<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ober-Laudenbach</id>
	<title>Ober-Laudenbach - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ober-Laudenbach"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ober-Laudenbach&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-20T15:58:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ober-Laudenbach&amp;diff=227730&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jergen: /* Grenzverlauf */ korr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ober-Laudenbach&amp;diff=227730&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-31T08:36:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Grenzverlauf: &lt;/span&gt; korr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Weitere Bedeutungen sind unter Begriffserklärung [[Laudenbach]] aufgeführt.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Heppenheim (Bergstraße)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Ober-Laudenbach.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 49/36/59/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 8/40/31/E &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 262 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 2.21&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 690&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2011-05-09&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 64646&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06252&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ober-Laudenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Heppenheim (Bergstraße)]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Landkreis Bergstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Archäologie|Archäologische]] Funde ([[Hügelgrab|Hügelgräber]]) zeigen, dass die [[Gemarkung]] von Ober-Laudenbach bereits vor 2000 Jahren besiedelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heppenheim, Ober-Laudenbacher Straße 32-Kapelle.jpg|mini|hochkant|Kapelle zur Unbefleckten Empfängnis Mariens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ober-Laudenbach, Friedhof-Glockenturm.jpg|mini|hochkant|Der Friedhof-Glockenturm Ober-Laudenbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung von [[Laudenbach (Bergstraße)|Laudenbach]] stammt von [[795]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Lutenbach&amp;#039;&amp;#039; und findet sich in einer [[Urkunde]], mit der [[Karl der Große]] die Grenzen der Mark Heppenheim festlegen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Regesten der Stadt Heppenheim und Burg Starkenburg bis zum Ende Kurmainzer Oberherrschaft (755 bis 1461) |Datum= |Fundstelle=Nr. 5a |Kommentar=Im Auftrag des Stadtarchivs Heppenheim zusammengestellt und kommentiert von Torsten Wondrejz |Online=[http://www.heppenheim.de/fileadmin/_leben_in_hp/stadtarchiv/pdf/regesten_hp.pdf Digitale Ansicht] |Format=PDF |KBytes=2000}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1200 wurde Ober-Laudenbach in einer Schenkungsliste des [[Kloster Lorsch|Klosters Lorsch]] als eigener Ort erwähnt, der sich wohl von der heute in [[Baden-Württemberg]] gelegenen Gemeinde Laudenbach abspaltete.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Regesten der Stadt Heppenheim&amp;#039;&amp;#039; Nr. 27, 79&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laudenbach gehörte zu den Besitzungen des [[Kloster Lorsch|Klosters Lorsch]], das 772 zur [[Reichsabtei]] erhoben wurde und damit dem König oder Kaiser direkt unterstellt war. Am 20. Januar 773 schenkte Karl der Große die Stadt Heppenheim nebst dem zugehörigen Bezirk, der ausgedehnten „Mark Heppenheim“, in der Laudenbach lag, dem Reichskloster. Der Blütezeit des Klosters folgte im 11. und 12. Jahrhundert sein Niedergang. 1232 wurde Lorsch dem [[Erzbistum Mainz]] unterstellt. 1378 ist die Zugehörigkeit des Ortes zum Besitz der [[Erbach (Adelsgeschlecht)|Schenken von Erbach]] beurkundet zu deren Herrschaftsbereich er bis 1561 gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gerichtsbarkeit über Ober-Laudenbach lag anfangs in Heppenheim, wo die [[Hohe Gerichtsbarkeit]] über „Diebstahl, Mordgeschrei, Steinwurf, Räuber und Ketzerei“ bis 1714 blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1561 tauschten die Erbacher Schenken Georg, Eberhard und Valentin und Kurfürst [[Friedrich III. (Pfalz)|Friedrich III.]] einige Gebiete, wobei Laudenbach zur Kurpfalz kam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;neuzent&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|1067855437|Seite=504|Seiten=504ff |Fundstelle=Neue Zent}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort gehörte es zur [[Oberamt Lindenfels#Neue Zent|&amp;#039;&amp;#039;Neuen Zent&amp;#039;&amp;#039;]] des [[Oberamt Lindenfels|Oberamtes Lindenfels]],&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Regesten der Stadt Heppenheim&amp;#039;&amp;#039; Nr. 270&amp;lt;/ref&amp;gt; die sich seit 1556 der [[Reformation]] angeschlossen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens seit dem 17. Jahrhundert war das für den Ort zuständige Gericht das [[Zentgericht]] in [[Mittershausen]], von dort konnte an das kurpfälzische Hofgericht [[Berufung (Recht)|appelliert]] werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;M40&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Friedrich Moritz Ludwig Marchand |Titel=Lindenfels. Ein Beitrag zur Ortsgeschichte des Großherzogthums Hessen |Ort=Darmstadt |Datum=1858 |Seiten=40ff |Online={{Google Buch|Linktext=Online bei google books|KeinText=1|BuchID=NnoAAAAAcAAJ |Seite=40}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die gesamte Region dürfte auch Ober-Laudenbach stark unten den Folgen des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] gelitten haben. An der Bergstraße waren weite Gebiete außerhalb der befestigten Städte vollständig entvölkert. Bereits 50 Jahre nach Ende des Dreißigjährigen Krieges traf die Region der [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzische Erbfolgekrieg]], als Frankreich versuchte, seine Grenzen nach Osten zu verschieben. Erst mit dem [[Frieden von Rijswijk]] 1697 zogen sich die Franzosen hinter den Rhein zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Mit dem „[[Reichsdeputationshauptschluss]]“ vom 25. Februar 1803 wurden die territorialen Verhältnisse im [[HRR|Reich]] neu geregelt. Das [[Oberamt Lindenfels]], und damit Ober-Laudenbach, gelangten so zur [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], ab 1806 „[[Großherzogtum Hessen]]“. Unterlaudenbach gelangte dagegen an die [[Markgrafschaft Baden]], ab 1806: „[[Großherzogtum Baden]]“. Die extrem kompliziert verlaufende Gemarkungsgrenze wurde [[Staatsgrenze]]. {{Hauptartikel|Territoriale Besonderheiten in Südwestdeutschland nach 1810#Badische Exklaven}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Revolution von 1848 im Großherzogtum Hessen|Revolution von 1848/1849 im Großherzogtum Hessen]] fand am 24. Mai 1849 in Ober-Laudenbach eine Auseinandersetzung zwischen bewaffneten Revolutionären und Militär statt. Die Revolutionäre wollten die [[Paulskirchenverfassung]] verteidigen und sammelten sich dazu aus dem umliegenden [[Odenwald]] im Dorf. Der Dirigent der Regierungskommission des [[Regierungsbezirk Heppenheim|Regierungsbezirks Heppenheim]], [[Christian Prinz (Jurist)|Christian Prinz]], versuchte die Versammlung aufzulösen. Dabei wurde er erschossen, worauf es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen hessischem Militär und den Revolutionären kam. 13 Männer starben, 107 wurden verhaftet, die anderen entkamen, viele über die Grenze nach Baden. {{Hauptartikel|Ober-Laudenbacher Gefecht}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Novemberrevolution]] 1918 gehörte Ober-Laudenbach zum [[Volksstaat Hessen]], nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1945 befand sich der Ort in der [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanischen Besatzungszone]] und folgend im [[Hessen|Bundesland Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde die bis dahin [[selbstständige Gemeinde]] Ober-Laudenbach am 31. Dezember 1971 nach Heppenheim [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden |nr=46 |jahr=1971 |datum=1971-11-14 |seite=4 |seiten=1828 |fundstelle=Punkt 1506; Abs. 6. |kbytes=6030}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|180532844|Seiten=208}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Ober-Laudenbach wurde ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.heppenheim.de/fileadmin/_rathaus_politik/satzungen/000/000-01-00.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Heppenheim |abruf=2019-08 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;37&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Beschreibungen ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Geographisch-Historischen Beschreibung der Kurfürstl. Pfalz am Rheine&amp;#039;&amp;#039; von 1786 berichtet über den damals kurpfälzischen Ort:&amp;lt;ref name=&amp;quot;neuzent&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ober-Laudenbach, ein Dorf, und zwar das größte in dieser [[Zent (Historische Verwaltungseinheit)|Zent]], liegt drei Stunden von Lindenfels südwestwärts, und hat zu Nachbarn gegen Ost Banzweiler und das Kurmainzische Ober-Liebersbach; gegen Süd den Balzendacher Hof; gegen West Unter-Laudenbach; gegen Norden den Heppenheim Wald. Es wird zu Unterschiede des zum Oberamte Ladenburg gehörigen gleichnamigen Fleckens Ober-Laudenbach genannt. Schon in Beschreibung der Huben des Klosters Lorsch heiset es superior Ludenbach. Oberhalb des Dorfes entspringet die Laudenbach, wovon beide Orte den Namen führen, treibet im Dorfe eine Mühle und flieset nach Unter-Laudenbach. Im J. 1784 wurden dahier verzeichnet 42 Familien, mit 161 Seelen, 24 Häuser 194 M. Aecker, 25 M. Wiesen, 7 M. Gärten und 4 M. Wald, die zu den Hüben gehören. … Sämtliche Religionsgenossen sind nach Unter-Laudenbach eingepfarret. Der große Zehnten ist wie vorhergehender der Kurpfälzischen Hofkammer und der Kurmainzischen wegen des Klosters Lorsch gemeinschaftlich. Den kleinen aber genieset der zeitliche Oberamtmann. (&amp;#039;&amp;#039;des Oberamtes&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1829 über den jetzt zum Großherzogtum Hessen gehörigen Ort:&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528080|Seite=172}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Oberlaudenbach (L. Bez. Lindenfels) evangel. Protest. und kath. Filialdorf; liegt 3 St. von Lindenfels besteht aus 44 Häusern und hat 340 Einw. Darunter sind 164 die zur badischen evangel. Protest. Pfarrei Unterlaudenbach gehören und 176 die zu badischen kath. Pfarrei Hemsbach eingepfarrt sind. Der Ort kam 1561 tauschweise von Erbach an Churpfalz und 1802 an Hessen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltung ===&lt;br /&gt;
In der hessischen Zeit wechselten die zuständigen Verwaltungseinheiten mehrfach infolge von Verwaltungsreformen. Zunächst gehörte der Ort noch zur [[Oberamt Lindenfels|Amtsvogtei Lindenfels]] und ab 1812 wurde Ober-Laudenbach vom [[Amt Heppenheim]] verwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162251605|Seite=248}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1821 wurden im Rahmen einer umfassenden Verwaltungsreform die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] in den Provinzen [[Starkenburg (Provinz)|Starkenburg]] und [[Oberhessen (Provinz)|Oberhessen]] des Großherzogtums aufgelöst und [[Landratsbezirk]]e geschaffen, wobei Ober-Laudenbach dem [[Landratsbezirk Lindenfels]] zugeteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1832 wurden die Einheiten weiter vergrößert und es wurden [[Landkreis|Kreise]] geschaffen. Nach der am 20. August 1832 bekanntgegebenen Neugliederung sollte es in Süd-Starkenburg künftig nur noch die Kreise Bensheim und Lindenfels geben; der Landratsbezirk von Heppenheim sollte in den Kreis Bensheim fallen. Noch vor dem Inkrafttreten der Verordnung zum 15. Oktober 1832 wurde diese aber dahingehend revidiert, dass statt des Kreises Lindenfels neben dem Kreis Bensheim der Kreis Heppenheim als zweiter Kreis gebildet wurde, zu dem jetzt Ober-Laudenbach gehörte.&lt;br /&gt;
1842 wurde das Steuersystem im Großherzogtum reformiert und der [[Zehnt]]e und die Grundrenten (Einnahmen aus Grundbesitz) wurden durch ein Steuersystem ersetzt, wie es in den Grundzügen heute noch existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der [[Märzrevolution]] 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen |titel=Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren |nr=40 |jahr=1848 |datum=1848-08-07 |seite=233 |seiten=237–241 |kbytes=42900}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wurden in den Provinzen, die Kreise und die Landratsbezirke des Großherzogtums am 31. Juli 1848 abgeschafft und durch „Regierungsbezirke“ ersetzt,&lt;br /&gt;
wobei die bisherigen Kreise Bensheim und Heppenheim zum [[Regierungsbezirk Heppenheim]] vereinigt wurden. Bereits vier Jahre später kehrte man aber zur Einteilung in Kreise zurück. Ober-Laudenbach gehörte jetzt wieder zum Kreis Heppenheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren |Titel=Verordnung, die Eintheilung des Großherzogtums in Kreise Betreffend vom 12. Mai 1852 |Sammelwerk=Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1852 Nr. 30 |Datum= |Seiten=224–229 |Online=[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510180_00232.html?zoom=0.7000000000000002 Online bei der Bayerischen Staatsbibliothek digital] |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. November 1938 wurde in Hessen eine einschneidende Gebietsreform in den drei Provinzen Starkenburg, [[Rheinhessen (Provinz)|Rheinhessen]] und [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Oberhessen]] durchgeführt. In Starkenburg war der Kreis Bensheim besonders betroffen, da er aufgelöst und zum größten Teil dem Kreis Heppenheim zugeschlagen wurde. Der Kreis Heppenheim übernahm auch die Rechtsnachfolge des Kreises Bensheim und erhielt den neuen Namen [[Landkreis Bergstraße]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.morgenweb.de/pdf/ba/175_Schlagzeilen.pdf |titel=Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“. |titelerg=Die Entstehung des Kreises Bergstraße |datum=2007 |seiten=109 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161005121532/http://www.morgenweb.de/pdf/ba/175_Schlagzeilen.pdf |archiv-datum=2016-10-05 |abruf=2015-02-09 |format=PDF; 9,0&amp;amp;nbsp;MB |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1961 wurde die Gemarkungsgröße mit 221&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] angegeben, davon waren 37&amp;amp;nbsp;ha Wald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Verwaltungsgeschichte im Überblick&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Ober-Laudenbach angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|894925483|Seiten=43ff|Seite=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1561: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Erbach (Adelsgeschlecht)#Grafschaft Erbach|Grafschaft Erbach]]&lt;br /&gt;
* ab 1561: Heiliges Römisches Reich, [[Kurpfalz]], [[Oberamt Lindenfels]], [[Oberamt Lindenfels#Neue Zent|Neu-Zent]]&lt;br /&gt;
* ab 1777: Heiliges Römisches Reich, [[Kurpfalz-Bayern|Kurfürstentum Pfalzbayern]] (durch Erbfall), [[Kurpfalz|Pfalzgrafschaft bei Rhein]], Oberamt Lindenfels, Neu-Zent&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]], [[Oberamt Lindenfels|Amt Lindenfels]]&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstentum Starkenburg, Amt Lindenfels&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1812: Großherzogtum Hessen, Fürstentum Starkenburg, [[Amt Heppenheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 Mitglied des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]]. Ein Staatenbund ehemaliger Territorien des Heiligen Römischen Reichs. Er gilt als gescheiterter Versuch einer erneuten Reichsgründung.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]], Amt Heppenheim&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Landratsbezirk Lindenfels]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Fürth (Hessen)|Landgericht Fürth]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Heppenheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Heppenheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Heppenheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Volksstaat Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Deutsche Reichsgründung]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Bergstraße]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Starkenburg aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße, Stadt Heppenheim&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 31. Januar 1971 wurde Ober-Laudenbach als [[Ortsbezirk]] in die Stadt Heppenheim eingegliedert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte seit 1821 ===&lt;br /&gt;
Die gerichtliche Zuständigkeit wechselte mehrfach. Nach Auflösung der historischen Ämter und der Trennung von Justiz und Verwaltung auch auf unterer Ebene 1821 war zunächst das [[Landgericht Fürth (Hessen)|Landgericht Fürth]] zuständig. Zum 1. April 1840  wechselt Ober-Laudenbach in den Zuständigkeitsbereich des [[Landgericht Lorsch|Landgerichts Lorsch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=HRBL |hrsg=Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren und der Justiz |titel=Bekanntmachung, Bezirksveränderungen hinsichtlich der Landgerichtsbezirke Fürth und Lorsch, sowie der Physicatsbezirke Fürth, Heppenheim und Waldmichelbach betr. |jahr=1840 |nr=6 |seite=56 |datum=1840-02-09 |seiten=56 |kbytes=61200}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Umsetzung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es im Großherzogtum mit Wirkung vom 1. Oktober 1879 wurden die bisherigen Landgerichte durch [[Amtsgericht]]e an gleicher Stelle ersetzt, während die neu geschaffenen [[Landgericht]]e nun als Obergerichte fungierten. In Ober-Laubach war nun das [[Amtsgericht Lorsch]] zuständig, das im Bezirk des [[Landgericht Darmstadt|Landgerichts Darmstadt]] lag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein  |titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze |nr=15 |jahr=1879 |datum=1879-05-14 |seite=197 |seiten=197–211|kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. Oktober 1934 wurde das Amtsgericht Lorsch aufgelöst und Ober-Laudenbach dem [[Amtsgericht Bensheim]] zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Der Hessische Staatsminister |titel=Verordnung über die Umbildung von Amtsgerichtsbezirken |nr=10 |jahr=1934 |datum=1934-04-11 |seite=65 |seiten=63 |fundstelle= |kbytes=13600}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Ober-Laudenbach 690 Einwohner. Darunter waren 30 (4,3 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 120 Einwohner unter 18 Jahren, 300 waren zwischen 18 und 49, 171 zwischen 50 und 64 und 99 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 288 Haushalten. Davon waren 69 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 96 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 96 Paare mit Kindern, sowie 21 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 6 [[Wohngemeinschaft]]en. In 45 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 216 Haushaltungen leben keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1784: || 161 Seelen, 42 Familien in 24 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;neuzent&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1806: || 236 Einwohner, 38 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1806&amp;quot;&amp;gt;{{Arcinsys Hessen|ID=v3787892 |linktext=Verzeichnis der Ämter, Orte, Häuser, Einwohnerzahl. (1806)|linkerg= HStAD Bestand E 8 A Nr. 352/4 |hrsg=default |datum=1806-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 340 Einwohner, 44 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1867: || 392 Einwohner, 52 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162355422|Seite=66}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Ober-Laudenbach|width=450|float=none|maxEinwohner=520&lt;br /&gt;
|398|402|378|389|418|397|360|366|331|341|370|356|335|310|378|402|389|403|526&lt;br /&gt;
|vor1834=(1784,161)(1806,236)(1829,340)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,496)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,690)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Zensus 2011:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 164 evangelische (= 48,24 %) und 176 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 51,76 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 162 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 40,20 %), 232&amp;amp;nbsp;römisch-katholische (= 57,57 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Für Ober-Laudenbach besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Ober-Laudenbach) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Seit den Kommunalwahlen 2021 gehören ihm ein Mitglied der [[SPD]], ein Mitglied der [[Freie Demokratische Partei|FDP]] und fünf Mitglieder der [[CDU]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2021-03-14/06431011/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_515_Ortsbezirk_OberLaudenbach.html |titel=Ortsbeiratswahl Stadt Heppenheim (Bergstraße) – Ober-Laudenbach  vom 14. März 2021 |werk=votemanager.de |hrsg=vote iT GmbH |abruf=2021-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ortsvorsteher]] ist Sebastian  Lang (CDU).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sessionnet.krz.de/heppenheim/bi/kp0040.asp?__kgrnr=13&amp;amp; |titel=Ortsbeirat Ober-Laudenbach |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Heppenheim |abruf=2021-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grenzverlauf ===&lt;br /&gt;
[[Datei:OberlaudenbachKarte.png|mini|Grenzverlauf zwischen Hessen und Baden-Württemberg bei Ober-Laudenbach]]&lt;br /&gt;
Der Stadtteil weist eine Kuriosität im Grenzverlauf zwischen Hessen und Baden-Württemberg auf, denn sein nördlicher Teil bildet aus historischen Gründen eine [[Enklave]] in [[Baden-Württemberg|baden-württembergischem]] Gebiet, die durch eine baden-württembergische Straße vom hessischen Hauptgebiet getrennt ist. Innerhalb dieser Enklave befindet sich wiederum eine baden-württembergische Exklave.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite baden-württembergische Exklave befindet sich im südlichen Stadtteil in hessischem Gebiet, dieser Teil Ober-Laudenbachs ist zudem noch eine Exklave der Stadt [[Heppenheim]], da er von dieser durch die hessische Gemeinde [[Mörlenbach]] getrennt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Territoriale Besonderheiten in Südwestdeutschland nach 1810#Badische Exklaven}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten Ober-Laudenbachs befindet sich der vom [[Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald]] betreute Wanderparkplatz Wolfslücke. Dieser bietet drei Rundwanderungen an, die auch auf der Wanderkarte 8 &amp;#039;&amp;#039;Bergstraße-Weschnitztal&amp;#039;&amp;#039; der Naturparks [[Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald|Bergstraße-Odenwald]] und [[Naturpark Neckartal-Odenwald|Neckartal-Odenwald]] zu finden sind. Es handelt sich dabei um&lt;br /&gt;
# den Sommerhofweg, eine aussichtsreiche Wanderung zur [[Juhöhe (Mörlenbach)|Juhöhe]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=5RS1eJ_Ug-w YouTube-Video mit vollständigem Sommerhofweg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# den Steinkopfweg, eine eindrucksvolle Wanderung am [[Steinkopf (Laudenbach)|Steinkopf]] entlang und durch Ober-Laudenbach,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=Wk3WWOmrEFI YouTube-Video mit vollständigem Steinkopfweg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# den Kreuzbergweg, eine abwechslungsreiche Wanderung zum [[Hemsbach]]er Kreuzberg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=bdxGmlKdt5Q YouTube-Video mit vollständigem Kreuzbergweg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.heppenheim.de/leben-in-heppenheim/stadtteile &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtteile.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Heppenheim.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=13146|titel=Ober-Laudenbach, Landkreis Bergstraße}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116320524 |GND=4393509-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|ID=13146|titel=Ober-Laudenbach, Landkreis Bergstraße|datum=2018-03-23}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=15 |seiten=8 und 62 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-02 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=12 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=ja}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
| typ      = HRBL&lt;br /&gt;
| hrsg     = Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler&lt;br /&gt;
| jahr     = 1937&lt;br /&gt;
| nr       = 8&lt;br /&gt;
| datum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| titel    = Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen&lt;br /&gt;
| seiten   = 121 ff&lt;br /&gt;
| seite    = 125&lt;br /&gt;
| kbytes   = 11200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Heppenheim (Bergstraße)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4393509-6|LCCN=n/2004/152530|VIAF=137412938}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oberlaudenbach}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bergstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Heppenheim (Bergstraße))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bergstraße)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Odenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exklave]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enklave]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 795]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jergen</name></author>
	</entry>
</feed>