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	<title>Ober-Klingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ober-Klingen&amp;diff=404632&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: /* Verwaltungsgeschichte im Überblick */ IWlink</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ober-Klingen&amp;diff=404632&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-23T09:27:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verwaltungsgeschichte im Überblick: &lt;/span&gt; IWlink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Ober-Klingen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Otzberg&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/48/33/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/53/27/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 189 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.56&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 868&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2019-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.otzberg.de/leben-wohnen/die-gemeinde/einwohner/ |titel=Einwohnerzahlen |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Otzberg |abruf=2021-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 64853&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06162&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Karte Otzberg-Ober-Klingen.jpg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Ober-Klingen, Veste Otzberg 2016.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ober-Klingen und der Otzberg (2016)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ober-Klingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Otzberg]]  im [[Südhessen|südhessischen]] [[Landkreis Darmstadt-Dieburg]]. Es liegt am Westhang des Otzberges und wird von der [[Semme (Gersprenz)|Semme]] durchflossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ev. Kirche Ober-Klingen.jpg|mini|Die [[Evangelische Kirche (Ober-Klingen)|Kirche in Ober-Klingen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der Ortsname „Klingen“ wird auf die alte Bedeutung „Gießbach“ oder „Talschlucht“ zurückgeführt. Der Name „Klingen“ könnte aber auch ein Hinweis für die verschiedenen ausgebeuteten [[Erz]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;vorkommen in unmittelbarer Nähe des [[Otzberg (Vulkan)|Otzberges]] darstellen. Eines der heutigen beiden Klingen wurde bereits 1223 als „Clingen“ erwähnt. Eine Unterscheidung erfolgte 1383 für Ober-Klingen und 1357 für [[Nieder-Klingen]]. In den Urkunden wird der Ort dann als &amp;#039;&amp;#039;Obern Clingen&amp;#039;&amp;#039; (1383), &amp;#039;&amp;#039;Oberklingen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Obyrclingen&amp;#039;&amp;#039; (1387) sowie &amp;#039;&amp;#039;Obernclyngen&amp;#039;&amp;#039; (1485)  und &amp;#039;&amp;#039;Clingen&amp;#039;&amp;#039; (1527) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Urkunden wird folgendes belegt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 1343 verleiht der Abt von Fulda Rudolf Kilian ein fuldisches Lehen als Otzbergisches [[Lehnswesen|Burglehen]].&amp;lt;br /&amp;gt;1399 empfängt Schenk Eberhard [[Erbach (Adelsgeschlecht)|von Erbach]] von [[Ruprecht II. (Pfalz)|Pfalzgraf Ruprecht]] anderthalb Huben und einen halben Hof als fuldisches Mannlehen.&amp;lt;br /&amp;gt;1420 verkaufen Hademar zu Laber und seine Ehefrau Walpurgis, geb. Schenk zu Erbach, das halbe Dorf Klingen an den [[Ludwig III. (Pfalz)|Pfalzgrafen Ludwig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ober- und Nieder-Klingen gehörten bis 1521 zur [[Kondominat Umstadt|Zent Umstadt]] und wurden dann infolge des [[Landshuter Erbfolgekrieg]]s dem [[Kurpfalz|kurpfälzischen]] [[Oberamt Otzberg]] zugesprochen. Das Oberamt Otzberg kam 1803 infolge des [[Reichsdeputationshauptschluss]]es an die [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]]. Mit dem Tauschvertrag zwischen Hessen-Darmstadt und den [[Löwenstein-Wertheim|Herren von Löwenstein-Wertheim]] vom 5. Februar 1805&amp;lt;ref name=&amp;quot;TVertr&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik |Titel=Beiträge zur Statistik des Grossherzogthums Hessen |Band=1 |Ort=Darmstadt |Datum=1866 |Seiten=47 §§&amp;amp;nbsp;14–15 |Online={{Google Buch |Linktext=online bei Google Books |KeinText=1 |BuchID=0qhUAAAAYAAJ |Seite=47}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; kam es zum Amt Habitzheim, das 1806 durch die [[Rheinbundakte]] an das zum [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtum]] erhobene Hessen-Darmstadt fiel. Die [[Niedere Gerichtsbarkeit]] blieb bis 1822 bei den Herren von Löwenstein-Wertheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1829 über Ober-Klingen:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Oberklingen (L. Bez. Breuberg) reform. Filialdorf; liegt 2{{Bruch|1|2}} St. von Breuberg, gehört dem Fürsten von Löwenstein-Wertheim-Rosenberg und hat 107 Häuser und 615 Einw., die bis auf 49 Luth., 14 Kath. und 38 Juden reformirt sind. Man findet 3 Mahlmühlen und einen Bruch von rothen Sandsteinen, die von mittlerer Güte sind, aber doch behauen werden. Der Ort gehörte der Pfalz und kam 1802 an Hessen, und von Hessen 1805 durch Tausch an Löwenstein, bis derselbe 1806 unter Hess. Hoheit gekommen ist.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528080|Seite=172}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 1971 [[Gemeindefusion|fusionierte]] Ober-Klingen im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] freiwillig mit fünf weiteren bis dahin [[Selbständige Gemeinde|selbstständigen Gemeinden]] zur neuen Gemeinde Otzberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden |nr=46 |jahr=1971 |datum=1971-11-14 |seite=4 |seiten=1828 |fundstelle=Punkt 1506; Abs. 9. |kbytes=6030}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|180532844|Seiten=238}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die sechs ehemals eigenständigen Gemeinden wurden [[Ortsbezirk]]e mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.otzberg.de/fileadmin/pdf/Rathaus/Satzungen/Hauptsatzung_inkl._4_AEnderungssatzungen__Endfassung__stand_09.11.2017.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§;&amp;amp;nbsp;6 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Otzberg |format=PDF;&amp;amp;nbsp;334&amp;amp;nbsp;kB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190725073027/http://www.otzberg.de/fileadmin/pdf/Rathaus/Satzungen/Hauptsatzung_inkl._4_AEnderungssatzungen__Endfassung__stand_09.11.2017.pdf |archiv-datum=2019-07-25 |abruf=2022-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sitz der Gemeindeverwaltung wurde Lengfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Ober-Klingen angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TVertr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1390: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Kloster Fulda]] [[Kondominat Umstadt|Zent Umstadt]] ([[Kondominat]])&lt;br /&gt;
* ab 1390: Heiliges Römisches Reich, [[Kurpfalz]] (durch Kauf; bis 1427 an [[Herrschaft Hanau]] verpfändet), [[Zent (historische Verwaltungseinheit)|Zent]] Umstadt&lt;br /&gt;
* ab 1524: Heiliges Römisches Reich, Kurpfalz, [[Oberamt Otzberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1777: Heiliges Römisches Reich, [[Kurpfalz-Bayern|Kurfürstentum Pfalzbayern]], [[Kurpfalz|Pfalzgrafschaft bei Rhein]], Oberamt Otzberg&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Oberamt Otzberg&lt;br /&gt;
* ab 1805: Heiliges Römisches Reich, Herren von [[Löwenstein-Wertheim]] (durch Tausch), Amt Habitzheim&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Mediatisierung]] infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstentum Starkenburg, Fürstentum Starkenburg, Amt Habitzheim (Niedere Gerichtsbarkeit weiter bei Löwenstein-Wertheim)&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 Mitglied des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]]. Ein Staatenbund ehemaliger Territorien des Heiligen Römischen Reichs. Er gilt als gescheiterter Versuch einer erneuten Reichsgründung.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]], Habitzheim&lt;br /&gt;
* ab 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Landratsbezirk Breuberg]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Höchst]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Dieburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Dieburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Volksstaat Hessen]], Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Dieburg]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Starkenburg aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Deutschland 1945 bis 1949|Deutsches Reich]], [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt,  Landkreis Dieburg, Gemeinde Otzberg&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 31. Dezember 1971 als [[Ortsbezirk]] zur Gemeinde Otzberg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Landkreis Darmstadt-Dieburg]], Gemeinde Otzberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte ===&lt;br /&gt;
Die zuständige [[Gerichtsbarkeit]] der [[Ordentliche Gerichtsbarkeit (Deutschland)|ersten Instanz]] waren:&amp;lt;ref name=lagis /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1820: standesgherrliches Amt Habitzheim&lt;br /&gt;
* ab 1822: [[Landgericht Höchst]]&lt;br /&gt;
* ab 1853: [[Landgericht Lichtenberg|Landgericht Reinheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1879: [[Amtsgericht Reinheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1968: [[Amtsgericht Darmstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Ober-Klingen 888 Einwohner. Darunter waren 39 (4,4 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 129 Einwohner unter 18 Jahren, 372 waren zwischen 18 und 49, 213 zwischen 50 und 64 und 177 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 372 Haushalten. Davon waren 102 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 108 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 129 Paare mit Kindern, sowie 30 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 6 [[Wohngemeinschaft]]en. In 75 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 240 Haushaltungen leben keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1633: || 200 Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 615 Einwohner, 107 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1867: || 616 Einwohner, 131 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162355422|Seite=66}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm | Name=Ober-Klingen |width=450|float=none | maxEinwohner=860 &lt;br /&gt;
| 644 | 694 | 784 | 686 | 646 | 644 | 624 | 645 | 670 | 605 | 594 | 610 | 581 | 551 | 882 | 845 | 733 | 724 | 731&lt;br /&gt;
|vor1834=(1829,615)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,760)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,888)(2015,867)(2019,868)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;; ab 2012: Gemeinde Otzberg&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 49 [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutheranische]] (= 7,97 %), 514 [[Reformierte Kirchen|reformierte]] (= 83,58 %), 38 [[Judentum|jüdische]] (= 6,18 %) und 14 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 2,28 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 597 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 82,46 %), 121 katholische (= 16,71 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Ober-Klingen besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Ober-Klingen) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 58,33 %. Alle gewählten Mitglieder gehören der Liste „Wir Ober-Klingener“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2021-03-14/06432017/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_515_Ortsbezirk_OberKlingen.html |titel=Ortsbeiratswahl Ober-Klingen |werk=Votemanager |hrsg=Kommunales Gebietsrechenzentrum |abruf=2023-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Manuel Scherer zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://otzberg.more-rubin1.de/committee.php?id=OB-OK |titel=Ortsbeirat Ober-Klingen |werk=Webauftritt |hrsg=gemeinde Otzberg |abruf=2023-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Ober-Klingen besticht durch seine landschaftlich schöne Umgebung mit dem naheliegenden Wald. Bemerkenswert ist auch die kleine Bergkirche, mit dem sie umgebenden [[Friedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
In der Gemarkung Ober-Klingen sind mehrere in den [[Löss]] eingeschnittene Schluchten als flächenhafte [[Naturdenkmal]]e ausgewiesen: „[[Hohl Gaulsgräben|Gaulsgräben]]“, „[[Hohl Halde|Halde]]“, „[[Hohl Kuhtränke (Otzberg)|Kuhtränke]]“, „[[Hohl Griesbusch|Griesbusch]]“, „[[Hohl Mordkaute|Mordkaute]]“, „[[Hohl Kargenhölle|Kargenhölle]]“ und „[[Hohl Felsenwiese am Kalkofen|Felsenwiese am Kalkofen]]“. Sie sind in der Region auch als &amp;#039;&amp;#039;Klinger Rechen&amp;#039;&amp;#039; bekannt, befinden sich rund um den durch [[Vulkanismus]] entstandenen [[Breitenstein (Otzberg)|Breitenstein]] und bilden in der offenen Agrarlandschaft ein wichtiges Rückzugsgebiet für viele Tiere.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Bathon, Georg Wittenberger |Titel=Die Naturdenkmale des Landkreises Darmstadt-Dieburg mit Biotop-Touren, 2. erweiterte und vollständig überarbeitete Auflage |Reihe=Schriftenreihe Landkreis Darmstadt-Dieburg |Hrsg=Kreisausschuss des Landkreises Darmstadt-Dieburg – Untere Naturschutzbehörde |Ort=Darmstadt |Datum=2016 |ISBN=978-3-00-050136-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemarkung zählt auch eine Teilfläche des [[Natura2000]]-Gebietes „[[Grünlandbereiche östlich von Brensbach]]“ (FFH-Gebiet 6219-301).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* September: [[Kirchweih|Kerb]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Darmstädter Echo]], Montag, 21. September 2015, S. 21&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Nister]] (1842–1909), Druckereiunternehmer und Kinderbuchverleger (geboren in Ober-Klingen)&lt;br /&gt;
* [[Karl Ernst Knodt]] (1856–1917), Dichter und evangelischer Pfarrer von Ober-Klingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.otzberg.de/leben-wohnen/die-gemeinde/ortsteile/ober-klingen/ &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Ober-Klingen.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Otzberg.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS |ref=nein |ID=13446 |titel=Ober-Klingen, Landkreis Darmstadt-Dieburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS |ref=nein |titel=Ober-Klingen, Landkreis Darmstadt-Dieburg |DB=OL |ID=13446 |datum=2018-04-17}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.otzberg.de/index.php?id=einwohner-otzberg |titel=Einwohnerzahlen |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Otzberg |abruf=2019-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191128175030/https://www.otzberg.de/index.php?id=einwohner-otzberg |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=20 |seiten=16 und 70 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-02 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=20 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=ja}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
| typ      = HRBL&lt;br /&gt;
| hrsg     = Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler&lt;br /&gt;
| jahr     = 1937&lt;br /&gt;
| nr       = 8&lt;br /&gt;
| datum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| titel    = Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen&lt;br /&gt;
| seiten   = 121 ff&lt;br /&gt;
| seite    = 125&lt;br /&gt;
| kbytes   = 11200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=g|GND=4231870-1|VIAF=128489438}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ort im Landkreis Darmstadt-Dieburg]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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