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	<title>ORWOhaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=ORWOhaus&amp;diff=401007&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-14T07:50:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Frank-Zappa-Str Orwohaus Marzahn 110308 AMA fec.jpg|mini|hochkant=1.4|Das ORWOhaus in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Marzahn#Frank-Zappa-Straße*|Frank-Zappa-Straße]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ORWOhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Marzahn|Marzahn]] ist ein siebengeschossiges ehemaliges Industriegebäude. Es wurde in den 1980er Jahren erbaut und diente bis zur [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|politischen Wende]] 1989 als Produktionsstätte des Filmherstellers [[Filmfabrik Wolfen|ORWO]]. Das ORWOhaus liegt zwischen der [[Landsberger Allee]] und der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Marzahn#Frank-Zappa-Straße*|Frank-Zappa-Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das ORWOhaus Mitglied des Kooperationsnetzwerkes der Berliner Musikwirtschaft Berlin Music Commission und wird als Proberaum für Musiker genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.berlin-music-commission.de/142-1-ORWOhaus.html |titel=Website der Berlin Music Commission – ORWOhaus |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110130195651/http://www.berlin-music-commission.de/142-1-ORWOhaus.html |archiv-datum=2011-01-30 |archiv-bot=2018-08-28 03:23:01 InternetArchiveBot |abruf=2011-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1990 ging das Haus in den Bestand der [[Treuhandliegenschaftsgesellschaft]] (TLG) über. Da sich kein Käufer fand, wurden die Räumlichkeiten nach jahrelangem Leerstand als Lagerflächen von kleineren Unternehmen zwischengenutzt. Zusätzlich mieteten sich ab 1994 junge Bands ein, weil sich das Haus durch die abgeschiedene Lage hervorragend zum Proben eignete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2004 wurden vom Bauamt gravierende Brandschutzmängel festgestellt, woraufhin der Eigentümer im Juni 2004 alle Mietverhältnisse kündigte. Zu diesem Zeitpunkt hatten rund 400 Musiker im ORWOhaus einen dauerhaften Ort zum Proben gefunden und wollten die Schließung nicht kampflos hinnehmen. In den sechs Jahren hatten sich viele Bands ihre Räume bereits aufwendig eingerichtet und Tonstudios eingebaut. Durch laute Proteste (wie z.&amp;amp;nbsp;B. die Besetzung der Landsberger Allee im morgendlichen Berufsverkehr) und zeitweiser Hausbesetzung zogen sie das Interesse der Berliner Öffentlichkeit auf sich. Unterstützt von Presse und Politik konnte die Schließung des ORWOhauses verhindert werden. Der damalige Berliner Kultursenator [[Thomas Flierl]] verhandelte persönlich mit der TLG und erreichte eine halbjährige Übergangsphase, in der die Selbstverwaltung des Hauses durch die Musiker in Angriff genommen und ein umfassendes Betreiber- und Finanzierungskonzept entwickelt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. April 2005, nur zehn Monate nach der Kündigung, unterschrieb der eigens gegründete ORWOhaus&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V. schließlich den Kaufvertrag, der Ende Mai 2006 neu verhandelt und endlich durch einen finanzierbaren Geldbetrag bestätigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erhalt der [[Gemeinnützigkeit]] (Anfang 2006), einem Zuschuss aus [[Deutscher Lotto- und Totoblock|Lotto]]-Mitteln und der Auszeichnung zum „Ort der Ideen“&amp;amp;nbsp;– aus dem Bundeswettbewerb „[[Deutschland&amp;amp;nbsp;– Land der Ideen]]“&amp;amp;nbsp;– ist das Projekt ORWOhaus eine öffentlich anerkannte Institution und kann seine Visionen als Musikfabrik durch Investitionen verwirklichen. Der ORWOhaus&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V. hat im Jahr 2011 sieben feste Angestellte und finanziert sich komplett eigenständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2006 fand das erste ORWOhaus-Festival statt, das jährlich im Juli wiederholt wird. Ein Höhepunkt war die im Juli 2007 auf Initiative des ORWO-Vereins durchgeführte Umbenennung der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Straße&amp;amp;nbsp;13&amp;#039;&amp;#039; in [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Marzahn#Frank-Zappa-Straße*|Frank-Zappa-Straße]], womit an den weltweit bekannten Musiker [[Frank Zappa]] erinnert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Eine Straße für Frank Zappa&amp;#039;&amp;#039;. |Sammelwerk=[[Tagesspiegel]] |Datum=2007-07-27 |Online=[https://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/eine-strasse-fur-frank-zappa-1526638.html tagesspiegel.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang August 2019 fand im ORWOhaus das [[Resist to Exist|Resist to Exist-Festival]] statt, da es aufgrund von juristischen Hindernissen nicht wie in den vergangenen drei Jahren im [[Landkreis Oberhavel|oberhavelländischen]] [[Kremmen]] stattfinden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://resisttoexist.de/wp/backtotheroots/ |titel=Pressemitteilung |hrsg=Resist to Exist |sprache=de-DE |abruf=2019-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungsflächen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-09-22 ORWOhaus at 40 Years of the Apocalypse (Martin Rulsch) 1.jpg|mini|Veranstaltungsfläche im ORWOhaus]]&lt;br /&gt;
Durch eine Förderung der [[Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin|Stiftung Deutsche Klassenlotterie]] im Jahr 2017 konnte das Erdgeschoss des ORWOhauses [[brandschutz]]technisch ertüchtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeitige Veranstaltungsflächen:&lt;br /&gt;
* Musikbar Backstage&lt;br /&gt;
* ORWOhaus Showroom&lt;br /&gt;
* ORWOhaus Halle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikerplattform ==&lt;br /&gt;
Das ORWOhaus ist für Musiker und Künstler eine beliebte Anlaufstelle in Berlin. Diese Plattform bietet auf rund 4000&amp;amp;nbsp;m² Proberäume (rund um die Uhr bespielbar), Treffpunkte, Tonstudios, musiknahe Dienstleistungen und gemeinsame Aktivitäten wie Konzerte und Veranstaltungen – zentral organisiert durch den ORWOhaus Verein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/index.php?id=start&amp;amp;art=2461&amp;amp;id=alltag-artikel&amp;amp;cHash=ca6e0d1853 &amp;#039;&amp;#039;Jugendtanzmusik. Hausmeister des Rock n Roll&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. Juli 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Orwohaus}}&lt;br /&gt;
* [http://www.orwohaus.de/ ORWOhaus: Dein Proberaum in Berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/32/14/N |EW=13/31/48/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Orwohaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spielstätte für Musik in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Marzahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabrikgeschossbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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