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	<title>OBAG - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hsingh: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-04-11T17:38:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Energieversorgung Ostbayern AG&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = nicht vorhanden&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1908&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 2001&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = [[Fusion (Wirtschaft)|Fusion]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Regensburg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Branche          = Energieversorgung&lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Prüfeninger Straße 20 Regensburg 2014a.JPG|mini|Kasino der ehem. Hauptverwaltung der OBAG in Regensburg]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Energieversorgung Ostbayern AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, abgekürzt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OBAG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein ehemaliges deutsches [[Energieversorgungsunternehmen]], das aus der bereits 1908 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Bayerische Überlandcentrale AG (BÜC)&amp;#039;&amp;#039; hervorging. Im 21.000 Quadratkilometer großen Versorgungsgebiet in der [[Oberpfalz]], in [[Niederbayern]] und in Teilen [[Oberbayern]]s wurden zuletzt knapp 12,5 Milliarden [[Kilowattstunde]]n abgesetzt. Damit war die OBAG der flächenmäßig größte regionale Stromversorger in [[Bayern]]. Mehr als 20 Prozent des Stroms stammte aus erneuerbaren Energiequellen, allen voran [[Wasserkraft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Unternehmen berief sich als Ursprung auf die 1908 von der Industriellenfamilie [[Stinnes AG|Stinnes]] gegründete &amp;#039;&amp;#039;Bayerische Überlandcentrale AG&amp;#039;&amp;#039; (spätere Schreibung &amp;#039;&amp;#039;Überlandzentrale&amp;#039;&amp;#039;), [[Ibenthann]]. Diese war allerdings aus der &amp;#039;&amp;#039;Oberpfälzer Braunkohlen-Gewerkschaft Haidhof&amp;#039;&amp;#039; hervorgegangen. Ziel der AG war es, die in Haidhof im [[Oberpfälzer Braunkohlerevier]] gewonnene Braunkohle zu verstromen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kölnische Zeitung]] vom 1. Oktober 1908, abgerufen über deutsche-digitale-bibliothek.de, [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/CZUFOHVYULJEKHTL26ZMSYOS7JDDYJVD?issuepage=10 Direktlink].&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Unternehmen förderte in den folgenden Jahren selbst Kohle und betrieb von 1910 an ein erstes Elektrizitätswerk in Ponholz. Weitere Werksgründungen und Übernahmen folgten. Im Jahr 1923 wurden knapp 17.000 Haushalte mit Strom beliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. Ausgabe 1923/24, Band 1, S. 1807.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1923 erwarb der Bezirk [[Oberpfalz]] mehrere regionale Energieunternehmen, darunter auch die Bayerische Überlandzentrale. Der Bezirk fusionierte die Unternehmen und benannte das Konstrukt als &amp;#039;&amp;#039;Oberpfalzwerke AG&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1944 übernahmen die Oberpfalzwerke die &amp;#039;&amp;#039;Ostbayerische Stromversorgungs AG Landshut&amp;#039;&amp;#039;. Dabei erfolgte die Umbenennung zu &amp;#039;&amp;#039;Energieversorgung Ostbayern Aktiengesellschaft Regensburg&amp;#039;&amp;#039;. In den folgenden Jahren wurde das Stromnetz weiter ausgebaut. Kriegsschäden waren kaum zu verzeichnen. Ende 1947 wurden im Versorgungsgebiet, das aus dem Regierungsbezirk Niederbayern/Oberpfalz sowie Teilen des Regierungsbezirks Oberbayern bestand sechs eigene Kraftwerke mit 9,7 MVA Leistung, 6248 km Hochspannungs- und 10.825 km Niederspannungsleitungen und 2886 Trafostationen betrieben. Strom wurde außerdem vom [[Bayernwerk (Energieversorger)|Bayernwerk]] und von rund 120 kleineren und mittleren Wasserkraftwerken bezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften]]&amp;#039;&amp;#039;, 50. Ausgabe 1949/50, Band 4, S. 2036 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren errichtet die Obag die Kraftwerke der [[Pumpspeicherkraftwerk|Pumpspeicher]]-[[Kraftwerksgruppe Jansen]] an der Pfreimd, die vor allem zum Ausgleich von [[Spitzenlaststrom|Spitzenlasten]] diente. 1955 gingen sie in den Betrieb. Ende 1956 war das vom bayerischen Staat kontrollierte Bayernwerk mit gut 61 % der Aktien der Größte Aktionär der Obag. Weitere Großaktionäre waren die Bezirksverbände Niederbayern und Oberpfalz.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften]]&amp;#039;&amp;#039;, 58. Ausgabe 1957/8, Band 3, S. 3348.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bayernwerk organisierte seine Beteiligung an der Obag später in seiner Tochtergesellschaft [[Contigas Deutsche Energie|Contigas]]. Im Jahr 1994 verkaufte Bayern seine Mehrheitsbeteiligung an Bayernwerk an den bereits zuvor zweitgrößten Aktionär, den Mischkonzern [[VIAG|Viag]].&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz-Günter Kemmer: [http://www.zeit.de/1995/04/Geld_macht_maechtig Geld macht mächtig]. [[Die Zeit]] vom 20. Januar 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1990 wurde neben Elektrizität und Gas auch die Fernwärme als Versorgungsauftrag in den Geschäftszweck der Obag aufgenommen. 1997 erfolgte die Umbenennung zu &amp;#039;&amp;#039;Obag&amp;#039;&amp;#039; (Eigenschreibweise: &amp;#039;&amp;#039;OBAG&amp;#039;&amp;#039;). Ebenfalls 1997 wurde der Geschäftszweck um die Versorgung mit Wasser und Telekommunikationsdienstleistungen erweitert. Ende des Jahres 2001 wurde die Obag von der Umsetzung der im Jahr zuvor beschlossenen Fusion der Mischkonzerne Viag und [[Veba]] zum neuen Unternehmen [[E.ON|Eon]] erfasst: Zunächst erfolgte die Ausgliederung des Teilbetriebs Hochspannungsnetz an das Unternehmen Eon Netz und kurz darauf der gesamten Gesellschaft auf Eon Bayern.&amp;lt;ref&amp;gt;Handelsregister B des Amtsgerichts Regensburg, Historischer Auszug zur Registernummer 1024, abgerufen unter handelsregister.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Unternehmensteil entstand neben der Obag aus den vier bayerischen Regionalversorgern [[Energieversorgung Oberfranken]] AG, [[Isar-Amperwerke]] AG, [[Überlandwerk Unterfranken]] AG und [[Großkraftwerk Franken]] AG. Heute trägt Eon Bayern wieder den Namen [[Bayernwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Der Hauptverwaltung in Regensburg und der Hauptstelle in [[Landshut]] waren Nebenstellen in [[Amberg]], [[Neumarkt in der Oberpfalz|Neumarkt]], [[Regensburg]], [[Schwandorf]], [[Weiden in der Oberpfalz|Weiden]], [[Deggendorf]], [[Passau]], [[Eggenfelden]], Landshut und [[Traunreut]] untergliedert, die wiederum die insgesamt 125 Bezirksstellen unter sich hatten. Im Zuge einer Umorganisation im Jahr 1994 wurden die Neben- und Bezirksstellen aufgelöst und zu 34 Regionalzentren zusammengefasst. Die Steuerung des Leitungsnetzes erfolgte zentral von zwei Netzleitstellen in Schwandorf und Deggendorf aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigene Kraftwerke ==&lt;br /&gt;
Neben der Kraftwerksgruppe Jansen betrieb die Obag Kraftwerke in Lebenau im Landkreis Traunstein sowie an der [[Große Ohe (Ilz)|Großen Ohe]] bei [[Großarmschlag]] im [[Bayerischer Wald|Bayerischen Wald]]. Über das [[Tochterunternehmen]] OBEG bestand eine Beteiligung an Wasserkraftwerken an der unteren Isar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Strom für Ostbayern.&amp;#039;&amp;#039; (Unternehmensbroschüre) Regensburg 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Energieversorger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Regensburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:E.ON-Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemals börsennotiertes Unternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hsingh</name></author>
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