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	<title>O Guarani - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:48:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=O_Guarani&amp;diff=696432&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hnsjrgnweis: /* Handlung */ Komma+++</title>
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		<updated>2021-12-11T10:40:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Handlung: &lt;/span&gt; Komma+++&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Oguarani.jpg|mini|hochkant|[[O Guarany]], Umschlagseite der Erstausgabe 1857]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;O Guarani&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zeitgenössische Schreibweise: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;O Guarany&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein 1857 erschienener historischer Roman von [[José de Alencar]] und eines der bedeutendsten Werke der brasilianischen [[Romantik]]. Die Opernadaption von [[Antônio Carlos Gomes]] (1870) gilt als Meilenstein der brasilianischen Musikgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Er erzählt die Geschichte des jungen Eingeborenen &amp;#039;&amp;#039;Peri&amp;#039;&amp;#039; und der Familie des portugiesischen Adligen &amp;#039;&amp;#039;Dom Antonio de Mariz&amp;#039;&amp;#039;, der mit seiner Frau &amp;#039;&amp;#039;Lauriana&amp;#039;&amp;#039; und seinen Kindern &amp;#039;&amp;#039;Diogo&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Cecília&amp;#039;&amp;#039;, sowie seiner Nichte &amp;#039;&amp;#039;Isabel&amp;#039;&amp;#039; und einigem Gefolge ins derzeit noch nicht vollkommen erschlossene [[Brasilien]] emigriert, um so vor der Fremdherrschaft in seinem Heimatland zu fliehen. Von 1580 bis 1640 wurde [[Portugal]] nämlich in Personalunion des spanischen und portugiesischen Königs von Madrid aus regiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„O Guarani“ ist der erste Teil einer [[Trilogie]] über die Eingeborenen Brasiliens, die der Autor in den Jahren 1865 mit dem Roman „[[Iracema]]“ und 1874 mit „Ubirajara“ vervollständigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Die Handlung setzt ein, nachdem der Sohn &amp;#039;&amp;#039;Dom Antonios&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Diogo&amp;#039;&amp;#039;, während der Jagd versehentlich eine junge Indianerin aus dem Volk der &amp;#039;&amp;#039;Aimorés&amp;#039;&amp;#039; tötet. Die &amp;#039;&amp;#039;Aimorés&amp;#039;&amp;#039; sinnen nun auf Rache und haben einen Plan geschmiedet um die Tochter &amp;#039;&amp;#039;Antonios&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Cecília&amp;#039;&amp;#039; zu töten, doch &amp;#039;&amp;#039;Peri&amp;#039;&amp;#039; kommt ihnen zuvor und rettet der schönen &amp;#039;&amp;#039;Ceci&amp;#039;&amp;#039;, wie er sie fortan nennt, das Leben. Damit nicht genug, im weiteren Verlauf macht er ihr ein ungewöhnliches aber doch in die Epoche der [[Romantik]] durchaus passendes Versprechen: dass er sie vor jeglicher Gefahr beschützen werde.  So bleibt es nicht aus, dass &amp;#039;&amp;#039;Peri&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Ceci&amp;#039;&amp;#039; bald ein zweites Mal das Leben retten muss. Als ein riesiger Stein auf die wehrlose &amp;#039;&amp;#039;Ceci&amp;#039;&amp;#039; zurollt und sie unter sich zu begraben droht, zeigt &amp;#039;&amp;#039;Peri&amp;#039;&amp;#039; wieder sein heroisches Talent und schafft es unter Anwendung übermenschlicher Kräfte, Stein und Unheil abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Taten bleiben beim noblen &amp;#039;&amp;#039;Dom Antonio&amp;#039;&amp;#039; nicht unbelohnt und so wird &amp;#039;&amp;#039;Peri&amp;#039;&amp;#039; als eine Art „Schutzengel“ seiner Tochter, für welche er (&amp;#039;&amp;#039;Peri&amp;#039;&amp;#039;) eine tiefe Bewunderung empfindet, bald im Haus des Adligen aufgenommen, entgegen dem Willen seiner (&amp;#039;&amp;#039;Antonios&amp;#039;&amp;#039;) Gattin, die die Eingeborenen verabscheut und auch in &amp;#039;&amp;#039;Peris&amp;#039;&amp;#039; Fall nicht in der Lage zu sein scheint, zu differenzieren. Doch kaum hat er sich im Hause Mariz eingelebt, da droht schon neue Gefahr. Die &amp;#039;&amp;#039;Aimorés&amp;#039;&amp;#039;, unerbittlich noch immer auf Rache sinnend, umzingeln das Haus des Adligen, der sich außer Stande sieht diese Gefahr abzuwenden. So sieht &amp;#039;&amp;#039;Peri&amp;#039;&amp;#039; nur einen Ausweg: Er selbst will sich opfern, um die Familie &amp;#039;&amp;#039;Antonios&amp;#039;&amp;#039; und allen voran seine Geliebte &amp;#039;&amp;#039;Cecília&amp;#039;&amp;#039; vor dem Tod durch die mordlustigen Eingeborenen zu bewahren. Im sicheren Wissen, dass die &amp;#039;&amp;#039;Aimorés&amp;#039;&amp;#039; als primitives Naturvolk den morbiden Gelüsten des [[Kannibalismus]] frönen, schmiedet er den Plan, sich selbst zu vergiften und sich dann, noch ehe das Gift seine Wirkung entfacht, den &amp;#039;&amp;#039;Aimorés&amp;#039;&amp;#039; als Opfer zur Besänftigung derer Gemüter zu präsentieren. Nach seinem Tod sollen diese sich dann von seinem vergifteten Fleisch selbst ihre Henkersmahlzeit bereiten. Doch diesmal ist es &amp;#039;&amp;#039;Peri&amp;#039;&amp;#039; selbst, der gerettet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge Portugiese &amp;#039;&amp;#039;Alvaro&amp;#039;&amp;#039; aus dem Gefolge &amp;#039;&amp;#039;Antonios&amp;#039;&amp;#039;, der nach allem, was bis dahin geschah, im Übrigen auch &amp;#039;&amp;#039;Peri&amp;#039;&amp;#039; sein Leben zu verdanken hat, entreißt den Indianern voller Heldenmut den scheinbar sterbenden &amp;#039;&amp;#039;Peri&amp;#039;&amp;#039;m welcher wie durch ein Wunder auch die eigens vorgenommene Vergiftung schadlos übersteht. Als nun die unermüdlichen Aimorés erneut angreifen, beauftragt &amp;#039;&amp;#039;Dom Antonio&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Peri&amp;#039;&amp;#039; damit, seine Tochter &amp;#039;&amp;#039;Cecília&amp;#039;&amp;#039; endgültig in Sicherheit, zu seiner (&amp;#039;&amp;#039;Antonios&amp;#039;&amp;#039;) Schwester nach [[Rio de Janeiro]] zu bringen. Doch vorher, damit &amp;#039;&amp;#039;Antonio&amp;#039;&amp;#039; sie gemeinsam ziehen lassen kann, nimmt &amp;#039;&amp;#039;Peri&amp;#039;&amp;#039; in einer eilig organisierten Zeremonie den christlichen Glauben an. Später lädt &amp;#039;&amp;#039;Peri&amp;#039;&amp;#039; wie vereinbart die schlafende &amp;#039;&amp;#039;Ceci&amp;#039;&amp;#039; in ein Kanu und flüchtet mit ihr über den Paraíba-Fluss in eine ungewisse Zukunft. In der Ferne sprengt &amp;#039;&amp;#039;Antonio&amp;#039;&amp;#039; sein Anwesen, indem er die Pulverkammer entzündet und jagt damit sich, die Seinen, aber auch die Eingeborenen in die Luft. Nur &amp;#039;&amp;#039;Ceci&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Peri&amp;#039;&amp;#039; sind entkommen und der Erzähler vermittelt dem Leser mit den letzten Zeilen des Romans den glaubhaften Anschein, dass sich aus der Freundschaft, die die beiden von Anfang an verbunden hat, eine Liebe entwickelte, die unerschütterlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Opernadaption ==&lt;br /&gt;
1870 entstand die Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Il Guarany]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Antônio Carlos Gomes]], dessen Vorlage der Roman war. Sie gilt als Meilenstein der [[Brasilianische Musik|brasilianischen Musikgeschichte]]. Sie feierte am [[Teatro alla Scala]] in [[Mailand]] ihre Uraufführung und wurde anschließend in ganz Europa gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|lang=pt|O Guarani}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4133348-2|LCCN=no98000539|VIAF=184498002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Guarani #O}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Portugiesisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brasilianische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Roman]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hnsjrgnweis</name></author>
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