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	<title>Nutria - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nutria&amp;diff=117741&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Achim Raschka: Änderung 265999232 von ~2026-21706-92 rückgängig gemacht; sagt wer?</title>
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		<updated>2026-04-08T18:28:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/265999232&quot; title=&quot;Spezial:Diff/265999232&quot;&gt;265999232&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-21706-92&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-21706-92&quot;&gt;~2026-21706-92&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; sagt wer?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Nutria&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Myocastor coypus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Juan Ignacio Molina|Molina]], 1782)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Myocastor&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Robert Kerr (Autor)|Kerr]], 1792&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Myocastorinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Autor     = [[Florentino Ameghino|Ameghino]], 1904&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Stachelratten&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Echimyidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Meerschweinchenverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Caviomorpha&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Hystricognathi&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Myocastor coypus 02.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Nutria &amp;#039;&amp;#039;(Myocastor coypus)&amp;#039;&amp;#039; am Fluss Ljubljanica in Slowenien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die (selten: das) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nutria&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Myocastor coypus&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biberratte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder seltener &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sumpfbiber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schweifbiber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schweifratte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Coypu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine aus [[Südamerika]] stammende und in [[Mitteleuropa]] angesiedelte [[Nagetiere|Nagetierart]]. Sie wird entweder in einer eigenen Familie, Myocastoridae, oder als Unterfamilie Myocastorinae innerhalb der [[Stachelratten]] (Echimyidae) eingeordnet. Nach neueren molekularen Analysen (aufgrund homologer DNA-Sequenzen, mitochondrialer und nuklearer Gene) gehört die Gattung unzweifelhaft zu den Echimyidae. Sie ist der einzige wasserlebende (semiaquatische) Vertreter in einer Gruppe sonst bodenlebender Gattungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Galewski, Jean-François Mauffrey, Yuri L. R. Leite, James L. Patton, Emmanuel J. P. Douzery: &amp;#039;&amp;#039;Ecomorphological diversification among South American spiny rats (Rodentia; Echimyidae): a phylogenetic and chronological approach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Molecular Phylogenetics and Evolution.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 34, Nr. 3, March 2005, {{ISSN|1055-7903}}, S. 601–615, [[doi:10.1016/j.ympev.2004.11.015]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutria wird gelegentlich mit der aus [[Nordamerika]] stammenden [[Bisamratte]] verwechselt, die sich gleichfalls in [[Europa]] als [[Neozoon]] etabliert hat, allerdings kleiner ist und einen seitlich abgeplatteten Schwanz hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://schwandorf.bund-naturschutz.de/bestimmungshilfen/biber-fischotter-nutria-und-bisamratte-unterscheiden Biber, Fischotter, Nutria und Bisamratte] In schwandorf.bund-naturschutz.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nutria.svg|mini|Vorkommen der Nutria: Ursprüngliches Verbreitungsgebiet: Braun. Heutige Verbreitung in allen farbig markierten Ländern.]]&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Heimat der an Flüssen, Seen, Teichen und in Sümpfen lebenden Nutria ist das subtropische und gemäßigte Südamerika. Dort kommt sie vom südlichen [[Brasilien]] bis nach [[Feuerland]] vor und stand im 19. Jahrhundert kurz vor der Ausrottung. Grundsätzlich leben die Tiere sehr standorttreu und verteidigen engagiert ihr Revier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutrias gelten heute als in weiten Teilen [[Nordamerika]]s und [[Eurasien]]s eingebürgert. Der Bestand in Eurasien ist auf aus Pelztierfarmen entflohene Tiere wie auch auf bewusste Auswilderungen zurückzuführen. Die Haltung in Europa begann ca. 1890 in Frankreich, erste Farmen in Deutschland bestanden ab 1926.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Bettag: &amp;#039;&amp;#039;Zum Stand der Einwanderung und Verbreitung des Nutria in Rheinland-Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mainzer naturwissenschaftliches Archiv.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft 10, 1988, {{ISSN|0174-6626}}, S. 22–26, zitiert nach: Daniel Scheide: &amp;#039;&amp;#039;Ökologie, Verbreitung, Schäden und Management von „Myocastor coypus“ in Deutschland im internationalen Vergleich.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-656-31835-4 (Trier, Universität, Diplomarbeit, 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit ca. 1930 wird bereits mit Populationen in Deutschland gerechnet, die auf verwilderte Tiere zurückgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Gebhardt: &amp;#039;&amp;#039;Ecological and economic consequences of introductions of exotic wildlife (birds and mammals) in Germany.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wildlife Biology.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, Nr. 3, 1996, {{ISSN|0909-6396}}, S. 205–211, [http://www.wildlifebiology.com/Volumes/1996+-+Volume+2/Number+3/94/En/ Abstract].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hauptabnehmer für [[Nutriafell]]e war nach dem Zweiten Weltkrieg die Bundesrepublik Deutschland. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts wandte sich das Modeinteresse auch in Deutschland vom Nutriapelz ab, gleichzeitig ging der deutsche Pelzabsatz ganz erheblich zurück. Entkommene Tiere konnten sich stark vermehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über [[Pelztierfarm]]en in [[Louisiana]] kamen in den 1930er Jahren die ersten Tiere in die Vereinigten Staaten. Von dort aus haben [[Gefangenschaftsflüchtling]]e aufgrund des für Nutrias günstigen lokalen Klimas und ihrer hohen Vermehrungsrate sehr schnell eine nach Millionen zählende Population begründet. Auch gezielte Auswilderungen kamen vor. Vereinzelte Vorkommen gibt es in [[Kenia]] ([[Naivashasee]]), [[Japan]] (unter anderem in [[Okayama-ken|Okayama]]) und [[Westaustralien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist die Nutria an etlichen Gewässern in allen [[Land (Deutschland)|Bundesländern]] zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon-202-11-21&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.spiegel.de/wissenschaft/nutrias-fuehlen-sich-in-nordrhein-westfalen-besonders-wohl-a-2e991a8f-015e-40c6-a82d-6ab8294972dc |titel=Nutrias fühlen sich in Nordrhein-Westfalen besonders wohl – Der Spiegel |werk=spiegel.de |hrsg= |datum=2022-11-21 |abruf=2022-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Größere Populationen gab es unter anderem an den Flüssen [[Niers]], [[Nidda (Fluss)|Nidda]], [[Schwalm (Maas)|Schwalm]] und [[Cloer (Niers)|Cloer]] am Niederrhein sowie an [[Spree]] und [[Saale]] im Osten Deutschlands, insbesondere im [[Spreewald]]. Die massiv intensivierte Jagd hat aber sowohl am Niederrhein als auch insbesondere im Spreewald zu einem Einbruch der Population geführt. In Brandenburg wurde zum Beispiel auch die Jagd auf säugende Muttertiere erlaubt und die Schonzeit aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://jagdlehrling.de/aktuelle-jagdzeiten-brandenburg/ &amp;#039;&amp;#039;Aktuelle Jagdzeiten Brandenburg (2023)&amp;#039;&amp;#039;] 27. Februar 2023, &amp;#039;&amp;#039;Jagdlehrling&amp;#039;&amp;#039;, Michaela Korte (PDF). Abgerufen am 1. Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Meistens sind die Tiere, insbesondere in Parkanlagen oder auf Golfplätzen, an den Besuch von Spaziergängern gewöhnt und lassen sich ohne viel Scheu mit Gemüse füttern. Eine rasante Verbreitung findet in Deutschland zwar nicht statt, da [[Mitteleuropa]] den verwilderten Farmtieren kein optimales Klima bietet. Allerdings hat sich die Population in Deutschland nach einer Untersuchung aus dem Jahr 2022 aufgrund milder Winter und der Fütterung der Tiere zwischen 2015 und 2021 mehr als verdoppelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon-202-11-21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte nutria 2025 gbif2.png|alternativtext=topografische Karte von Deutschland; rote Punkte im gesamten Tiefland verteilt, gehäuft an Flüssen wie Rhein, Elbe, Spree|mini|Karte der Nutria-Vorkommen in Deutschland (rote Kreise, Stand Sept. 2025) nach Meldungen in GBIF&amp;lt;ref&amp;gt;Download [https://www.GBIF.org GBIF.org], 27 September 2025, GBIF Occurrence Download  https://doi.org/10.15468/dl.3zt72y; Hintergrundkarte: Bundeswasserstraßen, Bundesländer&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
In Österreich beschränkte sich der Bestand zunächst auf vereinzelte, in der Regel kurzlebige Populationen, die harte Winter regelmäßig nicht überdauerten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruth M. Wallner (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Aliens. Neobiota in Österreich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Österreich. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft. Grüne Reihe des Lebensministeriums.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 15). Böhlau, Wien u. a. 2005, ISBN 3-205-77346-2, S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen hat sich die Art in mindestens drei [[Land (Österreich)|Bundesländern]] ([[Burgenland]], [[Niederösterreich]], [[Steiermark]]) dauerhaft etabliert; es gibt allerdings kein systematisches Monitoring. Eine Unterschätzung der tatsächlichen Verbreitung ist deswegen sehr wahrscheinlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Schertler, Franz Essl, Klaus Hackländer ([[Universität Wien]]): &amp;#039;&amp;#039;[https://raumberg-gumpenstein.at/jdownloads/Tagungen/Jaegertagung/Jaegertagung_2022/Hacklnder_Klaus.pdf Wandel im Tierartenspektrum in Österreich]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 4,6&amp;amp;nbsp;MB). Onlinepublikation, [[Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein]] 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch in Tschechien siedelt die Nutria inzwischen, so zum Beispiel am Zusammenfluss von [[Elbe]] und [[Adler (Fluss)|Adler]] oder an den Flüssen [[Mies (Fluss)|Mies]] und [[Berounka|Beraun]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsbild ==&lt;br /&gt;
Die Nutria erreicht eine Körperlänge von bis zu 65&amp;amp;nbsp;cm und wiegt erwachsen 8–10 kg. Ihr runder, schuppenbedeckter, kaum behaarter Schwanz hat eine Länge von etwa 30–45 cm. Die Tiere sind somit kleiner als adulte [[Biber]] (maximale Kopf-Rumpf-Länge rund 100&amp;amp;nbsp;cm, Kellenlänge ca. 35&amp;amp;nbsp;cm, Gewicht 25–30&amp;amp;nbsp;kg). Männliche Nutrias werden generell etwas größer als die Weibchen. An den Hinterfüßen haben sie jeweils zwischen den ersten vier Zehen [[Schwimmhaut|Schwimmhäute]], der fünfte Zeh ist freiliegend. Wie bei [[Bisamratte]]n ist bei erwachsenen Tieren die orange Färbung der Nagezähne auffällig, die durch Eiseneinlagerung hervorgerufen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Muscheln essen.jpg|Muschel fressend&lt;br /&gt;
Myocastor Coypus-Nutria-Biberratte.jpg|Schwimmhäute&lt;br /&gt;
Myocastor coypus4.jpg|Schwimmend&lt;br /&gt;
2020-11-14 Nutria (1).jpg|Laufend&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fell ===&lt;br /&gt;
Die Fellfarbe ist rötlichbraun, an der Bauchseite leicht gräulich. Aus Pelztierzuchten entflohene Tiere zeigen daneben eine Reihe farblicher Varianten. Bei ihnen kommen hellgraue, dunkelgraue, schwarze, braune, rötliche, gelbliche oder fast weiße Fellfarben vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zähne ===&lt;br /&gt;
Die [[Zahnformel]] weicht von der der meisten Nagetiere dadurch ab, dass sie neben den [[Molar (Zahn)|Molaren]] noch jeweils einen [[Prämolar]] ausweist. Dies ist ein charakteristisches Merkmal der [[Meerschweinchenverwandte#Meerschweinchenartige|Meerschweinchenartigen (Cavioidea)]], für die folgende Formel gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zahnformel|I1|-|P1|M1⋅M2⋅M3|I=I1|C=-|P=P1|M=M1⋅M2⋅M3|Titel=Zahnformel|Position=center}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nutriaschädel.jpg|Schädel, Nagezähne&lt;br /&gt;
Myocastor Coypus Nutria Biberratte.jpg|Orangefarbene Nagezähne&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nutria Herrenseegraben.jpg|alt=Erdbau Nutria|mini|Erdbau oberhalb der Wasserlinie]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Myocastor coypus (juvenile) 20220829 (3).jpg|mini|hochkant|Mutter mit Jungtieren]]&lt;br /&gt;
Nutrias sind sowohl tag- als auch nachtaktiv, insbesondere [[dämmerung]]saktiv. Sie sind fast reine Vegetarier und ernähren sich vorwiegend von Blättern, Stängeln, Wurzeln von Wasserpflanzen und [[Hackfrucht|Hackfrüchten]]. Seltener werden auch Schnecken, Würmer und Süßwassermuscheln gefressen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reichholf&amp;quot;&amp;gt;[[Josef H. Reichholf]]: &amp;#039;&amp;#039;Säugetiere. (140 europäische Arten).&amp;#039;&amp;#039; Mosaik-Verlag, München 1983, ISBN 3-570-01182-8 (Neue, bearbeitete Sonderausgabe, 5. Druck. ebenda 1996, ISBN 3-576-10565-4), S. 120–121: Artmonographie Nutria.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tiere leben entweder paarweise oder in Gemeinschaften von etwa 12 bis 15 Tieren. Diese umfassen dann in der Regel die Eltern und eigene Nachkommen. In ihrer Heimat sind sie zumeist sogar koloniebildend (= größere Gruppen). Sie leben monogam und können sich zu jeder Jahreszeit fortpflanzen. Nach einer Tragzeit von 19 Wochen bringt das Weibchen 6 bis 8 recht weit entwickelte, sehende und voll behaarte Junge zur Welt, die nach 5 Monaten geschlechtsreif sind. Zwei bis drei Würfe pro Jahr sind möglich. Als Baue dienen selbstgegrabene Erdbaue im Uferbereich oder „Nester“ aus langblättrigen Pflanzen (Schilf) und dünneren Stöcken, deren Eingänge im Gegensatz zum Bisam und zum Biber oberhalb der Wasserlinie liegen (Unterscheidungsmerkmal). Nutrias können über zehn Jahre alt werden. Sie halten keinen Winterschlaf.&amp;lt;ref&amp;gt;George A. Feldhamer, Bruce C. Thompson, Joseph A. Chapman (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wild Mammals of North America. Biology, Management and Conservation.&amp;#039;&amp;#039; 2nd edition, revised. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD u. a. 2003, ISBN 0-8018-7416-5, S.&amp;amp;nbsp;1134, {{Google Buch |BuchID=-xQalfqP7BcC |Seite=1134}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Myocastor coypus - Biberratte Albino.jpg|mini|Farbvariante „Gold“, eine durch Zucht entstandene [[Mutation]]]]&lt;br /&gt;
Die Nutria ist ein [[Pelz]]lieferant. Die Felle sind vor allem wegen ihrer dichten und äußerst feinen Unterwolle geschätzt. Zum Entfernen des eher unattraktiven Oberhaars werden sie meist gerupft oder geschoren. Für die Fellnutzung siehe den Hauptartikel [[Nutriafell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutrias wurden vermutlich bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts bewusst in Deutschland eingeführt und zwecks Nutzung ausgewildert. Anfang des 19. Jahrhunderts waren die freilebenden Bestände wegen der damals sehr hohen erzielten Preise für Nutriapelze ([[Robbenfell#Pelzrobbe (Seebär, Bärenrobbe)|Robbenfell]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;ersatz) durch intensive Bejagung weitgehend ausgerottet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reichholf&amp;quot; /&amp;gt; mit Zunahme der Zucht und dem späteren Abflauen der Nachfrage nach der samtigen Optik in der Pelzmode trat eine Bestandserholung ein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldnutria.png|mini|„Goldnutria“-Junges]]&lt;br /&gt;
Die damaligen europäischen Bestände stammten noch von südamerikanischen Wildtieren ab. Sie hatten gegenüber den heutigen Beständen, die aus Nachkommen von langjährigen [[Zuchtlinie]]n bestehen, deutlich besser ausgeprägte Überlebensfähigkeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reichholf&amp;quot; /&amp;gt; Erst in den 1920er Jahren gelang es dann, aus [[Argentinien]] importierte Nutrias in Gefangenschaft zu halten und zu züchten. Zwischen 1930 und 1940 gab es in Deutschland insgesamt über 1000 Nutria-Farmen, die jährlich fast 100.000 Felle lieferten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reichholf&amp;quot; /&amp;gt; Wegen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] ging dieser noch junge Erwerbszweig stark zurück, erstarkte in den 1950er Jahren jedoch wieder, um dann bis heute –&amp;amp;nbsp;vor allem modebedingt&amp;amp;nbsp;– in Deutschland praktisch ganz zu verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner gilt &amp;#039;&amp;#039;Nutriafleisch&amp;#039;&amp;#039; als sehr schmackhaft, es stand gelegentlich auch als „Biber“ (von Sumpfbiber abgeleitet) auf den Speisekarten. 1958 hieß es, „Das Fleisch der Nutria ist als Genussmittel geschätzt, insbesondere in Südamerika bei der einheimischen Bevölkerung und den Jägern. Es ist sehr zart und wohlschmeckend. Im Geschmack kommt es etwa dem [[Spanferkel]] gleich. Überdies bemühte sich die argentinische Regierung, den Konsum von Nutriafleisch zu heben, um die Rentabilität der Farmzucht zu erhöhen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Schöps, Herbert Grüner, Kurt Häse, Franz Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Fellwerk vom Sumpfbiber (Nutria).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Pelzgewerbe. Schriften für Pelzkunde und Pelzindustrie.&amp;#039;&amp;#039; NF Bd. 9, 1958, {{ZDB|1008085-5}}, S. 202–206, hier S. 204.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1967 fielen in der DDR zur gewerblichen Verwertung jährlich 60.000 Nutriafelle an, damit wurden gleichzeitig 180.000 Kilogramm Fleisch produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Keil: &amp;#039;&amp;#039;Der Handel mit Pelzrohfellen&amp;#039;&amp;#039;. Institut für Erfassung und Aufkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse, Berlin 1967, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Fachbuch für Pelztierzüchter der DDR aus dem Jahr 1953 beschreibt die Verarbeitung des Fleischs zu [[Roulade]]n, [[Mettwurst]], Koch[[salami]] und mittels [[Räuchern]] zu [[Landjäger]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Kempe: &amp;#039;&amp;#039;Das Pelztierbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte Auflage. Deutscher Bauern-Verlag, Berlin 1952, S. 36–38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in den Gefängnissen der DDR gab es &amp;#039;&amp;#039;Nutria mit Pellkartoffeln&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Kaschka, Frank Zauritz: &amp;#039;&amp;#039;„Meine Mauer steht immer noch“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bild&amp;#039;&amp;#039;-Sonderausgabe zum 9. November 2014, Axel Springer Verlag, S. 16 (Zitat des seit 1980 einsitzenden Frauenmörders Werner H.).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Nutriazüchter am Ufer der [[Wipfra (Fluss)|Wipfra]] erhielt nach seinen Angaben im Jahr 2015 für ein Kilo Nutriafleisch 24 Euro, für ein Fell nur noch einen Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Nimz: [http://www.sueddeutsche.de/leben/historie-die-nageprobe-1.2622287 &amp;#039;&amp;#039;Die Nageprobe.&amp;#039;&amp;#039;] In &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 29./30. August 2015, S. 53. Anmerkung: Name des Züchters (über 60 Tiere) Edgar Heyder. Zuletzt abgerufen am 28. September 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur in Teilen Nordamerikas sind ausgewilderte Nutrias sehr zur Plage geworden, in [[Louisiana]] wurde mit einem Aufwand von 2,1&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;US $ für den Verzehr von Nutriafleisch geworben, „um die Plage aufzuessen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Arbeitsgruppe Neozoen - Allgemeine und Spezielle Zoologie Universität Rostock: &amp;#039;&amp;#039;Neue Tiere In Deutschland – Steckbriefe.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in Deutschland gibt es hierzu immer wieder Überlegungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/essen-nutrias-koennte-man-auch-essen |titel=Neues Essen etablieren – Bock auf Nutria-Burger? |werk=[[Deutschlandfunk Nova]] |datum=2017-09-25 |abruf=2020-07-27 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Verzehr von Nutriafleisch war bis zum 30. Juni 2020 in Deutschland eine [[Trichinenschau]] Pflicht. Ein Sprecher des Bundesministeriums gab auf Nachfrage an, dass eine vom Bundesinstitut für Risikobewertung durchgeführte Untersuchung zu dem Ergebnis gekommen ist, dass keine Trichinenfunde bei freilebenden Sumpfbibern bekannt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jagderleben.de/news/nutria-kuenftig-keine-verpflichtende-trichinenbeschau-mehr-711586 Hannah Reutter: &amp;#039;&amp;#039;Nutria: Künftig keine verpflichtende Trichinenbeschau mehr&amp;#039;&amp;#039;]. &amp;#039;&amp;#039;Jagderleben&amp;#039;&amp;#039;, 29. Februar 2020. Abgerufen am 27. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lk-nienburg.de/portal/meldungen/pflicht-zur-trichinen-untersuchung-fuer-nutria-entfaellt-901006192-21500.html &amp;#039;&amp;#039;Nutria: Wegfall der Trichinenuntersuchung.&amp;#039;&amp;#039; Landesjägerschaft Niedersachsen e.&amp;amp;nbsp;V., 28. August 2020. Abgerufen am 19. Mai 2025.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schäden und Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nutria population in Weilerswist, Germany low res.ogv|mini|Video: Biberratten-Population in [[Weilerswist]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutriabestände in Deutschland haben sich von 2006 bis 2016 verdoppelt. Die Nutria richtet erhebliche Schäden an [[Wasserbau]]anlagen an, da sie Deichanlagen und Uferbereiche unterhöhlt. Sie kann [[Röhricht|Uferröhrichte]] durch Fraß stark schädigen und damit auch die Lebensräume seltener Arten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jagdverband.de/die-nutria-erobert-deutschland|abruf=2025-10-25|titel=Die Nutria erobert Deutschland}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die von Nutrias geschaffenen Hohlräume sind relativ groß, die dadurch entstehenden Einstürze im Erdreich können auch den Autoverkehr gefährden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rundblick&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Viele Experten fordern verstärkte Jagd auf Nutria.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rundblick – Politikjournal für Niedersachsen]], Heft 165, Hannover, 20. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positiv ist zu vermerken, dass Nutrias die ebenfalls eingebürgerten [[Bisamratte]]n (welche erhebliche Schäden an den Wasserwegen verursachen) zurückdrängen, auch sind ihre Bestände besser kontrollierbar. Die Nutria ist in die [[Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung]] für die [[Europäische Union]] aufgenommen worden, was die weitere Einfuhr und Zucht verbietet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{CELEX|32016R1141|Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung (List of Invasive Alien Species of Union Concern)|format=PDF}} abgerufen am 15. Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Art zählt zu den [[100 of the World’s Worst Invasive Alien Species|100 der weltweit schlimmsten invasiven gebietsfremden Arten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nutria (Coypu) occurrence records from 1980 to 2018 in Europe.jpg|mini|hochkant=1.8|Entwicklung der europäischen Populationen ab 1980 – Die in vorausgegangenen Jahrzehnten festgestellten Bestände sind in Grau dargestellt. Rot kennzeichnet ausgerottete Populationen.]]&lt;br /&gt;
Die [[Niederlande]] haben die Jagd auf Nutrias wegen der Gefährdung ihrer [[Deich]]anlagen erheblich intensiviert. Die Bekämpfung der Nutria und des Bisam wird dort durch die Wasserverbände mit festangestellten Fängern organisiert, um Schäden an Dämmen und Deichen zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube |id=XfidhF_UqHY |titel=Niederländische Deiche in Gefahr {{!}} ARTE Re: |abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort wurde die Population der Nutrias im Landesinneren [[Ausrottung|ausgerottet]]. An den Grenzen zu Deutschland und an den großen Flüssen werden noch zugewanderte Tiere gefangen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dolf Moerkens, Daan Bos |Titel=Intensive Bekämpfung von Bisam und Nutria in den Niederlanden |Sammelwerk=Natur in NRW |Nummer=4 |Datum=2018 |Seiten=17–21 |Online=https://gruene-kreistagsfraktion.de/wp-content/uploads/2019/01/Intensive-Bek%C3%A4mpfung-von-Bisam-und-Nutria-in-den-Niederlanden.pdf |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2023-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Niedersachsen]] ist mit Wirkung vom 25. April 2018 die [[Schonzeit]] für die Nutria aufgehoben worden. Unberührt hiervon bleibt (Stand 2018) die Elterntierregelung (Muttertierschutz) nach § 22 Abs. 4 des [[Bundesjagdgesetz]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://jaegerschaft-stade.de/schonzeit-fuer-nutria-zum-25-april-2018-ganzjaehrig-aufgehoben/ |titel=Was Jäger wissen müssen – Schonzeit für Nutria zum 25. April 2018 ganzjährig aufgehoben |hrsg=Jägerschaft Stade |datum=2018-05-01 |abruf=2019-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Jagdsaison 2020/2021 wurden in Deutschland rund 101.100 Nutrias erlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=NDR |url=https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hamburger-Jaeger-erlegen-mehr-als-1400-Nutrias,nutria164.html |titel=Hamburger Jäger erlegen mehr als 1.400 Nutrias |sprache=de |abruf=2023-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2023 lebten Nutrias laut [[Deutscher Jagdverband|Deutschem Jagdverband]] in 35 Prozent der untersuchten Jagdreviere – doppelt so viel wie acht Jahre zuvor. In Bremen lebten sie in 93 % der Reviere und in Hamburg in 74 %.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.jagdverband.de/invasive-nutria-hat-ihr-vorkommen-verdoppelt &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Wildtier Stiftung]] sieht örtlich Gefahren durch Nutria-Vorkommen vor allem beim [[Hochwasserschutz]]. Nutrias können Deiche sehr instabil machen, die Reparaturkosten sind hoch.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zdfheute.de/panorama/nutrias-ausbreitung-hochwasserschutz-artenschutz-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mario Ludwig, Harald Gebhard, Herbert W. Ludwig, Susanne Schmidt-Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Neue Tiere &amp;amp; Pflanzen in der heimischen Natur. Einwandernde Arten erkennen und bestimmen&amp;#039;&amp;#039;. BLV, München u. a. 2000, ISBN 3-405-15776-5.&lt;br /&gt;
* Johannes Klapperstück: &amp;#039;&amp;#039;Der Sumpfbiber. (Nutria).&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Neue Brehm-Bücherei.&amp;#039;&amp;#039; Band 115). 3., unveränderte Auflage, Nachdruck der 2. Auflage von 1964. Westarp-Wissenschaften-Verlags-Gesellschaft, Hohenwarsleben 2004, ISBN 3-89432-162-8.&lt;br /&gt;
* Lauren E. Nolfo-Clements: &amp;#039;&amp;#039;Seasonal variations in habitat availability, habitat selection, and movement patterns of Myocastor coypus on a subtropical freshwater floating marsh.&amp;#039;&amp;#039; New Orleans LA 2006, (New Orleans LA, Tulane University, phil. Dissertation, 2006).&lt;br /&gt;
* Caroline Biela: [http://www.wzw.tum.de/loek/lehre/download/diplomarbeiten/dipl_2008_129.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Nutria (Myocastor coypus Molina 1782) in Deutschland – Ökologische Ursachen und Folgen der Ausbreitung einer invasiven Art.&amp;#039;&amp;#039;] München 2008, (München, Technische Universität, Diplom-Arbeit, 2008), (PDF-Datei; 6,68&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Myocastor coypus}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2006&lt;br /&gt;
|ID=14085&lt;br /&gt;
|ScientificName=Myocastor coypus&lt;br /&gt;
|YearAssessed=1996&lt;br /&gt;
|Assessor=Pearson&lt;br /&gt;
|Download=12. Mai 2006&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{YouTube |id=dtuBI9IKnkY |titel=Nutrias – Freche Viecher (ARTE Dokumentation über Nutrias) |upload=2022-02-26 |uploader=ARTE Junior DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4145237-9}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stachelratten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neozoon (Wirbeltier) in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Achim Raschka</name></author>
	</entry>
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