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	<title>Nuri Dersimi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T20:42:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nuri_Dersimi&amp;diff=593756&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Commons hinzugefügt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-03-22T09:36:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commons hinzugefügt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nuri Dersimi.jpg|miniatur|200px|Nuri Dersimi]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mehmet Nurî Dersimî&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1893]] in &amp;#039;&amp;#039;Dersim&amp;#039;&amp;#039;, heute [[Tunceli (Provinz)|Tunceli]]; † [[22. August]] [[1973]] in [[Aleppo]]) war ein [[Aleviten|alevitisch]]-[[Kurden|kurdischer]] Politiker und Anführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Geboren wurde er 1893 in dem Dorf Axzonike im damaligen [[Dersim]]. Die Grundschule besuchte er 1899 in [[Hozat]], die weiterführende Schule 1905 in [[Harput]]. 1911 begann er in [[Istanbul]] das Studium der Veterinärmedizin. Dort wurde er Mitglied der kurdischen Vereinigung &amp;#039;&amp;#039;Hevi-Kürt Talebe Cemiyeti&amp;#039;&amp;#039; (Hoffnung-Vereinigung der kurdischen Studenten) und 1912 sogar Sekretär der &amp;#039;&amp;#039;Kürdistan Muhibban Cemiyeti&amp;#039;&amp;#039;. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde er von der [[Osmanisches Reich|osmanischen Regierung]] als Veterinär einberufen und 1914 nach [[Erzincan (Provinz)|Erzincan]] geschickt. In [[Erzincan]] wurde er Augenzeuge von [[Völkermord an den Armeniern|Massakern]] an [[Armenier]]n. Wegen politischer Aktivitäten wurde er 1916 nach [[Kangal (Sivas)|Kangal]] in [[Sivas (Provinz)|Sivas]] versetzt. Dort heiratete er Sevli, die Tochter eines [[Agha (Titel)|Aghas]]. Kurz danach wurde er nach [[Giresun (Provinz)|Giresun]] gesandt. 1918 kam er nach Istanbul zurück und beendete sein Studium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium ging Dersimi nach Sivas zurück und organisierte den [[Koçgiri-Aufstand]] von 1920 mit. Dersimi wurde eine wichtige Person des Aufstandes und der Berater von [[Said Rıza]]. Nach dem Koçgiri-Aufstand ging er nach Dersim. An dem ersten Aufstand von Dersim war er auch beteiligt. Er verlor aber dabei drei seiner Brüder und zuvor in Koçgiri seinen Sohn Ali. Nach dem Ausbruch des [[Dersim-Aufstand]]es 1937 floh Dersimi nach Syrien, musste dann aber 1938 nach [[Amman]] gehen, da die französische Mandatsmacht in Syrien ihn auf Druck der [[Türkei]] ausgewiesen hätte. Beim Dersim-Aufstand verlor Dersimî seine Tochter. Er beschrieb das folgendermaßen: {{Zitat|Reihenweise warfen sich kurdische Mädchen und Frauen dem Tod in die Arme, indem sie sich in Abgründe stürzten oder sich erschossen, um den Türken nicht in die Hände zu fallen. [...] Unter denen, die sich in die Iksor-Schlucht warfen, war auch mein vierzehn Jahre altes Mädchen Fato|Zitiert nach [[Hans-Lukas Kieser]]: Mehmet Nuri Dersimi, ein asylsuchender Kurde.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings blieb er nur bis 1940 in Amman und ging wieder zurück nach Aleppo in Syrien. Bis zu seinem Tod 1973 blieb er in Syrien. Sein Grab soll er sich 10 Jahre vor seinem Tod selber gegraben haben. Er liegt bei [[Afrin]] begraben. Nach der völkerrechtswidrigen [[Türkische Militäroffensive auf Afrin|Besetzung von Afrin]] durch die türkische Armee sind viele Friedhöfer geschändet worden, unter anderem auch das Grab von Nuri Dersimi und seiner Ehefrau Feride. Sowohl die „Ansprache an die kurdische Jugend“, als auch das Foto von Dersimi und seiner Frau, die nach seinem Tod am Grab eingerichtet wurden, sind entfernt worden. Die Moschee am Friedhof wurde laut regionalen Quellen von FSA-Milizen geplündert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kürdistan Tarihinde Dersim&amp;#039;&amp;#039; (Dersim in der Geschichte Kurdistans). Konkar, Köln 1988 (Nachdr. d. Ausg. Aleppo 1952).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hatıratım&amp;#039;&amp;#039; (Meine Memoiren). Weşanêm Roja Nu, Stockholm 1986, ISBN 91-7672-017-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.academia.edu/15001401/Mehmet_Nuri_Dersimi_ein_asylsuchender_Kurde_Hans_Lukas_Kieser &amp;#039;&amp;#039;Mehmet Nuri Dersimi, ein asylsuchender Kurde Hans-Lukas Kieser&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 101&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122973453|VIAF=72289177}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dersimi, Nuri}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Türkei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dersimi, Nuri&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dersimî, Mehmet Nurî&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=kurdischer Politiker und Anführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tunceli (Provinz)|Tunceli]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. August 1973 &lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aleppo]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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