<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ober-Waroldern</id>
	<title>Ober-Waroldern - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ober-Waroldern"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ober-Waroldern&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T10:00:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ober-Waroldern&amp;diff=886766&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Dorf in Hessen entfernt: laut Diskussion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ober-Waroldern&amp;diff=886766&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-22T16:02:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Dorf_in_Hessen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Dorf in Hessen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Dorf in Hessen&lt;/a&gt; entfernt: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/November/27&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/November/27 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Ober-Waroldern&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Twistetal&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/18/12.57/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/58/3.89/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 315&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.31&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 279&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34477&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05695&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Ober-Waroldern - DSCF1908 - ©gl-2008.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Ober-Waroldern&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ober-Waroldern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist einer von insgesamt sieben Ortsteilen der Gemeinde [[Twistetal]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Landkreis Waldeck-Frankenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt in einem von Wäldern umrahmten Talkessel. Die Kreisstadt [[Korbach]] ist ca. 6 Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Ober-Waroldern wurde erstmals 1126 urkundlich als „Warholderon“ erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Varnhagen&amp;quot;&amp;gt;Johann Adolph Theodor Ludwig Varnhagen: &amp;#039;&amp;#039;Grundlage der Waldeckischen Landes- und Regentengeschichte, Band 1&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;19 ({{Google Buch |BuchID=oIEAAAAAcAAJ |Seite=19 |Hervorhebung=&amp;quot;Ober- oder Nieder-Waroldern&amp;quot; |Linktext=Digitalisat}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermutlich gaben [[Wacholder]]-Sträucher, die einst die naheliegenden Feldwege säumten, diesem Ort (und auch dem Nachbarort [[Nieder-Waroldern]]) seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachforschungen ergaben, dass 1234 ein „Bertrade de Waroldern“ einen Teil des Dorfes an das [[Kloster Aroldessen]] verkaufte. Zu Ober-Waroldern gehört auch das [[Gut Malberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dieses Gut befindet sich in Privatbesitz.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Waldeck|Waldecker Grafen]] hatten vom 12. bis in das 14. Jahrhundert einen Burgsitz, der sich etwas außerhalb des Dorfes befand; er lag auf halber Strecke zwischen Arolsen und dem Stammsitz [[Schloss Waldeck]]. In der Ortsmitte hatten sie einen Freihof – den Waldecker Hof. In den Lehnsregistern der Grafschaft Waldeck ist belegt, dass 1475 Heinrich von [[Erminghausen]] den Burgsitz mit dem Waldecker Hof als [[Lehen]] bekam. Als Heinrich von Erminghausen, [[Drost|Landdrost]] des Grafen [[Otto IV. (Waldeck)|Otto IV.]] von Waldeck zu [[Landau (Bad Arolsen)|Landau]], im Jahre 1508 verstarb, gab Graf [[Philipp II. (Waldeck)|Philipp II.]] von Waldeck-Eisenberg dessen Lehnsbesitz an die von [[Boyneburg (Adelsgeschlecht)|Boyneburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.com/books?id=YlsAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA215#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Louis Friedrich Christian Curtze: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Beschreibung des Fürstenthums Waldeck: ein Handbuch für Vaterlandsfreunde.&amp;#039;&amp;#039; Speyer, Arolsen, 1850, S. 215]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1537 wurde der Ort dem Amt [[Landau (Bad Arolsen)|Landau]] und dem Gerichtsstuhl [[Mengeringhausen]] zugeordnet. Offensichtlich wurde aber auch im Orte Recht gesprochen, zumindest aber vollstreckt. Ein am Dorfrand befindliches Landstück trägt noch heute die Bezeichnung „Galgenberg“ und wurde noch 1537, aber schon lange vorher als „Schlimmes Land“ und „Gerichtsplatz“ bezeichnet. Als erstes Lehensgut wurde der Waldecker Hof dann 1611 verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Schrecken und den Zerstörungen des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1618–1648) blieb der Ort weitestgehend verschont. Im [[Urbar (Verzeichnis)|Salbuch]] aus dieser Zeit ist verzeichnet das lediglich zwei Scheunen niederbrannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der ältesten Gebäude im Ort ist eine alte Scheune, die am 31. Juli 1756 auf der abgebrannten wieder aufgebaut wurde, eine auf [[Sandstein]]en basierende Scheune gegenüber der Kirche. Die Steine der alten Scheune sind erkennbar. Die am 19. Juni 1756 abgebrannte Scheune gehörte zu dem genannten Freihof Waldecker Hof, Gebäude von diesem ehem. Freihof bestehen nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 17. Jahrhunderts ist ein Erweiterungsbau der Kirche belegt; der Grundbestand der Kirche (Altarraum) geht auf das 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurück. 1856 wurde die Kirche vollständig umgebaut. Seit 1998 präsentiert sie sich nach umfassender Innen- und Außenrenovierung in neuer Schönheit mit warmen Farbtönen. Freigelegte alte Fresken geben Aufschluss auf die frühere Gestaltung. Die alte Schule wurde 1832, die neue 1901 errichtet. Sie dient heute (umgebaut und erweitert) als Dorfgemeinschaftshaus, den Vereinen als Domizil, und bietet Platz für Feiern jeglicher Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft prägte den Ort über die Jahrhunderte hinweg. 22 (kleinere) [[Kate (Hütte)|Kötner-]] und acht Ackergüter wurden in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts registriert. Drei landwirtschaftliche Voll- und vier Nebenerwerbsbetriebe gibt es auch heute noch (Stand 2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 feierte Ober-Waroldern sein 900-jähriges Bestehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Varnhagen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gut Malberg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Malberg-1.jpg|mini|Gut Malberg]]&lt;br /&gt;
Außerhalb der Ortschaft im Dreieck zwischen Höringhausen, Strothe und Ober-Waroldern liegt das Gut Malberg, in frühen Karten auch “Gut Mahlberg” genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gut soll schon lange bestanden haben. Im Jahre 1253 wurde ein Conradus de Malberg erstmals urkundlich erwähnt; dieses Geschlecht soll um 1350 ausgestorben sein. Weitere Urkunden und Akten finden sich ab etwa 1347. Darin werden die Herren von Osterhausen als Besitzer genannt, ab 1472 die Herren von Kressenstein. Ein weiterer Wechsel erfolgte im Jahr 1533, als die Herren von [[Wolmeringhausen (Geschlecht)|Wolmeringhausen]] als Lehnsinhaber erwähnt werden. Dieses Geschlecht hatte nach neuen Erkenntnissen bis zu seinem Erlöschen im Jahre 1635 Einfluss auf das Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das über 400 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] (ca. 104 ha) große Rittergut Malberg&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS |ref=nein |DB=OL |ID=1639 |titel=Gut Malberg, Landkreis Waldeck-Frankenberg |datum=2018-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ursprünglich waldeckisches [[Lehnswesen|Lehen]] und besaß eine [[Wasserburg]] (vermutlich zwischen 1840 und 1860 abgebrochen) und einen Freihof. Dieser Freihof ([[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]]) &amp;#039;&amp;#039;Neudorf&amp;#039;&amp;#039; lag auf hessisch-darmstädtischen Gebiet und nicht, wie früher angenommen, in der Grafschaft bzw. dem späteren Fürstentum Waldeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehreren Besitzerwechseln fiel das Gut Malberg 1715 an das waldeckische Fürstenhaus zurück. Ab 1783 wurde es von Mitgliedern der evangelischen [[Freikirche]] der [[Mennoniten]] bewirtschaftet. 1806 soll ein Herr Wittmer Eigentümer gewesen sein. 1813 wurde Malberg dem Fürsten Georg Heinrich von den [[Landstände]]n geschenkt. Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde das Gut wieder verkauft. 1908 ging Malberg mit 104,1 ha nach mehreren Besitzerwechseln an August Meister über. Dieser vererbte das Gut seiner Tochter Lillie Müller, geb. Meister. Im Jahre 1948 übergab diese ihrem Sohn Hans Harmsen die Hälfte des Gutes als Erbteil. Dieser verkaufte 1954 seinen Teil an den Bankier Adolf Möhle aus [[Detmold]]. 1958 verkaufte auch Lillie Müller ihren Anteil an Adolf Möhle. Im Jahr 1979 ging das Gut Malberg an den Enkel von Adolf Möhle, Peter Möhle, über, der es 1986 an die Familie Höltl verkaufte, der es bis Mitte 2019 gehörte. Inzwischen ist das Gut an einen neuen Besitzer verkauft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessische Gebietsreform (1970–1977) ===&lt;br /&gt;
Zum 31. Dezember 1971 [[Gemeindefusion|fusionierte]] die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Ober-Waroldern im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] mit sechs weiteren Gemeinden freiwillig zur neuen [[Großgemeinde]] Twistetal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen in Hessen |nr=01 |jahr=1972 |datum=1971-12-14 |seite=5 |seiten=5 |fundstelle=Punkt 8; Abs. 9. |kbytes=4820}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=409}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verwaltungssitz befindet sich in [[Twiste (Twistetal)|Twiste]]. Heute ist in einem ehemaligen Gutshaus die Gemeindeverwaltung der Gemeinde Twistetal untergebracht. Für alle im Zuge der Gebietsreform nach Twistetal eingegliederten Gemeinden wurden [[Ortsbezirk]]e mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-twistetal.de/gemeinde/satzungen.html |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;7|werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Twistetal |format=PDF;&amp;amp;nbsp;279&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2021-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten, denen Ober-Waroldern angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1712: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Waldeck|Grafschaft Waldeck]], [[Amt Landau]]&lt;br /&gt;
* ab 1712: Heiliges Römisches Reich, [[Waldeck|Fürstentum Waldeck]], Amt Landau&lt;br /&gt;
* ab 1807: Fürstentum Waldeck, Amt Landau&lt;br /&gt;
* ab 1815: Fürstentum Waldeck, [[Oberjustizamt der Diemel|Oberamt der Diemel]]&lt;br /&gt;
* ab 1816: Fürstentum Waldeck, [[Oberjustizamt der Twiste]]&lt;br /&gt;
* ab 1850: [[Waldeck|Fürstentum Waldeck-Pyrmont]] (seit 1849), [[Kreis der Twiste]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Bad Arolsen|Kreisgericht Arolsen]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1867: Fürstentum Waldeck-Pyrmont (Akzessionsvertrag mit Preußen), Kreis der Twiste&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Fürstentum Waldeck-Pyrmont, Kreis der Twiste&lt;br /&gt;
* ab 1919: Deutsches Reich, [[Waldeck|Freistaat Waldeck-Pyrmont]], Kreis der Twiste&lt;br /&gt;
* ab 1929: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], Kreis der Twiste&lt;br /&gt;
* ab 1942: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, [[Landkreis Waldeck]]&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Waldeck&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Waldeck&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Waldeck&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Waldeck&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Waldeck, Gemeinde Twistetal&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, [[Landkreis Waldeck-Frankenberg]], Gemeinde Twistetal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Ober-Waroldern 264 Einwohner. Darunter waren 3 (1,1 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 48 Einwohner unter 18 Jahren, 102 waren zwischen 18 und 49, 63 zwischen 50 und 64 und 48 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 108 Haushalten. Davon waren 33 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 30 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 39 Paare mit Kindern, sowie 3 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 3 [[Wohngemeinschaft]]en. In 24 Haushalten lebten ausschließlich Senioren/-innen und in 69 Haushaltungen leben keine Senioren/-innen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1541: || 30 Häuser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1738: || 33 Häuser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1770: || 45 Häuser&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Ober-Waroldern|width=450|float=none|maxEinwohner=417&lt;br /&gt;
|317|337|316|308|325|315|290|258|252|252|230|229|271|236|383|339|330|273|261&lt;br /&gt;
|vor1834=(1770,276)(1800,-1)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2008,280)(2011,264)(2015,279)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Twistetal; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 260 evangelisch (= 100,00 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 255 evangelische (= 94,10 %), 14 katholische (= 5,17 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Ober-Waroldern.jpg|mini|Kirche Ober-Waroldern]]&lt;br /&gt;
Zum Kirchspiel Ober-Waroldern gehören seit 1706 [[Elleringhausen (Twistetal)|Elleringhausen]], ab 1828 auch der Nachbarort [[Nieder-Waroldern]]. Das Alter der Kirche ist nur sehr schwer zu ermitteln, da sie in den vergangenen Jahrhunderten sehr oft umgebaut und verändert wurde. Kunsthistoriker gehen jedoch von einem Grundbestand aus, der in das 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert reicht (Altarraum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Bis 1969 befand sich eine Schule im Ort. Heute besuchen die Schüler des Ortes die Grundschule in [[Höringhausen]], die Mittelpunktschule in [[Sachsenhausen (Waldeck)|Sachsenhausen]] bzw. das Gymnasium [[Alte Landesschule Korbach|Alte Landesschule]] in Korbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
Ober-Waroldern hat ein reges Vereinsleben. Neben dem Musikverein, der 2007 sein 75-jähriges Bestehen feierte, bieten ein gemischter Chor, der älteste Verein im Dorf, ein Gymnastikverein und ein Hundeverein Möglichkeiten zur aktiven Betätigung. Zudem sind viele Einwohner in der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] bzw. der [[Jugendfeuerwehr]] engagiert, die 2009 ihr 75-jähriges Bestehen feierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rosemarie Tomalla, Friedrich L. Hübel und Günter Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;Ober-Waroldern.&amp;#039;&amp;#039; Arolsen: Waldeckischer Geschichtsverein 2008 (= Waldeckische [[Ortsfamilienbuch|Ortssippenbücher]] 83)&lt;br /&gt;
* {{HessBib |SW=OberWaroldern |GND=7687357-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-twistetal.de/ortsteile/ober-waroldern.html &amp;#039;&amp;#039;Ober-Waroldern&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Twistetal.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=635018060| titel=Ober-Waroldern, Landkreis Waldeck-Frankenberg}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=1639| titel=Malberg, Landkreis Waldeck-Frankenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=635018060| titel=Ober-Waroldern, Landkreis Waldeck-Frankenberg| datum=2019-03-22}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=54 |seiten=50 und 106 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-02 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=54 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Twistetal}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7687357-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oberwaroldern}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Waldeck-Frankenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Twistetal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Waldeck-Frankenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1126]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
	</entry>
</feed>