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	<title>OZNA - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T22:10:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=OZNA&amp;diff=1020221&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-11-01T20:12:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OZNA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;OZN-a&amp;#039;&amp;#039; bzw. vereinfacht &amp;#039;&amp;#039;OZNa&amp;#039;&amp;#039;; [[Grammatik|grammatisch]] vom [[Akronym]] &amp;#039;&amp;#039;OZN&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Weltgeschichte und Alltag im Banat : Fälle aus einem Anwaltsarchiv von der Monarchie bis zum Kommunismus |Autor=Tibor Várady |Verlag=Böhlau Verlag |Ort=Wien |Datum=2016 |ISBN=9783205203384 |Seiten=125 |Zitat=Man kann sogar etwas respektlos fragen, warum man den Buchstaben „A“ ans Ende der OZNA und des UDBA angehängt hatte, wo eigentlich jeweils die Kürzel OZN und UDB bereits komplette Wörter anzeigten. (Das Kürzel von Uprava državne bezbednosti müsste beispielsweise UDB und nicht UDBA sein.) Alle sprachen aber von OZNA und UDBA, und auch offiziell wurden diese Abkürzungen benutzt. Jetzt, wo ich dem nachforsche – mit sehr verspätetem Mut –, fällt mir dazu nur ein, dass man in der traditionellen serbischen Aussprache keine kleinen Ersatzvokale zwischen die Konsonanten einer Abkürzung setzt, ein „u/d&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;/b&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;“ oder „o/&amp;#039;&amp;#039;zett&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;n“ kann also den möglichen Zungenbrecher nicht erleichtern. OZN und UDB auszusprechen dürfte aber nicht einmal den kampferprobten, harten Geheimpolizisten leicht gefallen sein – und wäre auch nicht elegant gewesen. Durch ein Anhängen des „A“ wurden die geheimpolizistischen Kürzel besser aussprechbar und wohlklingender, und so erhielt dieses Buchstaben-Kuckucksei seine volle Legitimation.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für {{hbsS|Одељење за заштиту народа|Odjeljenje za zaštitu naroda}}, {{slS|&amp;#039;&amp;#039;Oddelek za zaščito naroda&amp;#039;&amp;#039;}}, {{mkS|Одделение за заштита на народот}}, d.&amp;amp;nbsp;h. Abteilung für Volksschutz) war der während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] im Jahr 1944 gegründete [[Nachrichtendienst|Geheimdienst]] und die [[Geheimpolizei]] [[Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien|Jugoslawiens]]. Sie erledigte Verhaftungen, Verhöre und Folterungen in eigenen Gefängnissen, Liquidierungen, die Einrichtung von Konzentrationslagern, die Bewachung der Grenzen, die Deportation von Leuten in geschlossene Gebiete, die Ausweisung und Verfolgung von Ausländern, die Organisation von Zwangsarbeit, Zensur, die Kontrolle von Wahlen sowie die Vorbereitung und Durchführung von politischen Prozessen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hitler – Beneš – Tito : Konflikt, Krieg und Völkermord in Ostmittel- und Südosteuropa |BandReihe=1 |Reihe=Internationale Geschichte |Autor=[[Arnold Suppan]] |Hrsg=[[Michael Gehler]], [[Wolfgang Mueller (Historiker)|Wolfgang Mueller]] |Verlag=Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften |Datum=2014 |ISBN=978-3-7001-7309-0 |Kapitel=9. Rache, Vergeltung, Strafe (In Jugoslawien) |Seiten=1277 |Online=http://www.austriaca.at/0xc1aa5576_0x002f0ea4.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Kriegsende wurde die OZNA im Jahre 1946 aufgelöst und daraus die zivile Geheimpolizei &amp;#039;&amp;#039;[[Uprava državne bezbednosti]]&amp;#039;&amp;#039;, kurz UDB (ab 1966 &amp;#039;&amp;#039;Služba državne bezbednosti&amp;#039;&amp;#039;, SDB) und der [[Militärnachrichtendienst|Militärgeheimdienst]] &amp;#039;&amp;#039;[[Kontraobaveštajna služba]]&amp;#039;&amp;#039;, kurz KOS (ab 1955 &amp;#039;&amp;#039;Organ bezbednosti&amp;#039;&amp;#039;, OB), gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 gründete [[Dalibor Jakaž]], der zuvor von der [[Kommunistische Internationale|Komintern]] in Moskau zum [[Agent (Nachrichtendienst)|Agenten]] ausgebildet worden war, ein „Hauptnachrichtenzentrum“ (&amp;#039;&amp;#039;Glavni obavještajni centar&amp;#039;&amp;#039;, kurz GOC) der [[Volksbefreiungsarmee (Jugoslawien)|Tito-Partisanen]]. Am 13. Mai 1944 ging daraus die OZNA unter Führung von [[Aleksandar Ranković (Politiker)|Aleksandar Ranković]] hervor, in dem Jakaž die Auslandsabteilung in Belgrad leitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Interview der Journalistin Darka Stuparić mit Dalibor Jakaž für den „[[Vjesnik]]“, anläßlich des 30. Gründungstags der OZN am 13. Mai 1974. Zitiert nach: Hans-Peter Rullmann: &amp;#039;&amp;#039;Mordauftrag aus Belgrad : Dokumentation über die Belgrader Mordmaschine&amp;#039;&amp;#039;. Ost-Dienst, Hamburg 1980, S. 3 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits im Laufe des Jahres 1944 entstanden auch eigene OZNA-Abteilungen auf Ebene einiger Republiken, so in [[Sozialistische Republik Slowenien|Slowenien]] unter [[Ivan Maček-Matija]], in [[Sozialistische Republik Kroatien|Kroatien]] unter [[Ivan Krajačić]], in [[Sozialistische Republik Serbien|Serbien]] unter [[Slobodan Penezić-Krcun]], in [[Belgrad]] unter [[Miloš Minić]] und in der [[Vojvodina]] unter [[Petar Relić]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Michael Portmann]] |Titel=Die kommunistische Revolution in der Vojvodina 1944–1952 : Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur |Reihe=Zentraleuropa-Studien |BandReihe=13 |Ort=Wien |Datum=2008 |Seiten=64}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Josip Broz Tito]] beschrieb die wesentlichsten Aufgaben der OZNA:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Einer der Garanten für den Erhalt der neuen demokratischen Gewalt im Föderativen Demokratischen Jugoslawien ist der Aufbau und die Instandsetzung der Organe für Staatssicherheit. […] Die Abteilung zum Schutz des Volkes muss zu einer festen Stütze unserer Armee, unserer Staatsgewalt im Kampf gegen den Okkupanten und all seiner Helfershelfer werden. Die Organe der OZNA müssen die konsequentesten Beschützer und Hüter der Errungenschaften des Volksbefreiungskampfes sein. Unerbittlich gegenüber unserem Feind, gerecht jedem ehrlichen Menschen gegenüber, wird die OZNA die beliebteste Organisation unseres Volkes.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hitler – Beneš – Tito : Konflikt, Krieg und Völkermord in Ostmittel- und Südosteuropa |BandReihe=1 |Reihe=Internationale Geschichte |Autor=[[Arnold Suppan]] |Hrsg=Michael Gehler, Wolfgang Mueller |Verlag=Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften |Datum=2014 |ISBN=978-3-7001-7309-0 |Kapitel=9. Rache, Vergeltung, Strafe (In Jugoslawien) |Seiten=1277 |Online=http://www.austriaca.at/0xc1aa5576_0x002f0ea4.pdf}} Zitiert nach {{Literatur |Autor=Marko Lopušina |Titel=Ubij bližnjeg svog : Jugoslovenska tajna policija 1945–1995 |Ort=Beograd |Datum=1996 |Seiten=47–51}} und {{Literatur |Autor=Jera Vodušek Starić |Titel=Überlegungen zur Sowjetisierung Nachkriegs-Jugoslawiens |Sammelwerk=Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung |Ort=Berlin |Datum=1998 |Seiten=86–98}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massenexekutionen wurden unter der Leitung und Aufsicht der OZNA vom [[KNOJ|Korpus narodne odbrane Jugoslavije (KNOJ)]] organisiert und ausgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Florian Thomas Rulitz |Titel=Die Tragödie von Bleiburg und Viktring : Partisanengewalt in Kärnten am Beispiel der antikommunistischen Flüchtlinge im Mai 1945 |Ort=Klagenfurt |Verlag=Mohorjeva Hermagoras |Jahr=2012 |Auflage=Erweiterte und überarbeitete 2. |ISBN=9783708606552 |Seiten=293}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Die OZNA hatte zuletzt fünf Abteilungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nachrichtendienst, für die Organisation nachrichtendienstlicher Aktivitäten in okkupierten Gebieten.&lt;br /&gt;
# [[Spionageabwehr|Gegenspionage]], zum Sammeln von Informationen über politische Gruppierungen der Freiheitskämpfer, feindlichen Geheimdienstaktivitäten und bewaffneten nationalen Gruppen, die eine Gefahr für das Regime darstellten (nach der Auflösung der OZN entstand hieraus die [[UDBA|UDB]]).&lt;br /&gt;
# Militärische Spionageabwehr, für die nachrichtendienstliche Sicherheit der [[Jugoslawische Volksarmee|Tito-Partisanen]] (nach der Auflösung der OZN wurde sie als [[Kontraobaveštajna služba|KOS]] direkt der Armee unterstellt).&lt;br /&gt;
# Technische Abteilung, zur Bearbeitung der technischen Aufgaben des Geheimdienstes.&lt;br /&gt;
# Abteilung für die Beobachtung und Bekämpfung ausländischer Nachrichtendienste (ab 1945).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Edda Engelke, Mateja Čoh |Titel=„Jeder Flüchtling ist eine Schwächung der Volksdemokratie“ : Die illegalen Überschreitungen am jugoslawisch-steirischen Grenzabschnitt in den Fünfzigerjahren |Verlag=Lit Verlag |Ort=Münster |Jahr=2011 |ISBN=978-3-643-50364-0 |Seiten=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Josip Manolić]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Zdenko Radelić |Titel=OZNA/UDBA – Drastičan obračun s neprijateljima : Primjer Hrvatske (1940-ih i 1950-ih) |Sammelwerk=Historijski Zbornik |Nummer=1 |Band=70 |Datum=2017 |Seiten=97–136}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Croatia and Slovenia at the End and After the Second World War (1944–1945) : Mass Crimes and Human Rights Violations Committed by the Communist Regime |Autor=Blanka Matkovich |Verlag=BrownWalker Press |Datum=2017 |ISBN=9781627346917 |Kapitel=Formation and the Role of the Yugoslav Intelligence and Counter-Intelligence System in the Second World War |Seiten=47 ff |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=William Klinger |Titel=Il terrore del popolo : storia dell&amp;#039;Ozna, la polizia politica di Tito |Ort=Triest |Verlag=Ed. Italo Svevo |Datum=2012 |ISBN=9788862682251 |Sprache=it}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Michael Portmann]] |Titel=Kommunistische Abrechnung mit Kriegsverbrechern, Kollaborateuren, &amp;#039;Volksfeinden&amp;#039; und &amp;#039;Verrätern&amp;#039; in Jugoslawien während des Zweiten Weltkriegs und unmittelbar danach (1943–1950) |Verlag=GRIN Verlag |Datum=2002 |ISBN=978-3-638-70864-7 |Kapitel=5.4 “OZNA sve dozna”: Die kommunistische Geheimpolizei |Seiten=75–77}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Marko Lopušina |Titel=Ubij bližnjeg svog : Jugoslovenska tajna policija 1945–1995 |Ort=Beograd |Datum=1996 |Sprache=sr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:OZNA}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Nachrichtendienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimpolizei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behörde (Jugoslawien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugoslawien im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behördengründung 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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