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	<title>Nový Hrozenkov - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T21:55:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-09-17T11:06:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
 |Ort=Nový Hrozenkov&lt;br /&gt;
 |Wappen=[[Datei:Coat of arms of Nový Hrozenkov.svg|111px|Wappen von Nový Hrozenkov]]&lt;br /&gt;
 |Kraj=Zlínský kraj&lt;br /&gt;
 |Kraj_link=&lt;br /&gt;
 |Okres=Vsetín&lt;br /&gt;
 |Fläche=4357&lt;br /&gt;
 |Beschriftung=left&lt;br /&gt;
 |Breitengrad        = 49/20/18/N&lt;br /&gt;
 |Längengrad         = 18/11/58/E&lt;br /&gt;
 |Höhe=453&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     =  544566&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl=			756 04&lt;br /&gt;
 |KFZ-Kennzeichen=Z&lt;br /&gt;
 |Straßen=[[Ústí u Vsetína|Ústí]] – [[Karolinka]]&lt;br /&gt;
 |Schienen=[[Lokalbahn Wsetin–Groß-Karlowitz|Vsetín–Velké Karlovice]]&lt;br /&gt;
 |Flughafen=&lt;br /&gt;
 |GemeindeArt=[[Městys]]&lt;br /&gt;
 |Ortsteile=1&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister=			Stanislava Špruncová&lt;br /&gt;
 |BürgermeisterDatum=2010&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße=			Nový Hrozenkov 454&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt=756 04 Nový Hrozenkov&lt;br /&gt;
 |Website=www.novyhrozenkov.cz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nový Hrozenkov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Neu Hrosenkau&amp;#039;&amp;#039;, 1939–1945 &amp;#039;&amp;#039;Neu Traubendorf&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Minderstadt]] in der [[Mährische Walachei|Mährischen Walachei]] in [[Tschechien]]. Sie liegt 15 Kilometer östlich von [[Vsetín]] und gehört zum [[Okres Vsetín]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Nový Hrozenkov befindet sich am südlichen Fuße der [[Vsetínské vrchy]] am Übergang zu den [[Javorníky]] im Naturpark CHKO Beskydy. Das Städtchen erstreckt sich rechtsseitig der [[Vsetínská Bečva]] an der Einmündung der Bäche Brodská, Vranča und Babínek. Nördlich erheben sich die Papradný (750 m), Přední Kyčera (762 m) und Humenec (705 m), im Nordosten der Baraní (688 m), südöstlich die Bezniková (720 m) und Valečková Kyčera (827 m), im Süden die Planinská Kyčera (767 m), Kotlina (805 m), Kyčera nad Boroskou (808 m) und Válkův Grúň (667 m), südwestlich die Valoviska (616 m), im Westen der Palúch (691 m) sowie nordwestlich der Babínek (752 m). Durch Nový Hrozenkov führt die [[Lokalbahn Wsetin–Groß-Karlowitz|Bahnstrecke Vsetín–Velké Karlovice]]. Östlich des Ortes liegt die Talsperre Karolinka. Das Kataster der Gemeinde reicht nach Süden bis zur slowakischen Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Brodské im Norden, Kobylská, Planisko und [[Karolinka]] im Nordosten, Na Kání im Osten, Na Bařině und Kyčerky im Südosten, Velká Vranča und Dolní Vranča im Süden, Břežitá, Čubov, Chromčáci und [[Halenkov]] im Südwesten, U Holců, Kršelky und Dinotice im Westen sowie Babínek und Lušová im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nový Hrozenkov pečeť.png|mini|Ältestes Ortssiegel]]&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahre 1649, als der Besitzer der Herrschaft [[Vsetín]], Mikuláš Pázmány, die 41 Pasekarenwirtschaften im oberen Tal der Vsetínská Bečva von [[Hovězí]] abtrennte und die neue, nach seiner Frau Rosina benannte Ansiedlung Rosinka gründete. 1652 erwarb Georg Illésházy die Herrschaft. Im Laufe der Zeit wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Rozinka&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rozinkow&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hrozenkov&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die Bewohner des Dorfes waren im 17. und 18. Jahrhundert zu Verteidigungsdiensten an der ungarischen Grenze auf dem Kamm der [[Javorníky]] verpflichtet. In den Jahren 1765, 1775, 1783 und 1785 kam es zu walachischen Aufständen gegen die Frondienste. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb das Dorf immer nach Vsetín untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete &amp;#039;&amp;#039;Nový Hrozenkov&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Neu Hrosenkau&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 eine politische Gemeinde in der [[Bezirkshauptmannschaft]] [[Valašské Meziříčí]]. Die Bewohner lebten von der Viehzucht und [[Alm (Bergweide)|Salaschenwirtschaft]]; der Ackerbau war wenig erträglich. 1857 wurde ein Schulhaus erbaut. Zwischen 1861 und 1863 ließ der Glasfabrikant Samuel Reich im östlichen Teil des Dorfes die Glashütte &amp;#039;&amp;#039;Karolinenhütte&amp;#039;&amp;#039; anlegen. In dieser fand ein Teil der Bewohner Anstellung. Zum Ende des 19. Jahrhunderts waren die Erlöse aus der Landwirtschaft so unzureichend, dass ab 1885 etwa 1000 Einwohner in die USA auswanderten; die meisten von ihnen ließen sich in [[Texas]] nieder. Ab 1884 gab es Versuche, den strittigen Grenzverlauf zwischen Mähren und Ungarn in den [[Javorníky]] zu regulieren. 1908 wurde die [[Lokalbahn Wsetin–Groß-Karlowitz|Bahnstrecke Vsetín–Velké Karlovice]] eingeweiht. Seit 1909 gehörte die Gemeinde zum Bezirk Vsetín. Im Jahre 1948 wurde Nový Hrozenkov zum Městys erhoben. Wenig später wurde dieser Status nach der Machtübernahme der Kommunisten abgeschafft, so dass Nový Hrozenkov die letzte Gemeinde war, die diesen Status erhielt. Mit Beginn des Jahres 1949 wurde [[Karolinka|Karolinina Huť]] von Nový Hrozenkov abgetrennt und zu einer eigenen Gemeinde und zwei Jahre später zur Stadt erhoben.&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Tschechoslowakei 1992 erfolgte in der Flur Kasárna eine Grenzregulierung zwischen Tschechien und der Slowakei. Seit 1996 führt die Gemeinde ein Wappen. Mit Wirkung zum 31. Oktober 2006 erhielt Nový Hrozenkov seinen Status als Městys zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für den Městys Nový Hrozenkov sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zu Nový Hrozenkov gehören die Ansiedlungen Břežitá, Brodské, Čubov, Dolní Vranča, Kyčerky, Lušová, Malá Vranča, Ráztoka und Velká Vranča sowie zahlreiche Einöden (Paseken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Barocke Kirche Johannes des Täufers, erbaut 1789. Der Altar stammt aus dem Jahre 1690.&lt;br /&gt;
* Partisanendenkmal und Gemeinschaftsgrab&lt;br /&gt;
* Gedenkstätte im früheren Atelier des Malers und Graphikers [[Antonín Strnadel]] mit Werken Strnadels und von Karel Langer&lt;br /&gt;
* Naturschutzgebiet Brodská, Urwald am Fuße des Beskyd (891 m), nördlich des Dorfes in den Vsetínské vrchy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Leon Körner]] (1892–1972), kanadischer Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Hubert Pilčík]] (1891–1951), Serienmörder&lt;br /&gt;
* [[Otto Dov Kulka]] (1933–2021), Überlebender des Holocaust und israelischer Historiker&lt;br /&gt;
* [[Hanuš Domanský]] (1944–2021), Komponist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Vsetín}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Novy Hrozenkov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1649]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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