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	<title>Nuraghe Genna Maria - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-11-09T23:27:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Foto aerea del Nuraghe Genna Maria di Villanovaforru.jpg|mini|320px|rechts|Nuraghe Genna Maria]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nuraghe Genna Maria&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[bronzezeit]]licher [[Nuraghe|nuraghischer]] Komplex. Er liegt in der [[Marmilla]] auf einem 408&amp;amp;nbsp;m hohen Geländesporn westlich von [[Villanovaforru]] in der [[Provinz Medio Campidano]] auf [[Sardinien]]. Nuraghen sind prähistorische und frühgeschichtliche [[Turm]]bauten der [[Bonnanaro-Kultur]] (2200–1600 v. Chr.) und der mit ihr untrennbar verbundenen, nachfolgenden [[Nuraghenkultur]] (etwa 1600–400 v. Chr.) auf Sardinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Nuraghenkomplex ==&lt;br /&gt;
Der nuraghische Komplex bestand ursprünglich aus der zentralen [[Nuraghe]] (Mastio), die etwa 1350 v. Chr. errichtet wurde, sowie dreier [[Tholos|Tholoi]], die etwa 1000 v. Chr. angebaut wurden. Der Vergleich mit der Nuraghe [[Su Nuraxi]] zeigt, dass die Entwicklung der beiden Monumente ähnlich verlief: Am zentralen Turm mit seiner kleinen nischenlosen Rundkammer wurde eine Dreierbastion mit Verbindungsgängen, gangartigem, rudimentärem Innenhof und Brunnenschacht angefügt. Dieser Komplex wurde später mit einem, mit Tholoi versehenen äußeren Mauerring umgeben. Die äußere Mauer umspannt in gestreckter sechseckiger Form einen weiten Innenhof, der Hüttendorfgrundrissen mit jeweils eigenem Innenhof Raum gibt, deren Fundamente erhalten sind. Das Interesse der Archäologen gilt vor allem diesem Dorf. Es stammt aus der letzten bereits [[eisenzeit]]lichen Phase um 800 v. Chr., einer Zeit, die man wegen der charakteristischen Verzierungen auf den Keramiken als „geometrische Epoche“ bezeichnet und wurde mit dem Material des zerfallenden Nuraghen erbaut. Eine parallele Entwicklung stellt die [[Geometrische Keramik|Geometrische-Keramik]]-Epoche in Griechenland (900–700 v. Chr.) dar, das bereits in [[Mykenische Kultur|mykenischer]] Zeit mit Sardinien in Kontakt stand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;150&amp;quot; widths=&amp;quot;150&amp;quot; caption=&amp;quot;Nuraghe Genna Maria&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
20L9860005 Nuraghe Genna Maria (1).jpg&lt;br /&gt;
20L9860005 Nuraghe Genna Maria (2).jpg&lt;br /&gt;
20L9860005 Nuraghe Genna Maria (3).jpg&lt;br /&gt;
20L9860005 Nuraghe Genna Maria (4).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anlage wurde durch einen Brand beschädigt und im 8. Jahrhundert v. Chr. aufgegeben. Nach der Aufgabe des Dorfes kamen im 5. oder 4. Jahrhundert v. Chr., zur Zeit der punischen Besetzung von Teilen Sardiniens, wieder Menschen zur Nuraghe Genna Maria. Die sardisch-punische Bevölkerung richtete in dem nur noch von oben zugänglichen, verschütteten Nuraghen ein kleines Heiligtum ein, in dem man etwa analog zum [[Mysterienkult]] der [[Demeter]] und der [[Persephone]] die Fruchtbarkeit und die [[chthonisch]]en Mächte beschwor. Der Hauptturm der Nuraghe diente als Votivgabendepot. Die erhaltenen Mauerreste des bereits in der Vorzeit mehrfach ausgebesserten Nuraghen sind maximal drei Meter hoch. Der Komplex ist umgeben von einer üppigen Vegetation, bestehend aus Kiefern, Steineichen, Wacholder und einheimischer [[Macchie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funde ==&lt;br /&gt;
Bei den 1977 beginnenden und 30 Jahre andauernden Ausgrabungen des schlecht erhaltenen Nuraghen wurden wertvolle Funde aus der endnuraghischen Zeit gemacht. [[Keramik]]en, [[Mahlstein]]e, [[Pintadera|Pintadere]] und [[Pithos|Pithoi]] für Getreide und Hülsenfrüchte sowie andere Pflanzenreste wurden ausgegraben und vom Lehrstuhl für Genetik der [[Universität Cagliari]] erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum ==&lt;br /&gt;
Die Funde werden in einem nach dem Komplex benannten Museum in der Ortsmitte von Villanovaforru ausgestellt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.emmeti.it/Arte/Sardegna/ProvCagliari/Villanovaforru/mus_arch_maria.de.html MUSEO ARCHEOLOGICA GENNA MARIA]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste vor- und frühgeschichtlicher archäologischer Fundplätze auf Sardinien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alberto Moravetti, Carlo Tozzi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Guide archeologiche. Preistoria e Protostoria in Italia.&amp;#039;&amp;#039; 2: &amp;#039;&amp;#039;Sardegna.&amp;#039;&amp;#039; A.B.A.C.O, Forlí 1995, ISBN 88-86712-01-4, S. 150 ff., (Published on the occasion of the 13th International Congress of Prehistoric and Protohistoric Sciences which was held Sept. 8–14, 1996, Forlì, Italy).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ilportalesardo.it/archeo/villforru.htm ilportalesardo.it] Bilder und Zusatzinformationen (italienisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=39/38/7.582187/N|EW=8/51/11.749878/E|type=landmark|region=IT-88}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Genna Maria Nuraghe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nuraghe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinz Medio Campidano]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jed</name></author>
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