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	<title>Nowa Huta - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T02:15:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nowa_Huta&amp;diff=198839&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RoBri: Änderungen von Kamilksiazek1234 (Diskussion) auf die letzte Version von ~2025-41158-8 zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-12-30T05:09:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Kamilksiazek1234&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Kamilksiazek1234&quot;&gt;Kamilksiazek1234&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Kamilksiazek1234&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Kamilksiazek1234 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:~2025-41158-8&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:~2025-41158-8 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;~2025-41158-8&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:DJI 0242 Plac Centralny, Nowa Huta.jpg|mini|Ansicht aus der Vogelperspektive]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Róż (Roses) Avenue (2024), Nowa Huta, Kraków, Poland.jpg|mini|Allee in Nowa Huta (Aleja Róż)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:7 Centrum C Estate, Nowa Huta, Krakow, Poland.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Centrum C&amp;#039;&amp;#039; in Nowa Huta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Arka Pana, Nowa Huta, Kraków (1).jpg|mini|Die moderne Kirche in Nowa Huta-Bieńczyce (erbaut 1977)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nowa Huta a stare osady.png|mini|Die Lage der Stadt von Nowa Huta (blau) und der Hütte (gelb) mit den Grenzen der Stadtbezirke und der [[Franziszeische Landesaufnahme|Franziszeischen Landesaufnahme]] im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nowa Huta centre map.png|mini|Das halbe Achteck und die „fünf Finger“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nowa Huta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|&amp;#039;nɔva &amp;#039;xuta}}] ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Neue Hütte&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Stadtteil von [[Krakau]] ([[Polen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeiterstadtteil im Osten von Krakau hat mit ergänzenden [[Plattenbau]]siedlungen etwa 194.000 Einwohner (2019). Die Stadt wurde 1949 als Standort eines [[Eisenhütte]]n-[[Kombinat]]s gegründet und 1951 nach Krakau als Teil der Gemeinde [[Mogiła (Krakau)|Mogiła]] eingemeindet. Der [[Dzielnica XVIII Nowa Huta|gleichnamige Stadtbezirk]] entstand bis 1954 und umfasste zahlreiche ehemalige Dörfer und neue Plattenbausiedlungen (osiedla) im Nordosten Krakaus. Im Jahr 1991 wurde sie in fünf Stadtbezirke untergliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pläne für den Bau Nowa Hutas bestanden dabei bereits vor der sowjetischen Einflussnahme, aufgrund der günstigen Straßen- und Schienenverbindungen in die [[Ukraine]] und den Rest der [[Sowjetunion]] wurde der Standort östlich von Krakau gegenüber den polnischen Vorstellungen einer Platzierung näher an [[Schlesien]] letztlich aber favorisiert und der Bau vom [[Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe]] mit umgerechnet 450 Mio. US$ unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben wirtschaftlichen Zwecken erfüllte diese Neugründung auch politische: Das [[Kommunismus|kommunistische]] Regime [[Polen]]s wollte in der Nähe des katholisch-konservativen und das neue System ablehnenden Krakaus ein neues Arbeiterzentrum schaffen. Es handelte sich somit um eine große Propagandakampagne, die das riesige kommunistische Unternehmen als Erfolg der Planwirtschaft und Ergebnis der unerschütterlichen Freundschaft mit der Sowjetunion darstellte. Nowa Huta sollte als [[Planstadt]] der [[Sozialismus|sozialistischen]] Ideologie folgen und die alte königliche Stadt Krakau in den Schatten stellen. Der Grundriss der Stadt, der nach dem [[absolutistisch]]en Gänsefußmuster (frz.: &amp;#039;&amp;#039;patte d&amp;#039;oie&amp;#039;&amp;#039;) fünf von einem zentralen Platz ausstrahlende Hauptalleen aufweist, bezeugt allerdings die Ähnlichkeit des [[stalinistisch]]en [[Baugestus]] mit der fürstlichen Repräsentation des Absolutismus. Die Bauqualität der ersten Bauphase ist, im Vergleich zu späteren Plattenbausiedlungen, als gut zu bezeichnen, es besteht eine gewisse Ähnlichkeit zu den Wiener [[Gemeindebau]]ten des [[Rotes Wien|Roten Wien]] der Zwischenkriegszeit und zum [[Neoklassizismus (Bildende Kunst)|Neoklassizismus]] der 1930er Jahre. Ein Großteil der Bauten von Nowa Huta wurde im Stil des [[Sozialistischer Klassizismus|Sozialistischen Klassizismus]] errichtet. Die großspurigen Pläne kollidierten bald darauf mit der kommunistischen Realität. Das System war der ursprünglichen Vorstellung nicht gewachsen und statt der gläsernen Häuser entstanden graue Wohnblöcke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bestehen nach wie vor soziale Konflikte zwischen dem intellektuellen Krakau und dem Arbeitervolk in Nowa Huta. Trotz der guten und schnellen Verbindung in das Zentrum Krakaus besucht ein Bewohner Nowa Hutas nur durchschnittlich zweimal im Jahr die Stadt Krakau; Grund hierfür ist, dass Nowa Huta als eigene Stadt geplant war und daher alle Versorgungseinrichtungen besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Nowa Huta entstand in Form eines halben Achtecks mit einem zentralen Platz, von dem vier Hauptstraßen und eine Allee für Fußgänger (Aleja Róż) abzweigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute trägt der zentrale Platz von Nowa Huta den Namen von [[Ronald Reagan]]. Die ehemalige Lenin-Allee, die vom Zentralplatz zum Lenin-Stahlwerk führt, heißt [[Solidarność]]-Allee. Die Straßen Przodowników Pracy und Planu 6-letniego, die Krakau mit Nowa Huta verbinden, sind nach [[Johannes Paul II.]] benannt, und die Allee der Oktoberrevolution heißt [[Władysław Anders|General-Władysław-Anders]]-Allee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kirche der Mutter Gottes, der Königin von Polen (Krakau)}}&lt;br /&gt;
Bekannt wurde die Stadt durch den Streit um den Bau einer Kirche in Bieńczyce. Das kommunistische Regime strebte eine religionsfreie Stadt an. Der Bischof und spätere Kardinal [[Karol Wojtyła]], der Metropolitan-Erzbischof von Krakau, war jedoch während seines gesamten Dienstes in der Erzdiözese in Krakau in Nowa Huta präsent. Das Ergebnis seiner Bemühungen war die Einweihung der „Kirche der Mutter Gottes, der Königin von Polen“ am 15. Mai 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kampf um das Kreuz: Zu Beginn des Jahres 1957 erteilte das Amt für religiöse Angelegenheiten die Genehmigung für den Bau einer großen Kirche in der Nähe des Volkstheaters, in der Marxstraße in Nowa Huta, wo ein von Erzbischof Eugeniusz Baziak geweihtes Kreuz stand. Kurz darauf wurde diese jedoch von den Kommunisten zurückgezogen und 2 Millionen Złoty vom Konto des Kirchenbaukomitees konfisziert. Am 19. April 1960 wurde von den Behörden angeordnet, das Kreuz zu entfernen. Pfarrer Satora lehnte entschieden ab. Am 27. April 1960 begann eine Gruppe von Arbeitern mit der Ausgrabung des Kreuzes. Frauen, die dort Tag und Nacht unter dem Kreuz beteten, stellten sich auf, um es zu verteidigen. Kurz danach versammelte sich eine größere Gruppe von Gläubigen und begann zu beten und religiöse Lieder zu singen. Währenddessen trafen die [[Zmotoryzowane Odwody Milicji Obywatelskiej|ZOMO]]-Einheiten ein. Die Auseinandersetzung dauerte die ganze Nacht und erstreckte sich über den gesamten Bezirk. Es wurden von Seiten der Miliz Feuerwaffen benutzt und etliche Demonstranten verletzt. Da die meisten von ihnen Angst hatten, um medizinische Hilfe zu bitten, ist die Anzahl unbekannt. Es wurden ungefähr 200 Menschen verhaftet und Strafen zwischen sechs Monaten und fünf Jahren Gefängnis verhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die architektonische Form der Kirche symbolisiert die gestrandete [[Arche Noah]]s auf dem Berg [[Ararat]] und ist der Kirche [[Notre Dame du Haut]] von [[Le Corbusier]] in [[Ronchamp]] nachempfunden. Architekt der Kirche ist Wojciech Pietrzyk. Den Orgelbau leitete [[Jan Jargon]]&amp;lt;ref&amp;gt;R. Tomczyk. Jan Jargon. Diplomarbeit, Musikakademie Krakau, 1998 (polnisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiteres ===&lt;br /&gt;
Der [[Straßenbahn-Betriebshof Nowa Huta]] ging 1965 in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
Nowa Huta war schon im ersten Jahrzehnt nach seiner Gründung auch ein Schauplatz sozialismuskritischer Kämpfe. Diese entzündeten sich insbesondere an den Auseinandersetzungen über den Bau der Kirche, griffen aber auch andere soziale Fragen auf. Die 1970er Jahre waren die ökonomisch erfolgreichsten Jahre in Nowa Huta, in denen der Anstieg der Stahlproduktion sich positiv auf die Beschäftigung und den Lebensstandard der Arbeiter auswirkte. Durch die politischen Geschehnisse nach Entstehung der [[Solidarność]] in Polen seit den beginnenden 1980er Jahren und insbesondere die ökonomische Umstrukturierung und Entwertung der industriellen Arbeit nach 1989 ist gerade in Nowa Huta eine Auflösung der gewachsenen sozialen Strukturen zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende des Kommunismus in Nowa Huta ===&lt;br /&gt;
Am 26. April 1988 hat der Streik in Nowa Huta begonnen. Die erste und wichtigste Forderung war die Legalisierung der NSZZ [[Solidarność]]. In der Nacht vom 4. auf den 5. Mai wurde der Streik von der Anti-Terror-Brigade und der [[Zmotoryzowane Odwody Milicji Obywatelskiej|ZOMO]] auf brutale Art und Weise bekämpft. Es gab viel Gewalt und Verhaftungen gegen die Teilnehmer. Als Reaktion darauf trat die Belegschaft in einen Ausstand. Kurze Zeit später wurde ein offenes Organisationskomitee der NSZZ „Solidarność“ gegründet und die Strukturen der Gewerkschaft wurden wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr später, am 4. Juni 1989, bei den [[Parlamentswahlen in Polen 1989|„vertraglichen“ Wahlen zum Sejm und Senat]], gewannen die „S“-Kandidaten [[Mieczysław Gil]] und [[Edward Nowak (Politiker)|Edward Nowak]] im Wahlkreis Kraków-Nowa Huta entscheidend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. April 1973 wurde in der Rosenallee ein [[Lenindenkmal (Nowa Huta)|Denkmal für Wladimir Lenin]] enthüllt, ein Symbol für die Abhängigkeit Polens von der Sowjetunion und die Vasallenpolitik der PZPR-Führung. Das unerwünschte Denkmal, um das in den folgenden Jahren zahlreiche Propagandafeiern veranstaltet wurden, war Gegenstand zahlreicher Witze und hämischen Kommentare. In den 1980er Jahren gab es in der Nähe der Statue zahlreiche [[Solidarność]]-Demonstrationen. Mit dem Fall des Kommunismus, nach mehrtägigen Demonstrationen, wurde das Denkmal im Dezember 1989 abgebaut. Seit 1992 steht es im [[High Chaparral (Themenpark)]] in Schweden. &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
20231028 134539 Pomnik Solidarności w Nowej Hucie 03.jpg|Solidarność-Denkmal, Plac Centralny&lt;br /&gt;
Kino Świt.jpg|Ehemaliges Kino Świt&lt;br /&gt;
Skarbnica bookshop (interior), 1osiedle Centrum C, Nowa Huta, Kraków, Poland.jpg|Skarbnica-Buchladen, os. Centrum C 1 (2013)&lt;br /&gt;
Datei:Krakow HTS 2.jpg|Bau an der Solidarność-Allee&lt;br /&gt;
Datei:Former Światowid Cinema, 1 osiedle Centrum E, Nowa Huta, Krakow, Poland.jpg|Ehemaliges Światowid-Kino, heute Museum der Volksrepublik Polen&lt;br /&gt;
Post Office Kraków 28, 28 Osiedle (Estate) Willowe, Nowa Huta, Krakow, Poland.jpg|Alte Hauptpost, 28 Osiedle Willowe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst ==&lt;br /&gt;
* [[Tassilo Blittersdorff]]: „Nowa Huta und das Verändern von Fotos“, Wien 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stadtbaugeschichte#Sozialistischer Städtebau|Sozialistischer Städtebau]]&lt;br /&gt;
* [[Osiedle Na Skarpie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Robert Schediwy]]: &amp;#039;&amp;#039;Städtebilder – Reflexionen zum Wandel in Architektur und Urbanistik&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2005, speziell S. 157ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nowa Huta|Nowa Huta}}&lt;br /&gt;
* https://www.krakow-przewodnicy.pl/zwiedzanie/historia-nowej-huty.htm (polnisch)&lt;br /&gt;
* https://historiaposzukaj.pl/miejsca,44,nowa_huta.html (polnisch)&lt;br /&gt;
* https://ipn.gov.pl/strony-zewnetrzne/wystawy/nowa_huta/html/wstep.html (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirke Krakaus}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/4/20.00/N |EW=20/02/15.00/E |type=landmark |region=PL-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Krakau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nowa Huta| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Kleinpolen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RoBri</name></author>
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