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	<title>Nucknitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T20:29:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nucknitz&amp;diff=1555923&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 28. März 2026 um 20:33 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-28T20:33:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Nucknitz&lt;br /&gt;
| Alternativname        = Nuknica&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Crostwitz&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/13/29/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/15/54/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 195&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 2.781&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/145215 |titel=Gemarkung Nucknitz, Gemeinde Crostwitz |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Crostwitz}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Crostwitz|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;[https://www.am-klosterwasser.de/de/verband-und-buerger/statistik/einwohnerstatistik-der-gemeinde-crostwitz Einwohner-Statistik] In: www.am-klosterwasser.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 01920&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035796&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Crostwitz Nucknitz Aerial Pan.jpg|thumb|Luftbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nucknitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Nuknica|Audio=Nuknica.ogg}}, ist ein [[Dorf]] im Zentrum des [[Sachsen|ostsächsischen]] [[Landkreis Bautzen|Landkreises Bautzen]], das seit 1974 zur Gemeinde [[Crostwitz]] gehört. Es hat {{Metadaten Einwohnerzahl Crostwitz}} Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt; und zählt zum [[Sorbisches Siedlungsgebiet|KernSorbischen Siedlungsgebiet]] in Sachsen. Der größte Teil der Bevölkerung spricht [[Sorbische Sprache|Sorbisch]] als Muttersprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das südlichste Dorf der Gemeinde befindet sich zwei Kilometer südöstlich von Crostwitz auf 195 Metern ü. NN. Nucknitz liegt im [[Horjany|„Oberland“]] (&amp;#039;&amp;#039;Horjany&amp;#039;&amp;#039;) der ehemaligen Klosterpflege [[Kloster St. Marienstern|St. Marienstern]] oberhalb des Bächleins [[Satkula]]. Die Nachbarorte sind [[Prautitz]] im Norden, [[Paßditz]] im Südosten, [[Lehndorf (Panschwitz-Kuckau)|Lehndorf]] im Südwesten und [[Kopschin]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Siedlungsanlage ist Nucknitz ein lockerer [[Rundweiler]]. Die Siedlung besteht heute aus fünf Höfen sowie einigen weiteren Wohn- und Nutzgebäuden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1512 wird der Ort erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Nuckewitz&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet. Im späten 16. Jahrhundert sind außerdem die Ortsnamen &amp;#039;&amp;#039;Forberg&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Farbrig&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Zu dieser Zeit bestand ein [[Rittergut]] im Ort, das etwa 1580 zu einem [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] des [[Gutshof|Gutes]] [[Luga (Neschwitz)|Luga]] wurde. Im 17. und 18. Jahrhundert gehörten Nucknitz und der Nachbarort Kopschin zum Rittergut [[Räckelwitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts bestanden am Hang der Satkula zwischen Kopschin und Nucknitz einige kleinere Steinbrüche. Eine der Planungen für die [[Sächsische Nordostbahn]] sah eine Linienführung von [[Kleinwelka]] nach Kamenz u. a. über Nucknitz und die Errichtung eines Bahnhofes nahe der Siedlung vor. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wurde das Projekt jedoch aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Gemeindereform am 1. Januar 1974 war Nucknitz eine eigenständige Landgemeinde mit den Ortsteilen [[Kopschin]] und [[Prautitz]], dann wurde Nucknitz nach Crostwitz eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1997 bis 2022 fand bei Nucknitz regelmäßig das [[Metal]]-/Rock-Festival &amp;#039;&amp;#039;Nukstock&amp;#039;&amp;#039; statt, zu dem sorbische und andere Bands sowie bis zu 1000 Zuschauer anreisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der Ortsname lässt sich vom modernen sorbischen Wort &amp;#039;&amp;#039;nuknica&amp;#039;&amp;#039; für „Vorwerk“ herleiten. Dazu passt die alte Namensformen „Forberg“ und die Tatsache, dass Nucknitz tatsächlich ein Vorwerk von Luga, zeitweise auch des [[Kloster St. Marienstern|Klosters St. Marienstern]] war. Eine speziellere Deutung lässt die Ableitung von &amp;#039;&amp;#039;wnuk&amp;#039;&amp;#039; („Enkel“), also &amp;#039;&amp;#039;wnuknica&amp;#039;&amp;#039; im Sinne von „Erblehngut“ zu.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]/[[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]]: &amp;#039;&amp;#039;Ortsnamenbuch der Oberlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, Berlin 1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
In seiner Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts für den Ort 90 Einwohner, die alle Sorben waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954 |Seiten=99}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedingt v. a. durch den Zuzug von Umsiedlern aus den ehemaligen Ostgebieten zählte [[Ernst Tschernik]] 1956 in der Gemeinde Nucknitz (mit Kopschin und Prautitz) einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von nur noch 69,1 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=1995 |Seiten=251}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 hatte Nucknitz 77 Einwohner, nicht wesentlich mehr als bereits 60 Jahre zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohner sind traditionell fast ausschließlich katholischer Konfession; der Ort ist nach Crostwitz gepfarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Kreisstraße von [[Bautzen]] nach [[Kamenz]] führt nur wenige hundert Meter nördlich an Nucknitz vorbei. Die nächste Auffahrt der [[Bundesautobahn 4|Autobahn 4]] (Dresden-Görlitz) ist &amp;#039;&amp;#039;Uhyst am Taucher&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Matthäus Kutschank]] (&amp;#039;&amp;#039;Matej Kućank&amp;#039;&amp;#039;, 1776–1844), Domdekan in Bautzen, geboren in Nucknitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nucknitz/Nuknica}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.crostwitz.de/de/unsere-gemeinde/orte/nuknitz &amp;#039;&amp;#039;Nucknitz&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Crostwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Crostwitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Crostwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1512]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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