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	<title>Nukleotidsequenz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T07:13:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nukleotidsequenz&amp;diff=16809&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ernsts: /* Bestimmung */ Hauptartikel</title>
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		<updated>2024-02-25T12:03:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bestimmung: &lt;/span&gt; Hauptartikel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:DNA sequence.svg|mini|hochkant=1.2|Ausschnitt aus dem Chromatogramm einer automatischen DNA-Sequenzierung.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nukleotidsequenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Abfolge der [[Nukleotid]]e einer [[Nukleinsäure]], üblicherweise [[Desoxyribonukleinsäure]] (DNS, {{enS}} {{lang|en|DNA}}) oder [[Ribonukleinsäure]] (RNS, englisch {{lang|en|RNA}}). Deren verschiedene Grundbausteine ([[Desoxyribonukleotide]] bzw. [[Ribonukleotide]]) sind gewöhnlich unverzweigt im [[Biopolymer|Polymer]] verkettet und enthalten unterschiedliche [[Nukleinbasen]]. Die Sequenz seiner Nukleotide gibt die [[Primärstruktur]] eines [[Polynukleotid]]es wieder und wird für DNA- oder RNA-Einzelstränge jeweils angegeben durch die Abfolge ihrer Nukleinbasen, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Basensequenz.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Notation werden für die [[Nukleinbasen]] der Nukleotide die Anfangsbuchstaben ihrer Bezeichnungen verwendet: für [[Adenin]] A, [[Guanin]] G, [[Thymin]] T, [[Uracil]] U und [[Cytosin]] C. Bei der DNA kommen die vier Basen Adenin, Guanin, Thymin und Cytosin vor, bei der RNA die vier Basen Adenin, Guanin, Uracil und Cytosin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übereinkunftsgemäß wird die Basensequenz vom [[5′-Ende]] zum [[3′-Ende]] des Stranges notiert, in der gleichen Richtung 5′→3′, in der die [[Polymerase]] die Nukleinsäure aus Nukleotiden synthetisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|DNA-Sequenzierung|RNA-Sequenzierung}}&lt;br /&gt;
Die Nukleotidsequenz einer DNA bzw. wird durch [[DNA-Sequenzierung]] respektive [[RNA-Sequenzierung]] ermittelt. Basensequenzen von DNA werden unter anderem in großen öffentlichen [[Sequenzdatenbank]]en wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[GenBank]] gespeichert.&amp;lt;ref&amp;gt;D. A. Benson, K. Clark, I. Karsch-Mizrachi, D. J. Lipman, J. Ostell, E. W. Sayers: &amp;#039;&amp;#039;GenBank.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nucleic acids research.&amp;#039;&amp;#039; Band 43, Januar 2015, S.&amp;amp;nbsp;D30–D35, [[doi:10.1093/nar/gku1216]]. PMID 25414350, {{PMC|4383990}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; RNA wird nicht direkt sequenziert. Stattdessen wird sie mittels [[Reverse Transkriptase|Reverser Transkriptase]] in eine DNA ([[cDNA]]) kopiert, die dann sequenziert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=F. Ozsolak, P. M. Milos | Titel=RNA sequencing: advances, challenges and opportunities | Sammelwerk=Nature Reviews. Genetics | Band=12 | Nummer=2 | Seiten=87–98 | Datum=2011-02 | PMID=21191423 | PMC=3031867 | DOI=10.1038/nrg2934 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Statistische Analyse ==&lt;br /&gt;
Dargestellt als Symbolfolge lassen sich Basensequenzen von DNA oder RNA gut untersuchen. [[Statistik|Statistische]] Untersuchungen können beispielsweise die Häufigkeit sogenannter &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-[[Tupel]] in der Sequenz vergleichen, also das Vorkommen von Teilfolgen der Länge &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;. So taucht im menschlichen Genom zum Beispiel die Folge &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;CG&amp;lt;/span&amp;gt; bzw. das Tupel (C,G) insgesamt deutlich seltener als eines der anderen fünfzehn 2-Tupel auf ([[CG-Suppression]]). Lokale und regionale  [[Häufigkeitsverteilung]]en verschiedener Nukleotidfolgen können auch erste Hinweise auf eventuelle Funktionen bestimmter DNA-Abschnitte geben. So wird bei &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;CG&amp;lt;/span&amp;gt; beispielsweise nach Häufungen der [[CpG-Dinukleotid]]e im DNA-Strang gesucht, den sogenannten [[CpG-Insel]]n, und deren [[DNA-Methylierung|Methylierungsmuster]] untersucht. In diesem Fall wird ein aus zwei Basen geformtes [[Sequenzmotiv]] gesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Drei-Basen-Sequenzmotiven wird gesucht, wenn mögliche [[Startcodon]]s oder [[Stopcodon]]s dargestellt werden sollen. Beispiele für etwas längere Sequenzen sind die möglichen Bindungsstellen für [[Ribosom]]en, wie die [[Shine-Dalgarno-Sequenz]] bei [[prokaryoten]] oder die [[Kozak-Sequenz]] bei [[eukaryoten]] Lebewesen. Bestimmte Nukleotidsequenzen spielen auch für den [[Terminator (Genetik)|Terminator]] der Transkription eine wichtige Rolle, wie ebenso für den Startpunkt, an dem eine [[RNA-Polymerase]] mit der Transkription beginnt, beispielsweise in der Promotorregion eines Gens die [[TATA-Box]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Primärstruktur]]&lt;br /&gt;
* [[Sequenzalignment]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nucleic acid sequence|Nukleotidsequenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ernsts</name></author>
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