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	<title>Oberbaum City - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T02:33:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberbaum_City&amp;diff=388807&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2026-04-02T18:05:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Oberbaum City 2012.jpg|mini|hochkant=1.3|Die Oberbaum City von Norden. Rechts oben das [[Eierkühlhaus]] am [[Osthafen (Berlin)|Osthafen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberbaum City&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird seit etwa 1999 das Gelände der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;[[Narva (Leuchtmittel)|Narva]] Berliner Glühlampenfabrik&amp;#039;&amp;#039; (früher: [[Osram]] Werk&amp;amp;nbsp;D [Drahtwerk]) im [[Rudolfkiez]] des [[Berlin]]er Ortsteils [[Berlin-Friedrichshain|Friedrichshain]] zwischen dem [[Bahnhof Berlin Warschauer Straße|Bahnhof Warschauer Straße]] und der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Friedrichshain#Ehrenbergstraße*|Ehrenbergstraße]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Narva-Hochhaus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:200806 Berlin 234.JPG|mini|hochkant|[[Narva-Hochhaus]], nach dem Umbau 2000: 63&amp;amp;nbsp;m hoch, 16 Geschosse ([[Peter P. Schweger|Schweger + Partner]])]]&lt;br /&gt;
[[Städtebau]]liches Wahrzeichen des Areals nördlich der [[Spree]] nahe der [[Oberbaumbrücke]] ist das heute 63&amp;amp;nbsp;Meter hohe und 16-[[Geschoss (Architektur)|geschossige]] &amp;#039;&amp;#039;Narva-Hochhaus&amp;#039;&amp;#039;. Der &amp;#039;&amp;#039;Narva-Turm&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Haus&amp;amp;nbsp;3&amp;#039;&amp;#039;; [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Friedrichshain#Rotherstraße*|Rotherstraße]]&amp;amp;nbsp;11) wurde 1909 nach einem Entwurf von [[Theodor Kampffmeyer]] (1856–1913) mit zunächst zehn Geschossen fertiggestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09095125|Landesdenkmalliste Berlin: Narva, Gebäude 3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit damals über 40&amp;amp;nbsp;Metern Höhe war er das [[Liste der Hochhäuser in Berlin|erste Hochhaus Berlins]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.architektur-bildarchiv.de/image/Narva-Turm-Berlin-8922.html Architektur-Bildarchiv], abgerufen am 6. September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; und eines der [[Liste der historischen Hochhäuser in Deutschland|ersten Hochhäuser in Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:U-Bhf. Warschauer Brücke 1992.jpg|mini|Stillgelegter [[Bahnhof Berlin Warschauer Straße#U-Bahnhof|U-Bahnhof Warschauer Brücke]] (als Narva-Lagerhalle genutzt), im Hintergrund das Hochhaus mit dem 1963 aufgesetzten alten Glaskubus für Lampentests, 1992]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1987-0911-501, Berlin, S-Bahnhof Warschauer Strasse.jpg|mini|Bahnhof Warschauer Brücke mit Osram-Werk&amp;amp;nbsp;D (Drahtwerk) im Hintergrund, 1930]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus5 Lichthof3 TIF.jpg|mini|hochkant|Lichthof Haus 5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des Geländes begann bereits Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts durch das erste Berliner „Wasserwerk vor dem [[Stralauer Tor|Stralauer Thor]]“ zur Trinkwasseraufbereitung, das 1856 in Betrieb ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Geschichte der Berliner U-Bahn|Eröffnung der Stammstrecke]] (heutige [[U-Bahn-Linie 1 (Berlin)|U-Bahn-Linie U1]] der [[U-Bahn Berlin|Berliner U-Bahn]]) war das Areal 1902 über den benachbarten Endbahnhof Warschauer Brücke auch an die neue „[[Hochbahngesellschaft|Hoch- und Untergrundbahn]]“ angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Wasserwerk um 1893 seinen Betrieb einstellte, kaufte die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gasglühlicht AG&amp;#039;&amp;#039; ([[Auer-Gesellschaft]]) das Areal und ließ zwischen 1906 und 1914 auf dem Terrain vier Gebäudekomplexe als Produktionsstätte und Verwaltungssitz errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Grundsteinlegung|Grundstein]] für die sogenannte „Lampenstadt“ war gelegt. Die Deutsche Gasglühlicht&amp;amp;nbsp;AG gliederte im November 1918 ihr Glühlampengeschäft aus und gründete die &amp;#039;&amp;#039;[[Osram]] G.m.b.H. KG&amp;#039;&amp;#039;, an der sich 1920 die beiden anderen großen deutschen Glühlampenhersteller, [[Siemens&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Halske]] und die [[AEG]] mit den Werken [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg#Helmholtzstraße*|Helmholtzstraße]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] (Werk&amp;amp;nbsp;S; Siemens) und [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Moabit#Sickingenstraße*|Sickingenstraße]] in [[Berlin-Moabit|Moabit]] (Werk&amp;amp;nbsp;A; AEG) beteiligten. Osram übernahm 1935 zusätzlich die Fabrik der &amp;#039;&amp;#039;[[Sigmund Bergmann|Bergmann Electricitäts-Werke]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Seestraße (Berlin-Wedding)|Seestraße]] im [[Berlin-Wedding|Wedding]] (Werk&amp;amp;nbsp;B; Bergmann, das heutige [[Osram-Höfe|Carrée Seestraße]]). Zu diesem Zeitpunkt wurden am Standort Berlin noch [[Glasbläser]] in einer eigenen [[Glashütte]] beschäftigt. Die Produktion der Glaskolben erfolgte später dann weitgehend in [[Weißwasser/Oberlausitz]] (Werk&amp;amp;nbsp;W). Die Gasglühlicht-„Lampenstadt“ in Friedrichshain wurde zum Osram-Werk&amp;amp;nbsp;D (Drahtwerk) und war bis 1945 auch Firmensitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Osram-„Drahtwerk“ ging 1949 in [[Volkseigentum]] über. Es entstand der &amp;#039;&amp;#039;[[Volkseigener Betrieb|VEB]] Berliner Glühlampenwerk „[[Rosa Luxemburg]]“&amp;#039;&amp;#039;, der 1969 mit anderen [[Leuchtmittel]]-Produzenten zum [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-[[Kombinat]] „[[Narva (Leuchtmittel)|Narva]]“ zusammengeschlossen wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren am Standort Friedrichshain über 5000 Menschen beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beseitigung der [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsschäden]] Anfang der 1950er Jahre wurde das 1963 mit einem Brenndauer-Versuchsraum in Form eines Glaswürfels aufgestockte Hochhaus als „Narva-Turm“ zum leuchtenden, weithin sichtbaren Wahrzeichen des Standortes. Narva etablierte sich in der Folgezeit als größter Glühlampenhersteller der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und exportierte seine Lampen in über 50 Länder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] wurde die Glühlampenproduktion 1992 eingestellt und der Gebäudekomplex ins Baudenkmalbuch eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1993 und 2000 entwickelte die [[HypoVereinsbank]] fünf Gebäude des Areals der ehemaligen „Lampenstadt“ zu modernen Büro- und Geschäftshäusern. Die unter [[Denkmalschutz]] stehenden [[Gründerzeit]]-Fassaden wurden restauriert, die Gebäude zum Teil vollständig entkernt und komplett saniert. Hinter den historischen Mauern entstanden in allen Gebäuden neubaugleiche moderne, architektonisch ansprechende Büroflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In enger Zusammenarbeit mit dem [[Denkmalschutz]] erarbeitete man die architektonische Neuinterpretation des ehemaligen Narva-Turms. Nach Entwürfen der Architekten [[Peter P. Schweger|Schweger]] +&amp;amp;nbsp;Partner wurde der Turm mit einer Glas-Stahl-Konstruktion um fünf weitere Etagen aufgestockt und gibt der Oberbaum City erneut ein prägendes und zeitgemäßes Wahrzeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil des Gebäudekomplexes ist seit 2005 vom deutschen Chemie-Unternehmen [[BASF]] gemietet, das am Standort ein internationales Shared Service Center errichtet hat. Aktuell ist die Oberbaum City ein Büro- und Geschäftsquartier für sowohl etablierte als auch [[Startup-Unternehmen|junge kreative Unternehmen]] verschiedener Wirtschaftsbereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Standort arbeiten ca. 3500 Beschäftigte für etwa 80 Firmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Februar 2019 wurde bekannt, dass die Oberbaum City von den &amp;#039;&amp;#039;[[Private Equity|Private-Equity]]&amp;#039;&amp;#039;-Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;[[Blackstone Group]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Quincap&amp;#039;&amp;#039; zu einem Preis von 500&amp;amp;nbsp;Millionen Euro von der &amp;#039;&amp;#039;HVB Immobilien&amp;#039;&amp;#039;, einer Tochter der &amp;#039;&amp;#039;[[Unicredit Group]]&amp;#039;&amp;#039;, übernommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.immobilien-zeitung.de/1000059518/berliner-oberbaum-city-fuer-knapp-500-mio-euro-verkauft |titel=Berliner Oberbaum City für knapp 500 Mio. Euro verkauft |werk=[[Immobilien Zeitung|immobilien-zeitung.de]] |sprache=de |abruf=2019-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2025 werden das Gelände und das Gebäudeensemble als &amp;#039;&amp;#039;Lux Berlin&amp;#039;&amp;#039; vermarktet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lux.berlin/ |titel=LUX Berlin – New Work am Puls der Zeit |abruf=2026-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wo u.&amp;amp;nbsp;a. ein &amp;#039;&amp;#039;House of Games&amp;#039;&amp;#039; entstehen soll, in dem zahlreiche Unternehmen und [[Start-up-Unternehmen|Start-ups]] aus der Computerspielbranche einziehen können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=rbb24.de |url=https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2026/03/-computer-spiele-museum-house-of-games-berlin-gaming.html |titel=Computerspielemuseum zieht erstmal nicht in Berliner House of Games |datum=2026-01-04 |sprache=de |abruf=2026-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bauen mit Stahl&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentation 606 – Neufassung 2001, &amp;#039;&amp;#039;Stahlbauten in Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Bauen mit Stahl e.&amp;amp;nbsp;V., Düsseldorf, 2001; S.&amp;amp;nbsp;13&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Band I, S.&amp;amp;nbsp;466–467; Institut für Denkmalpflege im Henschelverlag, 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oberbaum-City}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Narva-Turm}}&lt;br /&gt;
* [http://www.industriekultur.berlin/web/medien/pdfs/20ORTOberbaumCity_150203_1423067710.pdf Informationsblatt zum Glühlampen-Viertel] (PDF) Berliner Zentrum für Industriekultur&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexBez |Titel=Oberbaum City |Bezirk=FrKr |ID=oberbaum_city |Band= |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09095123|Landesdenkmalliste Berlin: ehemalige Auer-Gesellschaft bzw. Berliner Glühlampenwerk}}&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09095125|Landesdenkmalliste Berlin: Narva, Gebäude 3}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|projekte|10231}} – Büroturm (Narvaturm)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/30/13/N |EW=13/27/5/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Friedrichshain]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blackstone Group]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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