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	<title>Ober-Eschbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ober-Eschbach&amp;diff=165519&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Taubenstein12: /* Schiene und ÖPNV */</title>
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		<updated>2026-01-11T15:19:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schiene und ÖPNV&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Homburg vor der Höhe&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = WappenOber-Eschbach.jpg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/12/51.1&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/38/57.8&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 140 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 133&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 158&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.91&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 6500 &amp;lt;!-- Quelle/Stand? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  =&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 61352&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06172&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ober-Eschbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Bad Homburg vor der Höhe]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Hochtaunuskreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eschbach Ober-Eschbach.jpg|mini|links|Eschbach (künstliche Bachführung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ober-Eschbach liegt auf einer Höhe von 157&amp;amp;nbsp;m über [[Normalnull|NN]], ca. 1,5&amp;amp;nbsp;km östlich des Stadtkerns von Bad Homburg. Der Ort wird vom [[Eschbach (Nidda)|Eschbach]] durchflossen. Er grenzt im Westen an den Stadtteil [[Gonzenheim]], im Norden an den Stadtteil [[Ober-Erlenbach]] von Bad Homburg, im Osten an den [[Frankfurt am Main|Frankfurter]] Stadtteil [[Frankfurt-Nieder-Eschbach|Nieder-Eschbach]] und im Süden an [[Bommersheim]], einen Stadtteil von [[Oberursel (Taunus)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ober-Eschbach gehören zudem noch zwei Exklaven, beides unbewohnte Waldgebiete: zum einen ein Teil des [[Hardtwald (Bad Homburg)|Hardtwaldes]] nordöstlich von Bad Homburg, zum anderen ein Waldstück im äußersten Nordwesten Bad Homburgs, das an [[Anspach (Neu-Anspach)|Anspach]] und [[Obernhain]] grenzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Urgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ober-Eschbach Villa Romana.jpg|mini|hochkant=1.2|Archäologische Ausgrabungsstätte „Römische Villa“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemarkung von Ober-Eschbach gibt es eine Reihe [[Archäologie|archäologischer]] Funde aus [[Römisches Reich|römischer]] Zeit. Am oberen Ende der Lorscher Straße befindet sich ein archäologischer Garten mit den Ruinen einer [[Villa rustica]], die freigelegt, konserviert und Teil einer Freifläche geworden sind. 1991 wurden sie bei der Errichtung eines Neubaugebietes entdeckt und 1995 als archäologischer Garten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Reste der dazugehörigen Scheunen, Getreidespeicher, Stallungen und Wohngebäude wurden nach Abschluss der [[Ausgrabung]]en nicht erhalten und mussten dem Neubaugebiet Platz machen.&amp;lt;ref&amp;gt;NN: &amp;#039;&amp;#039;Relikte im Untergrund&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]] v. 29. März 2011, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die insgesamt 35 Erwähnungen von &amp;#039;&amp;#039;Aschebach&amp;#039;&amp;#039; im [[Lorscher Codex]] für das 8. und 9. Jahrhundert, die älteste von 772, sind weder Ober- noch [[Frankfurt-Nieder-Eschbach|Nieder-Eschbach]] (oder gegebenenfalls sogar einem anderen Ort, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Eschborn]]) eindeutig zuzuordnen. Eine entsprechende Unterscheidung nimmt der Codex nicht vor. Als eigenständiger Ort erscheint Ober-Eschbach zum ersten Mal urkundlich im Jahre 1219, als die Pfarrei in „superiori askebach“ erwähnt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Friedrich Boehmer, Friedrich Lau: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch der Reichsstadt Frankfurt&amp;#039;&amp;#039;. Joseph Baer &amp;amp; Co, Frankfurt am Main 1901–1905 (2 Bde.), Urkunde Nr. 45 vom 14. Juli 1219.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon 773 wird die wirtschaftliche Nutzung der [[Solequelle|Salzquellen]] bezeugt. Mit der [[Münzenberger Erbschaft]] 1255 fiel das Dorf an die [[Falkenstein (hessisches Adelsgeschlecht)|Herren von Falkenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archäologische Untersuchungen an der Kirche in Ober-Eschbach in den Jahren 1996/97 haben ergeben, dass ihr Vorgängerbau im 9. oder 10. Jahrhundert entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Kurth: &amp;#039;&amp;#039;Neue Aspekte zur Ober-Eschbacher Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Landeskunde zur Bad Homburg vor der Höhe 51 (2002), S. 132–134.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 13. Jahrhundert erfolgte ein Kirchenneubau. Die Kirche des Ortes war eine [[Wehrkirche]], von Mauern umgeben und mit einem wehrhaften Turm. Das [[Patrozinium]] lag bei [[Simon Petrus|St. Peter]]. Ab 1320 war Ober-Eschbach eine eigenständige Pfarrei, zu der Gonzenheim, die Hälfte von Burgholzhausen und die [[Burg Königstein]] gehörten. Ab 1476 war die Gemeinde der Marienkirche in [[Königstein im Taunus|Königstein]] inkorporiert. Die Gemeinde gehörte zum [[Bistum Mainz|Erzbistum Mainz]]. Kirchliche Mittelbehörden waren ab 1107 das [[Archidiakonat]] der [[Kollegiatstift|Stiftskirche]] [[St. Peter (Mainz)|St. Peter]] in [[Mainz]] und deren [[Dekanat]] [[Eschborn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1416 gelangte Ober-Eschbach an das [[Bistum Mainz|Erzbistum Mainz]]. 1419 wurde der Ort [[Lehnswesen|Lehen]] der [[Eppstein (Adelsgeschlecht)|Herren von Eppstein]]. 1487 wurde Ober-Eschbach als homburgische Enklave zusammen mit Homburg an [[Philipp I. (Hanau-Münzenberg)|Graf Philipp I.]] von [[Grafschaft Hanau-Münzenberg|Hanau-Münzenberg]] verkauft. Die Ringmauer, von der nahe der neuen Schule noch Mauerreste zu sehen sind, entstand ebenfalls im 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ober-Eschbach Reformierte Kirche.jpg|mini|Ehemalige katholische, ab frühem 16. Jh. lutherische, ab 1596 evangelisch-reformierte Kirche. Turm und Schiff frühgotisch. Turmhelm und Chor barock. 1823 profaniert. Bis 1972 Bürgermeisteramt („Altes Rathaus“)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ober-Eschbach Pfarrkirche.jpg|mini|Ehemalige Evangelisch-lutherische Pfarrkirche [[Zur Himmelspforte (Ober-Eschbach)|Zur Himmelspforte]], seit 1823 Gotteshaus der unierten Gemeinde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf lebte von der Landwirtschaft. An Ober- und Unterhof waren Schäfereien und Mühlen angeschlossen. 1593 führte Graf [[Philipp Ludwig II. (Hanau-Münzenberg)|Philipp Ludwig II.]] von Hanau-Münzenberg in der [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]] das [[Reformierte Kirchen|reformierte Bekenntnis]] ein („zweite [[Reformation]]“). Im gleichen Jahr wurde erstmals eine Schule in Ober-Eschbach erwähnt. 1595 wurden Ober- und Nieder-Eschbach zusammen mit [[Steinbach (Taunus)|Steinbach]] und [[Burgholzhausen vor der Höhe]] in dem neu gebildeten [[Amt Rodheim]] der Grafschaft Hanau-Münzenberg zusammengeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde der Ort zum Teil zerstört, 1630 das Pfarrhaus, und folgend die Gemeinde von Nieder-Eschbach aus verwaltet. Nachdem 1642 die reformierte Linie des Hanau-Münzenberger Grafenhauses ausstarb und die lutherische Linie der Grafen von [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg|Hanau-Lichtenberg]] an die Regierung kam, bildeten sich in vielen Orten der Grafschaft Hanau-Münzenberg lutherische Gemeinden, die aber zahlenmäßig geringer und wirtschaftlich schwächer blieben als die reformierten. Ab 1642 fanden in Ober-Eschbach auch lutherische Gottesdienste statt, zunächst im Saal des Oberhofs, ab 1644 „auf der Pforte“, dem damaligen Rathaus. 1693 wurde eine lutherische Schule erwähnt, 1700 eine reformierte. 1716 wurde das lutherische Pfarrhaus erbaut, 1720 wieder ein lutherischer Pfarrer angestellt, 1728–1731 die lutherische Kirche erbaut. Sie erhielt Ausstattungsstücke aus anderen Kirchen der Grafschaft, unter anderem eine Kanzel aus der [[Johanneskirche (Hanau)|Johanneskirche]] in [[Hanau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Caroline Grottker: &amp;#039;&amp;#039;Lutherische Kirchen in der Grafschaft Hanau-Münzenberg unter Graf Johann Reinhard III. (1712–1736)&amp;#039;&amp;#039; [unveröffentlichte Magisterarbeit am Fachbereich [[Philologie]] und Kunstwissenschaften der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität]] Frankfurt am Main]. Frankfurt 1984, S. 61–66 (63).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1269 wurde Gottfried von Eppstein als Eigner des Oberhofs in Ober-Eschbach genannt. Später gehörte der Oberhof den Freiherren von [[Ingelheim (Adelsgeschlecht)|Ingelheim]]. Nach dem Dreißigjährigen Krieg kaufte ihn der [[Frankfurt am Main|Frankfurter]] Kaufmann Johannes Ochs. Dieser entwickelte den Oberhof zu dem Gasthaus „Hessischer Hof“. Der Unterhof gehörte den Herren von [[Riedesel]] zu Bellersheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]] – und damit Ober-Eschbach – fiel nach dem Tod des letzten Grafen von [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Hanau]], [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]], 1736, aufgrund eines Erbvertrages an die [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]]. 1767 erhielt die reformierte Kirche einen Zwiebelturm, 1787 ihren Rundchor. Neben der Landwirtschaft stellte die [[Strumpfwirker|Strumpfweberei]], die in [[Heimarbeit]] betrieben wurde, bis ins 19. Jahrhundert einen wichtigen Erwerbszweig dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1806 bis 1810 war Ober-Eschbach französisch besetzt, gehörte zum [[Fürstentum Hanau]] und wurde danach dem [[Großherzogtum Hessen]] zugeschlagen, bei dem es auch nach dem [[Wiener Kongress]] verblieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Zimmermann, S. 767, 772.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier gehörte es folgenden Verwaltungseinheiten an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ab 1820: [[Amt Vilbel]] ([[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]]),&lt;br /&gt;
* ab 1821: [[Landratsbezirk Vilbel]],&lt;br /&gt;
* ab 1832: [[Landkreis Friedberg (Hessen)|Kreis Friedberg]],&lt;br /&gt;
* ab 1848: [[Regierungsbezirk Friedberg]],&lt;br /&gt;
* ab 1852: [[Kreis Vilbel]],&lt;br /&gt;
* ab 1874: [[Landkreis Friedberg (Hessen)|Kreis Friedberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1821 bis 1853 gehörte Ober-Eschbach zum Bezirk des [[Landgericht Großkarben|Landgerichts Großkarben]], der 1853 aufgelöst wurde, dann bis 1879 zu dem des [[Landgericht Vilbel|Landgerichts Vilbel]], ab 1879 zu dem des [[Amtsgericht Bad Vilbel|Amtsgerichts Vilbel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ober-Eschbach wurde 1945 dem neuen Land (Groß-)Hessen zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1823 wurden die beiden [[Protestantismus|protestantischen]] [[Konfession]]en, die lutherische und die reformierte, vereinigt. Erster [[Unierte Kirchen (evangelisch)|unierter]] Pfarrer wurde der letzte reformierte Pfarrer, Johann Philipp Gruber. Die Kirchengemeinde einigte sich auf die bisher lutherische Kirche [[Zur Himmelspforte (Ober-Eschbach)|Zur Himmelspforte]] als Gotteshaus der vereinigten Gemeinde und profanierte die vormals reformierte Kirche. Diese wurde ab 1824 unter anderem als Rathaus genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 wurde die [[Freiwillige Feuerwehr]] von Ober-Eschbach gegründet. 1945 und 1946 zogen [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flüchtlinge und Heimatvertriebene]] nach Ober-Eschbach. 1950 wurde mit der Ausweisung neuer Baugebiete begonnen. 1953 fand die 1200-Jahr-Feier statt, die allerdings, wie neuere Erkenntnisse zeigen, keine historisch nachprüfbare Grundlage hatte. 1957 wurde die neue Schule eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Entwicklung seit der Eingemeindung&lt;br /&gt;
Die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Ober-Eschbach wurde zum 31. Dezember 1971 im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] durch den freiwilligen Grenzänderungsvertrag zu einem von fünf Stadtteilen von Bad Homburg vor der Höhe,&amp;lt;ref name=&amp;quot;DEZ71&amp;quot;&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |fundstelle=Punkt 93 Abs. 10 |jahr=1972 |nr=3 |datum=1971-12-21 |seite=4 |seiten=84 |kbytes=5980}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem zuvor ein Zusammenschluss mit fünf Nachbargemeinden zur Gemeinde [[Eschbachtal (Hessen)|Eschbachtal]] gescheitert war. Ober-Eschbach gehört seit 1. August 1972 zum [[Hochtaunuskreis]] im [[Regierungsbezirk Darmstadt]]. Die Gemeinde hatte damals 2241 Einwohner (Stand 30. Juni 1976)&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|180532844|Seiten=267}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Für Ober-Eschbach wurde per Hauptsatzung ein [[Ortsbezirk]], nach Maßgabe der §§ 81 und 82 [[Hessische Gemeindeordnung|HGO]] und des Kommunalwahlgesetzes in der jeweils gültigen Fassung, gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bad-homburg.de/stadt/rathaus/stadtrecht-aktuell/stadtrecht-archiv/dokumente/2022/Hauptsatzung__Stand_01.01.20_.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;4 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Bad Homburg vor der Höhe |abruf=2024-02 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;127&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das Dorf bis dahin nur wenig überörtliches Gewerbe aufwies, setzte danach eine rasante Entwicklung in der Wohnbebauung und bei der Ansiedlung von hochwertigem Gewerbe ein. Die verkehrsgünstige Lage und die Attraktivität des Namens &amp;#039;&amp;#039;Bad Homburg v.d. Höhe&amp;#039;&amp;#039; trugen dazu bei. Ab 1984 wurde das auf alten [[Streuobstwiese]]n ausgewiesene Gewerbegebiet &amp;#039;&amp;#039;Am Atzelnest&amp;#039;&amp;#039; mit der Einweihung der deutschen Vertriebszentrale von [[Hewlett-Packard]] erschlossen. Später folgten [[E. I. du Pont de Nemours and Company|DuPont]], [[Norsk Data]] und weitere Firmen aus den Sektoren Hightech, Ausbildung und Dienstleistungen. 1987 wurde im westlichen Neubaugebiet &amp;#039;&amp;#039;An der Leimenkaut&amp;#039;&amp;#039; (bebaut 1982/1986) das [[evangelisch]]e Gemeindezentrum eingeweiht. 1995 wurde schließlich die neue [[römisch-katholisch]]e Filialkirche St. Elisabeth mit dazugehörigem Gemeindezentrum eingeweiht. Sie steht in direkter Nachbarschaft zum evangelischen Gemeindezentrum. Im selben Jahr öffnete auch der Kindergarten im östlichen neuen Wohngebiet &amp;#039;&amp;#039;Hessengärten&amp;#039;&amp;#039; (gebaut 1979/82). 1994 wurde die Außenstelle der Stadtverwaltung im „Alten Rathaus“ geschlossen, die Stadt bietet die bürgernahen Leistungen nur noch zentral an. Ab 1995 wurde ein weiteres Gewerbegebiet &amp;#039;&amp;#039;Am Massenheimer Weg&amp;#039;&amp;#039; eröffnet, dort haben sich unter anderem ein Lebensmittelgroßhändler, ein Malerbedarfshandel, eine Möbelspedition und ein Reifenhändler angesiedelt. Im November 2007 schließlich eröffnete am Südring einer der größten [[BMW]]/[[Mini (BMW)|Mini]]-Vertragshändler des [[Rhein-Main-Gebiet]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 begannen wegen des starken Zuzugs Erweiterung und Sanierung der Schule. Seit der Einweihung 2004 trägt sie den Namen „Grundschule im Eschbachtal“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hochtaunuskreis.de/Schule%2Bund%2BBetreuung/Schulbrosch%25C3%25BCren/_/Brosch%25C3%25BCre%2520Grundschulen%2520im%2520HTK.pdf&amp;amp;ved=2ahUKEwj7pYqIi5reAhXEyaQKHT4OAes4FBAWMAR6BAgAEAE&amp;amp;usg=AOvVaw1zKV0lzvY0GmdS5U_tjO-u Grundschulen im Hochtaunuskreis], Seite 9&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2003 bis 2006 erhielt der Ober-Eschbacher Friedhof eine repräsentative Ummauerung aus grobem Naturstein, die optisch an die zum Teil noch vorhandene spätmittelalterliche Ringmauer im Ortskern anknüpft. Eine weitere Ortsbildverbesserung ist durch die im Frühjahr 2008 umgestaltete Ortseinfahrt am Gewerbegebiet Leimenkaut entstanden. Ein begrünter neuer Straßenkreisel bietet besseren Verkehrsfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat Ober-Eschbach 59,09 %. Dabei wurden gewählt: vier Mitglieder der [[CDU]], zwei Mitglieder des [[Bündnis 90/Die Grünen]], zwei Mitglieder der [[SPD]] und ein Mitglied der „Bürgerliste Bad Homburg“ (BLB).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2021-03-14/06434001/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_515_Ortsbezirk_Ober-Eschbach.html |titel=Ortsbeiratswahl Ober-Eschbach |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Bad Homburg |abruf=2024-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Yvonne Velten (CDU) zur Ortsvorsteherin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bad-homburg.de/de/stadt/politik/ortsbeiraete/ortsbeirat-ober-eschbachbach |titel=Ortsbeirat Ober-Eschbach |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Bad Homburg |abruf=2024-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das (nichtamtliche) Wappen von Ober-Eschbach wurde erst 1989 durch den Heraldiker [[Heinz Ritt]] erstellt. Das Wappen ist durch einen [[Fluss (Heraldik)|Wellenbalken]], der den Eschbach repräsentiert, quer geteilt. Die [[Schlüssel Petri|Petrusschlüssel]] im oberen Bereich verweisen auf St. Peter als [[Schutzpatron]] des Ortes, der Eschenzweig auf den Baum [[Gemeine Esche|Esche]], der dem Eschbach den Namen gab. Die Farben Rot und Gold waren die Farben der Grafen von Hanau, der früheren Ortsherren&amp;lt;ref&amp;gt;Taunus-Zeitung vom 17. Juli 2009, S. 17 „Ober-Eschbach für unterwegs“&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnübergang U2 in Ober-Eschbach.jpg|mini|Bahnübergang U2 in Ober-Eschbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schiene und ÖPNV ===&lt;br /&gt;
Die Frankfurter [[U-Bahn Frankfurt|Stadtbahnlinie]] [[U-Bahn-Strecke A (Frankfurt am Main)|U2]] hat in Ober-Eschbach einen Haltepunkt und verbindet den Ort mit der Stadtmitte Frankfurts, nicht jedoch mit dem Zentrum von Bad Homburg. Ein Ausbau zum [[Bahnhof Bad Homburg]] ist jedoch beschlossen, mit dem Spatenstich am 9. Dezember 2025 begann offiziell die Bauphase der U2-Verlängerung. Die Fertigstellung ist bis spätestens 2029 geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=hessenschau de, Frankfurt Germany |url=https://www.hessenschau.de/wirtschaft/u2-wird-nach-bad-homburg-verlaengert-spatenstich-fuer-200-millionen-projekt-v2,spatenstich-ubahnverlaengerung-100.html |titel=U2 wird nach Bad Homburg verlängert: Spatenstich für 200-Millionen-Projekt |datum=2025-12-09 |sprache=Deutsch |abruf=2026-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV Rhein-Main|U2|Teilstrecke=Nord}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1910 bis 1971 fuhr auf der Trasse der heutigen Stadtbahn die [[Überlandstraßenbahn]] der [[Frankfurter Lokalbahn|Frankfurter Lokalbahn AG]], die auch den Güterverkehr bediente. Die Personenzüge der Linie 25 fuhren bis zum Bad Homburger Marktplatz durch. Heute übernehmen die Stadtbuslinien 1 und 11 sowie 2 und 12 die Verbindung mit der Innenstadt von Bad Homburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straße ===&lt;br /&gt;
Seit 1936 führte die [[HaFraBa|Reichsautobahn]] durch die Gemarkung von Ober-Eschbach. Ober-Eschbach liegt heute zwischen der [[Bundesautobahn 5]] und der [[Bundesautobahn 661]], die im Süden des Stadtteils das [[Bad Homburger Kreuz]] bilden. Ober-Eschbach besitzt jedoch keinen direkten Autobahnanschluss. Die südlichen Ortsteile sind durch den Bau von Schallschutzanlagen längs der Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;5 von dort nahezu schallfrei geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ortsumgehung besteht seit 1988 (Südring), erweitert 1995 um den Ostring bis zur Unterführung der Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;5 nach Ober-Erlenbach. Seit 1993 ist die Ostumgehung von Ober-Eschbach bis zur Abfahrt Leimenkaut freigegeben. 2003 folgte dann die Verlängerung der K&amp;amp;nbsp;766 (neu) bis [[Friedrichsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturdenkmäler ==&lt;br /&gt;
Für die Kulturdenkmäler des Ortsteils siehe die [[Liste der Kulturdenkmäler in Ober-Eschbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;evangelische Kirche Ober-Eschbach&amp;#039;&amp;#039; „Zur Himmelspforte“ wurde 1728–1731 als [[Querkirche]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kathrin Ellwardt: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbau zwischen evangelischen Idealen und absolutistischer Herrschaft. Die Querkirchen im hessischen Raum vom Reformationsjahrhundert bis zum Siebenjährigen Krieg&amp;#039;&amp;#039;. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2004, ISBN 3-937251-34-0&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Backes (Politiker)|Karl Backes]] (1837–1909), Lehrer in Ober-Eschbach und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Christof Krause]] (1928–2005), Bildhauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kreisausschuß des Obertaunuskreises (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Obertaunuskreis&amp;#039;&amp;#039;. 1967.&lt;br /&gt;
* Ferdinand Luthmer: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des östlichen Taunus. Landkreis Frankfurt – Kreis Höchst – Obertaunus-Kreis – Kreis Usingen&amp;#039;&amp;#039;. 1905.&lt;br /&gt;
* Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre Bad Homburg. 782–1982&amp;#039;&amp;#039;. 1982.&lt;br /&gt;
* [[Ernst J. Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Hanau, Stadt und Land. Kulturgeschichte und Chronik einer fränkisch-wetterauischen Stadt und ehemal. Grafschaft. Mit besonderer Berücksichtigung der älteren Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Vermehrte Auflage, Selbstverlag, Hanau 1919 (Unveränderter Nachdruck. Peters, Hanau 1978, ISBN 3-87627-243-2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ober-Eschbach}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-homburg.de/leben-in-bad-homburg/stadtportrait/ortsteile/Ober-Eschbach.php Der Ort im Internetauftritt von Bad Homburg]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=434001040|titel=Ober-Eschbach, Hochtaunuskreis}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116318295 |GND=4463506-0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.taunus-karten.de/ober-eschbach/ Historische Ansichtspostkarten aus Ober-Eschbach]&lt;br /&gt;
* [http://www.aale-eschbaecher.de/ober-eschbach/ OBER-ESCHBACH im Werden und Wandel der Zeit] zusammengestellt von Reinhold Neumann, Auszug aus der gleichnamigen Veröffentlichung im Fest- und Heimatbuch von 1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=434001040|titel=Ober-Eschbach, Hochtaunuskreis| datum=2014-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile in Bad Homburg vor der Höhe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4463506-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Obereschbach}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Hochtaunuskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbezirk von Bad Homburg vor der Höhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Hochtaunuskreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Taubenstein12</name></author>
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