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	<title>Nunkirchen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nunkirchen&amp;diff=951675&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Magipulus: BKS-Link korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-02T19:57:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKS-Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Wadern&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DEU Nunkirchen COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen der ehemaligen Gemeinde Nunkirchen&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 49/29/9/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 6/50/23/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-SL&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 258 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 13.44&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;daten&amp;quot;&amp;gt;[https://ssl.wadern.de/service-rathaus/unsere-stadt/daten-und-fakten Daten und Fakten auf www.stadt-wadern.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 2549&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;daten&amp;quot;&amp;gt;[https://ssl.wadern.de/service-rathaus/unsere-stadt/daten-und-fakten Daten und Fakten auf www.stadt-wadern.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 66687&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06874&lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Saarland&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nunkirchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in Bezug auf die Einwohnerzahl der größte [[Stadtteil]] der [[Wadern|Stadt Wadern]] im [[Landkreis Merzig-Wadern]] im [[Saarland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Nunkirchen liegt am Fuß des [[Schwarzwälder Hochwald]]s an der [[Bundesstraße 268]] ziemlich genau zwischen [[Trier]] und [[Saarbrücken]] im [[moselfränkisch]]en Sprachraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtteile der Stadt Wadern Nunkirchen.jpg|mini|250px|Lage von Nunkirchen in der [[Wadern|Stadt Wadern]]]]&lt;br /&gt;
Zu Nunkirchen gehört der Ortsteil Münchweiler. Der Name „Münchweiler“ geht auf ein im 13. Jahrhundert erwähntes befestigtes Hofgut zurück. Der Ort wurde 1932 durch den Aufbau von Siedlerhöfen gegründet. Er beherbergt mit Schloss Münchweiler das einzige noch vollständig erhaltene Barockschloss im Saarland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nunkirchen2012.jpg|mini|350px|Blick vom Bammersch, der höchsten Erhebung von Nunkirchen, auf den Ort. Während im Vordergrund die [[Herz-Jesu-Kirche (Nunkirchen)|Pfarrkirche Herz Jesu]] gut zu erkennen ist, bestimmt der [[Schwarzwälder Hochwald]] den Hintergrund der Aufnahme.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Nunkirchen 1147 durch den Trierer Erzbischof [[Adalberon von Munsterol|Albero]]. Der Ort war aber nachweislich schon früher besiedelt. Funde aus der [[Bronzezeit]] (1935), aber auch die Lage an einer Römerstraße, die durch mehrere Ausgrabungen belegt wurde, zeigen dies. Die Schreibweise des Namens Nunkirchen variierte im Laufe der Jahrhunderte öfter. Die latinisierte Form „Nunkircha“ wich „Nunkirke“ (1235) und „Neunkirchen“ (1551 und 1724), um zeitweilig auch „Brums-Nunkirchen“ bzw. Brims-Nunkirchen&amp;quot;, in Anlehnung an den nahen Fluss [[Prims]], Platz zu machen. Ob die „neue Kirche“ oder eine so genannte „Hunkirche“, was so viel bedeutet wie Mittelpunkt einer germanischen Hundertschaft, als Namenspatron fungierten, lässt sich heute nicht mehr mit Sicherheit sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dreißigjähriger Krieg und Franzosenzeit ===&lt;br /&gt;
Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] setzte dem Ort schwer zu. Wurde 1618 noch von 25 Feuerstellen berichtet, war es 1648 nur noch eine. 1794 zählte das Dorf allerdings wieder 275 Einwohner, eine Zahl, die bis 1843 auf 919 gesteigert wurde. 1778 wurde an der Westgrenze des Reichs ein halbes Jahrtausend andauernder Kampf um die Grenze beendet: Die Teilung der bisherigen Gemeinherrschaft (Kondominium) Merzig-Saargau zwischen dem [[Kurstaat Trier]] und [[Frankreich]]. Seit diesem Jahr bildete die Saar von [[Beckingen]] bis [[Saarhölzbach]] die Grenze des Kurstaates zu Frankreich. Merzig war bei der Grenzziehung Amtssitz der neu gewonnenen Gebiete zuzüglich der vorher zum Amt Saarburg gehörigen Pflege Losheim geworden. Damit war Nunkirchen ab 1778 Teil des Amtes Merzig in der Pflege Losheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Franzosenzeit]] (1794 bis 1814) gehörte Nunkirchen zur Mairie Weyerweiler, [[Kanton Wadern]], [[Arrondissement Birkenfeld]] und dem [[Saar-Departement]] mit Sitz in [[Trier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre 1814/15 brachten einschneidende Veränderungen: So gehörte der Kanton Wadern anfangs zum [[Generalgouvernement Mittelrhein]] mit Sitz in Trier. Nach dem [[Zweiter Pariser Frieden|Zweiten Pariser Frieden]] (20. November 1815) und der Zusammenlegung der preußischen Provinzen [[Provinz Großherzogtum Niederrhein|Großherzogtum Niederrhein]] und [[Provinz Jülich-Kleve-Berg|Jülich-Kleve-Berg]] wurde 1822 die [[Rheinprovinz]] gebildet mit dem Regierungspräsidium in Trier. Am 1. Mai 1816 kamen die Kantone Merzig, Wadern und Saarburg an Preußen. Der Kreis Merzig wurde ursprünglich in zehn [[Bürgermeisterei (Preußen)|Bürgermeistereien]] eingeteilt. Nunkirchen kam mit [[Konfeld]], [[Michelbach (Schmelz)|Michelbach]], [[Mitlosheim]], [[Thailen|Ober- und Unterthailen]], [[Rappweiler]] und [[Steinberg (Wadern)|Steinberg]] zur [[Bürgermeisterei Weierweiler]], die am 1. Januar 1848 in [[Bürgermeisterei Weiskirchen]] umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19./20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In Nunkirchen wurde nach der Einführung der [[Gemeinde-Ordnung für den Preußischen Staat|preußischen Gemeindeordnung]] vom 23. Juli 1845 in der Sitzung am 13. August 1846 der erste [[Gemeinderat]] eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] bekam der Ort am 19. Mai 1919 eine Grenzfunktion. Während das östlich gelegene Dörfchen Auschet zum [[Saargebiet]] unter [[Völkerbund]]-Verwaltung gehörte, verblieb Nunkirchen ebenso wie das südlich gelegene Nachbardorf [[Michelbach (Schmelz)|Michelbach]] beim Deutschen Reich. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Nunkirchen dem Saarland zugeteilt und geriet damit unter französische Verwaltung. Am 23. Oktober 1955 entschieden sich die Nunkircher mit 57,6 % gegen das [[Abkommen zwischen den Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik über das Statut der Saar|Saarstatut]] und damit gegen die Europäisierung des Saarlandes. Sie folgten damit dem landesweiten Trend. Am 1. Januar 1957 wurde das Saarland und damit auch Nunkirchen wieder ein Teil Deutschlands. Der wirtschaftliche Anschluss an die Bundesrepublik erfolgte allerdings erst am 6. Juli 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der saarländischen [[Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland 1974|Gebiets- und Verwaltungsreform]] wurde die bis dahin eigenständige [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] Nunkirchen  am 1. Januar 1974 der neuen Gemeinde (ab 1978 Stadt) Wadern zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Neugliederungsgesetz – NGG vom 19. Dezember 1973, §&amp;amp;nbsp;34, veröffentlicht im [https://www.amtsblatt.uni-saarland.de/hefte/1973/1973-048.pdf Amtsblatt des Saarlandes 1973, Nr.&amp;amp;nbsp;48, S.&amp;amp;nbsp;855.] (PDF Seite 27; 499&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=804f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
Ergebnisse der Ortsratswahlen vom 9. Juni 2024:&lt;br /&gt;
* ProHochwald: 62,10 %, 8 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]: 15,39 %, 1 Sitz&lt;br /&gt;
* [[CDU]]: 22,51 %, 2 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
Seit der Gebietsreform 1974:&lt;br /&gt;
* Paul Schmitz (1968 bis 1984)&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Schmitz war von 1968 bis 1974 Bürgermeister der selbstständigen Gemeinde Nunkirchen, ab dem 1. Januar 1974 in der Funktion eines Ortsvorstehers.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Franz-Josef Lauer (1984 bis 1999)&lt;br /&gt;
* Josef Moos (1999 bis 2004)&lt;br /&gt;
* Jochen Kuttler (2004 bis 2014)&lt;br /&gt;
* Frank Hiry (2014 bis 2017)&lt;br /&gt;
* Patrizia Mötzel, ProHochwald (ab 2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Silber schräggekreuzt ein rotes Schwert und ein roter Pfeil, überdeckt von einem roten Herzen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche des Ortes war für die Ersterwähnung Nunkirchens Voraussetzung. Daher hat der saarländische [[Wappenkünstler|Heraldiker]] Kurt Hoppstädter bei der Wappengestaltung auf die ursprünglichen Kirchenpatrone [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] (rotes Schwert) und [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] (roter Pfeil) zurückgegriffen. Er verband dieses Motiv mit dem [[Herz-Jesu-Verehrung|Herz Jesu]], dem die Pfarrei seit 1896, dem Jahr der Einweihung der jetzigen Pfarrkirche, geweiht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KircheNunkirchen 2015.jpg|mini|hochkant|Die Pfarrkirche Herz Jesu wurde 1896 geweiht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Muenchweiler.jpg|mini|Schloss Münchweiler – mit Schlosscafé]]&lt;br /&gt;
Die [[Pfarrkirche]] &amp;#039;&amp;#039;[[Herz-Jesu-Kirche (Nunkirchen)|Herz Jesu]]&amp;#039;&amp;#039;, eine unter Denkmalschutz stehende dreischiffige [[Hallenkirche]], wurde am 26. April 1896 geweiht und im Jahr 2005 komplett im Inneren renoviert. Die Pfarrkirche in der Ortsmitte gilt als eine der wenigen Kirchen im Saarland, deren Innenausstattung weitgehend den ursprünglichen Charakter der Erbauung erhalten konnte. Nunkirchen gehört zur Pfarrei Wadern. Ebenfalls im Ortszentrum befindet sich eine dem Heiligen [[Antonius von Padua|Antonius]] geweihte [[Antoniuskapelle (Nunkirchen)|Kapelle]], die Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Kilometer entfernt von Nunkirchen befindet sich das [[Schloss Münchweiler]]. Der von Freiherr [[Franz Georg Zandt von Merl]] zu [[Weiskirchen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;W.d.W.&amp;quot;&amp;gt;[http://www.welt-der-wappen.de/Heraldik/aktuell/galerien3/galerie1775.htm Wappen Zandt von Merl bei Welt der Wappen] abgerufen am 23. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtete Bau ist größtenteils restauriert und das einzige weitgehend erhaltene Barockschloss im Saarland. Es beherbergt im neu aufgebauten Wirtschaftsgebäude ein Hotel, in einem Flügel des historischen Gebäudes ein Café. Die Gebäude befinden sich heute im Besitz eines Nachfahren des Erbauers, Freiherr von Hagke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nunkirchen hat eine lange Tradition in der Verhüttung von [[Eisen]]. Von 1724 bis Mitte 1820 betrieb die Familie Gottbill eine Eisenschmelze im Ort, die weit über die Region hinaus bekannt war. Fast zeitgleich hatte auch Freiherr Emmerich Karl Joseph von Zandt im heutigen Ortsteil Münchweiler ein Eisenwerk gegründet, das 1725 den Betrieb aufnahm. Es wurde 1868 stillgelegt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Takenplatte Münchweiler.jpg|mini|Takenplatte aus Münchweiler (früher Minigweiller)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.kaminplattensammlung-kremer.de/herkunft-der-platten/saarland/ |titel=Kaminplattensammlung Kremer |werk= |hrsg=Matthias Kremer |datum= |abruf=2020-07-21 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Bis 1970 betrieb die Firma Wild &amp;amp; Co in Nunkirchen eine [[Schmuckstein|Edelsteingrube]], die der Lapis-Förderung diente. Der Nunkircher [[Jaspis]], der von den Einheimischen vereinfacht auch als Achat bezeichnet wird, gilt als Halbedelstein. Er kann dauerhaft gefärbt werden und war ab 1860 weltweit als Schmuckstein begehrt. Er wurde oft mit [[Berliner Blau]] eingefärbt und als Imitation von [[Lapislazuli]] unter den Handelsbezeichnungen Deutscher Lapis, Swiss Lapis oder auch Nunkirchener Lapislazuli vertrieben. Als Mitte des 20. Jahrhunderts neue Färbetechniken für Gesteine entdeckt wurden, wurde die Förderung des Jaspis in Nunkirchen unrentabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1955 bis 1967 zog ein vom damaligen Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins Matthias Müller ins Leben gerufenes Blumenfest zehntausende Besucher nach Nunkirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Fratzenfest (im Juli)&lt;br /&gt;
* Kirmes (Juni/Juli)&lt;br /&gt;
* Altbierfest der Malteser (immer am Samstag vor Pfingsten)&lt;br /&gt;
* Christmarkt (3. Adventwochenende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
[[Datei:PanoramaAnsicht GolfparkNunkirchen 2015.jpg|400px|mini|Der Golfpark Weiherhof wurde in den letzten Jahren auf einen 27-Loch-Platz erweitert]]&lt;br /&gt;
Nunkirchen verfügt neben einem Sport-Hartplatz mit Laufbahn und zwei Bouleplätzen auch über eine Tennisanlage mit fünf Plätzen, die sich durch ihre besondere Lage mitten im Wald auszeichnet. Von herausragender Bedeutung für den Ort ist der Golfpark Weiherhof mit einer 27-Loch-Golfanlage.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.golfpark-weiherhof.com/golfplatz/platzuebersicht/ Erweiterung auf 27-Loch], abgerufen am 19. Oktober 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Vereine in alphabetischer Reihenfolge:&lt;br /&gt;
* Billard Club Michelbach 2000 e.&amp;amp;nbsp;V. (Sitz und Vereinsheim in Nunkirchen)&lt;br /&gt;
* Boule Spielgemeinschaft Nunkirchen 1992.&lt;br /&gt;
* Judo- / Ju-Jutsu-Kampfsportverein Nunkirchen&lt;br /&gt;
* Kath. Jugend / Messdiener Nunkirchen&lt;br /&gt;
* Kirchenchor Nunkirchen – Michelbach&lt;br /&gt;
* Kneippverein Nunkirchen&lt;br /&gt;
* Kultur am Tor&lt;br /&gt;
* Männergesangverein Nunkirchen&lt;br /&gt;
* Malteser Hilfsdienst – Ortsgliederung Nunkirchen&lt;br /&gt;
* Musikverein Nunkirchen „Dorfmusikanten“&lt;br /&gt;
* [[Obst- und Gartenbauverein]] Nunkirchen&lt;br /&gt;
* Sportverein Nunkirchen 1925.&lt;br /&gt;
* Tennisclub Grün-Weiß Nunkirchen&lt;br /&gt;
* Tischtennisverein Nunkirchen&lt;br /&gt;
* VdK Nunkirchen&lt;br /&gt;
* Verein für Gewerbe, freie Berufe &amp;amp; Touristik Nunkirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Nunkirchen zeichnet sich durch seine besondere Lage an zwei wichtigen Straßenknotenpunkten aus. Der Ort liegt zum einen an der [[Bundesstraße 268]] zwischen [[Trier]] und [[Saarbrücken]], zum anderen an den [[Außerortsstraße|Landstraßen]] nach [[Weiskirchen]] und [[Wadern]]. Die hohe Verkehrsbelastung, die sich aus der Knotenpunktsituation ergibt, hat andererseits eine Infrastruktur zur Folge, die viele andere Orte in ländlichen Regionen vermissen lassen. Nunkirchen verfügt über zwei Allgemeinmediziner, eine Apotheke, ein Altenwohn- und Pflegeheim, eine Werkstatt für Behinderte, ein Wohnheim für Behinderte, einen Zahnarzt, eine Bankfiliale, eine Postagentur, drei Bäckereien, einen Supermarkt, einen Getränkemarkt, eine Tankstelle, einen Zeitungsladen, zwei Autohändler, zwei Tierärzte, zwei Friseure, mehrere Restaurants und Imbissstände. Nunkirchen hält außerdem ein großes Gewerbegebiet vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
* [[Saarbrücker Zeitung]]&lt;br /&gt;
* Wochenspiegel Hochwald&lt;br /&gt;
* Amtliches Bekanntmachungsblatt der Stadt Wadern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erziehungs- und Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Katholischer [[Kindergarten]]&lt;br /&gt;
* [[Grundschule]] Nunkirchen der Stadt Wadern&lt;br /&gt;
* Berufsbildungszentrum Hochwald&lt;br /&gt;
* Staatliche [[Kindertagesstätte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreisverkehrsplatz Nunkirchen 2015.JPG|mini|350px|Der Kreisverkehrsplatz in Nunkirchen wird täglich von mehr als 20.000 Fahrzeugen passiert]]&lt;br /&gt;
Durch Nunkirchen führt die [[Bundesstraße 268]]. In der Ortsmitte (Kreisverkehrsplatz) trifft die B268 auf zwei Landesstraßen (L152 nach Weiskirchen und L148 nach Wadern).&lt;br /&gt;
Nunkirchen ist über einen Radweg mit dem Ortsteil Münchweiler verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof]] „Nunkirchen“ lag an der [[Bahnstrecke Merzig Süd–Büschfeld]], die lediglich im Abschnitt Merzig (Saar) Ost–Dellborner Mühle von [[Museumsbahn|Museumszügen]] befahren wird. Die Strecke wird von Dampfzügen des „Museums-Eisenbahn-Club Losheim am See“ befahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museumsbahn-losheim.de/ Museums-Eisenbahn-Club Losheim am See]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der restliche Abschnitt ist [[Streckenstilllegung|stillgelegt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten, die mit Nunkirchen verbunden sind ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Karl Gottbill]] (1731–1799), Hüttenbesitzer und Bürgermeister von Trier&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Wirtz (Baumeister)|Reinhold Wirtz]] (1842–1898) war ein deutscher [[Architekt]], Kommunalkreis- und Diözesanbaumeister des [[Bistum Trier|Bistums Trier]], der ab 1886 und wahrscheinlich bis 1892 im Zusammenhang mit der katholischen Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;Herz Jesu&amp;#039;&amp;#039; steht, die nach den Plänen von 1886, 1892 (detaillierter Bauplan), 1894 begonnen und 1895 vollendet sowie 1896 konsekriert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://wad-nun.de.s16832893.onlinehome-server.info/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=77&amp;amp;Itemid=82 |text=Die Nunkircher Kirche |wayback=20140407071120}}, abgerufen am 27. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde.&lt;br /&gt;
* [[Peter Groß (Politiker, 1902)|Peter Groß]] (1902–1976), Landtagsabgeordneter, von 1960 bis 1968 Bürgermeister der Gemeinde Nunkirchen&lt;br /&gt;
* [[Alfons Gross]] (1916–1989), SS-Hauptscharführer und Arbeitsdienstführer im KZ Mauthausen&lt;br /&gt;
* [[Elmar Engel]] (1933–2001), Schriftsteller, Reisejournalist&lt;br /&gt;
* [[Walter Wolter]] (* 1950), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Peter Kuttler]] (* 1964,) Radio- und Fernsehmoderator (WDR 4, Deutsche Welle, WDR Fernsehen)&lt;br /&gt;
* [[Anke Rehlinger]] (* 1976), Politikerin (SPD), Ministerpräsidentin des Saarlandes (2022-heute)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elmar Engel: &amp;#039;&amp;#039;Hampitt Holbach’s Odyssee – Canada 1896.&amp;#039;&amp;#039; Edition Meyster, 1985.&lt;br /&gt;
* Elmar Engel: &amp;#039;&amp;#039;Hampitt Holbach’s Odyssee – Goldrausch am Yukon 1897/98.&amp;#039;&amp;#039; Edition Meyster, 1986.&lt;br /&gt;
* Elmar Engel: &amp;#039;&amp;#039;Hampitt Holbach’s Odyssee – Hinter den blauen Bergen.&amp;#039;&amp;#039; Lehnert Verlag, 1992.&lt;br /&gt;
* Elmar Engel: &amp;#039;&amp;#039;Wer zuletzt lacht.&amp;#039;&amp;#039; Lehnert Verlag, 1996.&lt;br /&gt;
* Fritz Glutting: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20221005162945/https://www.nunkirchen.de/geschichte/heimatbuecher/heimatbuch-1992/ Heimatbuch Nunkirchen].&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, 1992.&lt;br /&gt;
* Anne-Mie Puhl-Herbst: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Herz Jesu Nunkirchen: 1896–2006; die Kirchen in Michelbach, Büschfeld, Bardenbach.&amp;#039;&amp;#039; Provesa Verlag, 2006.&lt;br /&gt;
* Hans P. Klauck, Walter Petto, Werner Habicht: &amp;#039;&amp;#039;Die Einwohner der Pfarrei Nunkirchen vor 1801: Biel, Büschfeld, Michelbach, Münchweiler, Nunkirchen.&amp;#039;&amp;#039; Arbeitsgemeinschaft für Saarländische Familienkunde, 1992.&lt;br /&gt;
* Jochen Kuttler: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20210617194743/https://www.nunkirchen.de/geschichte/geschichtlicher-abriss/ Wie vor Jahr und Tag: ein Ausflug in die Vergangenheit von Nunkirchen und Münchweiler].&amp;#039;&amp;#039; 2004.&lt;br /&gt;
* Jochen Kuttler: &amp;#039;&amp;#039;Hitlerweck und Eintopfsonntag.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, 2018.&lt;br /&gt;
* Matthias Müller: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20221007235057/https://www.nunkirchen.de/geschichte/heimatbuecher/heimatbuch-1957/ Nunkirchen/Münchweiler – ein Heimatbuch].&amp;#039;&amp;#039; Fremden-Verkehrsverein Nunkirchen-Münchweiler, 1957.&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|Nunkirchen|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nunkirchen.net/ Internetpräsenz des Stadtteils]&lt;br /&gt;
* [https://ssl.wadern.de/nunkirchen/ Nunkirchen auf den Seiten der Stadt Wadern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Wadern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Merzig-Wadern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wadern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Merzig-Wadern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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