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	<title>Obenöl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T09:02:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oben%C3%B6l&amp;diff=1212606&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-04-26T15:16:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Aral Oben-Schmieröl-1703.jpg|mini|Aral Oben-Schmieröl]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obenöl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein spezielles [[Schmieröl]], das dem [[Motorenbenzin#Additive|Kraftstoff]] von [[Viertaktmotor]]en zwecks Verbesserung der [[Schmierung]] – insbesondere der Ventile – im Verhältnis von 0,2 bis 0,3 Vol.-% beigemischt wurde. „Ein positiver Effekt war nicht nachweisbar,“ jedoch wurden „erhöhte Ölkohle-Ablagerungen“ bei der Verwendung von Obenöl festgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oldtimer-markt.de/ratgeber/technik-lexikon/w%C3%B6rterbuch-oben%C3%B6l &amp;#039;&amp;#039;Obenöl im Oldtimer - Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Obenöl bestand im Wesentlichen aus [[Brightstock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Technik ==&lt;br /&gt;
Bereits in den 1930er Jahren wurde bei Viertaktmotoren in geringem Maße (1&amp;amp;nbsp;:&amp;amp;nbsp;400) Öl dem Kraftstoff beigesetzt, um die Schmierung bei besonderer Belastung zu verbessern.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Mair: &amp;#039;&amp;#039;Das Kraftrad: Technik - Pflege - Reparaturen.&amp;#039;&amp;#039; Heel Verlag, Reprint der 2. Auflage 1937, ISBN 978-386852-307-2, S. 390. Dort heißt es: &amp;quot;Dieser Ölzusatz kann bei besonderen Beanspruchungen unter Umständen von Vorteil sein, wenngleich er infolge der starken Rückstandbildung im allgemeinen zu vermeiden ist. In letzter Zeit gelangen übrigens Spezialöle in den Handel, welche nur zur Beimischung zum Kraftstoff bestimmt sind, eine Ersparung des Schmieröls mit sich bringen und insbesondere die im Explosionsraum angesetzten Ölrückstände entfernen sollen. Die Erfahrungen, welche mit solchen Beimengungen gemacht wurde, sind gute&amp;quot;. &amp;lt;/ref&amp;gt; Das Obenöl, das nur in geringsten Mengen Kolben und Ventilschäfte erreicht, muss über außergewöhnlich gute Schmiereigenschaften verfügen. Andererseits soll es – im Verbrennungsraum angekommen – vollständig abbrennen, ohne Ablagerungen oder Verkokungen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.jaeger-classic.de/shop/pdf/10_048.pdf |wayback=20160307124400 |text=&amp;#039;&amp;#039;Eigenschaften&amp;#039;&amp;#039; |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu hinterlassen, und im Abgang noch genügend [[Wirbel (Strömungslehre)|Verwirbelung]] im Ölnebel bilden, um auch die Schmierung des Auslassventiles sicherzustellen. Mit dem Erscheinen von [[Synthetisches Öl|synthetischem Öl]] in den 1970er Jahren verschwand das Obenöl vom Markt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Wundermittel ==&lt;br /&gt;
Obenöl galt in seiner Zeit als unerreicht in der Schmierfähigkeit und wurde deshalb, auch aus psychologischen Gründen, anstelle normalen Motoröls verwendet, um „dem Fahrer ein Gefühl besserer Schmiersicherheit zu geben“.&amp;lt;ref&amp;gt;Willi Thoelz: &amp;#039;&amp;#039;Motorrad und Motorroller Altes Wissen 1957.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kleine Vennekate, 2013. Reprint der 4. Auflage von 1957. ISBN 978-3935517669, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch um verkokte Ventilteller frei zu brennen, wurde Obenöl lange Zeit als angebliches Wundermittel eingesetzt. Heute werden dem Benzin [[Additiv]]e beigemischt, die diesen Zweck wesentlich effizienter erfüllen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aral.de/de/forschung/kraftstoffe/ottokraftstoffe/additive.html aral.de] &amp;#039;&amp;#039;Additive&amp;#039;&amp;#039; (abgerufen am 27. Oktober 2015).&amp;lt;/ref&amp;gt; Für [[Oldtimer]] gibt es spezialisierte Additive zur Reinigung der Ventile.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.christian-merten.de/DAF/Tankkorrosion/Tankkorrosion.html &amp;#039;&amp;#039;Anwendertips, BACTOFIN, BALLISTOL u.A.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Zugabe von Obenöl zum Kraftstoff werden, unabhängig von der Art der [[Ventilsteuerung]], neben den Ventilen auch die Kolben, Zylinderlaufbahnen und bei neueren Motoren, die Einspritzdüsen geschmiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.por15.at/german/wp-content/uploads/sites/8/2015/01/Wagner-Oben%C3%B6l-zur-Ventilschaftschmierung-bei-seitengesteuert.pdf |wayback=20160304094122 |text=&amp;#039;&amp;#039;Obenöl&amp;#039;&amp;#039;, Herstellerhinweise (.pdf) }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies ist für mechanisch intakte Motoren nicht nur völlig unnötig, sondern kann über die Ölrückstände bei Motoren mit [[Fahrzeugkatalysator]]en zu deren Unwirksamkeit führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Obenol}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erdölprodukt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmierstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffgemisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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