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	<title>Nozeroy - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jergen: Link, Kategorie</title>
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		<updated>2026-01-25T19:15:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link, Kategorie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Nozeroy&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason ville fr Nozeroy Jura.svg&lt;br /&gt;
|région= [[Bourgogne-Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Jura|Jura]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Lons-le-Saunier|Lons-le-Saunier]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Saint-Laurent-en-Grandvaux|Saint-Laurent-en-Grandvaux]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes Champagnole Nozeroy Jura|Champagnole Nozeroy Jura]]&lt;br /&gt;
|insee= 39391&lt;br /&gt;
|cp= 39250&lt;br /&gt;
|longitude= 06/02/12/O&lt;br /&gt;
|latitude= 46/46/28/N&lt;br /&gt;
|alt moy= 790&lt;br /&gt;
|alt mini= 660&lt;br /&gt;
|alt maxi= 834&lt;br /&gt;
|image= Nozeroy - Hotel de ville.JPG&lt;br /&gt;
|image-desc= Rathaus- und Schulgebäude&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nozeroy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] im [[Département Jura]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Bourgogne-Franche-Comté]]. Es gehört zum [[Kanton Saint-Laurent-en-Grandvaux]] im [[Arrondissement Lons-le-Saunier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Nozeroy liegt auf {{Höhe|792|FR|link=1}}, etwa zehn Kilometer ostnordöstlich der Stadt [[Champagnole]] (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich im [[Jura (Gebirge)|Jura]], auf einem Hügel im Val de Mièges, zwischen den Talniederungen von Serpentine im Norden und Settière im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des {{FLdez|FR|39391|2}} km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des französischen Juras. Der Hügel von Nozeroy, der rund 60&amp;amp;nbsp;m von den umliegenden Tälern aufragt, bildet den zentralen Teil des Gebietes. Er ist durch einen nach Osten ausgreifenden Rücken mit der Höhe von Longcochon verbunden. Mit {{Höhe|834|FR}} wird auf dem Höhenrücken westlich von Longcochon die höchste Erhebung von Nozeroy erreicht. Begrenzt wird das Gemeindeareal im Norden und Westen von der &amp;#039;&amp;#039;Serpentine&amp;#039;&amp;#039; und im Süden von deren Zufluss &amp;#039;&amp;#039;Settière&amp;#039;&amp;#039;. Beide Bäche fließen mit gewundenem Lauf durch breite Talniederungen, die überwiegend von Wiesland bestanden sind. Mit einem schmalen Zipfel erstreckt sich das Gemeindeareal nach Süden entlang der Serpentine bis in den bewaldeten Talkessel, in dem der [[Ain]] mit einer [[Karstquelle]] (Vaucluse-Typ) entspringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Nozeroy sind [[Mièges]] und [[Molpré]] im Norden, [[Longcochon]] im Osten, [[Rix (Jura)|Rix]] und [[La Favière]] im Süden sowie [[Conte (Jura)|Conte]] und [[Doye]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chateau de Nozeroy.jpg|mini|Schloss von Nozeroy, um 1840 gezeichnet nach Unterlagen aus dem 16. Jahrhundert ]]&lt;br /&gt;
Das im Mittelalter gegründete Nozeroy war Mittelpunkt einer [[Baronat|Baronie]], die das Val de Mièges umfasste und den Grafen von [[Chalon (Adelsgeschlecht)|Chalon]] gehörte. Im 13. Jahrhundert wurde eine große Burg erbaut. In dieser Zeit wurde Nozeroy mit einem Befestigungsgürtel umgeben und mit dem Stadtrecht ausgestattet. In der folgenden Zeitperiode, unter den Herren von [[Chalon (Adelsgeschlecht)#Zweig Arlay|Chalon-Arlay]], stieg Nozeroy zu einem wichtigen Zentrum der Region auf. Im 15. Jahrhundert ließ [[Ludwig (Orange)|Louis II. de Chalon]] (1390–1463) die mittelalterliche Burg zu einem prachtvollen Schloss umbauen, das damals die „Perle des Juras“ genannt wurde. Nozeroy war Aufenthaltsort von [[Philipp III. (Burgund)|Philipp dem Guten]] (1396–1467), [[Ludwig XI.]] (1423–1483) und [[Karl der Kühne|Karl dem Kühnen]] (1433–1477). Zu Beginn des 16. Jahrhunderts zählte es etwa 1200 Einwohner und war Standort zweier Hospitäler. Nach dem Tod des kinderlosen [[Philibert de Chalon]] 1530 ging die Oberhoheit von den Chalon-Arlay an seinen Neffen und Erben [[Renatus (Oranien-Nassau)|Renatus]] aus dem Haus [[Oranien-Nassau|Nassau]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der allmähliche Niedergang des Städtchens setzte mit den Pestepidemien im 16. Jahrhundert ein. 1639 wurde Nozeroy im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] von Truppen des Herzogs von [[Sachsen-Weimar]] eingenommen und geplündert. Zusammen mit der [[Franche-Comté]] gelangte das Städtchen mit dem [[Friede von Nimwegen|Frieden von Nimwegen]] 1678 an Frankreich. Das bereits schwer beschädigte Schloss (wovon heute nur Ruinen erhalten sind), die [[Klarissen]]- und [[Annuntiatinnen]]-Kloster und deren Klosterkirchen wurden im Zuge der [[Französische Revolution|französischen Revolution]] ab 1792 zerstört, die Einwohner bedienten sich anschließend derer Steine für ihre Häuser. Durch einen Stadtbrand wurde Nozeroy 1815 schwer in Mitleidenschaft gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nozeroy - Collégiale Saint-Antoine 25.JPG|mini|links|Kollegiatkirche Saint-Antoine]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nozeroy - Tour de l horloge 6.JPG|mini|Porte de l’Horloge]]&lt;br /&gt;
Bis heute hat Nozeroy das Gepräge eines mittelalterlichen Städtchens bewahrt. Es zeichnet sich durch schöne Bürgerhäuser aus, die teils mit Arkaden ausgestattet sind und deren Bausubstanz zum Teil bis ins 15. Jahrhundert ([[Gotik]]) zurückreicht. Reste der Ummauerung aus dem 13. Jahrhundert sind erhalten. Ebenfalls zur Stadtbefestigung gehören die Porte de l’Horloge, ein 32&amp;amp;nbsp;m hoher und 1450 erbauter Torturm (Haupteingang zum Städtchen) und die Porte Nods aus dem 15. Jahrhundert mit Zugbrücke. Das ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert stammende Schloss wurde 1424 restauriert und umgestaltet und 1754 zerstört; erhalten sind die Ruinen am Südwestrand des Städtchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kollegiatkirche Saint-Antoine stammt aus dem 14. Jahrhundert, wurde aber in der Folgezeit mehrfach umgebaut und erweitert. Sie besitzt eine reiche [[Kirchenausstattung|Ausstattung]], darunter Statuen aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Die Kapelle des Hospitals Sainte-Barbe besitzt einen Glockenturm von 1523, ein Portal im Flamboyantstil, eine Christusstatue aus Holz (16. Jahrhundert) und verschiedene Goldschmiedearbeiten aus dem 18. Jahrhundert. Die monumentalen Gebäude des Minoritenklosters wurden bis 1642 erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Natursehenswürdigkeiten zählt die Karstquelle des Ain ([[Source de l’Ain]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Nozeroy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Jahr !! 1806 !! 1846 !! 1886 !! 1921 !! 1962 !! 1968 !! 1975 !! 1982 !! 1990 !! 1999 !! 2005 !! 2015 !! 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 836 || 979 || 815 || 463 || 433 || 416 || 431 || 429 || 416 || 422 || 398 || 437 || 408&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;15&amp;quot;| Quellen: Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ|FR|39391}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|39391}}) gehört Nozeroy zu den kleinen Gemeinden des Départements Jura. Nachdem die Einwohnerzahl in den drei Jahrzehnten um die Jahrhundertwende 1900 beinahe halbiert wurde, wurden seit dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] nur noch geringe Schwankungen verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Nozeroy war stets ein durch die Landwirtschaft und den Kleinhandel geprägtes Städtchen. Heute gibt es verschiedene Betriebe des Kleingewerbes, vor allem im Bereich des Einzelhandels und der Käseherstellung. Nozeroy ist Standort eines Spitals und einer Sekundarschule. Viele Erwerbstätige sind auch Wegpendler, die in den größeren Ortschaften der näheren und weiteren Umgebung ihrer Arbeit nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt abseits der größeren Durchgangsstraßen an einer Departementsstraße, die von [[Censeau]] nach [[Les Planches-en-Montagne]] führt. Weitere Straßenverbindungen bestehen mit Molpré, Longcochon, Rix und Doye.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum ==&lt;br /&gt;
Seit 1986 wird alljährlich im Juli das Fest &amp;#039;&amp;#039;Assaut des Remparts&amp;#039;&amp;#039; (Sturm auf die Stadtmauer) durchgeführt, mit dem mittelalterliche Kultur und Traditionen hochgehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Luise von Savoyen (Selige)]] (1462–1503)&lt;br /&gt;
* [[Philibert de Chalon]] (1502–1530), letzter Fürst von Orange (Oranien) aus dem burgundischen Haus Chalon&lt;br /&gt;
* [[Gilbert Cousin]], auch &amp;#039;&amp;#039;Gilbertus Cognatus Nozerenus&amp;#039;&amp;#039; (* 1506 in Nozeroy; † 1572 in Besançon), Humanist und Theologe, Privatsekretär von [[Erasmus von Rotterdam]]&lt;br /&gt;
* [[Pierre Claude Pajol]] (1772–1844), General unter Napoleon, Gouverneur von Paris&lt;br /&gt;
* [[Jean-Marie Sermier]] (*&amp;amp;nbsp;1961 in Nozeroy), Politiker (Les Républicains)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Noseret |Band=16 |Seite=274}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.juramontsrivieres.fr/ Touristische Informationen über Nozeroy] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Lons-le-Saunier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4117943-2|VIAF=241484549}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[kategorie:Nozeroy| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Bourgogne-Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Ain]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jergen</name></author>
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