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	<title>OPERA (Experiment) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2023-02-03T17:35:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:OPERA-Experiment-Nov2005.jpg|miniatur|OPERA-Experiment während des Aufbaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OPERA-Experiment&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Akronym]] für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;O&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;scillation &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;roject with &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mulsion t&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;acking &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;pparatus&amp;#039;&amp;#039;, auf Deutsch in etwa: &amp;#039;&amp;#039;Projekt zur Untersuchung von Neutrinooszillation mit einem lichtempfindlichen Apparat&amp;#039;&amp;#039;) ist ein physikalisches [[Experiment]] zur [[Neutrinooszillation]]. Es untersucht die Oszillation von [[Myon]]-[[Neutrino]]s zu τ-Neutrinos. Es war das erste &amp;#039;&amp;#039;Appearance-Experiment&amp;#039;&amp;#039;, das heißt, es wies das Auftauchen von τ-Neutrinos in einem rein [[myon]]ischen Neutrinostrahl nach. Die Konstruktion begann 2003 und erste Neutrinos des CNGS-Strahls konnten bei einem Test im August 2006 nachgewiesen werden, als die meisten elektronischen [[Teilchendetektor|Detektoren]] einsatzbereit waren. 2008 nahm der OPERA-Detektor seinen vollständigen Betrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite journal|title=Status of the OPERA neutrino experiment|author=H. Pessard|journal=Proceedings of the European Physical Society. Europhysics Conference on High Energy Physics|arxiv=0910.5701|year=2009|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang Dezember 2012 wurde der Betrieb eingestellt. Die Auswertung der Daten wird allerdings noch fortgesetzt.&amp;lt;ref name=sterne-und-weltraum1301&amp;gt;{{Internetquelle|titel=Das Kabel, das die Physik erschütterte|hrsg=ASTROnews|autor=Robert Gast|datum=9. Januar 2013|zugriff=30. Januar 2013|url=http://www.sterne-und-weltraum.de/alias/neutrinos/das-kabel-das-die-physik-erschuetterte/1180501|archiv-url=https://web.archive.org/web/20130130002653/http://www.sterne-und-weltraum.de/alias/neutrinos/das-kabel-das-die-physik-erschuetterte/1180501|archiv-datum=2013-01-30|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
=== Neutrinoquelle ===&lt;br /&gt;
OPERA nutzte als Neutrinoquelle den [[CNGS]]-Strahl des [[CERN]]. Am [[Super Proton Synchrotron|SPS]]-[[Teilchenbeschleuniger]] am CERN wurden dabei [[Hadron]]en erzeugt, die durch ihren Zerfall myonische Neutrinos erzeugten. Der Strahl zeichnete sich durch eine kleine [[Stoffreinheit|Kontamination]] mit Elektron-Neutrinos und durch eine extrem geringe Kontamination mit τ-Neutrinos aus. Beide Kontaminationen waren in ihrer Stärke bekannt. Der Neutrinostrahl durchquerte aufgrund der geringen Wechselwirkung mit Materie ohne messbare Verluste die Strecke von etwa 730&amp;amp;nbsp;km durch die Erdkruste bis zum Detektor in Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Detektor ===&lt;br /&gt;
Das Kernstück des Experiments war der Neutrino-Detektor. Er befand sich in Halle C des [[LNGS]]-Untergrundlabors im [[Gran Sasso|Gran-Sasso]]-Massiv nahe L’Aquila ([[Abruzzen]]) in Italien, mit einer Ausdehnung von etwa 20&amp;amp;nbsp;m Länge, 10&amp;amp;nbsp;m Höhe und 10&amp;amp;nbsp;m Breite. Die Gesamtmasse des Detektors betrug annähernd 5000&amp;amp;nbsp;t und verfügte über 200.000 Einzel[[sensor]]en. Als [[Target (Physik)|Target]] dienten ca. 1300&amp;amp;nbsp;t [[Blei]] in 1&amp;amp;nbsp;mm dicken Bleiplatten. In jedem Einzelsensor befanden sich 56 dieser Bleiplatten, welche sich mit Photoplatten ([[Photoemulsion]]) abwechselten. Die Photoplatten werden als [[Emulsion Cloud Chamber]]s (ECC) bezeichnet und dienen zum Nachweis von geladenen Teilchen, die bei einer Neutrino-Reaktion entstehen. Weiterhin waren elektronische [[Tracker (Physik)|Tracker]] im Target verbaut, welche die Lokalisation einer Reaktion in Echtzeit ermöglichten. Die betroffenen Teile des Targets wurden dann voll automatisiert entnommen, die Photoplatten entwickelt und mit [[Mikroskop]]en ausgewertet. Zusätzlich befand sich ein Myon-[[Spektrometer]] hinter dem Target. Diese Anordnung (das sog. &amp;#039;&amp;#039;Super-Modul&amp;#039;&amp;#039;) war in identischer Form ein zweites Mal hinter dem ersten Super-Modul aufgebaut. Da der OPERA-Detektor sowohl passive Elemente (Photoemulsionen) als auch aktive Elemente (elektronische Detektoren) besaß, bezeichnete man ihn als &amp;#039;&amp;#039;Hybriddetektor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweis der τ-Neutrinos ==&lt;br /&gt;
Die τ-Neutrinos wurden über den Zerfall des [[τ-Lepton]]s nachgewiesen, das bei der Reaktion des Neutrinos mit dem Target entstand. Der Zerfall in z.&amp;amp;nbsp;B. ein Myon (und zwei für den Detektor unsichtbare Neutrinos) erzeugte einen charakteristischen Knick in der Teilchenspur. Dieser Knick konnte durch die hochaufgelöste Teilchenbahn-Rekonstruktion mittels der Photoplatten erkannt werden. Aufgrund dieser starken Signatur des τ-Leptons hatte diese Messung einen sehr geringen [[Rauschen (Physik)|Untergrund]]. Aus der Anzahl der nachgewiesenen τ-Neutrinos konnte &amp;lt;math&amp;gt;\Delta m_{23}^{2}&amp;lt;/math&amp;gt;, ein Parameter der Neutrinooszillation, errechnet werden. Nach dem gegenwärtig bekannten Wert für &amp;lt;math&amp;gt;\Delta m_{23}^{2}&amp;lt;/math&amp;gt; aus vorhergehenden Messungen des japanischen [[Super-Kamiokande]]-Experiments und des amerikanischen [[MINOS]]-Experiments erwartete man lediglich 11 τ-Neutrinos in der fünfjährigen Laufzeit (bei der vom CERN vorhergesagten [[Intensität (Physik)|Intensität]] des Neutrinostrahls). Wegen des geringen Untergrunds war diese Messung aber trotzdem [[Statistische Signifikanz#Irrtumswahrscheinlichkeit und Signifikanzniveau|hochsignifikant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 2010 beobachteten die OPERA-Forscher den ersten Kandidaten für ein τ-Neutrino-Ereignis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal&lt;br /&gt;
 |author=N. Agafonova &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; (OPERA Collaboration)&lt;br /&gt;
 |year=2010&lt;br /&gt;
 |title=Observation of a first ν&amp;lt;sub&amp;gt;τ&amp;lt;/sub&amp;gt; candidate event in the OPERA experiment in the CNGS beam&lt;br /&gt;
 |journal=[[Physics Letters]] B&lt;br /&gt;
 |volume=691 |issue=3 |pages=138–145&lt;br /&gt;
 |arxiv=1006.1623&lt;br /&gt;
 |bibcode = 2010PhLB..691..138A&lt;br /&gt;
 |doi=10.1016/j.physletb.2010.06.022&lt;br /&gt;
 |language=en&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 6. Juni 2012 wurde ein zweites τ-Neutrino-Ereignis beobachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|title=OPERA Observes the Second Tau Neutrino|publisher=INFN press release|url=http://www.interactions.org/cms/?pid=1031794|date=2012-06-06|accessdate=2012-06-08|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem zwei weitere τ-Neutrino-Ereignisse 2013 und 2014 nachgewiesen werden konnten, ist mit dem 5. nachgewiesenen Ereignis eine statistische Signifikanz von 5 Sigma erreicht, die Wahrscheinlichkeit einer statistischen Fluktuation ohne Signal ist damit unter eins zu einer Million. Die Entdeckung wurde am 16. Juni 2015 bekanntgegeben. Die Auswertung der Daten wird fortgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://home.web.cern.ch/about/updates/2015/06/opera-detects-its-fifth-tau-neutrino &amp;#039;&amp;#039;OPERA detects its fifth tau neutrino&amp;#039;&amp;#039;] auf der [[CERN]] Webseite&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untersuchung der Neutrinogeschwindigkeit ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Messungen der Neutrinogeschwindigkeit}}&lt;br /&gt;
Am 23. September 2011 veröffentlichte OPERA eine Arbeit, in der die Messung einer [[Überlichtgeschwindigkeit]] der Neutrinos, im Widerspruch zu bislang anerkannten Grundgesetzen der Physik, vermeldet wurde. Es wurden allerdings Fehler in der Experimentaldurchführung gefunden, und eine neue Messung durch [[ICARUS]] ergab Übereinstimmung mit der Lichtgeschwindigkeit.&amp;lt;ref name=sterne-und-weltraum1301 /&amp;gt; In ihrer abschließenden Veröffentlichung wurden die Fehlerquellen berücksichtigt, und es ergab sich wie bei ICARUS eine Übereinstimmung mit der Lichtgeschwindigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal|author=OPERA collaboration|title=Measurement of the neutrino velocity with the OPERA detector in the CNGS beam|journal=Journal of High Energy Physics|issue=10|pages=93|year=2012|arxiv=1109.4897v4|doi=10.1007/JHEP10(2012)093|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere, 2012 durchgeführte Messung bestätigte dieses Resultat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite journal | author=OPERA collaboration|title=Measurement of the neutrino velocity with the OPERA detector in the CNGS beam using the 2012 dedicated data | journal=Journal of High Energy Physics| issue=1 | pages=153 | year=2013 | doi=10.1007/JHEP01(2013)153|arxiv=1212.1276 | language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|OPERA experiment|OPERA}}&lt;br /&gt;
* [http://operaweb.lngs.infn.it/ Opera Main Page] &amp;lt;!-- falls die richtige Seite wieder ausfällt, ggf. auf http://www.nu.to.infn.it/exp/all/opera/ ausweichen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www-opera.desy.de/ OPERA-High Precision Tracker (Teil des Myon Spektrometers)]&lt;br /&gt;
* [http://www.lngs.infn.it/ LNGS]&lt;br /&gt;
* [http://proj-cngs.web.cern.ch/proj-cngs/ CNGS Neutrino-Strahl am CERN]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.scienceticker.info/2010/06/01/umwandlung-von-neutrinos-beobachtet/ | wayback=20160304140023 | text=Erster Nachweis eines τ-Neutrinos durch OPERA}}. Scienceticker, 1. Juni 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neutrino-Observatorium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CERN]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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