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	<title>O Cerco - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=O_Cerco&amp;diff=2608398&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Fuchs: Bot: IB akt</title>
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		<updated>2025-09-22T20:42:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: IB akt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
|Bild             = &lt;br /&gt;
|Originaltitel    = O Cerco&lt;br /&gt;
|Produktionsland  = Portugal&lt;br /&gt;
|Originalsprache  = Portugiesisch&lt;br /&gt;
|Erscheinungsjahr = 1970&lt;br /&gt;
|Länge            = 112&lt;br /&gt;
|FSK              = &lt;br /&gt;
|Regie            = [[António da Cunha Telles]]&lt;br /&gt;
|Drehbuch         = António da Cunha Telles&lt;br /&gt;
|Produzent        = [[Virgílio Correia]], Cinenovo Filmes&lt;br /&gt;
|Musik            = [[António Victorino de Almeida]]&lt;br /&gt;
|Kamera           = [[Acácio de Almeida]]&lt;br /&gt;
|Schnitt          = António da Cunha Telles&lt;br /&gt;
|Besetzung        = &lt;br /&gt;
* [[Maria Cabral]]: Marta&lt;br /&gt;
* [[Miguel Franco]]: Vítor Lopes (Der Schmuggler)&lt;br /&gt;
* [[Ruy de Carvalho]]: Dr. Alves (Der Chef)&lt;br /&gt;
* [[Mário Jacques]]: Carlos (Der Ehemann)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;O Cerco&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (dt.: „Die Umzingelung“) ist ein [[portugiesischer Film]] des Regisseurs [[António da Cunha Telles]] von [[1970]]. Er gilt als ein Hauptfilm des &amp;#039;&amp;#039;[[Novo Cinema]]s&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
{|align=right&lt;br /&gt;
|[[Datei:Maria Cerco.jpg|mini|[[Maria Cabral]] in &amp;#039;&amp;#039;O Cerco&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Marta ist eine junge Frau im Lissabon der ausgehenden 1960er Jahre, die sich gerade von ihrem Mann getrennt hat und versucht, sich ein eigenständiges Leben aufzubauen. Sie nimmt eine Stelle als Model in einer Werbeagentur an und lernt in der Folge verschiedene Männer kennen. Während sie weiter finanzielle Engpässe erlebt, entwickelt sie zu Vítor Lopes, der in dubiose Geschäfte verwickelt ist, eine vertrauliche Freundschaft. Als dieser ermordet aufgefunden wird, hat sie Gewissensbisse und fragt sich, ob sie mitschuldig sei, da sie durch eine Unachtsamkeit Vítors Wohnort kundgetan hat. In ihrer Suche nach einem erfüllten Leben inmitten der männerdominierten Gesellschaft bleibt sie am Ende allein&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.imdb.com/title/tt0064144/plotsummary&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.amordeperdicao.pt/basedados_filmes.asp?filmeid=107 |wayback=20110701195904 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-04 16:01:23 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Der Film fiel der Kritik auf, als er auf dem [[Internationale Filmfestspiele von Cannes|Filmfestival in Cannes]] lief. Er wurde wirtschaftlich das erfolgreichste Werk des [[Novo Cinema]] und lief auch in Frankreich auf kommerzieller Basis. Die Darstellung der nach Unabhängigkeit strebenden modernen Frau entsprach dem Zeitgeist, ebenso die äußere Erscheinung und das Auftreten der Hauptdarstellerin. Die rauchende, kurzhaarige und verträumt-selbstbewusst auftretende, hübsche [[Maria Cabral]] zierte die Titelseiten von Zeitschriften in Portugal und Frankreich nach dem Film.&amp;lt;ref&amp;gt;A.Murtinheira/I.Metzeltin: Geschichte des portugiesischen Kinos Praesens Verlag, Wien 2010, Seite 97f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;O Cerco&amp;#039;&amp;#039; heißt auf Deutsch in etwa „Die Umzingelung“. Der Film zeigt ein Portugal, das zwischen dem Aufbruch in die Moderne und dem Festhalten an althergebrachten Gesellschaftsstrukturen gefangen ist. Auch das gesellschaftliche Klima der Unsicherheit im Portugal der ausgehenden 1960er Jahre spiegelt sich im Film wider: das Land stand mit seinem Kolonialkrieg gegen die Geschichte und in der internationalen Kritik. Es war festgefahren in den Fängen der eigenen Geschichte und der Propaganda des repressiven [[Estado Novo (Portugal)|Estado-Novo]]-Regimes. Portugal stand zwischen den Fronten des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] und am Rande des allgemeinen gesellschaftlichen Fortschritts in Europa&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.amordeperdicao.pt/basedados_filmes.asp?filmeid=107 |wayback=20110701195904 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-04 16:01:23 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Doch neben dieser gedämpften, ungeklärten Grundstimmung wird hier auch der Wohlstand und die rücksichtslose Maßlosigkeit der oberen Gesellschaftsschicht und die wirtschaftlichen Probleme der restlichen Mehrheit gezeigt. Die beobachtende Kamera vermittelt dabei eine ruhige, Gefühle und Gedanken sichtbar unausgesprochen lassende Atmosphäre. Selbst in Szenen des ausgelassenen urbanen Nachtlebens zeigt vor allem Marta eine unterschwellige Unsicherheit und nach innen gekehrte Gedankenwelt, bei allem Stil in den Nachtklubs und der vordergründig einfachen Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während einige Filme des „Novo Cinema“ erst nach und nach größere Bedeutung erlangten, wie etwa &amp;#039;&amp;#039;[[Belarmino]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Pedro Só]]&amp;#039;&amp;#039;, konnte &amp;#039;&amp;#039;O Cerco&amp;#039;&amp;#039; seine ihm ursprünglich gegebene Größe im Laufe der Jahre nicht untermauern, wie auch Maria Cabral die Hoffnungen auf eine bedeutende Schauspielerin danach nicht erfüllen konnte. Doch unbestritten ist die Wirkung, die der Film zu einer Zeit hatte, als der neue portugiesische Film in seinem entwickelten Elan nachzulassen drohte. Durch das einsetzende Engagement der staatlichen Filmförderung (dem heutigen [[Instituto do Cinema e do Audiovisual|ICA]]) und des neuen Filmkollektivs &amp;#039;&amp;#039;[[Centro Português de Cinema]]&amp;#039;&amp;#039; erhielt das Novo Cinema dann neuen Schwung. &amp;#039;&amp;#039;O Cerco&amp;#039;&amp;#039; hatte eine wichtige Funktion zur Aufrechterhaltung der Perspektive für die Filmschaffenden des „Novo Cinemas“.&amp;lt;ref&amp;gt;Jorge Leitão Ramos „Dicionário do cinema portugués 1962–1988“ 1. Auflage, Editorial Caminho, Lissabon 1989, Seite 92f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jorge Leitão Ramos]]: „Dicionário do cinema portugués 1962–1988“  Editorial Caminho, Lissabon 1989, ISBN 972-21-0446-2&lt;br /&gt;
* A.Murtinheira/I.Metzeltin: „Geschichte des Portugiesischen Kinos“ Praesens Verlag, Wien 2010, ISBN 978-3-7069-0590-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0064144}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=YEK6nwfpBUI Fernsehbericht über die Vor-Premiere des Films in Paris 1969]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=DaOvvGLliUE Trailer 1969]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Portugiesischer Film]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Filmdaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cerco #O}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Portugiesischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Fuchs</name></author>
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