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	<title>Nutscheid - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T22:47:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nutscheid&amp;diff=217973&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
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		<updated>2026-01-01T17:29:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD=BlickvomHohenWäldchen.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Im Nutscheid auf dem Hohen Wäldchen&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH=[[Rhein-Sieg-Kreis]], [[Oberbergischer Kreis]], [[Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=[[Bundesamt für Naturschutz]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE=[[Mittelsieg-Bergland#Nördliches Mittelsieg-Bergland|Nördlichen Mittelsieg-Berglandes]], [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinischen Schiefergebirges]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ=Teil des&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=[[Hohes Wäldchen]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE=378&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG=DE-NHN&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=50/49/0/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=7/28/0/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE=23&lt;br /&gt;
|POSKARTE=Deutschland&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=[[Mittelgebirge]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=100&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heiligenstock Thielenbach.jpg|mini|Südlich der Römerstraße und östlich der [[Mertener Höhe]] steht der 1961 errichtete Heiligenstock am [[Thielenbach]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GalgenbaumPlakette.JPG|mini|Die ehemalige Richtstätte des Windecker Hochgerichtes, Gedenkplakette]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldameisen 3777.jpg|mini|An den Sonnenseiten der Fichtenschonungen siedeln [[Waldameisen]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nutscheid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;die&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;das Nutscheid&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Höhenzug zwischen den Flüssen [[Sieg (Fluss)|Sieg]] im Süden und [[Bröl]] bzw. [[Waldbrölbach]] im Norden. Sein westlichster Punkt liegt bei [[Hennef]]-[[Müschmühle]] am Zusammenfluss von Bröl und Sieg, im Osten ist er in etwa begrenzt durch die Linie [[Waldbröl]]/[[Schladern]]. Er stellt den Kernbereich des größten zusammenhängenden Waldgebietes im [[Bergisches Land|Bergischen Land]] dar und ist eines der größten Forstgebiete dieser Gegend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Der Nutscheid wurde erstmals in einem verlorenen Blankenberger [[Weistum]] des Jahres 1384 erwähnt mit einer Artikelverwendung, die in der erhaltenen Transkription der Redinghovenschen Sammlung 1661 ausgeschrieben „tuischen der Noutschyt und Probach“ lautete, was auf eine weibliche Form des Artikels hinauslaufen würde, falls kein Fehler in der Transkription evtl. im Original vorhandener Kürzel vorliegt. Herangezogen werden könnte u.&amp;amp;nbsp;a. auch eine Urkunde des Staatsarchivs in Düsseldorf aus dem Jahr 1582, wo es in Zeile 7 heißt „uf die nutscheide“ und in Zeile 76 „das Notscheidt“, die Artikelverwendung also schwankt. In der [[Arnold Mercator|Mercator]]-Karte von 1575 war der Höhenrücken als „Notscheidt“ aufgeführt, die Karte des [[Siegburger Vergleich]]s bezeichnete ihn 1604 als „Noitscheid“. Die Herkunft des Namens ist indes ungewiss. Ist der Wortbestandteil „Scheid“ noch eindeutig als ein bewaldeter Bergrücken zu bestimmen, mag die Silbe „Not“ sich auf den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Not&amp;#039;&amp;#039; beziehen; denkbar ist aber auch eine Herleitung aus der Himmelsrichtung &amp;#039;&amp;#039;Norden&amp;#039;&amp;#039; oder vom [[Indogermanische Ursprache|indogermanischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;neth&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;sich neigen&amp;#039;&amp;#039;. Topographische Karten verwendeten lange Zeit den männlichen Artikel und verzeichneten „Der Nutscheid“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.geodienste.bfn.de/flussauen/#?centerX=3396178.739?centerY=5633314.720?scale=50000?layers=20481 |wayback=20150317021323 |text=Kartendienste des Bundesamts für Naturschutz auf der Kartengrundlage von 2011 |archiv-bot=2024-04-03 00:53:04 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Neuere topographische Karten verzichten auf den Artikel und verzeichnen nur noch „Nutscheid“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geodienste.bfn.de/schutzgebiete?lang=de&amp;amp;stateId=b5b7d13e-b9da-4fe8-b7d1-3eb9dadfe871 Kartendienste des Bundesamts für Naturschutz auf der Kartengrundlage von 2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berge ==&lt;br /&gt;
Die höchste Erhebung des Nutscheids ist das [[Hohes Wäldchen|Hohe Wäldchen]] mit einer Höhe von {{Höhe|378|DE-NHN|link=true}}. Weitere Berge sind der [[Goldberg (Nutscheid)|Goldberg]] und der [[Selbachsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die &amp;#039;&amp;#039;Römerstraße&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Wie der Volksmund behauptet, führte bereits zu Zeiten der [[Römisches Reich|Römer]] im [[Rheinland]] ein Handelsweg von [[Köln]] über [[Siegburg]] durch den Nutscheid weiter ins [[Siegerland]]: die „Römerstraße“. Ihr Bau wird einerseits dem römischen [[Probus (Kaiser)|Kaiser Probus]] zugeschrieben, andererseits wird auch der Feldherr [[Drusus]] genannt. Beides ist allerdings nicht richtig, denn es fehlt ihr an jeglichem [[Römerstraße|Unterbau]], wie er den von den Römern erbauten Straßen eigen ist. Vielmehr ist sie als [[Fahrweg|Naturweg]] durch kontinuierliche Nutzung mit Pferden und Wagen entstanden, wobei unpassierbar gewordene Streckenstücke schlicht umfahren wurden. Solche „mehrspurigen“ Abschnitte sind heute noch im Gelände sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass nicht die Römer die Urheber der Straße waren, schließt jedoch nicht aus, dass sie bereits zur Zeit der [[Kelten]] (um 500 v. Chr.) entstanden ist, um das im Siegerland abgebaute [[Eisenerz]] in das schon stark besiedelte Rheintal zu befördern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HB82S42&amp;quot;&amp;gt;Karl Künster: &amp;#039;&amp;#039;Der Mensch in der Winterscheider Landschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: Hubert Janzen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Winterscheid – ein Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Heimatverein Winterscheid e.&amp;amp;nbsp;V., Winterscheid 1982, S. 42 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf deutet auch die alternative Bezeichnung der alten Handelsstraße als &amp;#039;&amp;#039;Eisenweg&amp;#039;&amp;#039; hin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heimatverein-boedingen.de/Orte.htm#Driesch &amp;#039;&amp;#039;Über Driesch.&amp;#039;&amp;#039;] Heimatverein Bödingen; abgerufen am 11. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im [[Mittelalter]] erlangte die über die Höhen führende „Nothscheider Straß, welche nacher Bonn fuhret“ (Karte des Kirchspiels Ruppichteroth von 1644) überregionale Bedeutung, bis sich der Verkehr im 19. Jahrhundert in die inzwischen weitgehend trockengelegten und durch Straßen und Eisenbahnen erschlossenen Täler verlagerte. Neben der &amp;#039;&amp;#039;[[Brüderstraße (Köln–Siegen)|Brüderstraße]]&amp;#039;&amp;#039;, die von [[Köln]] nach [[Siegen]] führte, war die &amp;#039;&amp;#039;Nutscheidstraße&amp;#039;&amp;#039; (so auch heute noch die offizielle Bezeichnung&amp;lt;ref&amp;gt;{{KuLaDig |ID=KLD-252383 |Name=Nutscheidstraße |Zusatz=Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Köln 453 |Abruf=2018-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) vom 12. bis zum beginnenden 18. Jahrhundert die bedeutendste Fernverbindung im südlichen [[Bergisches Land|Bergischen Land]].&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Jilka, M. A.: &amp;#039;&amp;#039;Rennenburg und Nutscheidstraße.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatblätter&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 19. Heimat- &amp;amp; Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.), 2004, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute dient der Höhenweg einerseits als Anfahrts- und Transportweg für forstwirtschaftliche Arbeiten, andererseits der Freizeitgestaltung, hier vor allem zum Wandern, Joggen, Radfahren und Reiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heimatverein-boedingen.de/Orte_Siegtal.htm#Nutscheid &amp;#039;&amp;#039;Der Nutscheid.&amp;#039;&amp;#039;] Heimatverein Bödingen; abgerufen am 27. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; So verläuft etwa der [[Wanderweg der Deutschen Einheit]] über ein Teilstück der Nutscheidstraße, ebenso der [[Nutscheidhöhenweg]], ein Radweg auf alten Handelswegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radregionrheinland.de/unterwegs-mit/routen-details/roi/862/nutscheidhoehenweg/index.html &amp;#039;&amp;#039;Nutscheidhöhenweg.&amp;#039;&amp;#039;] RadRegionRheinland; abgerufen am 30. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grenzland ==&lt;br /&gt;
Der Nutscheid war und ist Grenzland. Bis 1604 verlief über seinen Kamm die Grenze zwischen dem [[Herzogtum Berg]] und der [[Herrschaft Homburg]], was heute noch an sprachlichen und konfessionellen Unterschieden nachvollziehbar ist. Mehrere zum Teil gut erhaltene Überreste von mittelalterlichen Abschnitts-[[Landwehr]]en und Höhensperren zeugen von diesen unruhigen Zeiten. Seit 1932 stoßen hier [[Oberbergischer Kreis|Oberbergischer]] und [[Siegkreis]] (heute: [[Rhein-Sieg-Kreis]]) aufeinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forstwirtschaft und Bergbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Forstwirtschaft Nutscheid, MB trac mit Rückewagen.jpg|mini|Forstwirtschaftliche Nutzung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der heute noch intensiv betriebenen wirtschaftlichen Nutzung des Waldes wurden seit dem Mittelalter [[Erze]] abgebaut und an den Bächen des Nutscheids, unter Verwendung von in den Wäldern gewonnener [[Holzkohle]], verhüttet – hauptsächlich zu [[Blei]] und [[Kupfer]]. Es wurden an die 15 [[Verhüttung]]splätze und zwei [[Rennfeuer]]anlagen festgestellt. Die Schwerpunkte des Bergbaus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lagen in der Umgebung von [[Merten (Eitorf)|Merten]] mit der Grube &amp;#039;&amp;#039;Pascha&amp;#039;&amp;#039; und nordwestlich von [[Eitorf]] mit den Gruben &amp;#039;&amp;#039;[[Harmonie (Eitorf)|Harmonie]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Schmelze (Eitorf)|Hatzfeld]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WKPingS93ff&amp;quot;&amp;gt;Bernd Habel: &amp;#039;&amp;#039;Alter Bergbau im Siegtal bei Merten und Eitorf.&amp;#039;&amp;#039; In: Claudia Maria Arndt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von Wasserkunst und [[Pinge|Pingen]]&amp;#039;&amp;#039;. Geschichts- und Altertumsverein für Siegburg und den Rhein-Sieg-Kreis e.&amp;amp;nbsp;V., Rheinlandia Verlag, Siegburg 2005, ISBN 3-935005-95-4, S. 93 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gerichtsbarkeit ==&lt;br /&gt;
Als [[Windeck]]er [[Hochgerichtsstätte|Hochgericht]] wurde der Galgenberg ({{Höhe|356.1|DE-NHN}}) im Nutscheid bis ins 19. Jahrhundert genutzt. Durch seine Platzierung direkt an der damals stark frequentierten Überlandstraße sollte fremdes und zwielichtiges Volk abgeschreckt werden. Der Galgenplatz „Windecks Gericht“ ist heute noch ein Ausflugsziel für Wanderungen und geschichtlich Interessierte. Nur rund 250&amp;amp;nbsp;m östlich davon stehen drei mehrere hundert Jahre alte Eichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Patriot-Stellung.JPG|mini|Zeugnisse der Vergangenheit – aufgelassene amerikanische Raketenabwehrstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] befanden sich [[Abschussrampe]]n für [[Fieseler Fi 103|V1]]-Raketen im Nutscheid. Ihre [[V1-Stellungen im Nutscheid|Standorte]] waren Hatterscheid, Kuchem, Wingenbach (alle [[Ruppichteroth]]) und [[Eitorf]]-Rankenhohn. Von dort wurde vom 11. oder 12. Februar bis zum 18. März 1945 [[Antwerpen]] beschossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;V1&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Gückelhorn, Detlev Paul: &amp;#039;&amp;#039;V1 – „Eifelschreck“.&amp;#039;&amp;#039; Helios Verlags- und Buchvertriebsgesellschaft, Aachen 2004, ISBN 3-933608-94-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Kriegsende wurden die Anlagen von britischen Truppen zerstört. 2006 wurden die Reste (Bodenplatten und Wasserbecken) unter Denkmalschutz gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denk&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.rundschau-online.de/v1-rampen-brachten-es-zum-denkmal-11557536| titel=V1-Rampen brachten es zum Denkmal| zugriff=2018-12-08| autor=Stefan Lenz| werk=Kölnische Rundschau| datum=2006-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nutscheid-Kaserne (aufgegeben 2003) waren unter anderem die 3./Flugabwehrraketenbataillon 22, die 6./Flugabwehrraketengruppe 21 und die 6./Flugabwehrraketengeschwader 21 stationiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-militaerstandorte-nach1945.de/ Standortdatenbank der Bundeswehr]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nukleare Verwahrung für die 3./FlaRakBtl 22 (Nike) war Aufgabe des US Custodial Team (Team C, 52nd USAAD). Während des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] waren [[Nike Ajax]], dann [[Nike Hercules]], später [[MIM-104 Patriot|Patriot-Raketen]] im Nutscheid stationiert, die nach der Auflösung des Konfliktes wieder abgezogen wurden. Bis 1986 wurden hier auch [[Kernwaffe|Nuklearsprengköpfe]] für Nike Hercules Raketen gelagert. Diese wurden beim Abzug der Amerikaner nach Ramstein gebracht. Die ehemalige Militärbasis im Wald mit hohem Observationsturm ist heute noch vorhanden. Die Stadt Waldbröl, zu deren Gemeindegebiet das Gelände gehört, berät seit 2006 über die zukünftige Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Nutzung ==&lt;br /&gt;
Neben der forstwirtschaftlichen Nutzung im Nutscheid gab es verstärkt Bemühungen um die Einrichtung und den Erhalt eines Naturschutzgebietes. Ein kleiner Teil wurde 1999 zum Naturschutzgebiet „Hohes Wäldchen auf dem Nutscheid“ erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NSG-NRW|SU-084|Hohes Wäldchen I}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{NSG-NRW|GM-050|Hohes Wäldchen II}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es befindet sich im Bereich des Hohen Wäldchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 erlangte der Nutscheid die Aufmerksamkeit der Weltpresse. Große Teile des Films &amp;#039;&amp;#039;[[Antichrist (Film)|Antichrist]]&amp;#039;&amp;#039; mit den Hauptdarstellern [[Willem Dafoe]] und [[Charlotte Gainsbourg]] wurden im Nutscheid gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturerlebnis Nutscheid ==&lt;br /&gt;
Seit 2015 vereint im Nutscheid der [[Panarbora-Park]] auf einer 8&amp;amp;nbsp;ha großen Fläche Umweltbildung und Erlebniswelten miteinander. Das Projekt &amp;#039;&amp;#039;Naturerlebnispark Nutscheid&amp;#039;&amp;#039; wurde Anfang 2008 bei einem Wettbewerb des Landes Nordrhein-Westfalen zur infrastrukturellen und touristischen Entwicklung als eines der Gewinnerprojekte ausgewählt. Als Übernachtungsmöglichkeiten stehen Gästen des Deutschen Jugendherbergswerks fünf Baumhäuser, drei Dörfer mit jeweils vier Hütten und ein Familien- und Seminarhaus zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.rundschau-online.de/oberberg/panarbora-finanzierung-noch-nicht-gesichert,15185498,23952820.html| titel=Panarbora Finanzierung noch nicht gesichert| zugriff=2018-12-08| autor=Michael Fiedler-Heinen| werk=Oberbergische Volkszeitung| datum=2013-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.panarbora.de/| titel=Naturerlebnis Nutscheid GmbH| zugriff=2018-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann Josef Roth u. a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Landschaften]], Heft 25: Nutscheid – Waldgebiet im Bergischen Land.&amp;#039;&amp;#039; [[Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz]] (Hrsg.), Köln 1984, ISBN 3-88094-469-5.&lt;br /&gt;
* Lothar Wirths u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Die Nutscheidstraße …&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Oberbergischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bde. 6 u. 7.&lt;br /&gt;
* Lothar Wirths: &amp;#039;&amp;#039;Nutscheid in Not? Sprachgeschichtliche Anmerkungen zum Namen des südbergischen Höhenrückens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Oberbergischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 10.&lt;br /&gt;
* {{KuLaDig |ID=A-EK-20080619-0030 |Name=Kulturlandschaft Nutscheid – Sieg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7743793-7|VIAF=249291497}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rhein-Sieg-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Oberbergischer Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nutscheid| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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