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	<title>OL (Cartoonist) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T01:27:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=OL_(Cartoonist)&amp;diff=589903&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-01-10T14:54:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:OL Kueche.jpg|mini|Cartoon von OL]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bürgerlich &amp;#039;&amp;#039;Olaf Schwarzbach&amp;#039;&amp;#039; (* [[1965]] in [[Ost-Berlin]]), ist ein deutscher [[Comic]]zeichner. Das [[Pseudonym]] OL hat er sich 1982 zugelegt, da er nach eigenen Angaben zu faul war, seinen Vornamen auszuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Diskussionsseite beachten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einer Lehre als [[Offsetdruck]]er arbeitete Olaf Schwarzbach als [[Tiefdruckverfahren|Kupferdrucker]] beim Staatlichen Kunsthandel der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Mit sechzehn hatte er zum ersten Mal Kontakt zur [[Staatssicherheit]], die ihn wegen seines Nachnamens „Forelle“ nannte. Als die Stasi während der Durchsuchung einer Wohnungsausstellung Kopien seiner systemkritischen Comics beschlagnahmte, verbrannte er die Originalzeichnungen und [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|floh nach München]]. Seit 1991 lebt er wieder in Berlin und arbeitet als freiberuflicher Cartoonist. Diese und andere Ereignisse schildert er in seiner 2015 erschienenen Autobiografie &amp;#039;&amp;#039;Forelle Grau&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Die Arbeiten aus der DDR-Zeit hat OL 1989 nahezu vollständig zerstört. Seit 1990 zeichnet er [[Cartoon]]s für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften, unter anderem für die [[Berliner Zeitung]], [[Die Zeit]], die Berliner Stadtmagazine &amp;#039;&amp;#039;[[Zitty]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Tip (Zeitschrift)|Tip]]&amp;#039;&amp;#039;, die [[Satire]]magazine &amp;#039;&amp;#039;[[Titanic (Magazin)|Titanic]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Kowalski (Magazin)|Kowalski]]&amp;#039;&amp;#039;, die Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Jungle World]]&amp;#039;&amp;#039; sowie Plakate und Buchillustrationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde unter anderem der &amp;#039;&amp;#039;[[Cosmoprolet]]&amp;#039;&amp;#039;, ein Antiheld, den OL seit 2007 für das Berliner Stadtmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Tip (Zeitschrift)|Tip]]&amp;#039;&amp;#039; zeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Strip &amp;#039;&amp;#039;Die Mütter vom Kollwitzplatz&amp;#039;&amp;#039; erschien seit 2005 wöchentlich im Magazin der Berliner Zeitung und wurde, zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;Die Väter vom Helmholtzplatz&amp;#039;&amp;#039;, 2013 vom [[Lappan Verlag]] als Buch herausgegeben. Die Cartoons sind Satiren auf den Alltag der [[Gentrifizierung]] im ehemaligen Szeneviertel [[Prenzlauer Berg]] und werden als Musterbeispiel des modisch gewordenen [[Bionade]]-[[Biedermeier]] genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Durchgangszimmer Prenzlauer Berg: eine Berliner Künstlersozialgeschichte der 1970er und 1980er Jahre in Selbstauskünften |Hrsg=Barbara Felsmann, [[Annett Gröschner]] |Auflage=2., ergänzte |Verlag=Lukas-Verlag |Datum=2012 |ISBN=978-3-86732-121-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Weihnachtstag 2025 erhielt OL nach 29 Jahren wöchentlicher Cartoons für die [[Berliner Zeitung]] die Kündigung zum 31. Dezember 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Beispiele&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   OL HUMOR.jpg&lt;br /&gt;
   OL Nachrichten.jpg&lt;br /&gt;
   OL Ostern.jpg&lt;br /&gt;
   OL Strips 01.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsstreit um Karikatur mit Helmut Markwort ==&lt;br /&gt;
Wegen einer Karikatur von OL mit der Überschrift &amp;#039;&amp;#039;Das wahre Gesicht des Helmut Markwort&amp;#039;&amp;#039;, die 1995 in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Zitty]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht und in der der zu dieser Zeit vom damaligen &amp;#039;&amp;#039;[[Focus]]&amp;#039;&amp;#039;-Chefredakteur in Werbespots oft genannte Slogan „Fakten, Fakten, Fakten – und immer an den Leser denken“ parodiert wurde, klagte [[Helmut Markwort]] gegen &amp;#039;&amp;#039;Zitty&amp;#039;&amp;#039; auf 50.000&amp;amp;nbsp;[[Deutsche Mark|DM]] (inflationsbereinigt ca.&amp;amp;nbsp;{{Inflation|DE|50000|1995|r=-3}}&amp;amp;nbsp;€) Schmerzensgeld. Vom [[Landgericht Berlin]] wurde der Verlag der &amp;#039;&amp;#039;Zitty&amp;#039;&amp;#039; daraufhin zu einer Zahlung von 15.000&amp;amp;nbsp;DM (ca.&amp;amp;nbsp;{{Inflation|DE|15000|1995|r=-3}}&amp;amp;nbsp;€) wegen der Verletzung der Persönlichkeitsrechte Markworts verurteilt. Als die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Titanic (Magazin)|Titanic]]&amp;#039;&amp;#039; die Zeichnung 1996 aus Protest gegen diese Verurteilung zusammen mit erläuternden Sätzen und auch im Zusammenhang mit Markworts Vergangenheit als Darsteller in Sex-Filmen erneut veröffentlichte, forderte Markwort 60.000&amp;amp;nbsp;DM (ca. {{Inflation|DE|60000|1996|r=-3}}&amp;amp;nbsp;€) Schmerzensgeld, was ein [[Streisand-Effekt|gesteigertes öffentliches Interesse]] mit sich brachte, da nun unter anderem &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit|Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; die Zeichnung nachdruckten und so für eine Öffentlichkeit sorgten, die von Markwort eigentlich unerwünscht war; zudem geriet der in der Zeichnung abgedruckte Spruch „Ficken, Ficken, Ficken, und nicht mehr an den Leser denken“ für einige Zeit zu einem [[Geflügeltes Wort|geflügelten Wort]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Hermann Kotte |Titel=Der „Focus“-Chefredakteur verklagt die Frankfurter Satirezeitschrift „Titanic“ auf 60&amp;amp;nbsp;000 Mark Schmerzensgeld: Helmut Markwort und ein Satz mit vielen „F“s |Sammelwerk=[[Berliner Zeitung]] |Datum=1996-10-28 |Online=[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/der--focus--chefredakteur-verklagt-die-frankfurter-satirezeitschrift--titanic--auf-60-000-mark-schmerzensgeld-helmut-markwort-und-ein-satz-mit-vielen--f-s,10810590,9196204.html berliner-zeitung.de] |Abruf=2015-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uwe Wolff |Titel=Medienarbeit für Rechtsanwälte: Ein Handbuch für effektive Kanzlei-PR |Verlag=Gabler-Verlag |Ort=Wiesbaden |Datum=2010 |ISBN=978-3-8349-1460-6 |Seiten=154&amp;amp;nbsp;f. |Online={{Google Buch |BuchID=xxI5LwvRARMC |Seite=154 |Hervorhebung=Ficken Zitty}} |Abruf=2015-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Helmut Markwort verlor den Prozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rosebud&amp;#039;&amp;#039;. [[Jochen Enterprises]], 1993, ISBN 3-9803050-7-4 (mit Vorwort von [[Max Goldt]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Angst essen Käse auf&amp;#039;&amp;#039;. [[Droemer Knaur]], 1995, ISBN 3-426-73048-0 (mit Vorwort von Max Goldt).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In der Sackgasse&amp;#039;&amp;#039;. Jochen Enterprises 1996, ISBN 3-930486-12-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Debilen für Debilen&amp;#039;&amp;#039;. Jochen Enterprises, 1998, ISBN 3-930486-29-6 (mit Vorwort von Max Goldt).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schmetterlinge im Bauch&amp;#039;&amp;#039;. [[Reprodukt]], 1999, ISBN 3-931377-27-X (mit Vorwort von Max Goldt).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Königsberger Klopse&amp;#039;&amp;#039;. [[Eulenspiegel-Verlag]], 2001, ISBN 3-359-01438-3 (mit Vorwort von Max Goldt).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Häuptling Eigener Herd]] Nr. 13&amp;#039;&amp;#039;. Edition Vincent Klink, 2002.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herr Ober! Vor meiner Suppe sitzt ein Mann!&amp;#039;&amp;#039; Eulenspiegel-Verlag, 2004, ISBN 3-359-01477-4 (mit Vorwort von Max Goldt).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das malerische Werk - Acryl und Aquarelle&amp;#039;&amp;#039;. Edition Galerie Vevais, 2005, ISBN 3-936165-34-3 (mit Vorwort von Max Goldt).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wo ich bleibe? Na hier!&amp;#039;&amp;#039; [[Lappan Verlag]], 2007, ISBN 978-3-8303-3165-0 (mit Vorwort von Max Goldt).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gegen Aspirin hilft Trinken&amp;#039;&amp;#039;. Lappan Verlag, 2009, ISBN 978-3-8303-3234-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cosmoprolet: Der Mann aus Hier&amp;#039;&amp;#039;. Matrosenblau Verlag, 2011, ISBN 978-3-941155-21-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Mütter vom Kollwitzplatz&amp;#039;&amp;#039;. Lappan Verlag, 2013, ISBN 978-3-8303-3328-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Forelle Grau. Die Geschichte von OL&amp;#039;&amp;#039;. Berlin-Verlag, 2015, ISBN 978-3-8270-1179-4 (als Olaf Schwarzbach).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cosmoprolet: Ein Mann räumt auf!&amp;#039;&amp;#039; Lappan Verlag, 2015, ISBN 978-3-8303-3387-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hab ick &amp;#039;n Tinnitus uff&amp;#039;n Augen? Ick seh nur Pfeifen&amp;#039;&amp;#039;. Lappan Verlag, 2015, ISBN 978-3-8303-3435-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Es war einmal ein Reh&amp;#039;&amp;#039;. Lappan Verlag, 2017, ISBN 978-3-8303-1271-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2003: [[Deutscher Karikaturenpreis]], „Geflügelter Bleistift“ in Bronze&lt;br /&gt;
* 2012: Deutscher Karikaturenpreis, „Geflügelter Bleistift“ in Bronze&lt;br /&gt;
* 2018: [[Heinrich-Zille-Karikaturenpreis]] &lt;br /&gt;
* 2021: Deutscher Karikaturenpreis, „Geflügelter Bleistift“ in Gold &lt;br /&gt;
* 2024: [[Deutscher Cartoonpreis]] 2023, 1. Platz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|OL (Olaf Schwarzbach)|OL}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|113855788|NAME=OL}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ol-cartoon.de/ Offizielle Website von OL]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=113855788|LCCN=nb/2015/012335|VIAF=12993495}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Comic-Zeichner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cartoonist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Titanic-Magazin)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=OL&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schwarzbach, Olaf (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Comiczeichner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1965&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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