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	<title>Ober-Breidenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ober-Breidenbach&amp;diff=1782622&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Muck50: - Kategorie:Romrod; + Kategorie:Geographie (Romrod)</title>
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		<updated>2025-11-13T21:19:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;- &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Romrod&quot; title=&quot;Kategorie:Romrod&quot;&gt;Kategorie:Romrod&lt;/a&gt;; + &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geographie_(Romrod)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geographie (Romrod) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geographie (Romrod)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den Ortsteil von Romrod in Hessen; zu anderen Bedeutungen siehe [[Oberbreidenbach]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Ober-Breidenbach&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Romrod&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/40/41/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/13/49/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 393 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.92&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 324&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.romrod.de/index.php?id=154 Der Stadtteil im Internetauftritt der Stadt Romrod], abgerufen im September 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 36329&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06636&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ober-Breidenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Romrod]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Vogelsbergkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt südlich des Hauptortes. Durch den Ort verläuft die [[Landesstraße]] 3070. Sie verbindet Ober-Breidenbach mit [[Nieder-Breidenbach]] und [[Windhausen (Feldatal)|Windhausen]]. Ober-Breidenbach ist der höchstgelegene Stadtteil. Er hatte 1993 insgesamt 493 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Romrod Ober-Breidenbach Kirche d1.png|mini|[[Evangelische Kirche (Ober-Breidenbach)|Evangelische Kirche]] in Ober-Breidenbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter  ===&lt;br /&gt;
Der Ort wurde erstmals im Jahre 812 in der Schlitzer Markbeschreibung als &amp;#039;&amp;#039;Breitenbach&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Friedrich Johann Dronke]]: Traditiones et antquitates Fuldenses. Fulda 1844. Kap. 18, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis ins 14. Jahrhundert wurde allerdings nicht zwischen Ober-Breidenbach und [[Nieder-Breidenbach]] unterschieden. Die erste Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Breidenbach&amp;#039;&amp;#039; im [[Kopiar]] [[Codex Eberhardi]] beschreibt die Lage an der mittelalterlichen Fernstraße: „... deinde usque ad stratam publicam, inde usque ad Breitenbah, inde usque ad [[Alsfeld-Elbenrod|Elbuuinesrod]] ... deinde in breitenbach...“ Übersetzung: Dann zur öffentlichen Straße nach Breitenbach, dann nach Elbenrod darauf nach Breitenbach. Eine zweite Stelle im gleichen Kopiar nennt Besitzungen des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]] in [[Hopfgarten (Schwalmtal)|Hopfgarten]] und in &amp;#039;&amp;#039;Breitenbah&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Friedrich Johann Dronke: Traditiones et antquitates Fuldenses. Kap. 23, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Codex Eberhardi wurde erst um 1160 von dem Mönch Eberhard verfasst und gibt Besitzungen und Schenkungen an das Fuldaer Kloster meist nur in sehr stark verkürzter Form wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1266 wird der Ortsadlige „Ylias de Bredenbach“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arthur Wyss (Archivar)|Arthur Wyss]]: Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen. Band 1–3. Leipzig 1879–1899. Nr. 224, S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. November 1336 bekannten der Adlige Gerlach von [[Storndorf]] und seine Frau Alheyt, dass sie von Friedrich von [[Burg Herzberg|Herzberg]] Güter in Nieder-Breidenbach, Storndorf und [[Vadenrod]] als Erbburglehen empfangen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Baur (Archivar)|Ludwig Baur]]: Hessische Urkunden aus dem Großherzoglich Hessischen Haus- und Staatsarchive. Band 1–5. Band 1. Darmstadt 1860–1873. N. 765, S. 530; StAD, A 3, 250/1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Textstelle, die den Ort Nieder-Breidenbach urkundlich erstmals nennt, lautet: „... an vnserme gute czu Nidern Breydinbach“. Die Ersterwähnung von Ober-Breidenbach erfolgt erst 1397: „... gelegin zuo Obirn Breydenbach ...“&amp;lt;ref&amp;gt;Universitätsbibliothek Gießen, Handschrift N. F., 201 S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweit von Nieder- und Ober-Breidenbach gab es im Mittelalter zwei weitere Orte mit dem [[Ortsname]]n Breidenbach, nämlich bei [[Lanzenhain]] und [[Pfordt (Schlitz)|Pfordt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Reichardt]]: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973. S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sind heute [[Wüstungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Namenskunde wird der Ortsname als „Ort an der Verbeiterung des Baches“ gelesen. Dabei geht man von der Ortslage an einem Zufluss zur [[Antrift]] aus, dem [[Ocherbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Reichardt: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. S. 66 f, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Unterscheidung zwischen Ober- und Nieder-Breidenbach beruht auf der unterschiedlichen Höhenlage beider Orte an dem erwähnten Bach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden Ausführungen sind sehr vage und noch nicht bewiesen. Vielleicht beruhen sie auf einer Verwechslung mit den Wüstungen gleichen Namens: &lt;br /&gt;
Als zu dieser Zeit die [[Pest]] umging, traf sie auch das alte Ober-Breidenbach. Fast alle Einwohner erkrankten damals und verstarben. Nachdem das Dorf ausgestorben war, gab es dort längere Zeit keine Besiedlung. Erst am Ende des Mittelalters fingen neue Siedler an, sich wieder in Ober-Breidenbach zu sammeln und das Dorf etwa 300 Meter weiter östlich erneut zu gründen.(Belege fehlen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist vom alten Ober-Breidenbach kaum noch etwas zu sehen. Bis auf ein paar alte Mauerreste ist das alte Dorf völlig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1830 über Ober-Breidenbach:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Oberbreidenbach (L. Bez. Alsfeld) evangel. Pfarrdorf; liegt im Vogelsberg an der Andreft, 2 St. von Alsfeld, hat 92 Häuser und 500 Einwohner, die außer einem Katholiken evangelisch sind, so wie 1 Mühle. Jährlich werden 3 Vieh- und Krämermärkte gehalten. – Die Pfarrkirche war, 1342, dem Kloster Blankenheim einverleibt, und mit dem Pfarrsatz wurde 1424 Heinrich von Ehringshausen vom Grafen Johann von Ziegenhain belehnt. Das Kloster Blankenheim lag bei Hersfeld, scheint frühe eingegangen zu seyn, und hatte Nonnen vom Orden des heil. Augustins.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528126|Seite=194|Seiten=194f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&lt;br /&gt;
Zum 31. Dezember 1971 wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Ober-Breidenbach im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] auf freiwilliger Basis in die Stadt Romrod [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=347}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Ortsteil Ober-Breidenbach wurde ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.romrod.de/wp-content/uploads/sites/651/2022/01/1-Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;?|werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Romrod |abruf=2022-04 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;3,9&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Ober-Breidenbach angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA12|Seiten=12 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1567: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen]], [[Amt Romrod]]&lt;br /&gt;
* ab 1567: Heiliges Römisches Reich, [[Hessen-Marburg|Landgrafschaft Hessen-Marburg]], Amt Romrod&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amt&amp;quot;&amp;gt;Die Zugehörigkeit des Amtes Romrod anhand von Karten aus dem &amp;#039;&amp;#039;Geschichtlicher Atlas von Hessen&amp;#039;&amp;#039;: {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/3/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Marburg 1567–1604}}, {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/idrec/viewmethod/zoomify/sn/ga/id/25?q=|titel=Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604–1638}} und {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/1/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Darmstadt 1567–1866}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1604–1648: Heiliges Römisches Reich, strittig zwischen [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] und [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] ([[Hessenkrieg]])&lt;br /&gt;
* ab 1604: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Regierung zu Gießen&amp;quot;&amp;gt;Oberfürstentum Hessen&amp;lt;/abbr&amp;gt;, Oberamt Alsfeld, Amt Romrod&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]], Oberamt Alsfeld, Amt Romrod&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen, [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]], Amt Romrod&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landratsbezirk Romrod]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Alsfeld]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1829: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landratsbezirk Alsfeld]] (Amtssitzverlegung)&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Alsfeld]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Alsfeld]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Alsfeld&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]]. Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied.&amp;lt;/ref&amp;gt; Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Alsfeld&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Alsfeld&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Volksstaat Hessen]], Provinz Oberhessen, Kreis Alsfeld&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, [[Volksstaat Hessen]], [[Landkreis Alsfeld]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Oberhessen aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Alsfeld&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Alsfeld&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Alsfeld&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Vogelsbergkreis]], Stadt Romrod&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Vogelsbergkreis, Stadt Romrod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichtszugehörigkeit seit 1803 ===&lt;br /&gt;
In der [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für das [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]] (ab 1815 Provinz Oberhessen) wurde das „Hofgericht Gießen“ eingerichtet. Es war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das [[Oberappellationsgericht Darmstadt]]. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] bzw. [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]] vorgenommen und somit für Ober-Breidenbach durch das Amt Romrod. Nach der Gründung des [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtums Hessen]] 1806 wurden die Aufgaben der ersten Instanz 1821 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Landgerichte übertragen. „Landgericht Alsfeld“ war daher von 1821 bis 1879 die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht in Alsfeld, das heutige Amtsgericht, das für Ober-Breidenbach zuständig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Einführung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglichen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in Amtsgericht Alsfeld und Zuteilung zum Bezirk des [[Landgericht Gießen|Landgerichts Gießen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein  |titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze |nr=15 |jahr=1879 |datum=1879-05-14 |seite=197 |seiten=197–211|kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerstruktur 2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Ober-Breidenbach 321 Einwohner. Darunter waren 6 (1,9 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 39 Einwohner unter 18 Jahren, 132 zwischen 18 und 49, 84 zwischen 50 und 64 und 66 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 141 Haushalten. Davon waren 45 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 39 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 45 Paare mit Kindern, sowie 12 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und keine [[Wohngemeinschaft]]en. In 27 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 90 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1806: || 461 Einwohner, 86 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 500 Einwohner, 92 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1867: || 513 Einwohner, 89 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162355422|Seite=64}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Ober-Breidenbach|width=450|float=none|maxEinwohner=650&lt;br /&gt;
|546|543|553|551|533|520|524|523|518|541|544|554|502|500|632|630|519|503|469&lt;br /&gt;
|vor1834=(1791,456)(1800,475)(1806,461)(1829,500)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,497)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,321)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; 1791&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot; /&amp;gt;; 1800&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historische Religionszugehörigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 499 [[Evangelische Kirche|evangelische]], ein&amp;amp;nbsp;[[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 449 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 89,26 %), 53 katholische (= 10,54 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|ID=535014020|titel=Ober-Breidenbach, Vogelsbergkreis|datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1791&lt;br /&gt;
| Seiten = 179&lt;br /&gt;
| Online =&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch&lt;br /&gt;
  | BuchID   = njp.32101065184952&lt;br /&gt;
  | Seq      = 199&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
{{Literatur |Titel = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1800&lt;br /&gt;
| Seiten = 189&lt;br /&gt;
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{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1806&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1806&lt;br /&gt;
| Seiten = 230&lt;br /&gt;
| Online =&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch&lt;br /&gt;
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{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel    = Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände.&lt;br /&gt;
| TitelErg = Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. &lt;br /&gt;
| Band     = 22&lt;br /&gt;
| Ort      = Weimar&lt;br /&gt;
| Datum    = 1821&lt;br /&gt;
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{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor  = Georg W. Wagner&lt;br /&gt;
| Titel  = Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen&lt;br /&gt;
| Band   = 3&lt;br /&gt;
| Verlag = Carl Wilhelm Leske&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1830&lt;br /&gt;
| Seiten = 6ff&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=44 |seiten=40 und 80 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-04 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=44 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.romrod.de/index.php?id=154 |titel=Stadtteil Ober-Breidenbach |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Romrod |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-09}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=535014020|titel=Ober-Breidenbach, Vogelsbergkreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Romrod}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oberbreidenbach}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Vogelsbergkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Romrod)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Vogelsbergkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1266]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muck50</name></author>
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