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	<title>Nulpe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T07:44:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nulpe&amp;diff=1497652&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&quot;G&quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt)</title>
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		<updated>2026-02-19T08:57:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&amp;quot;G&amp;quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Mit dem Wort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nulpe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, dialektal auch Nülpe, wird [[Umgangssprache|umgangssprachlich]] eine [[Natürliche Person|Person]] bezeichnet, die vom Sprecher für einen Dummkopf, Versager,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch Synonyme&amp;#039;&amp;#039;, neu bearbeitet und herausgegeben von Herbert Görner und Günter Kempcke, München 1999, S. 206 (Lemma „Dummkopf“), S. 509 (Lemma „Nulpe“) und S. 738 (Lemma „Versager“)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nichtskönner oder einen energielosen oder wunderlichen Menschen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Küpper&amp;quot;&amp;gt;Heinz Küpper: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der deutschen Umgangssprache.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. 6. Nachdruck. Stuttgart, München, Düsseldorf, Leipzig: Klett, 1997, S. 576; Lemma &amp;#039;&amp;#039;„Nulpe“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; gehalten wird. Diese Bedeutung hat das Wort seit dem späten 19. Jahrhundert, als es im [[thüringisch-obersächsische Dialektgruppe|Sächsischen]] aufkam und sich nachfolgend vornehmlich in [[Berliner Dialekt|Berlin]] etablierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Küpper&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem [[Deutsches Wörterbuch|„Deutschen Wörterbuch“]] weisen die [[Brüder Grimm]] ebenfalls im späten 19. Jahrhundert auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;„der Nulp“&amp;#039;&amp;#039; (auch „Zulp“) oder &amp;#039;&amp;#039;„die Nulpe“&amp;#039;&amp;#039; für eine [[Zigarre]] im Leipziger Sprachraum nach, für die Mitte des 19. Jahrhunderts findet es sich in [[Karl Weinhold (Mediävist)|Karl Weinholds]] „Beiträgen zu einem schlesischen Wörterbuche“&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Weinhold &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zu einem schlesischen Wörterbuche&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bände, Wien 1855.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Bezeichnung für eine [[Tabakspfeife]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Nulp, nulpe |Band=13 |Sp=981 |lemid=N06543}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabakspfeife – so Küpper – habe mit einem [[Schnuller]] &amp;#039;&amp;#039;„vieles“&amp;#039;&amp;#039; gemeinsam, auch habe man ab der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert die [[Nase]], die einem [[Saugbeutel]] ähnele, so bezeichnet. Folgt man dieser Argumentation, dann könnte ausgehend von Pfeife und Schnuller, an denen gesaugt wird, das Wort Nulpe in übertragener Bedeutung für Menschen verwandt worden sein, die sich auf der geistigen Stufe eines Kleinkindes befinden und noch am Saugbeutel saugen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Küpper&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das etymologische Wörterbuch des Deutschen vermutet Nulpe als Weiterbildung zu [[Null]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Etymologische Wörterbuch des Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; dtv, 1995, S. 935.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Redewendungen, die sich der übertragenen Bedeutung des Wortes bedienen, sind &amp;#039;&amp;#039;„komische Nulpe“&amp;#039;&amp;#039; für einen sonderbaren Menschen (ab dem Jahr 1900 nachgewiesen), &amp;#039;&amp;#039;„wie eine Nulpe dastehen“&amp;#039;&amp;#039; für bloßgestellt worden sein oder ein Unrecht ohne Widerspruch ertragen zu müssen und wie das vorherige ab dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts nachweisbar: &amp;#039;&amp;#039;„Nulpe tun“&amp;#039;&amp;#039; für schuld- oder ahnungslos tun oder sich unwissend stellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Küpper&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
In der Plenarsitzung des [[Hessischer Landtag|Hessischen Landtages]] vom 13. Juli 2016 nannte die Fraktionschefin [[Janine Wissler]] der Partei [[Die Linke Hessen|&amp;#039;&amp;#039;Die Linke&amp;#039;&amp;#039;]] das [[Landesamt für Verfassungsschutz Hessen|Hessische Landesamt für Verfassungsschutz]] einen &amp;#039;&amp;#039;Nulpenverein&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/nulpenverein-linke-und-cdu-geraten-in-heftigen-streit-im-landtag-14338457.html |titel=Linke: Verfassungsschutz ein „Nulpenverein“ |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]] |abruf=2016-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudi Carrell]] sang 1970 als Parodie auf [[Tulpen aus Amsterdam]] im Duett mit [[Heintje]] &amp;#039;&amp;#039;Nulpen aus Amsterdam&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.youtube.com/watch?v=omcXy729SSU Nulpen aus Amsterdam]&amp;#039;&amp;#039; auf [[YouTube]], abgerufen am 19. Oktober 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schimpfwort (Person)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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