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	<title>Obenhausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TheImaCow: bild</title>
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		<updated>2025-08-03T11:14:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Obenhausen&lt;br /&gt;
| Alternativname          = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Markt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Buch (Schwaben)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Buch&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 48.2354&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 10.1766&lt;br /&gt;
| Bundesland              = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 528 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = 509&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = 571&lt;br /&gt;
| Fläche                  = &lt;br /&gt;
| Einwohner               = 783&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1978-05-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 89290&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 07343&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Poskarte                = &lt;br /&gt;
| Bild                    = Obenhausen, Luftbild - LABW - Staatsarchiv Sigmaringen N 1-96 T 1 Nr. 293.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Luftbild von Obenhausen (1985)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obenhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] des Marktes [[Buch (Schwaben)|Buch]] im [[Oberschwaben|schwäbischen]] [[Landkreis Neu-Ulm]] in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gasthof Blaue Traube Obenhausen.jpg|miniatur|Gasthof Blaue Traube Obenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrhof und St. Martinskirche.jpg|miniatur|Pfarrhof und St.-Martins-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloß der Grafen von Moy.jpg|miniatur|Schloss der Grafen von Moy]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Obenhausen Mausoleum.JPG|mini|Obenhausen Mausoleum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Obenhausen - barockes Bauernhaus.JPG|miniatur|Ehemaliges Gerichtsgebäude]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Obenhausen Fassadenmalerei.JPG|mini|Fassadenmalerei an der ehemaligen Molkerei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hetzenmühle (Buch).jpg|miniatur|Die Hetzenmühle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Obenhausen Untere Mühle.JPG|mini| Untere Mühle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Obenhausener Ried.jpg|miniatur|Im Obenhausener Ried]]&lt;br /&gt;
Das Ortsgebiet von Obenhausen erstreckt sich im [[Oberschwaben#Mittelschwaben|mittelschwäbischen]] Hügelland von der Rothniederung (Obenhausener Ried) bis an die östlichen Hanglagen. Im Westen des Ortes fließen die [[Roth (Donau)|Roth]] und die [[Kleine Roth (Roth, Weißenhorn)|Kleine Roth]] in einem breiten Tal, das in der Urzeit von der [[Iller]] geschaffen wurde.&lt;br /&gt;
Der mit einer Höhe von {{Höhe|509|DE-NHN}} niedrigste Punkt liegt im „Obenhausener Ried“, der höchste, südöstlich des Sportplatzes, erreicht {{Höhe|571|DE-NHN}}.&lt;br /&gt;
Der Hauptort Buch liegt etwa 1,5&amp;amp;nbsp;km im Süden, die Stadt [[Ulm]] 23&amp;amp;nbsp;km im Nordwesten, [[Memmingen]] im Süden ist 26&amp;amp;nbsp;km entfernt (jeweils [[Luftlinie]] von Ortsmitte zu Ortsmitte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Besiedelt wurde der Ort wohl im Rahmen der [[Karolinger|karolingischen]] Kolonisation im 8./9. Jahrhundert, auf die die Endung -hausen wie auch das fränkische [[Patrozinium]] des Heiligen Martin&amp;lt;!-- Welcher? --&amp;gt; hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte Obenhausens wechselte häufig die Herrschaft zwischen verschiedenen weltlichen und geistlichen Besitzern. Erste geschichtliche Erwähnung fand der Ortsname Mitte des 13. Jahrhunderts mit einem &amp;#039;&amp;#039;Conradus de Obinhusin&amp;#039;&amp;#039;, wohl Herr eines lokalen Adelsgeschlechtes. Vermutlich als Erbe der [[Biberegg-Roggenburg]]er geriet der Ort an die [[Herren von Neuffen]], die 1304 diese Herrschaft an die [[Ulm]]er [[Patrizier]] &amp;#039;&amp;#039;von Halle&amp;#039;&amp;#039; verkauften. In der Folge verwalteten die ebenfalls ulmischen &amp;#039;&amp;#039;Besserer&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rot&amp;#039;&amp;#039; Obenhausen, 1333 war es im Besitz der Herren &amp;#039;&amp;#039;von Reyff&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der Herren von Neuffen 1342 und dem Übergang der Landeshoheit an die Herzöge von Bayern verpfändeten diese den Ort 1377 an die [[Herren von Rechberg]], die umgehend die  Herrschaft an den Ulmer Patrizier &amp;#039;&amp;#039;Krafft&amp;#039;&amp;#039; veräußerten. In Erbfolge kam sie an den Krafftschen Schwiegersohn &amp;#039;&amp;#039;Hans Asch&amp;#039;&amp;#039;, der 1409 Obenhausen an die ulmische Familie &amp;#039;&amp;#039;Värber&amp;#039;&amp;#039; (andere Schreibweise: &amp;#039;&amp;#039;Färber&amp;#039;&amp;#039;) verkaufte. Ein Mitglied dieser Familie, Peter Värber, eignete sich die ihm nicht zustehende [[Hochgerichtsbarkeit]] an, indem er den Amtmann seines Vaters aufhängen ließ. [[Georg (Bayern)|Georg der Reiche]] von Bayern-Landshut befahl daraufhin seinem Pfleger und Pfandnehmer &amp;#039;&amp;#039;Georg von Rechberg&amp;#039;&amp;#039;, Obenhausen einzunehmen und Peter Värber gefangen zu setzen. Beabsichtigt war hiermit auch die Expansion der Wittelsbacher im östlichen Schwaben. In der Folge geriet die Herrschaft Obenhausen unter bayerische Direktverwaltung, die jedoch nach dem [[Landshuter Erbfolgekrieg]] 1504 durch Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] konfisziert wurde. Aber auch die [[Habsburger]] entledigten sich umgehend des Besitzes durch Verkauf an die Ulmer Patrizier &amp;#039;&amp;#039;Roth&amp;#039;&amp;#039;, die, wiederum aus Geldnot, Obenhausen an die [[Augsburg]]er Familie &amp;#039;&amp;#039;Paumgartner&amp;#039;&amp;#039; veräußerten. David von Paumgarten wurde 1567 wegen politischer Verstrickung enthauptet, die Herrschaft in den Folgejahren aus finanziellen Gründen an die [[Fugger]] von Kirchberg-Weißenhorn verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1676 wechselte der Besitz zum [[Kloster Roggenburg]]. Bereits 1697 ging der Ort mit dem Schloss an das bei Schongau gelegene [[Kloster Rottenbuch]], das jedoch bereits zwei Jahre später den Besitz an die [[Kartause Buxheim]] abgab. Nun begann eine längere konstante Eigentumsperiode, auch wenn Obenhausen als sogenanntes Afterlehen nicht unmittelbar durch die Kartause bewirtschaftet wurde. Genannt wurde der Buxheimer Verwalter &amp;#039;&amp;#039;von Kolb&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Der Ort blieb trotz häufigem Wechsel formell immer Bestandteil der Grafschaft Kirchberg-Weißenhorn, also der Fugger, die auch die Hochgerichtsbarkeit ausübten.&lt;br /&gt;
Nach der [[Säkularisation]] im Jahr 1803 erlosch die geistliche Herrschaft, worauf die &amp;#039;&amp;#039;Grafen von Ostein&amp;#039;&amp;#039; als Entschädigung für ihre verlorenen linksrheinischen Besitzungen unter anderem mit dem Ort und dem Schloss Obenhausen begütert wurden. 1805 erfolgte die Eingliederung ins [[Königreich Bayern|bayerische Staatswesen]], worauf 1809 König [[Maximilian I. Joseph (Bayern)|Max Joseph I.]] die Herrschaft den &amp;#039;&amp;#039;[[Verger (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Verger]]&amp;#039;&amp;#039; als Lehen gab. Nach dem Tod des [[Johann Baptist von Verger]] 1851 fiel Obenhausen als erledigtes Lehen unter die direkte bayerische Verwaltung zurück, bis 1873 eine erneute Verleihung durch König [[Ludwig II. (Bayern)|Ludwig II.]] an den Hauptmann und Königlichen Oberstzeremonienmeister &amp;#039;&amp;#039;Graf Karl von Moy&amp;#039;&amp;#039; erfolgte. Die Grafen [[Moy de Sons (Adelsgeschlecht)|von Moy de Sons]] bewohnen das [[Schloss Obenhausen]] zeitweise noch heute. Das ihnen zugeteilte Lehen wurde jedoch im Jahre 1928 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingliederung in das Königreich Bayern wurde Obenhausen zunächst dem [[Landgericht Roggenburg]] zugeschlagen, bis im Jahr 1809 unter den &amp;#039;&amp;#039;Freiherren von Verger&amp;#039;&amp;#039; im Ort ein eigenes [[Patrimonialgericht]] geschaffen wurde.&lt;br /&gt;
Ab 1818 wurde diese Gerichtsbarkeit jedoch wieder Roggenburg unterstellt, bis auch diese Administration 1848 zugunsten des Gerichts [[Weißenhorn]] aufgehoben wurde.&lt;br /&gt;
Doch auch die Gerichtszugehörigkeit zu Weißenhorn hatte nur vier Jahre Bestand. 1852 wurde Obenhausen Teil der Gerichtsbarkeit [[Illertissen]], wobei sich der Ort nach jahrhundertelangem Bezug zu Weißenhorn allmählich zu der emporstrebenden Marktgemeinde und nachfolgenden Kreisstadt orientierte.&lt;br /&gt;
Diese Bezirksgerichte stellten die mittelbaren Vorläufer der späteren Landkreise dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde am 24. April 1945 der Bereich südwestlich der Kirche bombardiert, wobei die [[Pfarrhaus#Pfarrhaushälterin|Pfarrhaushälterin]] Maria Scheider infolge ihrer Verletzungen durch Bombensplitter ums Leben kam. Eine Gedenktafel an der Kirche erinnert daran. Die Rothbrücke nahe der Hetzenmühle wurde von den deutschen Truppen gesprengt, so dass der Einmarsch der Amerikaner von Norden her über [[Dietershofen bei Illertissen|Dietershofen]] erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obenhausen blieb bis zur Kreisreform 1972 beim [[Landkreis Illertissen]] und wurde anschließend in den [[Landkreis Neu-Ulm]] (zunächst &amp;#039;&amp;#039;Illerkreis&amp;#039;&amp;#039;) eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Holl: &amp;#039;&amp;#039;Die Herrschaft Obenhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Sedelmayer: &amp;#039;&amp;#039;Streiflichter über die Geschichte von Obenhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sarah Hadry: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte Buchs und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1971 kam die bis dahin selbständige Gemeinde [[Dietershofen bei Illertissen|Dietershofen]] zu Obenhausen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=488}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Obenhausen selbst in den Markt Buch eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 790}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Liste der Baudenkmäler in Buch (Schwaben)#Obenhausen|Liste der Baudenkmäler in Obenhausen]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirche [[St. Martin (Obenhausen)|St. Martin]]&amp;#039;&amp;#039;: Turm [[Gotik|spätgotisch]], [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]], [[Chor (Architektur)|Chor]] und [[Sakristei]] [[Klassizismus|klassizistisch]], Deckengemälde von [[Konrad Huber (Maler, 1752)|Konrad Huber]], spätgotisches Kruzifix aus der [[Ulmer Schule (Spätgotik)|Ulmer Schule]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schloss Obenhausen]]&amp;#039;&amp;#039;: Schloss der Grafen von Moy de Sons. Ursprünglich [[Mittelalter|mittelalterliche]] [[Wasserburg]], mehrmals umgebaut. Jetziges Aussehen aus dem Jahr 1953, Parkanlage im Englischen Stil&lt;br /&gt;
* [[Gasthaus zur blauen Traube (Obenhausen)|Gasthaus zur blauen Traube]]: Um 1800 erbaut. Umbau 1905/06 durch [[Gabriel von Seidl]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Mausoleum]] der Grafen von Moy de Sons an der Südseite des Friedhofs&amp;#039;&amp;#039;, erbaut 1895 nach Plänen von Gabriel von Seidl durch Luitpold Gaiser aus Weißenhorn. [[Mosaik]] mit Mariendarstellung aus [[Mettlach|Mettlacher]] [[Keramik]]. Im Türmchen Wendeltreppe zur Gruft.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mehrere zum Schloss gehörende Gebäude aus dem beginnenden 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, wie die ehemalige [[Gutsverwaltung (Obenhausen)|Gutsverwaltung]] (Weißes Haus) und das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Jägerhaus&amp;#039;&amp;#039;, dem heutigen Sitz der Schloss- und Forstverwaltung und ein Gebäude mit [[Mansarddach]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ehemaliges Gerichtsgebäude&amp;#039;&amp;#039;, später Bauernhaus mit geschweiftem [[Barock|barockem]] Südgiebel und Marienfigur in der Fassadennische&lt;br /&gt;
* [[Pfarrhaus (Obenhausen)|Pfarrhaus]] aus dem Jahr 1724. Ursprünglich Holzbau, 1847 in Massivbauweise erneuert. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] durch Bomben beschädigt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ehemalige Kinderbewahranstalt&amp;#039;&amp;#039;, später Kindergarten. Gegründet im Jahr 1896 durch Gräfin Maria Georgine von Moy zur „Entlastung der Eltern bei der Feldarbeit“ und geleitet von den [[Dillinger Franziskanerinnen]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ehemalige Molkerei&amp;#039;&amp;#039; aus den 1920er-Jahren mit dem Heiligen Leonhard als [[Wandmalerei|Fassadenmalerei]] an der Ostseite und dem Spruch „St. Leonhard! Erbitte alle Tag daß guter reicher Milch Ertrag, Gesundheit für das Vieh, dem Hause fehle nie!“&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Hetzenmühle &amp;#039;&amp;#039;, barockes Gebäude wohl aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die erstmalige Erwähnung war 1473. Das Mühlrad ist in einem schlechten Zustand noch vorhanden. Die Mühle ist seit 1962 nicht mehr in Betrieb. Das Recht, neben dem Mahlbetrieb Holz zu schlagen, wurde der Hetzenmühle durch König [[Ludwig II. (Bayern)|Ludwig II.]] verliehen.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Untere Mühle&amp;#039;&amp;#039; ist jünger als die Hetzenmühle und wird heute durch Einzelhandel genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Der größte Verein des Ortes ist der 1920 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Turn- und Sportverein 1920&amp;#039;&amp;#039;, auch TSV 1920 genannt. Er bietet die Sport- und Freizeitarten Fußball, Tischtennis, Kinder- und Jugendturnen sowie Theater an. Der Schützenverein &amp;#039;&amp;#039;Hubertus&amp;#039;&amp;#039; wurde 1883 gegründet; 1978 bezog er sein neues Vereinsheim. Der älteste Verein des Dorfes ist die &amp;#039;&amp;#039;Musikkapelle Obenhausen&amp;#039;&amp;#039;, die bereits im Jahre 1829 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Zum Angebot des Vereins gehören musikalische Früherziehung und Instrumentalunterricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Sage vom Schönen Elslein ===&lt;br /&gt;
Der damalige Hetzenmüller verliebte sich unsterblich in das Elslein von Tannenhärtle. Doch auch der Ritter Konrad von Roth, welcher in dem Schloss Obenhausen wohnte, begehrte das schöne Mädchen. Obwohl nicht adeliger Herkunft, entschied sich das Elslein für den Rittersmann, worüber der Hetzenmüller sehr betrübt war. Dies ereignete sich in der Zeit der Bauernkriege, die auch nach und nach das Gebiet um Obenhausen heimsuchten. Der Hetzenmüller schloss sich den Aufständischen an und traf im Kampf auf Konrad von Roth, welchen er mit einem Speer erstach. Seines ehemaligen Nebenbuhlers nun entledigt, machte sich der Hetzenmüller auf die Suche nach dem schönen Elslein, aber er fand die junge Dame nicht mehr. Sie war fortgegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Auszug aus der Chronik von Schloss Obenhausen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Tina Reißbach, persönliche Erzählungen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biotopflächen ==&lt;br /&gt;
* FFH-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Obenhausener Ried und Muschelbäche im Rothtal&amp;#039;&amp;#039;, großflächiges [[Niedermoor]]gebiet mit seltener Vegetation und Fauna&lt;br /&gt;
* Geschützter Landschaftsbestandteil „Alte Teile bei Obenhausen“ (Teilfläche)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Obenhausen ist Sitz der Alois Sauter [[Landhandel|Landesproduktengroßhandlung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.markt-buch.de/index.php?id=,55&amp;amp;gid=119 |titel=Alois Sauter Landesproduktengroßhandlung GmbH &amp;amp; Co. KG |werk=Firmenverzeichnis |hrsg=Verwaltungsgemeinschaft Buch |abruf=2022-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus den Unternehmen der Familie Sauter ging unter anderem die [[Verbio|Verbio AG]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Betriebe gibt es in den Bereichen Schreinerei, Sanitär, Elektro, Landmaschinenhandel, Abschlepp- und Pannendienst sowie Spedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ort befindet sich die Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;Blaue Traube&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Cafe am Schloss&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
In Obenhausen kreuzen sich die [[Liste der Staatsstraßen in Schwaben#St 2018|Staatsstraßen&amp;amp;nbsp;2018]] (Illertissen&amp;amp;nbsp;–Krumbach) und&amp;amp;nbsp;[[Liste der Staatsstraßen in Schwaben#St 2020|2020]] (Weißenhorn&amp;amp;nbsp;–Babenhausen).&lt;br /&gt;
Die Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Illertissen&amp;#039;&amp;#039; an die Autobahn [[Bundesautobahn 7|A&amp;amp;nbsp;7]] befindet sich fünf Kilometer im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in [[Illertissen]] (7 km) an der [[Bahnstrecke Neu-Ulm–Kempten|Illertalbahn]] und in [[Krumbach (Schwaben)|Krumbach]] (15 km) an der [[Mittelschwabenbahn]]. Der Bahnhof [[Weißenhorn#Verkehr|Weißenhorn]] (8 km) nahm 2013 wieder den Betrieb auf. Fernbahnanschluss gibt es an den Bahnhöfen [[Ulm]] (ICE-Anschluss) und [[Memmingen]] (EC-Anschluss in die Schweiz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obenhausen ist über den [[Donau-Iller-Nahverkehrsverbund]] an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden. Busverbindungen bestehen nach Illertissen, Weißenhorn, Krumbach (zur Umsteigemöglichkeit nach Augsburg) und Babenhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Flughäfen sind in [[Flughafen Memmingen|Memmingen]] (35 km), sowie in [[Flughafen Friedrichshafen|Friedrichshafen]] (95 km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Irmgard von Kienlin-Moy]] (1908–2003), Malerin und Poetin&lt;br /&gt;
* [[Jakob Jehle (Baumeister)|Jakob Jehle]] (1710er Jahre – 1784), Baumeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.markt-buch.de/index.php?id=0,25 Zur Geschichte Buchs und Umgebung (Sarah Hadry)]&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Obenhausen |ID= ODB_S00005693 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Buch (Schwaben)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Neu-Ulm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buch (Schwaben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Neu-Ulm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TheImaCow</name></author>
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