<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Oberboihingen</id>
	<title>Oberboihingen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Oberboihingen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberboihingen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T15:33:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberboihingen&amp;diff=143132&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ramona Schuck: Die letzte Textänderung von ~2026-15881-79 wurde verworfen und die Version 264488730 von E235JREMU wiederhergestellt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberboihingen&amp;diff=143132&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-14T11:30:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-15881-79&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-15881-79&quot;&gt;~2026-15881-79&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/264488730&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/264488730&quot;&gt;264488730&lt;/a&gt; von E235JREMU wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Oberboihingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/38/49/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/22/00/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Oberboihingen in ES.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Stuttgart&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Esslingen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 276&lt;br /&gt;
|PLZ               = 72644&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07022&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08116050&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE ONN&lt;br /&gt;
|Straße            = Rathausgasse 3&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.oberboihingen.de/ www.oberboihingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Ulrich Spangenberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberboihingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Esslingen]] in [[Baden-Württemberg]]. Sie gehört zur [[Region Stuttgart]] (bis 1992 &amp;#039;&amp;#039;Region Mittlerer Neckar&amp;#039;&amp;#039;) und zur europäischen [[Metropolregion Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Oberboihingen liegt [[Naturraum|naturräumlich]] gesehen auf der Grenze des [[Vorland der mittleren Schwäbischen Alb|Vorlandes der Mittleren Schwäbischen Alb]] zum Unterraum [[Nürtinger-Esslinger Neckartal]] der jenseits des Flusses [[Neckar]] angrenzenden [[Filder]]platte. Das namengebende Dorf, ans rechte Ufer des oberen Neckars grenzend, zieht sich dem kleinen Nebental des [[Talbach (Neckar, Oberboihingen)|Talbach]] folgend in den Bereich der Randhügel hoch. Es liegt in einer Entfernung von etwa drei Kilometern nordöstlich von [[Nürtingen]] und von etwa elf Kilometern südsüdöstlich der Kreisstadt [[Esslingen am Neckar]]. Der Ort wird auch vom [[Heuspenbächle]] durchflossen, das am Dorfrand in den [[Marbach (Neckar, Oberboihingen)|Marbach]] einfließt, welcher am Beginn der Bebauung in der Neckaraue in den Fluss mündet. Die nordöstliche Gemeindegrenze verläuft auf dem Lauf des Baches [[Benzenfurt]], der unterhalb des Ortsbereichs ebenfalls dem Neckar zufließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Neben dem Dorf Oberboihingen gehört zu der Gemeinde noch das Hofgut [[Tachenhausen]], das östlicher davon auf dem rechten Randhügel des Talbachs liegt. [[Datei:Hofgut Tachenhausen Panorama Feb. 2009 aus 3EB.jpg|mini|350px|Hofgut Tachenhausen]] Fast auf dem Talgrund unterhalb des Gutshofes befindet sich, räumlich etwas vom geschlossenen Ortsgebiet getrennt, noch die ebenfalls zur Gemeinde gehörende Klostersiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Angrenzende Gemeinden sind reihum die Städte [[Wendlingen am Neckar]] im Nordosten, [[Kirchheim unter Teck]] sowie eine unbewohnte kleine Exklave von Wendlingen im Osten, [[Nürtingen]] im Süden und Südwesten sowie die Gemeinde [[Unterensingen]] jenseits des Neckars im Nordwesten, alle ebenfalls im eigenen [[Landkreis Esslingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächenaufteilung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
ImageSize = width:600 height:150&lt;br /&gt;
PlotArea = width:90% height:66% bottom:25% left:5%&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period = from:0 till:100&lt;br /&gt;
Legend = columns:2 columnwidth:250 left:12% top:95%&lt;br /&gt;
TimeAxis = orientation:horizontal&lt;br /&gt;
ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:Gesa   value:white        legend:     631_ha Gesamtfläche&lt;br /&gt;
  id:Wald   value:teal         legend:  69_ha = 10,9_% Waldfläche&lt;br /&gt;
  id:Land   value:yelloworange legend: 379_ha = 60,1_% Landwirtschaftsfläche&lt;br /&gt;
  id:Wass   value:brightblue   legend:  10_ha =  1,6_% Wasserfläche&lt;br /&gt;
  id:Erho   value:green        legend:   7_ha =  1,1_% Erholungsfläche&lt;br /&gt;
  id:Geba   value:red          legend: 106_ha = 16,8_% Gebäude-_und_Freifläche&lt;br /&gt;
  id:Verk   value:tan1         legend:  49_ha =  7,7_% Verkehrsfläche&lt;br /&gt;
  id:Sons   value:purple       legend:  11_ha =  1,8_% Sonstige_Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData =&lt;br /&gt;
 from:00.0 till:10.9 color:Wald&lt;br /&gt;
 from:10.9 till:71.0 color:Land&lt;br /&gt;
 from:71.0 till:72.6 color:Wass&lt;br /&gt;
 from:72.6 till:73.7 color:Erho&lt;br /&gt;
 from:73.7 till:90.5 color:Geba&lt;br /&gt;
 from:90.5 till:98.2 color:Verk&lt;br /&gt;
 from:98.2 till:100.0 color:Sons&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Daten des [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischen Landesamtes]], Stand 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-bw.de/BevoelkGebiet/GebietFlaeche/015152xx.tab?R=GS116050 Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung] für Oberboihingen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Es ist bisher nicht geklärt, ob Oberboihingen eine eigenständige Gründung oder eine Ausgründung aus [[Unterboihingen]] war. Die ersten urkundlichen Erwähnungen beziehen sich auf die Herren von Boihingen (&amp;#039;&amp;#039;de Buggingen&amp;#039;&amp;#039;), die im 12. und 13. Jahrhundert den Klöstern [[Kloster Hirsau|Hirsau]] und [[Kloster Salem|Salem]] Grundstücke schenkten. Eberhard de Buggingen und seine Brüder Erkinbertus und Bertholdus werden Anfang des 12. Jahrhunderts im [[Codex Hirsaugiensis]] erwähnt. Der Ort selbst erscheint erstmals 1229 als &amp;#039;&amp;#039;Bogingin&amp;#039;&amp;#039; in den Urkunden. Ursprünglich unterstand Boihingen den [[Herzöge von Teck|Herzögen von Teck]], die das Gebiet um Nürtingen und damit auch Boihingen 1299 an die Grafen von [[Württemberg]] abtraten. Seit 1357 ist eine Teilung in Ober- und Unterboihingen urkundlich nachweisbar. Seit dem 14. Jahrhundert gehörte Boihingen zum württembergischen Amt Nürtingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberboihingen, Andreas Kieser.png|mini|Oberboihingen 1683, Forstlagerbuch von [[Andreas Kieser]]]]&lt;br /&gt;
Kurz vor Beginn des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] hatte Oberboihingen ungefähr 355 Einwohner, nach dem Krieg lebten noch ca. 125 Einwohner im Ort. Erst 1703 hatte die Bevölkerungszahl mit 333 Einwohnern wieder den Vorkriegsstand erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Umsetzung der neuen [[Verwaltungsgliederung Württembergs|Verwaltungsgliederung]] im 1806 gegründeten [[Königreich Württemberg]] blieb die Zuordnung zum [[Oberamt Nürtingen]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kreisreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangte Oberboihingen 1938 zum neu umrissenen [[Landkreis Nürtingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde am 26. November 1944 eine Luftmine auf den Bahnübergang in der Nürtinger Straße abgeworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://oberboihingen.de/,Lde/5701548.html oberboihingen.de] Geschichte Oberboihingens&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. April 1945 besetzten Soldaten der 103. amerikanischen Infanteriedivision von Oberboihingen aus die Stadt Nürtingen. Tags zuvor hatten französische Truppen die Vorherrschaft jenseits des Neckars in [[Oberensingen]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde dann jedoch Teil der [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]] und gehörte somit zum 1945 neu gegründeten Land [[Württemberg-Baden]], das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 erfolgte die [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform in Baden-Württemberg]], bei der Oberboihingen zum [[Landkreis Esslingen]] kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tachenhausen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Tachenhausen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Tachenhausen-Kieser01.jpg|mini|Tachenhausen 1683 im Kieserschen Forstlagerbuch]]&lt;br /&gt;
Tachenhausen war anfangs eine Burg mit einem kleinen Dorf. Sie wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts südlich des heutigen Hofguts erbaut. 1394 wurde unterhalb der damals bereits wieder verfallenen Burg eine Wallfahrtskapelle errichtet. Nach 1460 errichteten die Nürtinger noch ein kleines Spital daneben. 1538 wurden beide, Kirche und Stiftsgebäude, weitgehend abgerissen. Als Andreas Kieser sein [[Kiesersche Forstkarte|Forstlagerbuch]] zeichnete, war nur noch ungefähr zu erkennen, wo einst das Stift angelegt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Seit der [[Reformation]] ist Oberboihingen evangelisch geprägt. Die ca. 2370 evangelischen Christen (Stand 2021) bilden eine eigene Kirchengemeinde. Die Gottesdienste werden in der Bartholomäuskirche gefeiert. Eine Zusammenarbeit mit den Nachbarkirchengemeinden [[Reudern]] und [[Zizishausen]] wird im Rahmen kommender kirchlicher Personalsparmaßnahmen ([[Pfarrplan 2024]]) der [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Evangelischen Landeskirche in Württemberg]] angestrebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation gab es in Oberboihingen, wie überall im evangelischen Württemberg, keine römisch-katholische Pfarrgemeinde mehr. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Zahl der katholischen Christen in Oberboihingen wieder deutlich zu, vor allem durch den Zuzug von Heimatvertriebenen aus den ehemals deutschen Ostgebieten. Seit 1964 verfügen auch die Katholiken in Oberboihingen mit der Dreifaltigkeitskirche über ein eigenes Gotteshaus. Organisatorisch sind sie der Gemeinde St. Kolumban aus [[Wendlingen am Neckar#Unterboihingen|Unterboihingen]] unterstellt, die mit der katholischen Pfarrgemeinde Unterensingen–[[Köngen]] seit 2001 zu einer Seelsorgeeinheit zusammengefasst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberboihingen gibt es eine neuapostolische Kirchengemeinde, die ebenfalls über ein eigenes Gotteshaus verfügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1824 || 1834* || 1861* || 1900* || 1939* || 1946* || 1961 || 1970 || 1991 || 1995 || 2000 || 2005 || 2010 || 2015 || 2020 || 2021&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 979 || 983 || 1.050 || 1.208 || 1.855 || 2.304 || 3.039 || 3.810 || 4.947 || 5.171 || 5.385 || 5.385 || 5.387 || 5.469 || 5.583 || 5.635&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Quelle 1934 – 1946: Heimatbuch Kreis Nürtingen, 1953&lt;br /&gt;
&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Oberboihingen besteht aus den 14 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Endergebnis (mit Vergleichszahlen der Wahl 2019):&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08116050/praesentation/ Wahlinformationen auf komm.one]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Parteien und Wählergemeinschaften&lt;br /&gt;
! Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
| Ergebnis&amp;lt;br /&amp;gt;2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| UWV&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Unabhängige Wählervereinigung Oberboihingen&lt;br /&gt;
| 65,31 %&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 52,83 %, 7 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| BLO&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Bürgerliste Oberboihingen&lt;br /&gt;
| 34,69 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 47,17 %, 7 Sitze&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
! 100 %&lt;br /&gt;
! 14&lt;br /&gt;
| 100 %, 14 Sitze&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 59,97 %&lt;br /&gt;
| 60,23 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1949–1983 Kurt Maier&lt;br /&gt;
* 1983–2007 Helmut Klenk&lt;br /&gt;
* 2007–2022 Torsten Hooge&lt;br /&gt;
* seit 2023 Ulrich Spangenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit dem 29. März 2023 Ulrich Spangenberg. Er wurde am 22. Januar 2023 bei einer Wahlbeteiligung von 45,2 Prozent mit 85,3 Prozent der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Simone Weiß |url=https://www.esslinger-zeitung.de/inhalt.wahl-in-oberboihingen-spangenberg-ist-neuer-buergermeister.adb1cd2b-14a6-4e50-a0ec-b54cdbfe13a0.html |titel=Wahl in Oberboihingen: Ulrich Spangenberg ist neuer Bürgermeister |werk=esslinger-zeitung.de |datum=2023-01-22 |abruf=2023-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Spangenbergs Vorgänger Torsten Hooge legte sein Amt Ende Oktober 2022 aus gesundheitlichen Gründen nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ntz.de/artikel_der-oberboihinger-buergermeister-torsten-hooge-tritt-aus-gesundheitlichen-gruenden-zurueck.html |titel=Der Oberboihinger Bürgermeister Torsten Hooge tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück |werk=ntz.de |datum=2022-09-29 |abruf=2023-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Silber (Weiß) unter einer liegenden vierendigen schwarzen Hirschstange eine schwarze [[Wolfsangel]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit 1991 besteht eine innerdeutsche Partnerschaft mit [[Seebergen (Drei Gleichen)|Seebergen]] in Thüringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberboihingen Lehr- und Versuchsgarten Tachenhausen.JPG|mini|Lehr- und Versuchsgarten Tachenhäuser Hof]]&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit war Oberboihingen vor allem landwirtschaftlich geprägt. Noch bis in die 1960er Jahre hinein hatte besonders die Schafhaltung eine hohe Bedeutung für die Gemeinde. In der heutigen Zeit spielen neben einer Reihe von Industrie- und Gewerbebetrieben vor allem Handwerksbetriebe eine große Rolle für die Wirtschaft Oberboihingens. Die größten Arbeitgeber sind heute der Automobilzulieferer BorgWarner ehem. Wahler (Übernahme 1. April 2014) und die Firma Vogel Antriebstechnik sowie Riempp Elektroniktechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tachenhäuser Hof liegt zwar auf Gemarkung Oberboihingen, Eigentümer ist jedoch die Stadt Nürtingen. Das Hofgut dient heute der [[Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen]] als landwirtschaftlicher Lehr- und Versuchsbetrieb. Die sehr gepflegte Gartenanlage lädt zum Spaziergang ein. In den vergangenen Jahren fanden auf dem Gelände umstrittene Freisetzungsversuche mit u.&amp;amp;nbsp;a. gentechnisch veränderten Zuckerrüben und Mais statt, diese wurden jedoch 2008 nach einer Feldbesetzung eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Oberboihingen Feb. 2009.JPG|200px|mini|Haltepunkt Oberboihingen (2009)]]&lt;br /&gt;
Über einen [[Haltepunkt]] an der [[Bahnstrecke Plochingen–Immendingen]] ist Oberboihingen an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Dieser wird von der [[Metropolexpress]]linie MEX 12 [[Heilbronn]]–Stuttgart–Tübingen und einzelnen Züge der Linie MEX 18 [[Osterburken]]–Stuttgart–Tübingen bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit waren die drei&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.oberboihingen.de/start/Leben_Gemeinde/Oberboihinger+Jahrhundertprojekt.html |titel=Oberboihinger Jahrhundertprojekt |hrsg=Gemeinde Oberboihingen: |abruf=2020-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Bahnübergang|Bahnübergänge]] im Ortsgebiet. Sie wurden von einem [[Schrankenwärter]] mechanisch über eine Kurbel bedient. Dies war der letzte Schrankenposten in Baden-Württemberg. Die Bahnübergänge wurden am 21. Mai 2012 durch eine Unterführung ersetzt und der Schrankenposten aufgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Omnibusverkehr Kirchheim|OVK]]-Buslinie 196 verbindet Oberboihingen (drei Haltestellen im Ort) mit Wendlingen und Nürtingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bundesautobahn 8]] Stuttgart–[[Ulm]] verläuft wenige Kilometer nördlich von Oberboihingen. Über die Anschlussstellen Wendlingen (55) und Kirchheim/Teck–West (56) ist sie in wenigen Minuten zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum [[Flughafen Stuttgart]] sind es über die A&amp;amp;nbsp;8 ca. 15 bis 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Neckar spielt für Oberboihingen verkehrstechnisch keine Rolle. Erst ab Plochingen, ca. 10&amp;amp;nbsp;km flussabwärts, ist er zu einem Binnenschifffahrtskanal ausgebaut und wird von dort ab von Frachtschiffen zum Gütertransport genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine Alltagsradroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Oberboihingen ǘber [[Wendlingen]] mit [[Plochingen]] und in der anderen Richtung mit [[Nürtingen]] verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links des Neckars verläuft der [[Neckartal-Radweg]], ein [[Radfernweg]] von [[Villingen-Schwenningen]] nach [[Mannheim]], dem Ort entlang. Der Württemberger Weinradweg&amp;lt;ref&amp;gt;[https://xn--wrttemberger-weinradweg-cpc.de/#/article/7afe6ac0-a02f-4070-b14c-857f864f4389 &amp;#039;&amp;#039;Württemberger Weinradweg&amp;#039;&amp;#039; auf einer Internetseite der Projektstelle Weinwege Württemberg, c/o Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg], abgerufen am 6. Mai 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; verläuft von [[Rottenburg am Neckar]] nach [[Niederstetten]]. Bei Oberboihingen ist er mit dem Neckartal-Radweg identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein knapp 12&amp;amp;nbsp;km langer Rundwanderweg um Oberboihingen lädt ein, die Oberboihinger Gemarkung zu entdecken und manchen reizvollen Ausblick zu genießen. Ein Informationsstand wurde am Sportplatzgelände aufgestellt, wo sich die Wanderer anhand einer Karte eine Übersicht über den Rundweg verschaffen und über die Entwicklung der Gemeinde informieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Oberboihingen verfügt mit der Kirchrainschule über eine Grundschule, die ehemals auch Haupt- und Werkrealschule war. Außerdem gibt es vier kommunale Kindergärten. Weiterführende Schulen befinden sich in den benachbarten Städten Wendlingen und Nürtingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oberboihingen.de/leben-wohnen/schule-bildung/kirchrainschule |titel=Kirchrainschule |sprache=de |abruf=2023-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behindertenförderung Leben inklusiv betreibt eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen sowie eine stationäre Wohneinrichtung in Oberboihingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=se-admin |url=https://www.leben-inklusiv.de/leben-inklusiv/ueber-uns/ |titel=Über uns |werk=Leben inklusiv e.&amp;amp;nbsp;V. |sprache=de-DE |abruf=2023-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberboihingen Pfarrhaus Hohentwiel.jpg|mini|Evangelisches Pfarrhaus Hohentwiel]]&lt;br /&gt;
Eine besondere Sehenswürdigkeit Oberboihingens ist das alte evangelische Pfarrhaus Hohentwiel von 1467. Es handelt sich dabei um das älteste Pfarrhaus im Landkreis Esslingen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landkreis-esslingen.de/servlet/PB/show/1122654/LRAEssl.ImageNEU.pdf &amp;#039;&amp;#039;Einblicke in den Landkreis Esslingen&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; S. 17) Internetseiten des Landratsamtes Esslingen (mit Bild); abgerufen am 26.&amp;amp;nbsp;Juni 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls sehenswert und besonders bei Eisenbahnfreunden beliebt ist der Bahnhof, der bis ins Jahr 2012 als letzter in Baden-Württemberg noch über eine von Hand betriebene Schrankenanlage verfügte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Weithin bekannt ist der &amp;#039;&amp;#039;Oberboihinger Weihnachtsmarkt&amp;#039;&amp;#039;, der traditionell am ersten Adventswochenende ebenfalls auf dem Dorfplatz abgehalten wird. Höhepunkt des ausgeprägten Gemeinschaftslebens ist das &amp;#039;&amp;#039;Oberboihinger Dorffest&amp;#039;&amp;#039;, das alle zwei Jahre am letzten Wochenende vor den Sommerferien von den in der Dorffestgemeinschaft zusammengeschlossenen Vereinen, Kirchen und Institutionen veranstaltet wird. Zudem gibt es jährlich ein &amp;#039;&amp;#039;Pastafest&amp;#039;&amp;#039; und etliche weitere Festivitäten, die über das Jahr verteilt, meist auf dem Dorfplatz, stattfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d. h. Personen, die hier geboren sind --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gaby Rohr]] (* 18. Januar 1985), Tischtennisspielerin, u.&amp;amp;nbsp;a. 8-fache Europameisterin und 4-fache deutsche Doppelmeisterin mit Meike Rohr.&lt;br /&gt;
* [[Meike Rohr]] (* 18. Januar 1985), Tischtennisspielerin, u.&amp;amp;nbsp;a. 5-fache Europameisterin und 4-fache deutsche Doppelmeisterin mit Gaby Rohr.&lt;br /&gt;
* [[Claudio Mack]] (* 1988), Kart-GP1-Weltmeister (Dubai 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen die vor Ort wirk(t)en ===&lt;br /&gt;
* [[Eduard Mörike]] (1804–1875), Lyriker der Schwäbischen Schule, Erzähler und Übersetzer, lebte 1826 ein halbes Jahr in Oberboihingen.&lt;br /&gt;
* [[Petra Durst-Benning]] (* 1965), Schriftstellerin, lebte und arbeitete in Oberboihingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Schwenkel]]: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Kreises Nürtingen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Würzburg 1953, S. 925–947.&lt;br /&gt;
* Ewald Koch: &amp;#039;&amp;#039;Oberboihingen und seine Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Oberboihingen, 1967.&lt;br /&gt;
* Otto Haussmann: &amp;#039;&amp;#039;Oberboihingen einst und jetzt.&amp;#039;&amp;#039; Geiger, Horb 1986, ISBN 3-924932-87-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Esslingen&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. vom Landesarchiv Baden-Württemberg i.&amp;amp;nbsp;V. mit dem Landkreis Esslingen. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7995-0842-1, Band 2, S. 311.&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Nürtingen |Titel=Ober-Boihingen |Seite=204–209 |Wikisource=Kapitel B 22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/429/Oberboihingen+-+Altgemeinde%7ETeilort Oberboihingen bei leo-bw, dem landeskundlichen Informationssystem Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.oberboihingen.de/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Esslingen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4638840-0|VIAF=128483115}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Esslingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberboihingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1229]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Neckar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ramona Schuck</name></author>
	</entry>
</feed>