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	<title>Obbornhofen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Obbornhofen&amp;diff=1211909&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thorybander 2: /* Kultur und Sehenswürdigkeiten */ Link</title>
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		<updated>2026-03-29T08:20:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur und Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hungen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Obbornhofen COA.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/26/22.91/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/49/59.44/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 150 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 142&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 194&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.96&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 884 &amp;lt;!-- mit NW --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW+NW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.hungen.de/fakten/einwohnerzahlen.html|titel=Einwohnerzahlen inkl. Nebenwohnsitze|hrsg=Stadt Hungen|werk=Internetauftritt|abruf=2024-03|archiv-url=https://web.archive.org/web/20190202162149/https://www.hungen.de/fakten/einwohnerzahlen.html|archiv-datum=2019-02-02|offline=ja|archiv-bot=2024-04-03 07:56:53 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1977-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 35410&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06036&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obbornhofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Hungen]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Gießen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Obbornhofen liegt südwestlich von Hungen in der nördlichen [[Wetterau]]. Durch den Ort verläuft die [[Landesstraße]] 3354. Durch ein Waldstück abgeschirmt liegt westlich die [[Bundesautobahn 45]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
==== Ersterwähnung und historische Namensformen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obbornhofen wurde 766/767 erstmals in dem [[Kopiar]] [[Lorscher Codex]] erwähnt: „… in pago Wetdereiba uilla Oberenhouen … (Im Gau Wetterau im Dorf Obbornhofen)“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karl Josef Minst [Übers.] |url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1971bd5/0049 |titel=Lorscher Codex (Band 5), CL III 2974, 5. November 766 oder 767 – Reg. 92 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=43 |abruf=2019-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Hier wird die Siedlungsform des Orts erstmals [[Dorf|uilla]] genannt. Für das gleiche Datum weist das Kopiar noch einen weiteren Beleg auf.&amp;lt;ref&amp;gt;CL III 3749&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach folgten zahlreiche weitere Schenkungen an das [[Kloster Lorsch]]. Die weiteren Schenkungen in Obbornhofen stammen aus den Jahren 761, 768, 771, 774, 791, 798 und 831. Die Schenkungen vom 29. September 774&amp;lt;ref&amp;gt;CL III 3745.&amp;lt;/ref&amp;gt; und von 791 betreffen auch Wohnbach.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Rieß: Wohnbach im Frühmittelalter: Eugen Rieß|[[Dieter Wolf (Historiker)|Dieter Wolf]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Leben in einem kleinen Dorf. Die Ortsgeschichte von Wohnbach. Band 1: Alte Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Arbeitskreis Dorferneuerung Wohnbach und der Gemeinde Wölfersheim. 2022. S. 41, Fußnote 41.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Etichonen|Etichone]] Liutoldi (Liudo) übergab 774 „in Hoverenhove“ „eine Hofreite mit dem daraufstehenden Gebäude und soviel Wald, wie dazu gehört, …“ dem Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;CL 2935 = 3746d.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den späteren Formen des [[Ortsname]]ns lässt sich ein Wandel desselben vom [[Dativ]] [[Singular]] zum Dativ [[Plural]] erkennen. In der Namensforschung scheint dies „… auf die Entwicklung der Siedlung vom Einzelhof zum Weiler und zum Dorf zu beruhen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Reichardt]]: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973. S. 272 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Fälschung aus dem 13. Jahrhundert nennt für 1141: „… predium in Obernhoben“ (Besitz in Obbornhofen).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arthur Wyss (Archivar)|Arthur Wyss]], Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen. 1. Bd. 1207–1299, 2. Bd. 1300–1359, ND 1965, Bd. 3, Nr. 1332&amp;lt;/ref&amp;gt; Es erscheint 1269 ein Mitglied des Ortsadels: „… Sifridus de de Oberhoven“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Baur (Archivar)|Ludwig Baur]]: Hessische Urkunden aus dem Großherzoglich Hessischen Haus- und Staatsarchive. Band 1–5. Band 1. Starkenburg und Oberhessen. Darmstadt 1860. Nr. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Landsiedel, eine häufige Pachtform im Mittelalter, wird 1342 urkundlich genannt: „… Cunze vnse landsedel von Obirnhabin“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Baur: Hessische Urkunden 1, Nr. 805.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur bekannten und weitverbreiteten Familie [[Bellersheim (Adelsgeschlecht)|Bellersheim]] gehört der 1367 erwähnte: „… Wernhern Beldirsheym genant von Abernhofen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Baur, Hessische Urkunden 1, Nr. 1015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname wird als „der höher gelegene Hof“ gedeutet und beruht auf dem mhd. Grundwort „hof = Gehöft, Garten.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]]: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Auflage Berlin 1967. bearbeitet von [[Walther Mitzka]]. S. 313.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herrschaftsverhältnisse im Mittelalter ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Obbornhofen befand sich im Frühmittelalter der zentrale Herrenhof für den Besitz des Klosters Lorsch auch in [[Wohnbach]] und [[Bellersheim]]. Der Hof umfasste ca. 60 m × 60 m und war damit fast genauso groß wie der Berstädter Herrenhof.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Rieß: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Lorsch&amp;#039;&amp;#039;. in: Eugen Rieß, Dieter Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Vom Leben in einem kleinen Dorf.&amp;#039;&amp;#039; S. 32–60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obbornhofen wird am 10. Juli 1238 zur Hälfte als münzenbergisches Lehen an den Ritter Winter von [[Burg Kalsmunt|Kalsmunt]] durch Ulrich I. von [[Hagen-Münzenberg|Münzenberg]] vergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Heinrich Kaminsky]]: &amp;#039;&amp;#039;Die ersten Belege für Münzenberg als Stadt aus den Jahren 1238 und 1244.&amp;#039;&amp;#039; In: Petra und Uwe Müller: &amp;#039;&amp;#039;Münzenberg. Heimat im Schatten der Burg.&amp;#039;&amp;#039; 1975, S. 75f-80, S. 75–78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der Münzenberger in männlicher Linie 1255 erbten Isengard von Münzenberg und ihr Mann Philipp von [[Falkenstein (hessisches Adelsgeschlecht)|Bolanden]] einen Teil des Münzenberger Besitzes. 1271 teilten die Söhne Philipps die Herrschaft Münzenberg 1271 Werner von Falkenstein erhielt u.&amp;amp;nbsp;a. das Gericht Obbornhofen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Valentin Ferdinand Gudenus]]: &amp;#039;&amp;#039;Codex diplomaticus sive anecdotorum res Moguntinas, Francicas, Trevirenses, Colonienses, finitimarumque regionum, nec non ius Germanicum et S.R.I. historiam vel maxime illustrantuim.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1747, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. April 1304 wurde in einem Schiedsspruch zwischen Ulrich von [[Hanau]] und den Falkensteinern festgestellt, dass Hanau ein Sechstel „umme Gerlohes gut von [[Berstadt|Berstat]] zu Obernhoven, daz die herren von Valkenstein ime nemen,“ für den Fall zugesprochen wird, dass dieses Gut lehnsrührig von der Herrschaft Münzenberg ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Reimer (Archivar)|Heinrich Reimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch der Geschichte der Herren von Hanau und der ehemaligen Provinz Hanau.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, Osnabrück 1965, S. 40 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Zwischen Wohnbach und Obbornhofen wurde 1862 die Straße planiert und als Chaussee angelegt. Bei diesen Arbeiten wurden mehrere menschliche Skelette und ein Pferdeskelett gefunden, die man im 19. Jahrhundert als Funde aus dem 17. oder 18. Jahrhundert verortete, die aber nach neueren Forschungen wohl aus der Merowingerzeit stammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Wolf: Wohnbach, einst ein befestigter Ort. Gedanken zu Wällen und Gräben, Hecken und Dorfzäunen, Ober- und Unterpforten - im Dorf und in der Region. In: Eugen Rieß; Dieter Wolf: Vom Leben in einem kleinen Dorf. Wohnbach. Band 1. S. 269–414.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietsreform in Hessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde zum 1. Januar 1977 kraft [[Landesgesetz]] die bis dahin [[selbstständige Gemeinde]] Obbornhofen in die Kleinstadt Hungen [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen (GVBl. II 330–28) |nr=17 |jahr=1974 |datum=1974-05-13 |seite=1 |seiten=237ff |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;8 |kbytes=1200}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Obbornhofen wurde wie für alle Stadtteil von Hungen ein [[Ortsbezirk]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hungen.de/dokumente/satzungen/110-hauptsatzung-der-stadt-hungen-aenderung02.pdf?cid=brj |titel=Hauptsatzung der Stadt Hungen (2. Änderung) |abruf=2024-03 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Obbornhofen angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA12|Seiten=12 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 8. und 9. Jahrhundert: pagus wetdereiba, Kloster Lorsch&lt;br /&gt;
* vor 1742: [[Heiliges Römisches Reich]], Grafschaft [[Solms-Braunfels]], [[Herrschaft Münzenberg]], [[Amt Wölfersheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1742: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum Solms-Braunfels, Herrschaft Münzenberg, Amt Wölfersheim&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Mediatisierung]] infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Regierung zu Gießen&amp;quot;&amp;gt;Oberfürstentum Hessen&amp;lt;/abbr&amp;gt;, Amt Wölfersheim (des Fürsten Solms-Braunfels)&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen, [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]], Amt Wölfersheim (des Fürsten Solms-Braunfels)&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Wölfersheim&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Patrimonialgericht]]: Standesherrliches Amt Wölfersheim des Fürsten Solms-Braunfels.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landratsbezirk Hungen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Hungen]]; 1822 gingen die Rechte des „standesherrlichen Amts Wölfersheim“ an das Landgericht über, wo sie im Namen der Standesherren ausgeübt wurden) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1841: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Hungen]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Friedberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Nidda]]&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]]. Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied.&amp;lt;/ref&amp;gt; Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda&lt;br /&gt;
* ab 1874: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landkreis Gießen|Kreis Giesen]]&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Volksstaat Hessen]], Provinz Oberhessen, Kreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Gießen]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Oberhessen aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Lahn-Dill-Kreis]], Stadt Hungen&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Januar 1977 wurde Obbornhofen als Stadtteil nach Hungen eingegliedert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1979: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Stadt Hungen&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Gießen, Stadt Hungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte seit 1803 ===&lt;br /&gt;
In der [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für die [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]] wurde das [[Hofgericht Gießen]] als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] bzw. [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]] vorgenommen und somit war für Obbornhofen ab 1806 das „Patrimonialgericht der Fürsten Solms-Braunfels“ in Wölfersheim zuständig.&lt;br /&gt;
Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Die zweite Instanz für die Patrimonialgerichte waren die standesherrlichen Justizkanzleien. Übergeordnet war das [[Oberappellationsgericht Darmstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gründung des [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtums Hessen]] 1806 wurde diese Funktion beibehalten, während die Aufgaben der ersten Instanz 1821–1822 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übergingen. Ab 1822 ließen die Fürsten Solms-Braunfels ihre Rechte am Gericht durch das Großherzogtum Hessen in ihrem Namen ausüben. „[[Landgericht Hungen]]“ war daher die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht, das für Obbornhofen zuständig war. Auch auf sein Recht auf die zweite Instanz, die durch die Justizkanzlei in Hungen ausgeübt wurde verzichtete der Fürst 1823.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst infolge der [[Märzrevolution]] 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen |titel=Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren |nr=40 |jahr=1848 |datum=1848-08-07 |seite=233 |seiten=237–241 |kbytes=42900}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Einführung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Hungen“ und Zuteilung zum Bezirk des [[Landgericht Gießen|Landgerichts Gießen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein |titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze |nr=15 |jahr=1879 |datum=1879-05-14 |seite=197 |seiten=197–211 |kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1934 wurde das Amtsgericht Hungen aufgelöst und Obbornhofen dem Bezirk des [[Amtsgericht Nidda|Amtsgerichts Nidda]] zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=HRBL |hrsg=Der Hessische Staatsminister |titel=Verordnung über die Umbildung von Amtsgerichtsbezirken |nr=10 |jahr=1934 |datum=1934-04-11 |seite=65 |seiten=63 |fundstelle= |kbytes=13600}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 2012 wurde auch das Amtsgericht Nidda gemäß Beschluss des [[Hessischer Landtag|hessischen Landtags]] aufgelöst und Obbornhofen ging an das [[Amtsgericht Gießen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister der Justiz |titel=Gesetz zur Änderung gerichtsorganisatorischer Regelungen (Artikel 1.1, §3 c)) |nr=17 |jahr=2011 |datum=2011-09-16 |seite=9 |seiten=409 |kbytes=574}} Bezieht sich auf das {{HessAmtsBL |typ=GVBL |jahr=2005 |nr=5 |seite=2 |datum=2005-02-01 |seiten=98ff |titel=Gesetz über den Sitz und den Bezirk der Gerichte der ordentlichen Gerichtsbarkeit und der Staatsanwaltschaften (Gerichtlichesorganisationsgesetz) (GVBl. I S. 98) |kbytes=235}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die übergeordneten Instanzen sind jetzt, das [[Landgericht Gießen]], das [[Oberlandesgericht Frankfurt am Main]] sowie der [[Bundesgerichtshof]] als letzte Instanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchengeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Obbornhofen Kirche (1).jpg|mini|hochkant|Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obbornhofen hat seit 1333 eine selbstständige Pfarrei.&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Franz Wilhelm Wyss, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei. Bd. 2, Nr. 587.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1462 und noch bis 1593 hatten die von [[Nordeck zur Rabenau]] den [[Kirchensatz]] als [[Solms-Lich]]er Lehen. Den Kirchensatz hatte Solms-Lich aus der Münzenberger Erbschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blasius Lundorp ist der erste bekannte evangelische Pfarrer in Obbornhofen. Seine Amtszeit dauerte von 1558 bis 1568. Ihm folgte für 56 Jahre Martin Walter aus [[Bauernheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Diehl]] Reformationsbuch der evangelischen Pfarreien des Großherzogthums Hessen. = Hessische Volksbücher 31–36. Friedberg 1917, S. 359.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser war auch bereit, den [[Konfession|konfessionellen]] Wechsel von der Lehre [[Luther]]s zur [[Reformierte Kirchen|reformierten]] unter Graf Conrad von [[Solms-Braunfels]] zu vollziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Diehl, Reformationsbuch, S. 536.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige evangelische Kirchengemeinde ist mit der evangelischen Kirchengemeinde [[Bellersheim]] pfarramtlich verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der quadratische Chorraum der [[Evangelische Kirche (Obbornhofen)|Obbornhofener Kirche]] stammt aus dem 13. Jahrhundert. Das neue, barock geprägte Kirchenschiff wurde 1741 und 1742 angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdische Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Juden lebten in Obbornhofen seit dem Beginn des 17. Jahrhunderts. Gemeinsam mit den Juden in [[Bellersheim]] und [[Wohnbach]] bildeten sie die [[Jüdische Gemeinde Obbornhofen, Bellersheim und Wohnbach]]. In Obbornhofen stand eine [[Synagoge (Obbornhofen)|Synagoge]], die heute als Wohnhaus erhalten ist. Der [[Jüdischer Friedhof (Obbornhofen)|jüdische Friedhof]] am Eichelberg war Begräbnisstätte für Obbornhofener, Bellersheimer und Wohnbacher Juden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinahe alle Juden in den drei Orten wurden nach 1939 deportiert und ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanno Müller, Dieter Bertram, Friedrich Damrath: Judenfamilien in Hungen und in Inheiden, Utphe, Villingen, Obbornhofen, Bellersheim und Wohnbach. Hungen 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einigen gelang es noch auszuwandern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Obbornhofen 852 Einwohner. Darunter waren 18 (2,1 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 147 Einwohner unter 18 Jahren, 369 zwischen 18 und 49, 192 zwischen 50 und 64 und 144 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 342 Haushalten. Davon waren 87 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 96 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 114 Paare mit Kindern, sowie 39 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 9 [[Wohngemeinschaft]]en. In 63 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 131 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Obbornhofen|width=450|float=none|maxEinwohner=910&lt;br /&gt;
|522|530|541|569|549|553|569|569|553|557|621|642|650|653|939|909|823|850|852&lt;br /&gt;
|vor1834=(1830,477)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1971,835)(1987,797)(1991,879)(2000,907)(2005,917)(2011,852)(2015,877)(2020,869)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; nach 1970 Stadt Hungen;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1830: || 477 evangelische, 3&amp;amp;nbsp;römisch-katholische und 26 jüdische Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 711 evangelische, 26&amp;amp;nbsp;römisch-katholische Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Erwerbstätigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || Erwerbspersonen: 184&amp;amp;nbsp;Land- und Forstwirtschaft, 190&amp;amp;nbsp;Prod. Gewerbe, 47&amp;amp;nbsp;Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, 26&amp;amp;nbsp;Dienstleistung und Sonstiges.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Für den Stadtteil Obbornhofen besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Obbornhofen) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 56,37 %. Dabei wurden gewählt: zwei Mitglieder der [[SPD]] und drei Mitglieder der „Freien Wähler Hungen“ (FW).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2021-03-14/06531008/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_304_Ortsbezirk_Obbornhofen.html |titel=Ortsbeiratswahl Ortsbezirk Obbornhofen |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Hungen |abruf=2024-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Steffen Wolf (FW) zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rim.ekom21.de/hungen/gremien/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZeBxXlFd6Jk8I06HML4F7hk |titel=Ortsbeirat Obbornhofen |werk=Ratsinformationssystem |hrsg=Stadt Hungen |abruf=2024-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Auf blauem Schild ein goldener, rotbezungter und -bewehrter [[Greif (Wappentier)|Greif]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasseraufbereitungsanlage (Obbornhofen) 15.JPG|mini|Wasseraufbereitungsanlage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bauwerke &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1967 wurde im Ort ein [[Heimatmuseum]] in einem alten Bauernhaus eröffnet. 1992 kam das alte Fachwerkrathaus dazu. Dieses ist das älteste Fachwerkrathaus des Landkreises Gießens.&lt;br /&gt;
* Außerdem befindet sich im Dorf ein [[artesischer Brunnen]], der ununterbrochen kristallklares Wasser fördert. Er hat eine Kapazität von ca. 450.000 Kubikmetern pro Jahr, wird aber wegen überhöhten Nitratgehalts seit vielen Jahren nicht mehr als Trinkwasser genutzt. Um das Wasser anderweitig zu nutzen, hat sich eine kleine Gruppe Obbornhofener Bürger darum bemüht, aus einer verkommenen und fast vergessenen Ecke des Dorfes einen attraktiven Platz mit Wasserspielen zu gestalten.&lt;br /&gt;
* Jüdischer Friedhof am Eichelberg (außerhalb des Ortes)&lt;br /&gt;
* [[Komtur (Amt)|Komturhof]] am südlichen Dorfende, Richtung Wohnbach mit [[Klassizismus|klassizistischem]] Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude.&lt;br /&gt;
* Das um 1500 erbaute [[Fachwerkhaus|Fachwerkrathaus]] ist das älteste Rathaus im Landkreis Gießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Obbornhofen-Bellersheim&amp;#039;&amp;#039; lag an der [[Bahnstrecke Friedberg–Mücke]]. Der Güterverkehr endete am 31. Dezember 1997; der Personenverkehr endete am 4. April 2003. Seitdem wird die Strecke in diesem Bereich nicht mehr befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Im Ort gibt es eine [[Jena-Plan]] [[Grundschule]] und einen städtischen [[Kindergarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal Gustav Lorenz Darmstadt Katanga Florian Hoffmann 2002.jpg|mini|hochkant|Gustav Lorenz, Denkmal in Darmstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gustav Lorenz]] (1846–1927), [[Veterinär]]mediziner, Entdecker des Serums gegen den [[Erysipeloid|Rotlauf der Schweine]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Henzel]] (1876–1959), Beigeordneter von Obbornhofen und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hanno Müller, Dieter Bertram, Friedrich Damrath: &amp;#039;&amp;#039;Judenfamilien in Hungen und in Inheiden, Utphe, Villingen, Obbornhofen, Bellersheim und Wohnbach.&amp;#039;&amp;#039; Hungen 2009, ISBN 978-3-940856-16-6.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=11633245X |GND=7758741-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.hungen.de/leben-wohnen/gemeindeportrait-die-schaeferstadt/stadtteile/ |titel=Stadtteile |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Hungen |abruf-verborgen=1 |abruf=2024-03}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS| titel=Obbornhofen, Landkreis Gießen |DB=OL |ID=531008060| ref=nein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS| titel=Obbornhofen, Landkreis Gießen |DB=OL|ID=531008060| ref=nein| datum=2018-03-15}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=10 |seiten=6 und 46 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-04 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=10 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;Einwohner mit Nebenwohnsitzen: [https://web.archive.org/web/20080531040730/http://www.hungen.de/seite.php?seite=4.5.1&amp;amp;size=1 1999–2007]; [https://web.archive.org/web/20200503222242/https://www.hungen.de/files/pdf/Haushaltsplan%202017.pdf#page=361 1971–2015] [https://web.archive.org/web/20210711170056/https://www.hungen.de/leben-wohnen/gemeindeportrait-die-schaeferstadt/einwohnerzahlen/ 2020]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PF&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Theodor Hartleben&lt;br /&gt;
 |Titel=Allgemeine deutsche Justiz-, Kameral- und Polizeifama, Teil 1&lt;br /&gt;
 |Band=2&lt;br /&gt;
 |Verlag=Johann Andreas Kranzbühler&lt;br /&gt;
 |Ort=&lt;br /&gt;
 |Datum=1832&lt;br /&gt;
 |Seiten=271&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |Linktext=online bei Google Books |KeinText=1 |BuchID=Kx9NAAAAMAAJ |Seite=271}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibOCLC|165696316|Seiten=21, 438|Seite=PA22-IA55}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände.&lt;br /&gt;
 |TitelErg=Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte.&lt;br /&gt;
 |Band=22&lt;br /&gt;
 |Ort=Weimar&lt;br /&gt;
 |Datum=1821&lt;br /&gt;
 |Seiten=424&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |Linktext=online bei Google Books |KeinText=1 |BuchID=Z7PdlcTHFukC |Seite=424}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Georg W. Wagner&lt;br /&gt;
 |Titel=Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen&lt;br /&gt;
 |Band=3&lt;br /&gt;
 |Verlag=Carl Wilhelm Leske&lt;br /&gt;
 |Ort=Darmstadt&lt;br /&gt;
 |Datum=1830&lt;br /&gt;
 |Seiten=135&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |Linktext=online bei Google Books |KeinText=1 |BuchID=bJcAAAAAcAAJ |Seite=135}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL |typ=HRBL |hrsg=Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler |jahr=1937 |nr=8 |datum=1937-04-01 |titel=Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen |seiten=121ff |seite=125 |kbytes=11200}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Hungen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7758741-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gießen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hungen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thorybander 2</name></author>
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