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	<title>Oasenflug 1937 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T10:17:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oasenflug_1937&amp;diff=2080765&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koyaanisqatsi01: Komma vor „sondern“, „indem“, „wobei“ etc. , Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2022-01-21T20:13:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komma vor „sondern“, „indem“, „wobei“ etc. , Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oasenflug 1937&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war der letzte von insgesamt drei vom &amp;#039;&amp;#039;Ägyptischen Aeroclub&amp;#039;&amp;#039; international ausgeschriebenen [[Oasenflug]]-Wettbewerbe. Er fand vom 22. bis 26. Februar 1937 statt und wurde von Hauptmann Bloomberg auf einer mit [[Dieselmotor]]en ausgerüsteten [[Junkers Ju 86]] gewonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.flightglobal.com/pdfarchive/view/1937/1937%20-%200036.html Aero-Zeitschrift „Flight“ vom 7. Januar 1937]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wettbewerbsbedingungen ==&lt;br /&gt;
Der Wettbewerb war offen für alle Flugzeuge aus nationaler und internationaler Produktion und beinhaltete folgende Disziplinen:&lt;br /&gt;
# Höchstgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
# Niedrigster Kraftstoffverbrauch pro Passagiermeile&lt;br /&gt;
# Reichweite&lt;br /&gt;
# Erreichte Navigationspunkte (Wendepunkte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wurden in einer technischen Prüfung die Reisebequemlichkeit, Sicherheit, Sicht aus der Kabine etc. bewertet. Der Flug selbst teilte sich in zwei getrennte Wettbewerbe: der Oasenrundflug als Navigationsaufgabe und der Geschwindigkeitsflug. 41 Teilnehmer aus 11 Nationen nahmen im Jahre 1937 daran teil. Im Einzelnen waren aus Deutschland 4 Flugzeuge gemeldet, Ägypten nahm mit 5 Flugzeugen teil, des Weiteren Belgien (2), England (9), Frankreich (10), Italien (3), Österreich (1), Polen (1), Rumänien (1), Syrien (1) und die Tschechoslowakei (4).&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
Die deutschen Flieger waren allesamt mit ihren Flugzeugen per Luftreise nach Ägypten gelangt und hatten unterwegs wegen Wetterproblemen ungewollte Pausen einlegen müssen. Nach Ankunft aller Teilnehmer wurde am 22. Februar die technische Prüfung abgenommen und am 23. Februar gab der Präsident des Ägyptischen Aeroclubs den Start für die 2300&amp;amp;nbsp;km lange Flugstrecke frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flugstrecke führte von [[Kairo]] nach [[Ghobit]] am [[Suezkanal]]. In [[Hurghada]] wurde zwischengelandet, wo bereits der erste Teilnehmer mit gebrochenem Fahrgestell ausfiel. Weiter wurde dann über [[Luxor]] das erste Tagesziel [[Assuan]] nach 810&amp;amp;nbsp;km Flugstrecke erreicht. Am zweiten Tag ging der Flug über die Strecke von Assuan nach Luxor. Der darauffolgende dritte Wettbewerbstag war als Ruhetag geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Flugzeug hatte, um eine möglichst hohe Punktzahl zu bekommen, ein hohes Fluggewicht geladen. Die Ju&amp;amp;nbsp;86 flog mit elf Personen an Bord, die [[Messerschmitt Bf 108|Bf&amp;amp;nbsp;108]] hatte drei Personen mit zusätzlichem Gepäck an Bord. Aufgrund der hohen Außentemperaturen sinkt rein physikalisch bedingt die Motorleistung, was eben in Zusammenwirken mit dem hohen Fluggewicht für sehr lange Abhebestrecken sorgte und nebenbei auch noch einige Fahrgestellschäden verursachte. Die Bf&amp;amp;nbsp;108 von Thomsen war am Ende der Sandpiste noch nicht abgehoben und der Pilot Thomsen rollte noch unter einem Telegrafenkabel hindurch, bis er dann genug Fahrt hatte, um vom Boden los zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am vierten Wettbewerbstag war der Start zum Oasenrundflug. Er führte 1105&amp;amp;nbsp;km über die Oasen [[Charga|El Kharga]] (Wendepunkt), [[Dachla|Dhakla]] (Zwischenlandung), [[Farafra]] (Wendepunkt), [[Bahariyya|Baharia]] (Zwischenlandung) nach Kairo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orientierung war schwer, weil das Kartenmaterial im Maßstab 1:1.000.000 nicht optimal war und die Landschaft sich durch Windverwehungen ständig veränderte. Immer wieder kam es zu Startschwierigkeiten wegen schlechter und weicher Pisten und nicht voll abrufbarer Motorleistung. Insgesamt gab es sechs Ausfälle wegen technischer Probleme und einen aufgrund von Disqualifikation. Der deutsche Pilot [[Karl Schwabe (Pilot)|Karl Schwabe]] beschädigte beim Start in Dhakla sein Fahrgestell und wusste, dass er bei der nächsten Landung einen Überschlag erleiden könnte. Er entschloss sich mit seiner Klemm beim nächsten Landepunkt weiter außerhalb des Flugfeldes zu landen, um die weiteren Teilnehmer nicht zu gefährden, überschlug sich tatsächlich und blieb glücklicherweise unverletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnisse ==&lt;br /&gt;
In Kairo angekommen, starteten die verbliebenen Flugzeuge zum Geschwindigkeitswettbewerb über insgesamt 498&amp;amp;nbsp;km. Die ersten vier kamen wie folgt ins Ziel:&lt;br /&gt;
# Zapetta auf FN Nardi 305 mit 297,74&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
# Hansez auf Simoun mit 283,25&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
# Lumiere auf Simoun mit 275,2&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
# Thomsen auf Bf&amp;amp;nbsp;108 mit 252,87&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endergebnis lautete:&lt;br /&gt;
#Platz: Freiherr Speck v. Sternburg, Hauptmann v. Bloomberg, Hauptmann v. Salomon, Funker Posner (alle Deutschland) auf Junkers Ju&amp;amp;nbsp;86 (D-AKOP)&lt;br /&gt;
#Platz: Otto Thomsen, Dempewolf (beide Deutschland) auf [[Messerschmitt Bf 108|Messerschmitt Bf&amp;amp;nbsp;108]]&lt;br /&gt;
#Platz: Guy Hansez auf [[Caudron]]-Simoun (Belgien)&lt;br /&gt;
#Platz: W. v. Gronau (Deutschland) auf Messerschmitt Bf&amp;amp;nbsp;108&lt;br /&gt;
#Platz: P. G. Aldrich-Blake (England) auf [[Percival Vega Gull]]&lt;br /&gt;
#Platz: De Chateubrun (Frankreich) auf Percival Vega Gull&lt;br /&gt;
#Platz: Ambrus (Tschechoslowakei) auf [[Zlín Z-XII]]&lt;br /&gt;
#Platz: Ahmed Salem (Ägypten) auf [[De Havilland DH.85 Leopard Moth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden teilnehmenden Bf 108 errangen in der Wertung der Reisebequemlichkeit die beiden ersten Plätze, Dritte wurde die Potez 56, Vierte die Junkers&amp;amp;nbsp;86, Fünfte die [[Farman F.402]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Junkers Ju&amp;amp;nbsp;86 war durch einen hohen technischen Aufwand gelungen. Die beiden [[Junkers Jumo 205|Jumo-Dieselmotoren]] der Ju&amp;amp;nbsp;86 waren sehr sparsam und gewann alle hier möglichen Punkte und Wettbewerbe. Zudem war die Besatzung sehr umfangreich, es gab zwei Piloten, einen Funker, einen Navigator und Techniker. Der zweite Platz der Bf&amp;amp;nbsp;108 ist hier recht hoch zu bewerten, weil sie als einmotoriges Flugzeug mit 100&amp;amp;nbsp;kg Überladung nur zu zweit geflogen wurde und somit die Belastung für die beiden Piloten ungleich höher war als für die Junkers-Besatzung, die zudem noch über zwei Motoren verfügte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Zeitschrift: &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche Sportflieger. Zeitschrift für die gesamte Luftfahrt&amp;#039;&amp;#039;; April 1937, Postverlag, Leipzig&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wettbewerb (Luftfahrt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsport in der Luft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koyaanisqatsi01</name></author>
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