<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nov%C3%A1ky</id>
	<title>Nováky - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nov%C3%A1ky"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nov%C3%A1ky&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T17:13:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nov%C3%A1ky&amp;diff=498477&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nov%C3%A1ky&amp;diff=498477&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-08T06:56:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die slowakische Stadt. Zu anderen Bedeutungen siehe [[Nováky (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Slowakei&lt;br /&gt;
|NAME = Nováky&lt;br /&gt;
|GEMEINDEART = Stadt&lt;br /&gt;
|WAPPEN = Coat of Arms of Nováky.svg&lt;br /&gt;
|KRAJ = Trenčiansky kraj&lt;br /&gt;
|OKRES = Prievidza&lt;br /&gt;
|REGION = Horná Nitra&lt;br /&gt;
|CODE = 514268&lt;br /&gt;
|PLZ = 972 71&lt;br /&gt;
|VORWAHL = 0 46&lt;br /&gt;
|HÖHE = 244&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 19.293&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 48/42/49/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 18/32/9/E&lt;br /&gt;
|GLIEDERUNG = 3 Stadtteile&lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER = Branislav Adamec&lt;br /&gt;
|ADRESSE = Mestský úrad Nováky&amp;lt;br /&amp;gt;námestie SNP 349/10&amp;lt;br /&amp;gt;97271 Nováky&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.novaky.sk&lt;br /&gt;
|STAND_VERWALTUNG = Oktober 2022&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nováky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Nyitranovák&amp;#039;&amp;#039; – bis 1882 &amp;#039;&amp;#039;Novák&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Stadt]] im [[Westslowakei|Westen]] der [[Slowakei]], mit {{EWZ|SK|3514268}} Einwohnern (Stand {{EWD|SK|3514268}}). Sie gehört zum [[Okres Prievidza]], einem Kreis des [[Trenčiansky kraj]] und ist eines der Zentren des slowakischen Braunkohlebergbaus sowie Standort eines Kohlekraftwerks.&lt;br /&gt;
[[Datei:Novaky kostol.jpg|mini|links|Kirche in Nováky]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt in der [[Hornonitrianska kotlina]] (deutsch Oberneutraer Talkessel) am linken Ufer des Flusses [[Nitra (Fluss)|Nitra]], zwischen dem [[Vogelgebirge]] im Südosten sowie Ausläufern der [[Strážovské vrchy]] im Nordosten. Das auf der Höhe von {{Höhe|244|SK|link=true}} liegende Ortszentrum ist 10 Kilometer von [[Prievidza]], 55 Kilometer von [[Trenčín]] sowie 74 Kilometer von [[Nitra]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungstechnisch besteht die Stadt aus den Gemeindeteilen:&lt;br /&gt;
* [[Horné Lelovce]] (1944 eingemeindet; deutsch &amp;#039;&amp;#039;Oberlelotz&amp;#039;&amp;#039;, ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Felsőlelőc&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Laskár]] (1944 eingemeindet; ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Nyitralaszkár&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Nováky&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nováky wurde 1113 zum ersten Mal als &amp;#039;&amp;#039;Nuovac&amp;#039;&amp;#039; schriftlich in einem Stiftungsbrief der Benediktinerabtei&amp;lt;ref&amp;gt;Der auf [[Pergament]] geschriebene Stiftungsbrief der Benediktinerabtei des Hl. Hyppolyt in Zobor gehört zu den ältesten schriftlichen Dokumenten in der heutigen Slowakei. Darin sind die Namen von über zweihundert Ortschaften verzeichnet. Für die Forschung bietet der Stiftungsbrief eine wertvolle Auskunft über die Namen und Lage der einzelnen Ortschaften der Umgebung. Die Urkunde ist relativ gut erhalten und befindet sich heute im Archiv des [[Bistum Nitra|Bistums Neutra]] ([[Slowakische Sprache|slow.]] [[Nitra]]). &amp;lt;/ref&amp;gt; des [[Hippolyt von Rom|Hl. Hyppolyts]] in [[Zobor]] während der Regentschaft König [[Koloman (Ungarn)|Kolomans]] erstmals schriftlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Archivalien des [[Erzbistum Gran|Erzbistums Gran]] wurde die Pfarrei von Nováky bereits vor 1149 gegründet. Zwischen 1387 und 1395 gehörte die Ortschaft der ungarischen Krone. Kaiser [[Sigismund (HRR)|Sigismund von Luxemburg]] belehnte mit Nováky einen seiner Gefolgsleute. Seit 1434 gehörte die Ortschaft der Familie Majthényi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1560 kamen die Lehren der [[Reformation]] nach Nováky. Es gab Auseinandersetzungen zwischen dem zum [[Protestantismus]] übergetretenen Klerus und der katholisch gebliebenen Gutsherrenfamilie Majthényi. 1601 besetzten Truppen von [[Stephan Bocskai]] die Ortschaft. Über 100 Bauern wurden in jener Zeit erschlagen, was einen wirtschaftlichen Niedergang des Dorfes bedeutete. 1608 lebten nur noch 6 Familien in Nováky. 1626 vernichteten protestantische [[Söldner]] die Ortschaft, das Gleiche taten 1631 und 1663 türkische Truppen des [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reiches]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1700 und 1703 erhielt der Ort anstelle der vernichteten alten [[Romanik|romanischen]] Kirche ein neues Gotteshaus im [[Klassizismus|klassizistischen Stil]]. Infolge der antihabsburgischen Kriege zwischen den Kaiserlichen ([[Labanzen]]) und den [[Kuruzen|Kurutzen]] wurden 1708 Teile des Ortes erneut vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1812 erhielt der Ort eine eigene [[Schule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1831 hatte Nováky 673 Einwohner, Oberlelotz 232 und Laskar 159 Einwohner. 1890 wurde Unterlelotz eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts begannen sich [[Juden]] in Nováky anzusiedeln. Bereits 1830 wurde eine erste [[Synagoge]] gebaut. Da die jüdische Kommunität sehr rasch anwuchs, wurde 1870 eine neue Synagoge errichtet. 1875 wurden über 75 % des Majthény’schen Grossgrundbesitzes von Salomon Weinreb gepachtet. 1896 wurde eine jüdische Schule ([[Zwergschule]]) gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde Nováky am 10. Dezember 1918 von [[Tschechoslowakische Legionen|tschechoslowakischen Legionen]] besetzt. Gemäß dem [[Vertrag von Trianon]] wurde Nováky vom [[Königreich Ungarn]] abgetrennt und Teil der neu gegründeten [[Tschechoslowakei]]. Die ungarische und die jüdische Schule wurden 1919 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der [[Erste Slowakische Republik|Ersten Slowakischen Republik]] befand sich von 1941 bis 1944 beim Ort (im Stadtteil Laskár) ein vom slowakischen Innenministerium betriebenes [[Konzentrationslager]] für [[Geschichte der Juden in der Slowakei|slowakische Juden]]. Es diente 1942 als [[Sammellager]] für drei Eisenbahntransporte mit insgesamt vier- bis fünftausend Personen in die Vernichtungslager in das deutsche [[Generalgouvernement]] nach [[Lublin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.novaky.sk/?str=historia&amp;amp;lang=sk Hisotória mesta Nováky, novaky.sk, abgerufen am 19. Juli 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wurde das Lager als Konzentrationslager, in dem Werkstätten eingerichtet wurden, mit circa 1500 Häftlingen betrieben, als deutscher Berater fungierte der SS-Oberscharführer Ernst Brückler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. April 1945 wurde Nováky von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gebäuden des vormaligen Konzentrationslagers wurden ab August 1945 die Deutschen der umliegenden Ortschaften inhaftiert und eingesperrt, denen man (gemeinsam mit den [[Magyaren|Ungarn]]) anhand der [[Beneš-Dekrete]] (Nr. 33) die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft aberkannt hatte und die nach [[Deutschland]] bzw. [[Österreich]] [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]] werden sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Auf dem Gebiet der heutigen Slowakei wurden an drei Orten Sammellager zur Aussiedlung der Deutschen errichtet (in [[Bratislava|Preßburg]] an drei Stellen, dann in Nováky und [[Handlová|Krickerhau]]). Siehe auch: Anton Klipp: &amp;#039;&amp;#039;Preßburg,&amp;#039;&amp;#039; Karlsruhe 2010, ISBN 978-3-927020-15-3, S. 37 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1950 wurden die katholischen Ordensschwestern des Ordens [[Schwestern Unserer Lieben Frau von Sion|Notre Dame]], (die 1942 in Nováky die Rakovszky Kurie erwarben, um dort eine Mädchenschule zu betreiben) massiven Repressalien durch die kommunistischen Machthaber ausgesetzt. Der Orden wurde aufgelöst und die Ordensschwestern vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ehemaligen Konzentrationslager wurde ein „Umerziehungslager“ für politisch „unzuverlässliche Elemente“ sowie „Feinde“ der (stalinistischen) Regimes eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 erhielt Nováky das Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. August 2018, am Tage [[Mariä Himmelfahrt]], wurde den Opfern der Deutschen, die in den Jahren 1945 bis 1946 im Internierungslager Nováky-Laskár ums Leben kamen in einer Feierstunde ein Mahnmal gesetzt. An der Feier nahmen Vertreter der Kirchen und des öffentlichen Lebens teil. Für die [[Bundesrepublik Deutschland]] legte der Botschafter, Herr Joachim Bleicker einen Kranz nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal in Nováky-Laskár.jpg|mini|Denkmal am Massengrab des ehemaligen Internierungslagers Nováky-Laskár]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das auf den Hügel des [[Massengrab]]es des ehemaligen Lagers Nováky auf der Gemarkung der Ortschaft [[Koš]], dem ehemaligen Andreasdorf steht, hat eine zweisprachige Inschrift (Deutsch und Slowakisch), der deutsche Text lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;In den Holzbaracken des / Internierungslagers / Nováky-Laskár wurden in den / Nachkriegsjahren / Karpatendeutsche aus der ganzen / Slowakei unter unmenschlichen / Bedingungen untergebracht. / Mehrere Jahrhunderte lebten sie / mit den Slowaken in / freundschaftlichem Einvernehmen. / Im Massengrab ruhen, / deren Leben in den Jahren / 1945 – 1946 viel zu früh / erloschen ist.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Koš, Juni 2018&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. April 2023 kam es in einem Kohlebergwerk der Stadt&lt;br /&gt;
in 200 Meter Tiefe zu einem Austritt von Grubengas. Durch die Entzündung und Verpuffung oder Deflagration des [[Methan]]s wurden 9 Bergleute durch Hitze und Brandgas verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orf.at/stories/3314101/ Bergleute bei Grubenunglück in Slowakei schwer verletzt] orf.at, 26. April 2023, abgerufen am 26. April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{{Slovak municipality|pop}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Siehe: [[Liste der denkmalgeschützten Objekte in Nováky]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Die [[Wasserball]]er des KVP Nováky wurden mehrfach slowakischer Meister und schafften 1996 den Sprung unter die besten Acht in der erstmals ausgespielten [[LEN Champions League|Champions League]]. Das örtliche Schwimmbad ist zugleich das nationale Leistungszentrum für die Sportart und regelmäßiger Austragungsort internationaler Turniere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
* [[Kraftwerk Nováky]]&lt;br /&gt;
* Fortischem ([[Energochemica]] Gruppe)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Europäische Kommission]]: [https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/IP_14_1155 Staatliche Beihilfen: Kommission ordnet Rückforderung unzulässiger slowakischer Beihilfen von NCHZ und Fortischem an], 15. Oktober 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [https://www.arcanum.hu/hu/online-kiadvanyok/Nagyivan-nagy-ivan-magyarorszag-csaladai-1/hetedik-kotet-5828/majthenyi-csalad-kesselokeoi-baro-es-nemes-6059/ Stammbaum der Familie Majthenyi (Ungarisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eduard Nižňanský]], Vanda Rajcan, Ján Hlavinka: &amp;#039;&amp;#039;Nováky&amp;#039;&amp;#039;, in: Joseph R. White (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The United States Holocaust Memorial Museum Encyclopedia of Camps and Ghettos, 1933–1945. Vol. 3, Camps and Ghettos under European Regimes Aligned with Nazi Germany&amp;#039;&amp;#039;. Bloomington : Indiana University Press, 2018, ISBN 978-0-253-02373-5, S. 874–876&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Prievidza}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4705373-2|VIAF=244750480}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Novaky}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Slowakei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1113]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzentrationslager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in der Slowakei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
</feed>