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	<title>Oberbiel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eidoch: /* Verkehr */</title>
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		<updated>2026-04-07T18:59:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Solms&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/33/13/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/25/48/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 149 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.44&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2694&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2013-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.solms.de/wohnen-in-solms/solms-ein-portrait/stadtteile/ |wayback=20210411212459 |text=Die Stadtteile im Internetauftritt der Stadt Solms |archiv-bot=2024-04-03 08:51:36 InternetArchiveBot }}, abgerufen im August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Bielhausen]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 35606&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06441&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Solms Stadtteile.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberbiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [&amp;#039;&amp;#039;[[Dialekt|mundartlich]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;O:wn&amp;#039;bejl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ] ist ein Stadtteil der Stadt [[Solms]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Lahn-Dill-Kreis]]. Es liegt rechts der [[Lahn]] und war Sitz des Rittergeschlechts von [[Oberbiel#Rittergeschlecht Biel|Biel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Knottenberg.jpg|mini|Blick auf alten Ortskern und Knottenberg (am Horizont: [[Schloss Braunfels]])]]&lt;br /&gt;
Oberbiel liegt am südöstlichen Rand des [[Westerwald]]s, im [[Lahn-Dill-Gebiet]] in [[Mittelhessen]] an der [[Lahn]], kurz nach der [[Mündung (Gewässer)|Mündung]] der [[Dill (Fluss)|Dill]]. Hauptstraße der Ortschaft ist die &amp;#039;&amp;#039;Wetzlarer Straße&amp;#039;&amp;#039;, die in Richtung Wetzlar in die &amp;#039;&amp;#039;Altenberger Straße&amp;#039;&amp;#039; übergeht. (Die Wetzlarer Straße hieß früher „Weilburger Straße“, was in dieser Konstellation auch geographisch logischer erscheint. Ursache für die Umbenennung war hier, wie auch in anderen Fällen, der Zusammenschluss mit den Nachbargemeinden zur späteren Stadt [[Solms]], wo verschiedene Straßennamen nun mehrfach vorkamen.) Die östliche Hälfte des Ortes wird durch den &amp;#039;&amp;#039;Knottenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Wieber |Titel=Meine Heimat Oberbiel, eine Heimatschrift herausgegeben zur Schul- und Turnhalleneinweihung 17. August 1957 |Ort=Oberbiel |Datum=1957 |Seiten=3-5, 60-62}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, einen schmalen, teils bewaldeten Bergrücken geteilt. Im Westen zieht sich seit den [[1990er]] Jahren das neue Wohngebiet &amp;quot;Am Küppel&amp;quot; (im lokalen Dialekt verbreitet auch &amp;quot;Kippel&amp;quot;) den Hügel hinauf. Nachbarorte Oberbiels sind [[Niederbiel]] (lahnabwärts), die [[Kreisstadt]] [[Wetzlar]] (lahnaufwärts) sowie [[Albshausen (Solms)|Albshausen]] (in südöstlicher Richtung, am gegenüberliegenden Lahnufer). Die [[Gemarkung]] Oberbiel erstreckt sich auf 545 ha, wovon 222 ha bewaldet sind. Durch den Wald und den alten Ortskern im östlichen Teil fließt auf einer gut 6 km langen Strecke der &amp;#039;&amp;#039;Oberbieler Grundbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wieber |Titel=Heimatschrift |Seiten=70}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der unmittelbar südlich der Ortschaft in die Lahn mündet. Wirtschaftliche Nutzung erfuhr der Bach bis Ende des [[19. Jahrhundert|19]]. [[19. Jahrhundert|Jahrhunderts]] durch den Betrieb zweier Mühlen, der &amp;#039;&amp;#039;Oberen&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Unteren Grundmühle&amp;#039;&amp;#039; in der heutigen Grundstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wieber |Titel=Heimatschrift |Seiten=89 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An seinem [[Flusslängsprofil|Oberlauf]], an der Grenze zur Gemarkung [[Berghausen (Aßlar)|Berghausen]] und unweit des Besucherbergwerks [[Grube Fortuna (Solms)|Grube Fortuna]] liegt das reizvolle &amp;#039;&amp;#039;Dernbachtal&amp;#039;&amp;#039;. (Der Name geht zurück auf einen &amp;#039;&amp;#039;Hof Dernbach&amp;#039;&amp;#039;, der sich dort, wohl zusammen mit einer kleinen Siedlung, in der Zeit vor dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] befand&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wieber |Titel=Heimatschrift |Seiten=35 f., 67}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, hat also nichts mit dem durchfließenden Gewässer zu tun.) Ein weiterer Bach, der ebenfalls unmittelbar in die Lahn mündet, fließt im westlichen Teil des Ortes und markierte dort vor der Erschließung der neuen Wohn- und Gewerbeflächen lange die Grenze der Bebauung. Der &amp;#039;&amp;#039;Gaisbach&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Gänsebach&amp;quot;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wieber |Titel=Heimatschrift |Seiten=65}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie er vom [[Volksmund]] aufgrund der früher dort weidenden Tiere getauft wurde, ist kaum 1.000 Meter lang und führte in jüngster Zeit nur unregelmäßig Wasser. Bis in die [[1980er]] Jahre dagegen war an ihm ein [[Löschwasserteich|Feuerlöschteich]] angestaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das östlich von Oberbiel über der Lahn gelegene ehemalige [[Kloster Altenberg]] stellt eine eigene Gemarkung mit 561 ha dar, wovon 389 ha bewaldet sind. Wichtigstes [[Fließgewässer]] der Gemarkung ist neben der Lahn der etwa 2,5 km lange &amp;#039;&amp;#039;Bornkister Seifen&amp;#039;&amp;#039; (oder schlicht „Altenberger Bach“), der noch heute zwei [[Fischteiche]] unterhalb der Klosteranlage speist und auch zur aktiven Zeit des Klosters für die Fischzucht genutzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.praemonstratenser.de |titel=Reiseführer des Prämonstratenser-Ordens |werk=www.praemonstratenser.de |hrsg=Prämonstratenser-Abtei Hamborn |abruf=2021-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mündung in die Lahn befindet sich ca. 2 km flussaufwärts von der des &amp;#039;&amp;#039;Oberbieler Grundbachs&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen bilden die Gemarkungen Oberbiel und Altenberg mit 11,06 km² den flächenmäßig größten Stadtteil der Stadt [[Solms]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Solms-Oberbiel.jpg|mini|[[Evangelische Kirche (Oberbiel)|Evangelische Kirche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Bieler Mark&amp;#039;&amp;#039; („Biela Marca“), auf deren Gebiet die Solmser Stadtteile Oberbiel und Niederbiel liegen, wurde zum ersten Mal 802 in einem Besitzregister und im [[Lorscher Codex]] erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wurde das Kloster Altenberg einer [[Säkularisation]] unterzogen und den Fürsten zu [[Solms-Braunfels]] als Entschädigung für verlorene Besitztümer in [[Elsaß-Lothringen]] gegeben. Die Klosterkirche wurde von nun an unter fürstlichem Patronat von der evangelischen Kirchengemeinde Oberbiel genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rittergeschlecht Biel ===&lt;br /&gt;
Im heutigen Burgweg befand sich früher die [[Bieler Burg]], der Stammsitz des Rittergeschlechts von Biel, das über die Ortschaften Ober-, Mittel- und Niederbiel herrschte, ehe die Erbin des letzten Ritters im 13. Jahrhundert in das Kloster Altenberg eintrat und das [[Rittergeschlecht]] somit ausstarb. Die Ortschaft Mittelbiel ging im Mittelalter an der [[Pest]] zu Grunde. Da die Einwohner von Niederbiel die letzten Bewohner von Mittelbiel aufnahmen, wurde das Land um Mittelbiel der Ortschaft [[Niederbiel]] zugesprochen. Mittelbiel dürfte zwischen dem Oberbieler Neubaugebiet &amp;#039;&amp;#039;Am Küppel&amp;#039;&amp;#039; und der heutigen Ortschaft Niederbiel gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessische Gebietsreform ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] [[Gemeindefusion|fusionierten]] die bis dahin [[Selbständige Gemeinde|eigenständigen Gemeinden]] Albshausen und Oberbiel freiwillig zur neuen Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;[[Bielhausen]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden |nr=28 |jahr=1971 |datum=1971-06-21 |seite=5 |seiten=1117 |fundstelle=Punkt 988; Abs. 27. |kbytes=4970}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 1977 folgte kraft Landesgesetz der [[Gemeindefusion|Zusammenschluss]] mit Niederbiel und Solms zur neuen [[Großgemeinde]] &amp;#039;&amp;#039;Solms&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Biedenkopf und Marburg und der Stadt Marburg (Lahn) (GVBl. II 330-27) |nr=9 |jahr=1974 |datum=1974-03-12 |seite=6 |seiten=154 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;14 |kbytes=2910}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=380–381}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die am 11. April 1978 die [[Stadtrechte]] erhielt. [[Ortsbezirk]]e nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] wurden nicht errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Oberbiel angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1806: [[Heiliges Römisches Reich]], Fürstentum [[Solms-Braunfels]], Anteil der Grafschaft [[Solms (Adelsgeschlecht)|Solms]], [[Amt Leun]]&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Herzogtum Nassau]], [[Amt Braunfels]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;1815: Abtrennung der Justiz (standesherrliches Justizamt Braunfels).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1816: [[Königreich Preußen]], [[Provinz Großherzogtum Niederrhein]], [[Regierungsbezirk Koblenz]], [[Kreis Braunfels]]&lt;br /&gt;
* ab 1822: Königreich Preußen, [[Rheinprovinz]], Regierungsbezirk Koblenz, [[Kreis Wetzlar]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;1849: Endgültige Trennung zwischen Justiz ([[Kreisgericht Wetzlar]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1866: [[Norddeutscher Bund]], Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1932: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], Kreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], Kreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Kreis Wetzlar.&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Lahn-Dill-Kreis]], Stadt Solms&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Lahn-Dill-Kreis, Stadt Solms&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dernbachtal.jpg|mini|Im Dernbachtal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Oberbiel|width=450|float=none|maxEinwohner=2600&lt;br /&gt;
|582|633|653|687|715|766|760|731|804|897|1024|1081|1178|1260|1691|1656|1874|2209|2559&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,2616)(1980,-1)(1987,2525)(2000,-1)(2011,2619)(2013,2694)(2015,2348)(2018,2842)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=20 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2020-12 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,0&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=20 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;; Stadt Solms:2013:&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2013&amp;quot; /&amp;gt;, (2015&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2015&amp;quot; /&amp;gt;, 2018&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2018&amp;quot; /&amp;gt; mit Nebenwohnsitzen)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1934: || 460 [[Evangelische Kirche|evangelische]], 14 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 1735 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 78,54 %), 429 katholische (= 19,42 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Der Verein mit den meisten Mitgliedern im Ort ist die Sportgemeinschaft &amp;#039;&amp;#039;SG 08 Oberbiel&amp;#039;&amp;#039;. Darüber hinaus gibt es einen Männergesangverein von 1875 (heute mit Gemischtem Chor), einen Schützenverein von 1883, den Verein &amp;#039;&amp;#039;Kloster Altenberg e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;, die Burschenschaft „Germania“ e.&amp;amp;nbsp;V. und zahlreiche gemeinnützige Vereine. Im Jahr 2016 erfolgte die Gründung des Heimat- und Kulturvereins &amp;#039;&amp;#039;Biela Marca e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortschronik ===&lt;br /&gt;
Eine umfangreiche, 216 Seiten umfassende Darstellung seiner Geschichte verdankt Oberbiel dem aus dem Ort stammenden Heimatforscher &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wieber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Der pensionierte Schulrektor veröffentlichte seine Heimatschrift, in die er neben historischer Forschung auch zahlreiche Aspekte aus eigenem Erleben mit einfließen lassen konnte, anlässlich der Einweihung des bis heute genutzten Schul- und Turnhallenkomplexes am 17. August 1957 (Siehe weiter unten unter „Literatur“).&lt;br /&gt;
[[Datei:Historische Ansicht (1950er Jahre).jpg|mini|Ortsansicht 1950er Jahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sammlung historischer Fotografien ===&lt;br /&gt;
Auf Initiative der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahrgangsvereinigung 1938 Oberbiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entstand zwischen 2007 und 2010 unter Federführung von Dr. Hans Rink ein Bildband mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Das alte Oberbiel – Erinnerungen in Bildern&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Das alte Oberbiel – Erinnerungen in Bildern |Hrsg=Jahrgangsvereinigung 1938 Oberbiel |Ort=Wetzlar |Datum=2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Projekt wurde von zahlreichen Einwohnerinnen und Einwohnern unterstützt und bietet auf rund 380 Seiten eine umfangreiche, für Oberbiel einmalige Sammlung historischer Fotografien nebst Erläuterungen und Hintergrundinformationen. Als Beispiel siehe nebenstehende Ansicht der Ortsmitte aus den 1950er Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Das alte Oberbiel |Seiten=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem damals noch existierenden alten Friedhof rund um die Kirche, dem später abgerissenen Backhaus (im Bild nur das Dachgeschoss) sowie im Vordergrund links dem Schulhaus von 1852, das zum Zeitpunkt der Aufnahme wohl noch für den Unterricht genutzt wurde (Zu den Schulgebäuden siehe den folgenden Abschnitt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Solms#Oberbiel| titel1=Liste der Kulturdenkmäler in Oberbiel}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wetzlarer Straße 40.jpg|mini|Alte Schule (erbaut 1901) – &amp;#039;&amp;#039;Früherer Zustand&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehem.Schule.jpg|mini|Ehemalige Schule (erbaut 1852)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alte Schule Oberbiels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; besteht aus zwei Gebäuden in der Wetzlarer Straße: Dem 1852 erbauten Schulhaus (Hausnummer 24) und dem jüngeren, 1901 entstandenen Bau (Hausnummer 40), für den sich aufgrund seiner exponierten Lage, des größeren Schulgeländes sowie der oberhalb vorbeiführenden &amp;#039;&amp;#039;Schulgartenstraße&amp;#039;&amp;#039; die Bezeichnung „Alte Schule“ durchgesetzt hat. Folgerichtig trägt auch die in unmittelbarer Nähe gelegene Bushaltestelle diesen Namen. Das ältere Gebäude, in der [[Liste der Kulturdenkmäler in Solms]] als „Ehemalige Schule“ bezeichnet, bleibt vielen dagegen als Ärztehaus („Dokternhaus“) in Erinnerung, da es später über Jahrzehnte sowohl eine Arzt- als auch eine Zahnarztpraxis beherbergte. Die schulische Nutzung beider Häuser hatte mit Fertigstellung der heutigen Schule im Jahr 1957 ihr Ende gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Zur Geschichte der Schulgebäude siehe: Wieber |Titel=(Heimatschrift) |Datum= |Seiten=192 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittlerweile befinden sie sich in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kloster Altenberg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Altenberg - panoramio.jpg|mini|Kloster Altenberg]]&lt;br /&gt;
Etwas abseits gelegen, etwa auf halbem Weg nach Wetzlar, befindet sich das ehemalige [[Prämonstratenserinnen]]-[[Kloster Altenberg]], heute Sitz des [[Königsberger Diakonie|Königsberger Mutterhauses der Barmherzigkeit]], Eigentum der Grafen von Oppersdorff-Solms-Braunfels und Aufführungsort von Konzerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grube Fortuna ===&lt;br /&gt;
Seit 1987 ist das 1983 stillgelegte [[Eisenerz]]bergwerk [[Grube Fortuna (Solms)|Grube Fortuna]] für Besucher geöffnet. Dem [[Besucherbergwerk]] im Waldgebiet, nördlich von Oberbiel, ist das &amp;#039;&amp;#039;[[Feldbahn|Feld]]- und [[Grubenbahn]]museum Fortuna (FGF)&amp;#039;&amp;#039; angeschlossen. Dort befindet sich auch eine [[Gaststätte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlagkatz ===&lt;br /&gt;
Das ehemalige Tagebaugelände liegt an der Gemarkungsgrenze Oberbiel/Altenberg. Ab der 2. Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s wurde hier [[Brauneisenstein]] abgebaut. Der Grubenbetrieb endete 1921. In den [[1960er|1960er Jahren]] begann man das brachliegende Gelände zu begrünen, es folgte die Umwandlung in ein [[Naherholungsgebiet]]. Um 1980 wurde auf dem im geschützten Kessel entstandenen Grillplatz eine Blockhütte für Veranstaltungen errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.geopark-wlt.de |titel=Website des Nationalen Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus |abruf=2021-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An den bewaldeten Hängen ringsum erinnern verschiedene Felsformationen an die einstige bergbauliche Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinerne Bank ===&lt;br /&gt;
Die aus Basaltblöcken errichtete Raststelle befindet sich auf einer Hügelkuppe in der nordwestlichen Waldflur &amp;#039;&amp;#039;Zipfel/Zipfen&amp;#039;&amp;#039; („Zeppe“) und markiert einen der höchsten Punkte der Gemarkung Oberbiel (319 m ü. [[Normalhöhennull|NHN]]; &amp;#039;&amp;#039;im Vgl. Ortsmitte/Ehemalige Schule: 149 m ü. [[Normalhöhennull|NHN]]&amp;#039;&amp;#039;). Das kleine Areal („Steinkreis“, max. 7 × 4 m) diente möglicherweise ursprünglich als Jagdposten und präsentiert sich heute als abgeschiedenes Wanderziel. Die genaue Entstehungszeit ist nicht belegt, aber bereits in Friedrich Wiebers Heimatschrift von 1957 heißt es dazu: &amp;#039;&amp;#039;Auf der steinernen Bank im „Zipfel“ magst du darüber nachdenken, warum hier wirklich ein Zipfel entstehen konnte zwischen den Gemarkungen Leun, Ehringshausen&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;[…]&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;und Altenberg, also auch eine „Dreiländerecke“ in deiner Heimat&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;[…]&amp;lt;/small&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Wieber |Titel=Meine Heimat Oberbiel (siehe oben!) |Ort=Oberbiel |Datum=1957 |Seiten=70}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Wieber bezieht sich mit Nennung der Gemarkung Altenberg auf die Tatsache, dass die unmittelbare Nachbarflur des Zipfels auf Oberbieler Gebiet, Herrnhölzchen, wie das ehemalige Kloster zum Grundbesitz des Fürstlichen Hauses Solms-Braunfels gehört. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;170&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kloster Altenberg Kirche.jpg|Kirche des Klosters Altenberg&lt;br /&gt;
Datei:Mundloch grube fortuna wetzlar.jpg|[[Mundloch]] (Stolleneingang) der Grube Fortuna&lt;br /&gt;
Datei:Pfingstmontag 2019 im Feld- und Grubenbahnmuseum Fortuna 06.jpg|Feld- und Grubenbahnmuseum&lt;br /&gt;
Datei:Schlagkatz.jpg|Felsengrotte „Bärenhöhle“ in der Schlagkatz&lt;br /&gt;
Datei:Boslandschap van Oberbiel.jpg|Waldlandschaft&lt;br /&gt;
Datei:Die Steinerne Bank.jpg|Steinerne Bank&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor Fliedner|Theodor]] (1800–1864) und [[Friederike Fliedner]] (1800–1842), Gründer der [[Kaiserswerther Diakonie]]; am 15. April 1828 vom damaligen Gemeindepfarrer Denhard in der Oberbieler Kirche getraut (Der Brautvater war Fürstlicher Rentmeister auf Altenberg.)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wieber |Titel=Heimatschrift |Seiten=186 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Karl Allmenröder (Pfarrer)|Karl Allmenröder]] (1828–1912), ev. Pfarrer in Oberbiel 1867–1910, Archivar und Heimatforscher, Mitgründer und erster Vorsitzender des Wetzlarer Geschichtsvereins&lt;br /&gt;
* [[Georg Wellstein]] (1849–1917), Jurist und Politiker ([[Zentrumspartei|Zentrum]]), Reichstagsabgeordneter 1893–1917; in Oberbiel geboren&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wieber]] (1890–1979), Heimatforscher, u. a. Verfasser der Ortschroniken von Oberbiel (1957) und  [[Niederbiel]] (1960)&lt;br /&gt;
* [[OttoBeutelmann|Otto Beutelmann]] (* 1913 in [[Kolomyja|Kolomea]], [[Galizien]] -heute Ukraine-), ev. Pfarrer in Oberbiel 1947–1977, prägte das Gemeindeleben über 3 Jahrzehnte, von der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] bis zu seinem Unfalltod im Mai 1977.&lt;br /&gt;
* [[HeinrichBaumann|Heinrich Baumann]], Bürgermeister der Gemeinde Oberbiel 1954–1971; seine Amtszeit steht für die Entwicklung der modernen Gemeinde und war de facto die letzte eines eigenständigen Oberbieler Bürgermeisters.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Fink (Politiker)|Helmut Fink]] (1928–1990), rheinland-pfälzischer (westerwälder) [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Politiker, Landtagsabgeordneter 1969–1987; stammte aus Oberbiel (Schwager von Heinrich Baumann).&lt;br /&gt;
* [[Hans Rink]] (1938–2010), langjähriger Kinderarzt in Wetzlar, als Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Jahrgangsvereinigung 1938 Oberbiel&amp;#039;&amp;#039; Projektleiter und Hauptakteur bei der Erstellung des kurz vor seinem Tod erschienenen Bildbands zur Ortsgeschichte&lt;br /&gt;
* [[Ingmar Süberkrüb]] (* 1976), Komponist und Musiker; in Oberbiel geboren und aufgewachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Breitenbacher Börnchen.jpg|mini|Das &amp;#039;&amp;#039;Breitenbacher&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Geißlers Börnchen&amp;#039;&amp;#039; in der historischen Flur Breitenbach an der Altenberger Straße]]&lt;br /&gt;
Oberbiel liegt direkt an der [[Bundesstraße 49]] (E 44). Auch ist der Ort über die [[Landesstraße|L 3020]] (in Oberbiel als Wetzlarer Straße und als Altenberger Straße geführt) aus Richtung Wetzlar zu erreichen, welche durch Oberbiel weiter nach [[Leun]] führt. Außerdem führt eine nur mäßig befahrene Straße zum [[Besucherbergwerk]] [[Grube Fortuna (Solms)|Grube Fortuna]] und weiter nach [[Berghausen (Aßlar)|Aßlar-Berghausen]] im Dilltal. Durch die Ortschaft führt zudem die [[Solmser Straße]]. Oberbiel wird durch die [[Regionalbusverkehr|Überlandlinien]] 120/125 und 185 der Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mit drei Haltestellen angefahren. Der nächstgelegene [[Bahnhof]] ist im benachbarten [[Albshausen (Solms)|Albshausen]]. Ein weiterer [[Haltepunkt]] existiert in [[Burgsolms]]. Beide liegen an der [[Lahntalbahn]]. Über größere Bahnhöfe verfügen Wetzlar und [[Gießen]]. Auch ist Oberbiel von Westen, Osten und Süden an das Radwegenetz angeschlossen. So liegt die Ortschaft direkt am [[Lahntal-Radweg]] und am [[Hessischer Radfernweg R7|Hessischen Radfernweg R7]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Oberbiel verfügt über eine [[Grundschule]] und über eine [[Freiwillige Feuerwehr]]. Auch eine [[Kindertagesstätte]] mit dem Namen „Kindergarten Li-La-Launeburg“ befindet sich im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrzahl der Bewohner gehört der evangelischen Konfession an ([[Evangelische Kirche im Rheinland]]), daher verfügt der Ort über eine evangelische Kirche im historischen Ortskern sowie zwei Gemeindehäuser (Schulgartenstraße und Kirchstraße).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberbiel befand sich lange eine Außenstelle der Solmser [[Stadtverwaltung]], zuletzt in der 1901 erbauten Alten Schule (Wetzlarer Straße 40), die später noch als [[Ortsgericht]] und Jugendtreff genutzt wurde und heute, nach umfassender Renovierung, ein privates Wohnhaus ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrie und Handel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Fabrik Lahninsel Oberbiel.JPG|mini|Altes Wasserkraftwerk auf der Lahninsel (Bj. 1923)]]&lt;br /&gt;
Oberbiel verfügt über ein Gewerbegebiet in direkter Nähe zur B 49, in dem u. a. die [[TransPak|TransPak AG]], die im Bereich Verpackungsmittel tätig ist, mit europaweit 290 Mitarbeitern ihren Hauptsitz hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.transpak.de/ Website der Transpak AG]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das überregional bekannte [[Sport- und Modehaus Kaps]] ist dort ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Gewerbegebiet, welches sich auf einer [[Insel|Flussinsel]] der Lahn befindet, entstand bereits im frühen [[20. Jahrhundert]] und ist damit das älteste Oberbiels. Damals entstanden eine [[Stift (Maschinenbau)|Drahtstiftefabrik]] und eine [[Draht]]zieherei sowie ab 1934&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wieber |Titel=(Heimatschrift) |Seiten=141 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Präzisions- und [[Kugellager]]fabrik, die [[Robert Kling|Robert-Kling-Werke]], deren Tradition bis heute fortbesteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die meisten Geschäfte des [[Einzelhandelsgeschäft|Einzelhandels]] im Ort seit den [[1980er]]-Jahren geschlossen worden waren, entstand zu Beginn des neuen Jahrtausends am westlichen Ortsausgang ein kleines Gewerbegebiet mit einem [[Lidl]]-Markt, einem [[KiK]]-Geschäft und einem [[Logo (Getränkemarkt)|Logo]]-Getränkemarkt. Dieses wurde ab 2013 unter Einbeziehung der Gemarkung [[Niederbiel]] deutlich erweitert und trägt inzwischen den Namen des untergegangenen Dorfes [[Niederbiel|Mittelbiel]]. Neben weiteren Einkaufsmöglichkeiten im Lebensmittelbereich und Einrichtungen der medizinischen Versorgung finden sich dort unter anderem eine [[TotalEnergies|Total]]-Tank- und Raststation sowie ein [[Burger King|Burger-King]]-Restaurant in unmittelbarer Nähe zur Anschlussstelle der [[Bundesstraße 49]]. Ein großes Logistikzentrum der [[TransPak|TransPak AG]] wurde 2021 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Wieber: &amp;#039;&amp;#039;Meine Heimat Oberbiel&amp;#039;&amp;#039;, eine Heimatschrift, herausgegeben zur Schul- und Turnhalleneinweihung 17. August 1957&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116316675 |GND=16175227-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.solms.de/wohnen-in-solms/solms-ein-portrait/stadtteile/ |titel=Stadtteile |werk=Internetauftritt |hrsg=Stadt Solms |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-08}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=532021040| titel=Oberbiel, Lahn-Dill-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=532021040| titel=Oberbiel, Lahn-Dill-Kreis| datum=2018-06-08}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2013&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.solms.de/wohnen-in-solms/solms-ein-portrait/stadtteile/ |titel=Stadtteile |werk=Internetauftritt |hrsg=Stadt Solms |zugriff=2019-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210411212459/https://www.solms.de/wohnen-in-solms/solms-ein-portrait/stadtteile/ |archiv-datum=2021-04-11 |offline=ja |archiv-bot=2024-04-03 08:51:36 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2015&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle|url=https://www.solms.de/wp-content/uploads/2017/01/B-Vorbericht.pdf |titel=Haushaltsplan 2017, Vorbericht |hrsg=Stadt Solms |seiten=45 |format=PDF; 629 kB |zugriff=2018-06-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180619141409/https://www.solms.de/wp-content/uploads/2017/01/B-Vorbericht.pdf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2018&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.solms.de/wp-content/uploads/2020/01/B-Vorbericht.pdf#page=89 |titel=Haushaltsplan 2020, Vorbericht, Statistische Angaben |hrsg=Stadt Solms |seiten=1 des PDF-Docs |format=PDF; 9,27&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2020-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201218172139/https://www.solms.de/wp-content/uploads/2020/01/B-Vorbericht.pdf#page=89 |archiv-datum=2020-12-18 |offline=ja |archiv-bot=2024-04-03 08:51:36 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Solms}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=16175227-5|VIAF=178862968}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Lahn-Dill-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Solms)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Lahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Lahn-Dill-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eidoch</name></author>
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