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	<title>Ober Prauske - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ober_Prauske&amp;diff=1389463&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: IWlink</title>
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		<updated>2026-03-30T08:55:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;IWlink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Ober Prauske&lt;br /&gt;
| Alternativname         = Hornje Brusy&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hohendubrau&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/15/15/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/39/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 199&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 2.74 &amp;lt;!-- Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 179&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-08-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben des [[Verwaltungsverband Diehsa|Verwaltungsverbandes Diehsa]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Weigersdorf (Hohendubrau)|Weigersdorf]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02906&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035932&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohendubrau Ober Prauske Aerial Pan180.jpg|mini|180° Luftbildpanorama]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ober Prauske&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Hornje Brusy|Audio=Hornje Brusy.ogg}}, ist ein [[Ortsteil]] der [[Sachsen|sächsischen]] Gemeinde [[Hohendubrau]] im [[Landkreis Görlitz]] mit etwa 180 Einwohnern. Es zählt zum offiziellen [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiet]] in der [[Oberlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Namenspräfix &amp;#039;&amp;#039;Ober&amp;#039;&amp;#039; dient zur Unterscheidung von der etwa 20 Kilometer nordöstlich liegenden Ortschaft [[Nieder Prauske]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Ober Prauske liegt rund fünf Kilometer nördlich der Autobahn [[Bundesautobahn 4|A&amp;amp;nbsp;4]] an der [[Staatsstraße (Sachsen)|Staatsstraße]] S&amp;amp;nbsp;55. Umliegende Ortschaften sind die zur Gemeinde Hohendubrau gehörenden Orte [[Weigersdorf (Hohendubrau)|Weigersdorf]] im Norden, [[Groß Radisch]] im Osten, [[Thräna (Hohendubrau)|Thräna]] und [[Jerchwitz]] im Südosten, [[Gebelzig]] im Süden sowie [[Groß Saubernitz]] und [[Sandförstgen]] im Südwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die Felder um Weigersdorf und Ober Prauske schließen sich im Osten sowie vom Süden bis zum Westen größere Wälder an. Von der nordöstlich liegenden [[Hohe Dubrau|Hohen Dubrau]] wird Ober Prauske durch eine Talsenke getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ober Prauske wurde als [[Gassendorf]] angelegt, das eine relativ kleine [[Gelängeflur|Gelänge-]] und [[Blockflur|Gutsblockflur]] hatte. Wann Ober Prauske angelegt wurde, ist unklar, zumal auch die Namensähnlichkeit und geographische Nähe zu Nieder Prauske keine eindeutige Zuordnung früher Urkunden zulassen. So ist beispielsweise bei zwei Dokumenten im Bautzener Domstiftsarchiv aus dem Jahr 1293, die &amp;#039;&amp;#039;uilla Bruzk&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;villa Bruzch&amp;#039;&amp;#039; nennen, unklar, auf welchen Ort sie sich beziehen. Eine gesicherte urkundliche Erwähnung fand 1419 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Prawsig circa Gebelczik&amp;#039;&amp;#039; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens seit der [[Reformation]] ist Ober Prauske nach Gebelzig eingepfarrt. Im 17. Jahrhundert gehörte das Rittergut zu [[Gröditz (Weißenberg)|Gröditz in Sachsen]]. Es wurde 1771 abgezweigt und wechselte von da an seinen Besitzer häufiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Königreich Sachsen]] musste 1815 viele Landesteile an [[Preußen]] abtreten, da es in den [[Befreiungskriege|napoleonischen Kriegen]] auf französischer Seite kämpfte. So kamen unter anderem die seit dem [[Prager Frieden (1635)|Prager Frieden]] zu Sachsen gehörige [[Niederlausitz]] und der nordöstliche Teil der Oberlausitz an Preußen. Infolgedessen wurde Ober Prauske dem neu gegründeten [[Landkreis Rothenburg (Ob. Laus.)|Landkreis Rothenburg]] ([[Provinz Schlesien]]) zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1861 wurde in Ortsnähe Braunkohle in Kohlegruben abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Robert Pohl |Titel=Heimatbuch des Kreises Rothenburg O.-L. für Schule und Haus |Auflage=1. |Verlag=Buchdruckerei Emil Hampel |Ort=Weißwasser O.-L. |Jahr=1924 |Seiten=244}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung der [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]]e in Preußen wurden die Landgemeinde und der [[Gutsbezirk]] Ober Prauske 1874 zusammen mit den Landgemeinden und Gutsbezirken Groß Radisch und Thräna sowie der Forst Weichasche Heide dem Amtsbezirk Groß Radisch zugeordnet. Bis 1928 wurde der Gutsbezirk gänzlich in die Gemeinde Ober Prauske eingegliedert. Der Amtsbezirk wurde 1933 mit dem Amtsbezirk Gebelzig zusammengeschlossen und 1934 neu gegründet, wobei Ober Prauske bis 1945 im Amtsbezirk Gebelzig verblieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsbezirk Groß Radisch&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle |url=http://territorial.de/ndschles/rothenbg/grradisc.htm |titel=Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874–1945: Amtsbezirk Groß Radisch |zugriff=14. Juli 2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsbezirk Gebelzig&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle |url=http://territorial.de/ndschles/rothenbg/gebelzig.htm |titel=Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874–1945: Amtsbezirk Gebelzig |zugriff=14. Juli 2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam der schlesische Teil der Oberlausitz wieder an Sachsen. Mit der Auflösung der Länder in der DDR wurde Ober Prauske 1952 dem [[Kreis Niesky]] ([[Bezirk Dresden]]) zugeordnet. 1960 wurde eine [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ober Prauske wurde zum 1. August 1973 nach Weigersdorf eingemeindet und kam mit diesem am 1. Juli 1995 in die neu gegründete Gemeinde Hohendubrau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://hov.isgv.de/Prauske,_Ober |titel=Digitales Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen |zugriff=14. Juli 2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt;||align=right| 102&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||align=right| 352&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||align=right| 297&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||align=right| 258&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||align=right| 266&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||align=right| 282&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 ||align=right| 349&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 ||align=right| 307&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 ||align=right| 256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Von der Muskauer Heide zum Rotstein&amp;#039;&amp;#039;, S. 281&amp;lt;/ref&amp;gt;||align=right| 258&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 ||align=right| 219&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 ||align=right| 198&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1777 wirtschafteten in Ober Prauske zwei [[Hufner|besessene Mann]], drei [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]] und fünf [[Häusler]]. Eine Wirtschaft lag wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1825 und 1871 stieg die Einwohnerzahl von 102 auf 352, fiel danach jedoch bis 1905 auf 258 zurück. Bis zum Anfang des Zweiten Weltkriegs war wieder ein langsames Bevölkerungswachstum auf 282 Einwohner zu verzeichnen. Nach dem Krieg wurden Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemals deutschen Ostgebieten aufgenommen, so dass die Bevölkerungszahl erneut die Marke von 350 erreichte. Innerhalb von zwanzig Jahren ging diese Zahl wieder auf Vorkriegsniveau zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ober Prauske hatte ursprünglich eine stark [[Sorben|sorbische Bevölkerung]]. 1863 waren unter den 308 Einwohnern laut amtlichen Angaben 157 Sorben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot; /&amp;gt; 1884 hatte [[Arnošt Muka]] für seine Statistik der Sorben in der Oberlausitz sogar 201 Sorben bei 298 Einwohnern gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Landbevölkerung |Sammelwerk=Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin – Veröffentlichungen des Instituts für Slawistik |Band=4 |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954 |Seiten=119}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies entspricht einem sorbischen Bevölkerungsanteil von 50,1 % (1863) beziehungsweise 67,4 % (1884). Der Sprachwechsel zum Deutschen vollzog sich hier überwiegend in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. So zählte [[Ernst Tschernik]] 1956 einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von nur noch 10,9 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=1995 |Seiten=254}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der Ortsname entwickelte sich, von den unsicheren Nennungen Bruzk und Prusig abgesehen, von Prawsig (1419) über Brausk (1545), Praußcke (1658), Braußke (1791) zu Prauske (1845). Der Namenspräfix &amp;#039;&amp;#039;Ober&amp;#039;&amp;#039; wurde erst im 19. Jahrhundert zur besseren Unterscheidung von [[Nieder Prauske]] ergänzt. Bei beiden Orten leitet sich der deutsche wie auch der obersorbische Name vom altsorbischen Wort &amp;#039;&amp;#039;{{lang|wen|brus}}&amp;#039;&amp;#039; „[[Wetzstein]]“ ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]/[[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] |Titel=Ortsnamenbuch der Oberlausitz – Studien zur Toponymie der Kreise Bautzen, Bischofswerda, Görlitz, Hoyerswerda, Kamenz, Löbau, Niesky, Senftenberg, Weißwasser und Zittau. I Namenbuch |Sammelwerk=Deutsch-slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte |Band=28 |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1975 |Seiten=233}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Von der Muskauer Heide zum Rotstein. Heimatbuch des Niederschlesischen Oberlausitzkreises. |Verlag=Lusatia Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=2006 |ISBN=3-929091-96-8 |Seiten=281}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ober Prauske/Hornje Brusy}}&lt;br /&gt;
* {{HOV |28084 |Ober Prauske}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hohendubrau.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=237361 &amp;#039;&amp;#039;Ober Prauske&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Hohendubrau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Hohendubrau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohendubrau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Görlitz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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