mit Kindern, sowie 63 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 12 [[Wohngemeinschaft]]en. In 216 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 582 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || {{0}}17 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 1,30 %), 1265 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 96,86 %). 24 [[Judentum|jüdische]] (= 1,84 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 135 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 7,51 %), 1651 katholische (= 91,88 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 17. September 1955 durch das Hessische Innenministerium genehmigt.&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung = Im silbernen Schild ein rotes durchgehendes Kreuz, belegt mit einem Herzschild mit sieben roten Rosen mit goldenen Butzen und grünen Blättern.&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Oberbrechen&lt;br /&gt;
|Quelle = {{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Oberbrechen, Landkreis Limburg, Regierungsbezirk Wiesbaden |fundstelle=Punkt 1058 |nr=40 |jahr=1955 |datum=1955-09-17 |seite=19 |seiten=1011 |kbytes=4450}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Über die in der Ortsmitte befindliche [[Heilige Sieben Brüder (Oberbrechen)|Kirche der Hl. Sieben Brüder]] hinaus verfügt der Ort über mehrere [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapellen]]. Hierzu zählen die denkmalgeschützte [[Muttergotteskapelle (Oberbrechen)|Muttergotteskapelle]], die [[Marienkapelle (Oberbrechen)|Marienkapelle]] und die [[Antoniuskapelle (Oberbrechen)|Antoniuskapelle]].&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Oberbrechen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Oberbrechen Antoniuskapelle.jpg|Antoniuskapelle&lt;br /&gt;
 Oberbrechen Kirche.jpg|Kirche der Hl. Sieben Brüder, Außenansicht&lt;br /&gt;
 Oberbrechen Kirche innen.jpg|Kirche der Hl. Sieben Brüder, Innenansicht&lt;br /&gt;
 Oberbrechen Brunnen.jpg|Brunnen am Denkmalsplatz&lt;br /&gt;
 Oberbrechen Pfarrhaus.jpg|Altes Pfarrhaus&lt;br /&gt;
 Oberbrechen Muttergotteskapelle.jpg|Muttergotteskapelle am Friedhof&lt;br /&gt;
 Oberbrechen Mariahilf.jpg|Mariahilfkapelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Förderverein Grundschule&lt;br /&gt;
* [[Feuerwehrverein|Freiwillige Feuerwehr]], gegründet 1895 (seit 1972 mit Musikzug und seit dem 1.&amp;amp;nbsp;März 1988 mit Jugendfeuerwehr)&lt;br /&gt;
* Katholische Frauengemeinschaft&lt;br /&gt;
* Katholische Jugend&lt;br /&gt;
* MGV Eintracht 1867 Oberbrechen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Musikverein 1947 Oberbrechen – Salonorchester&lt;br /&gt;
* [[Obst- und Gartenbauverein]]&lt;br /&gt;
* Rasse- und Ziergeflügelzuchtverein 1961&lt;br /&gt;
* Schützenverein Hubertus&lt;br /&gt;
* Tennisclub TC 77 Brechen&lt;br /&gt;
* Tischtennisclub 68&lt;br /&gt;
* Turn- und Sportgemeinde 1899&lt;br /&gt;
* Verschönerungsverein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Oberbrechen, gegr. 1895 (seit 1972 mit [[Musikzug]] und seit dem 1. März 1988 mit [[Jugendfeuerwehr]])&lt;br /&gt;
* Grundschule Oberbrechen&lt;br /&gt;
* Katholische öffentliche Bücherei Oberbrechen&lt;br /&gt;
* Kindertagesstätte Oberbrechen&lt;br /&gt;
* Kreisvolkshochschule Außenstelle Brechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeitmöglichkeiten ===&lt;br /&gt;
* Emstalhalle&lt;br /&gt;
* Turnhalle&lt;br /&gt;
* Sportplatz&lt;br /&gt;
* Grillplatz „Hengel“&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberbrechen Bahnhof.jpg|mini|Bahnhof Oberbrechen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Oberbrechen&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Main-Lahn-Bahn]]. Zudem liegt der Ort an der [[Bundesstraße 8|B 8]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter von Oberbrechen ===&lt;br /&gt;
* [[Albert Otto]] (1885–1975), Kunstmaler&lt;br /&gt;
* [[Joseph Neuhäuser (Komponist)|Joseph Neuhäuser]] (1890–1949), Komponist und Musiker&lt;br /&gt;
* [[Jakob Sabel]] (1911–1950), Opernsänger&lt;br /&gt;
* Josef Kramm (1925–2004), 1972–1974 letzter Bürgermeister von Oberbrechen, 1974–1980 Bürgermeister von Brechen, gründete 1978 den historischen Arbeitskreis „Goldener Grund“ und 1979 den Freundeskreis Berger Kirche e. V.&lt;br /&gt;
* [[Karl Jung (Jurist)|Karl Jung]] (1930–2005), Staatssekretär und Träger des [[Bundesverdienstkreuz]]es, „Vater der [[Pflegeversicherung (Deutschland)|Pflegeversicherung]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Oberbrechen haben gewirkt ===&lt;br /&gt;
* [[Peter Joseph Blum]] (1808–1884), katholischer Pfarrer in Oberbrechen und [[Bischof von Limburg]]&lt;br /&gt;
* [[Joseph Faust]] (1856–1919), katholischer Pfarrer in Oberbrechen und Autor zahlreicher Lustspiele, Schwänke und Dramen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-brechen.de/ Internetauftritt der Gemeinde Brechen]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://bildarchiv.oberbrechen.de/&lt;br /&gt;
   |titel=Bildarchiv Oberbrechen&lt;br /&gt;
   |titelerg=Historische Bilder&lt;br /&gt;
   |werk=bildarchiv.oberbrechen.de&lt;br /&gt;
   |hrsg=Private &amp;#039;&amp;#039;Website&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-07-17&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=533002020| titel=Oberbrechen, Landkreis Limburg-Weilburg}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116314729 |GND=4101885-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=533002020| titel=Oberbrechen, Landkreis Limburg-Weilburg| datum=2018-04-24}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EWE&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |autor= |url=https://www.gemeinde-brechen.de/gemeinde/zahlen-und-fakten/einwohnerstatistik-entwicklung |titel=Einwohnerstatistik (Entwicklung) |titelerg=Entwicklung der Einwohnerzahlen in der Gemeinde Brechen |hrsg=Gemeinde Brechen |werk=www.gemeinde-brechen.de |datum=2024 |abruf=2026-02-26 |sprache=de }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=22 |seiten=18 und 58 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-12 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=22 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GB1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-brechen.de/gemeinde/zahlen-und-fakten |titel=Zahlen – Daten – Fakten |titelerg=Einwohnerzahlen in Kürze |hrsg=Gemeinde Brechen |werk=www.gemeinde-brechen.de |abruf=2024-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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