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	<title>Nuri Bilge Ceylan - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2024-11-16T15:43:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nuri Bilge Ceylan, Cines del Sur.jpg|mini|Nuri Bilge Ceylan, 2009]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nuri Bilge Ceylan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Januar]] [[1959]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;kalyoncu&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.aksiyon.com.tr/detay.php?id=30414 | titel=Ürkek Ceylan Oscar yolunda | autor=Cemal A. Kalyoncu | werk=Aksiyon | datum=2008-06-02 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20080608225011/http://www.aksiyon.com.tr/detay.php?id=30414 | archiv-datum=2008-06-08 | zugriff=2014-11-19 | sprache=tr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Istanbul]]) ist ein [[Türkei|türkischer]] [[Filmregisseur]], [[Drehbuchautor]], [[Filmproduzent]] und [[Fotograf]]. Er gilt als ein [[Auteur-Theorie|Auteur]], zu dessen stilistischen Kennzeichen lange Einstellungen mit sorgfältig komponierten Bildkompositionen gehören, wenig vordergründige Handlung und sparsame Dialoge. Die Filme des gegenwärtig international bekanntesten&amp;lt;ref&amp;gt;Asuman Suner: &amp;#039;&amp;#039;New Turkish cinema. Belonging, identity and memory.&amp;#039;&amp;#039; I.B.Tauris, New York 2010, ISBN 978-1-84511-949-2, S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt; türkischen Regisseurs sind regelmäßig auf den Festspielen von Cannes vertreten, wo er 2014 für &amp;#039;&amp;#039;[[Winterschlaf (Film)|Winterschlaf]]&amp;#039;&amp;#039; mit der [[Goldene Palme|Goldenen Palme]] ausgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Nuri Bilge Ceylan wurde in Istanbul geboren und zog im Alter von zwei Jahren in die Provinz [[Çanakkale (Provinz)|Çanakkale]], in die Nordwesttürkei, ehe er mit zehn Jahren wieder in seine Geburtsstadt zurückkehrte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JR&amp;quot;&amp;gt;Jonathan Romney: &amp;#039;&amp;#039;The action man&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;ABC Magazine&amp;#039;&amp;#039;, 11. Februar 2007, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt; Ceylan studierte an der [[Bosporus-Universität|{{lang|tr|Boğaziçi}}-Universität]] [[Elektrotechnik]] und entschloss sich nach einer Reise zum [[Himalaya]] eine Militärlaufbahn einzuschlagen. Anderthalb Jahre diente er in einem Armeekorps in [[Anatolien]] und vertrieb sich die Zeit mit Lesen. Zu seiner Lektüre gehörte auch die [[Autobiografie]] von [[Roman Polański]], die ihn nach dem Lesen dazu antrieb, eine Zukunft als Filmemacher anzustreben. Ceylan studierte später in Istanbul und [[London]] [[Filmwissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist mit der Fotografin [[Ebru Ceylan]] verheiratet, die als Drehbuchautorin und Szenenbildnerin sowie als Darstellerin an zahlreichen seiner Spielfilme mitwirkte. Das Paar hat einen Sohn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;munzinger&amp;quot;&amp;gt;{{Munzinger|00000030032|Nuri Bilge Ceylan|29. April 2024|Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 04/2021 vom 26. Januar 2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil ==&lt;br /&gt;
Ceylan unterbindet eine Identifikation des Zuschauers mit den Figuren, indem diese oft unsympathisch sind. Dadurch wird der Zuschauer empfänglicher für die visuelle und Klangumgebung.&amp;lt;ref&amp;gt;Suner 2010, S. 92–93&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Filme weisen wenig Handlung im herkömmlichen Sinne aus, stattdessen greift er kleine Details des Alltagslebens auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Suner 2010, S. 79&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch enthalten die Filme zumindest bis &amp;#039;&amp;#039;Drei Affen&amp;#039;&amp;#039; wenig Dialoge; der Regisseur maß ihnen wenig Wert bei, weil wir im echten Leben andauernd lügen und sich durch Mimik und Gestik viel mehr ausdrücken lasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietmar Kammerer: &amp;#039;&amp;#039;Der Chronist des Zerfalls&amp;#039;&amp;#039;. In: [[die tageszeitung]], 27. September 2007, S. 16, [https://taz.de/Archiv-Suche/!5194367&amp;amp;s online].&amp;lt;/ref&amp;gt; Figuren in Landschaften und Wetterlagen einzubetten verleihe einem Film eine „kosmische Dimension“. Daher möge er die Gemälde von [[Caspar David Friedrich]] sehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Ceylan im Gespräch mit Positif: &amp;#039;&amp;#039;Entretiens avec Nuri Bilge Ceylan. J’ai quasiment honte du superflu&amp;#039;&amp;#039;. Januar 2007, S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Literatur habe auf sein Filmschaffen einen größeren Einfluss gehabt als das Kino, weil sie eine längere Vergangenheit habe und stärker an die Fantasie appelliere. Insbesondere die russische Literatur und [[Anton Tschechow]] sind ihm wichtig, er trage Tschechows Geschichten als Gefühl mit sich herum.&amp;lt;ref&amp;gt;Ceylan im Interview auf der Trigon-DVD &amp;#039;&amp;#039;Es war einmal in Anatolien&amp;#039;&amp;#039;, 9:45–11:30&amp;lt;/ref&amp;gt; Stark beeinflusst sieht er sich durch den Russen vor allem was die Verbindung von Humor mit Tragischem betrifft.&amp;lt;ref&amp;gt;Suner 2010, S. 90&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr oft werden seine Filme mit jenen von [[Michelangelo Antonioni]] verglichen,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manohla Dargis]]: &amp;#039;&amp;#039;The Spaces Between People, Even Lovers, in Images of Deceptive Simplicity&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;New York Times&amp;#039;&amp;#039;, 27. Oktober 2006; Jan Schulz-Ojala: &amp;#039;&amp;#039;Die Gewesenen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Der Tagesspiegel]], 27. September 2007, S. 27; Marli Feldvoss: &amp;#039;&amp;#039;Wirklichkeit im Zwielicht&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Neue Zürcher Zeitung]], 14. Mai 2009, S. 41; Rainer Gansera: &amp;#039;&amp;#039;Wege ins Innere&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Süddeutsche Zeitung]], 20. Januar 2012, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt; einigen gilt er als der Nachfolger des Italieners schlechthin.&amp;lt;ref&amp;gt;Heike Kühn: &amp;#039;&amp;#039;Im Sperrgebiet des Herzens&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Frankfurter Rundschau]], 3. Februar 2005, S. 31; Cosima Lutz: &amp;#039;&amp;#039;Spiel uns ein anderes Lied vom Tod&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Welt]] 21. Januar 2012, S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine andere oft genannte Referenzgröße ist der iranische Regisseur [[Abbas Kiarostami]],&amp;lt;ref&amp;gt;Elvis Mitchell: &amp;#039;&amp;#039;Not Exactly Felix and Oscar, but an Odd Couple All the Same&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;New York Times&amp;#039;&amp;#039;, 15. Oktober 2003; Suner 2010, S. 91&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem er den Stil des „Zeit-Bildes“ teilt, wie es von [[Gilles Deleuze#Gilles Deleuze und das Kino|Gilles Deleuze]] definiert wurde. Demgemäß sind Ceylans Figuren mehr damit beschäftigt, ihre Umgebung zu betrachten – und durch sie der Zuschauer – als aktiv zu handeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Suner 2010, S. 91–92&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings wird auch die Meinung vertreten, dass er der [[Filmsprache]] nichts Neues hinzufüge.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manohla Dargis]]: &amp;#039;&amp;#039;The Spaces Between People, Even Lovers, in Images of Deceptive Simplicity&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;New York Times&amp;#039;&amp;#039;, 27. Oktober 2006; Philipp Bühler: &amp;#039;&amp;#039;Eine Liebe am Nullpunkt&amp;#039;&amp;#039;. In: Berliner Zeitung, 27. September 2007, Kulturkalender S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
Oft besetzt Ceylan Rollen mit Verwandten und Freunden, so wirkte etwa seine Mutter in den ersten vier Filmen mit. Als Grund gibt er die große Vertrautheit an, die es überflüssig macht, viele Worte zu sagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Hummel: [http://www.epd-film.de/themen/die-filme-des-tuerkischen-regisseurs-nuri-bilge-ceylan &amp;#039;&amp;#039;Der den Schnee liebt&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;epd Film&amp;#039;&amp;#039; 3/2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein wiederkehrender Darsteller in seinem Frühwerk ist [[Muzaffer Özdemir]], ebenso sein Vetter [[Mehmet Emin Toprak]], bis dieser 2002 in einem Verkehrsunfall starb. Sogar sein Vater ist in mehreren Werken zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erklärte sich besorgt über die Richtung, die das Kino einschlage. Man greife zu allen möglichen Taktiken und Maßnahmen, um das Publikum anzuziehen, und dabei verlöre der Autor seine Aufrichtigkeit und der Film seine Überzeugungskraft.&amp;lt;ref&amp;gt;Ceylan im Interview auf der Trigon-DVD &amp;#039;&amp;#039;Es war einmal in Anatolien&amp;#039;&amp;#039;, 19:20–20:15&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass die Filmherstellung viele Mittel und Personen erfordere, meint Ceylan, erzeuge großen Druck auf die Filmemacher und beschädige ihre Eigenständigkeit; da beneide er die Literatur.&amp;lt;ref&amp;gt;Ceylan im Interview auf der Trigon-DVD &amp;#039;&amp;#039;Es war einmal in Anatolien&amp;#039;&amp;#039;, 20:25–20:45&amp;lt;/ref&amp;gt; Um dem zu entgehen, zieht er es vor, mit kleinen Budgets zu arbeiten, zumal er Minimalismus als eine Art Widerstand gegen Exzesse und den Konsumwahn der Gegenwart versteht.&amp;lt;ref&amp;gt;Suner 2010, S. 78&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ermöglicht ihm die volle Herrschaft über seine Projekte, die er mit kleinem Stab durchführt: Bei seinem ersten Langspielfilm &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt&amp;#039;&amp;#039; bestand der Stab, Ceylan eingeschlossen, aus zwei Personen, bei den nächsten beiden Filmen aus vier bzw. fünf Personen. Allerdings wuchs der Stab bei &amp;#039;&amp;#039;Jahreszeiten&amp;#039;&amp;#039;, in dem Ceylan auch Darsteller war, auf 14 Leute an,&amp;lt;ref&amp;gt;Suner 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bei &amp;#039;&amp;#039;Es war einmal in Anatolien&amp;#039;&amp;#039; bestand die Equipe, die Kräne und Windmaschinen mitführte, aus einem ganzen Tross von Fahrzeugen.&amp;lt;ref&amp;gt;Making-of-Beitrag auf der DVD &amp;#039;&amp;#039;Es war einmal in Anatolien&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== 1995 bis 2002 ===&lt;br /&gt;
Sein Debüt als Regisseur feierte Ceylan 1995 mit dem [[Kurzfilm]] &amp;#039;&amp;#039;Koza&amp;#039;&amp;#039;, der im Wettbewerb bei den [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 1995|Filmfestspielen von Cannes 1995]] um die [[Internationale Filmfestspiele von Cannes/Goldene Palme – Bester Kurzfilm|Goldene Palme]] konkurrierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten drei Langfilme Ceylans werden rückblickend als Trilogie bezeichnet, weil sie sich formal und thematisch sehr ähnlich sind. Die autobiografisch gefärbten Dramen thematisieren die Unterschiede zwischen Land- und Großstadtleben, die Flucht von Zuhause und die Rückkehr nach Hause.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gottes Würfel: frisches Filmmern&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. Februar 2005, S. 5; Suner 2010, S. 79&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste dieser drei Filme ist &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Das erzählt, aus der Sicht eines Kindes, den Alltag und das Erwachsenwerden in der türkischen Provinz. Damit war Ceylan Erfolg bei Kritikern beschieden und &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt&amp;#039;&amp;#039; wurde unter anderem auf der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 1998|Berlinale 1998]], dem [[Tokyo International Film Festival]] und dem [[International Istanbul Film Festival|Filmfestival von Istanbul]] preisgekrönt. Daran anknüpfen konnte der türkische Filmemacher ein Jahr später mit &amp;#039;&amp;#039;Bedrängnis im Mai&amp;#039;&amp;#039;. In diesem Film kehrt ein [[Alter Ego]] von Ceylan nach Anatolien in seine Heimatstadt zurück, um ein Filmprojekt mit seinen Familienmitgliedern zu realisieren. &amp;#039;&amp;#039;Bedrängnis im Mai&amp;#039;&amp;#039; errang eine Reihe von internationalen Film- und Festivalpreisen, darunter den [[FIPRESCI-Preis]] bei der Verleihung des [[Europäischer Filmpreis|Europäischen Filmpreises]] 2000 und die Auszeichnungen der Filmfestivals von [[Angers]], [[Ankara]], [[Antalya]], [[Bergamo]] und [[Istanbul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den internationalen Durchbruch als Regisseur erzielte Ceylan 2002 durch die erneute Zusammenarbeit mit Muzaffer Özdemir und seinem Cousin [[Mehmet Emin Toprak]] an dem Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Uzak – Weit]]&amp;#039;&amp;#039; (2002), dem letzten Teil seiner Trilogie. Hier agiert Özdemir abermals als „zweites Ich des Regisseurs“, als ein einst künstlerisch ambitionierter Fotograf, der nun seinen Lebensunterhalt mit Werbefotos verdient. Der Besuch eines jungen Verwandten aus der Provinz konfrontiert ihn mit der Unzulänglichkeit seines Lebens und stürzt ihn in eine [[existenzielle Krise]]. Der Verwandte seinerseits kann seinen Traum, in der türkischen Großstadt eine Arbeit zu finden, nicht verwirklichen. &amp;#039;&amp;#039;Uzak – Weit&amp;#039;&amp;#039; feierte seine Premiere in der Türkei Ende des Jahres 2002 und war fast fünf Monate später im Wettbewerb der [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2003|Filmfestspiele von Cannes 2003]] vertreten, wo er in der Gunst der Kritiker stand. Das Werk wurde mit der zweitwichtigsten Auszeichnung, dem [[Internationale Filmfestspiele von Cannes/Großer Preis der Jury|Großen Preis der Jury]], belohnt. Als erste und bislang einzige türkische Akteure erhielten die beiden Hauptdarsteller gemeinsam den Preis für den [[Internationale Filmfestspiele von Cannes/Bester Darsteller|besten Schauspieler]] des Filmfestivals. 2004 wurde die Produktion als offizieller türkischer Beitrag für eine Nominierung bei der [[Oscarverleihung 2004|76. Oscarverleihung]] in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film ausgewählt, gehörte aber nicht zu den späteren fünf nominierten Filmen. Auch in Deutschland, wo der Film erst drei Jahre nach seiner Entstehung veröffentlicht wurde, erhielt &amp;#039;&amp;#039;Uzak – Weit&amp;#039;&amp;#039; positive Kritiken.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. &amp;#039;&amp;#039;Wolken, die nicht weiterziehen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 5. März 2005, S. 19; Claudia Lenssen: &amp;#039;&amp;#039;Wortlose Männer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. Februar 2005, S. 16&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab 2006 ===&lt;br /&gt;
Durch die Erfolge Nuri Bilge Ceylans, seines befreundeten Kollegen [[Zeki Demirkubuz]] (&amp;#039;&amp;#039;Yazgı&amp;#039;&amp;#039;, 2001) und [[Reha Erdem]] (&amp;#039;&amp;#039;Beş Vakit&amp;#039;&amp;#039;, 2006) wurde mittlerweile von einer Renaissance des türkischen Kinos gesprochen, obwohl Ceylan dies verneint und die steigende Popularität türkischer Künstler mit der [[Nobelpreis]]auszeichnung [[Orhan Pamuk]]s begründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JR&amp;quot; /&amp;gt; Mit dem vierten Film &amp;#039;&amp;#039;Jahreszeiten – İklimler&amp;#039;&amp;#039; (2006) verließ Ceylan das Thema von Zugehörigkeit und Heimat.&amp;lt;ref&amp;gt;Suner 2010, S. 88&amp;lt;/ref&amp;gt; Erzählt wird der Zerfall einer Beziehung. Hier trat der Türke nicht nur als Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent in Erscheinung, sondern feierte auch in der männlichen Hauptrolle sein Schauspieldebüt, während seine Ehefrau [[Ebru Ceylan|Ebru]] die weibliche Hauptrolle übernahm. Erneut war der Regisseur mit im Wettbewerb der [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2006|59.&amp;amp;nbsp;Filmfestspiele von Cannes]] vertreten. &amp;#039;&amp;#039;Jahreszeiten – İklimler&amp;#039;&amp;#039; brachte Ceylan 2006 den [[FIPRESCI-Preis]] in Cannes und die Regieauszeichnung beim [[Antalya Altın Portakal Film Festivali|Filmfestival von Antalya]] ein. Trotz des Lobes wollte er nicht mehr als Schauspieler vor der Kamera agieren und lehnte auch die Regie und die Hauptrolle für eine Filmbiografie über seinen bekannten Landsmann [[Yılmaz Güney]] höflich ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 war Ceylan mit &amp;#039;&amp;#039;Drei Affen&amp;#039;&amp;#039; erneut im Wettbewerb der [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2008|61. Filmfestspiele von Cannes]] vertreten. Das handelt von einer Familie, die wegen des Schweigens und Verdrängens von Vater, Mutter und Sohn in eine Krise gerät.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lars-Olav Beier]]: [http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,553773,00.html &amp;#039;&amp;#039;Kot macht erfinderisch&amp;#039;&amp;#039;] bei [[Spiegel Online]], 16. Mai 2008 (aufgerufen am 17. Mai 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Drei Affen&amp;#039;&amp;#039; wurde mit dem Regiepreis ausgezeichnet. Monate später wurde der Film als offizieller türkischer Beitrag für die Nominierung um den [[Oscar/Bester fremdsprachiger Film|besten fremdsprachigen Film]] bei der [[Oscarverleihung 2009]] ausgewählt,&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [http://www.oscars.org/press/pressreleases/2008/08.10.17.html Offizielle Auswahlliste] der fremdsprachigen Spielfilme mit englischen Titeln (englisch; aufgerufen am 22. Oktober 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt; gelangte aber nicht unter die fünf finalen Nominierten. 2009 wurde Ceylan in die Wettbewerbsjury der [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2009|62. Internationalen Filmfestspiele von Cannes]] berufen. Zwei Jahre später erhielt er mit &amp;#039;&amp;#039;[[Once Upon a Time in Anatolia]]&amp;#039;&amp;#039; (2011) seine [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2011|vierte Einladung]] zum Filmfestival und gewann zum zweiten Mal den [[Internationale Filmfestspiele von Cannes/Großer Preis der Jury|Großen Preis der Jury]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [http://www.indiewire.com/article/cannes_film_festival_winners_updates_live_from_the_event/ Zusammenfassung] bei indiewire.com, 22. Mai 2011 (aufgerufen am 22. Mai 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Jahr später folgte eine Nominierung für den [[Europäischer Filmpreis 2012|Europäischen Filmpreis]] als bester Regisseur. 2014 erhielt er für &amp;#039;&amp;#039;[[Winterschlaf (Film)|Winterschlaf]]&amp;#039;&amp;#039; die [[Goldene Palme]] in Cannes. Ceylan widmete „diesen Preis den jungen Leuten, die im letzten Jahr ihr Leben verloren“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hurriyetdailynews.com/ceylan-dedicates-palme-dor-to-turkeys-young-victims.aspx?pageID=238&amp;amp;nID=66914&amp;amp;NewsCatID=381 Ceylan dedicates Palme d&amp;#039;or to Turkey&amp;#039;s young victims], hurriyetdailynews.com, 24. Mai 2014 (“I dedicate this award to the young people who lost their lives last year”)&amp;lt;/ref&amp;gt; Für &amp;#039;&amp;#039;[[The Wild Pear Tree]]&amp;#039;&amp;#039; (2018) wurde er erneut mit dem Großen Preis der Jury in Cannes ausgezeichnet. Im Jahr 2023 wurde sein zehnter Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Kuru Otlar Üstüne]]&amp;#039;&amp;#039; erneut in den [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2023#Langfilme|Wettbewerb von Cannes]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Filmemacherei tritt Ceylan auch erfolgreich als Fotograf in Erscheinung. Seine Bilder wurden unter anderem in Istanbul, [[Thessaloniki]], [[Granada]] und im Londoner [[National Theatre]] ausgestellt. 2005 gehörte Ceylan zur Jury des 42. Filmfestivals von Antalya, die [[Ahmet Ulucay]]s Tragikomödie &amp;#039;&amp;#039;Schiffe aus Wassermelonen&amp;#039;&amp;#039; zum besten Film wählte. 2015 wurde er in die Jury der [[Internationale Filmfestspiele von Venedig 2015|72. Internationalen Filmfestspiele von Venedig]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1995: {{lang|tr|Koza}} (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1997: Die Stadt (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|tr|Kasaba}}&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1999: Bedrängnis im Mai (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|tr|Mayıs Sıkıntısı}}&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2002: [[Uzak – Weit]] (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|tr|Uzak}}&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2006: [[Jahreszeiten – İklimler]] (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|tr|İklimler}}&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2008: [[Drei Affen (Film)|Drei Affen]] (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|tr|Üç maymun}}&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2011: [[Once Upon a Time in Anatolia]] / Es war einmal in Anatolien (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|tr|Bir Zamanlar Anadolu’da}}&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2014: [[Winterschlaf (Film)|Winterschlaf]] (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|tr|Kış Uykusu}}&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2018: [[The Wild Pear Tree]] / Der wilde Birnbaum (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|tr|Ahlat Ağacı}}&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2023: [[Auf trockenen Gräsern]] (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|tr|Kuru Otlar Üstüne}}&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1998: Caligari-Preis der [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Internationalen Filmfestspiele Berlin]] für &amp;#039;&amp;#039;{{lang|tr|Koza}}&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1998: [[FIPRESCI-Preis]] des [[Istanbul International Film Festival]]s für &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1998: Silberner Preis des [[Tokyo International Film Festival]]s für &amp;#039;&amp;#039;Bedrängnis im Mai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1999: Regiepreis des [[Antalya Altın Portakal Film Festivali]] für &amp;#039;&amp;#039;Bedrängnis im Mai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2000: Bester Film des [[Ankara Uluslararası Film Festivali]] für &amp;#039;&amp;#039;Bedrängnis im Mai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2000: Bester türkischer Film, Publikumspreis, Goldene Tulpe und FIPRESCI-Preis des Istanbul International Film Festivals für &amp;#039;&amp;#039;Bedrängnis im Mai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2000: FIPRESCI-Preis bei der Verleihung des [[Europäischer Filmpreis|Europäischen Filmpreises]] für &amp;#039;&amp;#039;Bedrängnis im Mai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2001: Spezialpreis der Jury des [[Singapore International Film Festival]]s für &amp;#039;&amp;#039;Bedrängnis im Mai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2001: Regiepreis des [[Buenos Aires Festival Internacional de Cine Independiente]] für &amp;#039;&amp;#039;Bedrängnis im Mai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2001: Europäischer Jurypreis auf dem [[Premiers Plans – Festival d&amp;#039;Angers]] für &amp;#039;&amp;#039;Bedrängnis im Mai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2002: Bester Film, Regie- und Drehbuchpreis des Antalya Altın Portakal Film Festivali für &amp;#039;&amp;#039;{{lang|tr|Uzak}} – Weit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2003: Bester türkischer Film, Beste türkische Regie und FIPRESCI-Preis des Istanbul International Film Festivals für &amp;#039;&amp;#039;Uzak – Weit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2003: [[Internationale Filmfestspiele von Cannes/Großer Preis der Jury|Großer Preis der Jury]] der [[Internationale Filmfestspiele von Cannes|Internationalen Filmfestspiele von Cannes]] für &amp;#039;&amp;#039;{{lang|tr|Uzak}} – Weit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2003: FIPRESCI-Preis des [[Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián]] für &amp;#039;&amp;#039;{{lang|tr|Uzak}} – Weit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2003: Spezialpreis der Jury des [[Chicago International Film Festival]]s für &amp;#039;&amp;#039;{{lang|tr|Uzak}} – Weit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2003: Bester Film und Kritikerpreis des [[Festival International Cinéma Méditerranéen Montpellier]] für &amp;#039;&amp;#039;Uzak – Weit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2004: Regiepreis des [[Festival Internacional de Cine Contemporáno de la Ciudad de México]] für &amp;#039;&amp;#039;Uzak – Weit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2006: Regiepreis des Antalya Altın Portakal Film Festivali für &amp;#039;&amp;#039;Jahreszeiten – {{lang|tr|İklimler}}&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2006: [[FIPRESCI-Preis]] der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für &amp;#039;&amp;#039;Jahreszeiten – {{lang|tr|İklimler}}&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2007: Bester türkischer Film und Publikumspreis des Istanbul International Film Festivals für &amp;#039;&amp;#039;Jahreszeiten – {{lang|tr|İklimler}}&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2008: Regiepreis der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für &amp;#039;&amp;#039;Drei Affen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2008: Regiepreis bei den [[Asia Pacific Screen Awards]] für &amp;#039;&amp;#039;Drei Affen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2010: Großer Preis des Präsidialamtes für Kunst und Kultur der Republik Türkei&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tccb.gov.tr/common/iframes/Haberler/HaberArsiv/HaberDetay.aspx?id=1157 tccb.gov.tr]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011: Großer Preis der Jury der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für &amp;#039;&amp;#039;Once Upon a Time in Anatolia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2011: Netpac-Preis des [[Internationales Filmfestival Karlovy Vary|Internationalen Filmfestivals Karlovy Vary]] für &amp;#039;&amp;#039;Once Upon a Time in Anatolia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2011: Regiepreis bei den Asia Pacific Screen Awards für &amp;#039;&amp;#039;Once Upon a Time in Anatolia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2012: Regiepreis des Dublin International Film Festival für &amp;#039;&amp;#039;Once Upon a Time in Anatolia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2014: [[Goldene Palme]] der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für &amp;#039;&amp;#039;Winterschlaf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2018: Großer Preis der Jury der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für &amp;#039;&amp;#039;The Wild Pear Tree&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nuribilgeceylan.com/ Offizielle Webpräsenz] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.epd-film.de/themen/die-filme-des-tuerkischen-regisseurs-nuri-bilge-ceylan &amp;#039;&amp;#039;Der den Schnee liebt …&amp;#039;&amp;#039;] – Porträt in &amp;#039;&amp;#039;[[epd Film]]&amp;#039;&amp;#039; 3/2009&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0149196}}&lt;br /&gt;
* [http://www.latrobe.edu.au/screeningthepast/29/photograph-films-nuri-bilge-ceylan.html The Album of Everyday Life: The Photograph in the Films of Nuri Bilge Ceylan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139811192|LCCN=no/2005/60113|VIAF=42098226}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ceylan, Nuri Bilge}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmproduzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kameramann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmeditor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Istanbul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Türke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ceylan, Nuri Bilge&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=türkischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Januar 1959&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Istanbul]], Türkei&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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