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	<title>Nuckelavee - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T15:33:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nuckelavee&amp;diff=1196304&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-04-08T09:17:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nuckelavee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Nuckalavee&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Kreatur aus der [[Schottland|schottischen]] Sagenwelt aus der Familie der [[Fuath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein Wesen aus der [[Keltische Mythologie|keltischen Mythologie]] ist der Nuckelavee (/nʌklɑːˈviː/) der gefürchtetste aller schottischen [[Elfen]]. Er lebt hauptsächlich im Meer, wird aber verantwortlich gemacht für vernichtete [[Landwirtschaft|Ernte]], [[Epidemien]] und [[Dürre]]. Sein Atem lässt die Nutzpflanzen welk werden und das Vieh erkranken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tradition&amp;quot;&amp;gt;K. M. Briggs: &amp;#039;&amp;#039;The Fairies in English Tradition and Literature&amp;#039;&amp;#039;, University of Chicago Press, London 1967, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nuckelavee ist ein pferdeartiges Wesen aus dem Volksglauben der Orkney-Inseln und mit dem [[Kelpie (Wassergeist)|Kelpie]] und dem [[Each Uisge]] verwandt. Im späten 19. Jahrhundert, im Zeitalter der [[Romantik]], interessierte man sich für den lokalen Volksglauben, aber war sehr unstet in der Art und Weise, wie man Wörter buchstabierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Monaghan (2009), pp. ix, xi, xv&amp;lt;/ref&amp;gt; Man benutzte häufig anglisierte Schreibungen, daher gab es oftmals für dasselbe Wesen unterschiedliche Namen. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Nuckelavee&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem Orkney [[Norn]] &amp;#039;&amp;#039;knoggelvi&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet laut Walter Traill Dennison, einem Einwohner aus dem 19. Jahrhundert, &amp;quot;Seeteufel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Traill Dennison (1891): &amp;quot;Orkney Folklore, Sea Myths&amp;quot;, The Scottish Antiquary, or, Northern Notes and Queries, 5 (19), Edinburgh University Press, S. 130–133, JSTOR 25516359, hier S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den [[Shetlandinseln]] gibt es denselben Dämon, der dort als &amp;quot;mukkelevi&amp;quot; bezeichnet wird, ebenfalls mit der Bedeutung &amp;quot;Seeteufel&amp;quot;. Es existieren auf den Shetlandinseln ebenfalls die Namen &amp;#039;&amp;#039;Nuggle&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Njuggle, Neugle&amp;#039;&amp;#039;) für dasselbe Wesen, welches immer männlich und nachtaktiv ist und mit Flüssen, Seen (Lochs) und Strömen in Verbindung gebracht wird. Im Gegensatz zum Nuckelavee wird es allerdings als freundlicher beschrieben mit einem Hang zum Streichespielen, um Chaos zu stiften. Seine Absichten sind weniger bösartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Scottish National Dictionary&amp;lt;ref&amp;gt;https://dsl.ac.uk/our-publications/scottish-national-dictionary/, abgerufen am 19. Juli 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; führt das [[Morphem]] &amp;quot;Nuck&amp;quot; auf das altenglische &amp;quot;nicor&amp;quot;, altnordisch &amp;quot;nykr&amp;quot;, mittelniederdeutsch und mittelniederländisch &amp;quot;necker&amp;quot; mit der Bedeutung &amp;quot;Wasserdämon&amp;quot; zurück,&amp;lt;ref&amp;gt;Katharine Mary Briggs (2002) [1967]: &amp;#039;&amp;#039;The Fairies in Tradition and Literature.&amp;#039;&amp;#039; Psychology Press, ISBN 978-0-415-28601-5, S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt; das die Wikinger aus Westnorwegen mitbrachten, da Shetland und Orkney von dortaus besiedelt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere sprachliche Varianten für den Wasserdämon sind &amp;#039;&amp;#039;ni(o)gle, nyogle, nyugl&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Sh. 1949 New Shetlander No. 14. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie &amp;#039;&amp;#039;njug(ge)l, n(j)uggle, nige, njug(g)er, nicker, nikker, neckar, nick-, nekker&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;(Sh. 1908 Jak. (1928))&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dsl.ac.uk/entry/snd/neugle, abgerufen am 18.07.025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bezug &amp;#039;&amp;#039;Neckar&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluss &amp;#039;&amp;#039;[[Neckar]]&amp;#039;&amp;#039; lässt sich ebenfalls mit dem mythologischen Wesen in Verbindung bringen. Als ursprüngliche [[Indoeuropäische Sprachen|indoeuropäische]] Namensform wird *Nik-r-os angenommen, was so viel wie „heftiger, schneller Fluss“ bedeutet (zur Wurzel *neik „nach vorne drängen“ oder auch „sich erheben“).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Albrecht Greule]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Flussnamen Württembergs: Ergebnisse und Probleme ihrer Erforschung.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Sieber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ortsnamenforschung in Südwestdeutschland. Eine Bilanz. Festkolloquium anlässlich des 65. Geburtstages von Dr. Lutz Reichardt am 10. Dezember 1999&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Reden und Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; Band 63). Universität Stuttgart, 2000, ISBN 3-926269-31-6, S. 61, [[doi:10.18419/opus-5836]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bezug &amp;#039;&amp;#039;Old Nick&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wortbestandteil &amp;quot;Nuck&amp;quot; könnte auch von &amp;quot;Nick&amp;quot; oder &amp;quot;Old Nick&amp;quot;, ein Name, der oftmals im christlichen Glauben dem Teufel gegeben wurde, stammen. Der Bezug zum Lateinischen &amp;quot;necare&amp;quot; mit der Bedeutung &amp;quot;töten&amp;quot; wurde von Samuel Hibbert angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Samuel Hibbert (1891) [1822]: &amp;#039;&amp;#039;A description of the Shetland Islands,&amp;#039;&amp;#039; T and J Manson, S. 233.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Tammas, einem Inselbewohner, der behauptete, eine Konfrontation mit der Bestie überlebt zu haben, hat der Nuckelavee den Torso eines Mannes, der, einem Reiter gleich, auf dem Rücken eines Pferdes angewachsen ist. Der menschliche Oberkörper hat keine Beine, aber seine Arme reichen bis zum Boden. Die Beine des Pferdekörpers haben flossenähnliche Anhängsel. Das von Tammas beschriebene Ungeheuer hat zwei Köpfe: der Pferdekopf hat ein riesiges, klaffendes Maul, das einen scharfen, giftigen Dampf ausstößt, und ein einziges großes Auge, das wie eine rote Flamme brennt. Das schauerlichste Detail seiner Erscheinung ist die Tatsache, dass er keine Haut hat. Schwarzes Blut fließt durch seine gelben [[Blutgefäß|Adern]] und die blassen Sehnen und kraftvollen Muskeln sind als eine pulsierende Masse sichtbar. Er hat eine Abneigung gegen fließendes Wasser und diejenigen, die von ihm gejagt werden, müssen nur einen Wasserlauf überqueren, um ihn loszuwerden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tradition&amp;quot; /&amp;gt; Einige Berichte behaupten, dass er nur ein großer Kopf auf zwei kleinen Armen sei, aber mit allen oben genannten Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere [[Aversion]] des Nuckelavee ist das Verbrennen von Seetang zur Herstellung von [[Braunalgen#Verwendung|Kelp]]. Dies erzürnt ihn und veranlasst ihn, eine wütende [[Pandemie|Pest]] zu entfachen, Rinder und andere Tiere zu töten und die Ernte zu vernichten. Wenn das geschieht, kann er nur von [[The Mither O&amp;#039; The Sea]], einem anderen gottähnlichen Wesen aus der keltischen und [[Orkney|orkney’schen]] Mythologie, aufgehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Die Figur des Nuckelavee wird vereinzelt für bösartige Charaktere in Computerspielen und Fernsehserien aufgegriffen. So existiert er als Figur #66 der Reihe [[Monster in My Pocket]] und ist in Videospielen wie [[The Bard’s Tale]] und Rollenspielen wie [[Vampire: Die Maskerade]] vertreten. Ebenso kommt er in der Fernsehserie [[Grimm (Fernsehserie)|Grimm]] in der Episode &amp;#039;&amp;#039;Quill&amp;#039;&amp;#039; (S2E4) vor, sowie leicht angeglichen an die bereits vorhandenen Ungeheuer in der Webserie RWBY in den Episoden „Taking Control“ (S4E11) und „No Safe Haven“ (S4E12).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jugendbuch „Der Fluch von Düsterstein“ (ISBN 978-3-95991-939-5, 2023) von [[Jenny Rubus]] wird als Teil des Fluchs ein Nuckelavee von einer Hexe erschaffen, die selbst an der See lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20240521030230/http://www.orkneyjar.com/folklore/nuckle.htm Informationen aus Orkney über den Nuckelavee (englisch)]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20231001023235/http://www.orkneyjar.com/folklore/nuckenc.htm Über die einzig jemals aufgezeichnete Begegnung mit dem Nuckelavee(englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabelwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schottische Sagengestalt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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