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	<title>Nottaufe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T02:05:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nottaufe&amp;diff=546351&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wassermaus: Duden: Zusammenschreibung im Infinitiv (Regel D47)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nottaufe&amp;diff=546351&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-13T05:36:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Duden: Zusammenschreibung im Infinitiv (Regel D47)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Taufform. Zur Erzählung von Peter Rosegger siehe [[Die Nottaufe]].}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nottaufe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taufe in der Not&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist in mehreren [[Konfession]]en eine [[Taufe]], die bei Lebensgefahr des Täuflings abweichend von der üblichen Praxis nicht von einem [[Geistlicher|Geistlichen]], sondern einem [[Laie (Religion)|Laien]] ausgeführt werden kann. Die genaue Definition und Anwendung unterscheidet sich in den verschiedenen Konfessionen; Grundlage ist jedoch stets, dass ein ordentlicher Taufspender nicht rechtzeitig herbeigeholt werden kann, um zu taufen. Nottaufen sind unter anderem in der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]], in [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxen]], [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherischen]], [[Unierte Kirchen (evangelisch)|evangelisch-unierten]], [[Anglikanische Gemeinschaft|anglikanischen]] und [[Altkatholische Kirche|altkatholischen]] Kirchen, seltener in [[Reformierte Kirchen|reformierten]] und [[Methodistische und Wesleyanische Kirchen|methodistischen]] Kirchen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird die Taufe in einem Notfall von einem ordentlichen Taufspender ausgeführt, wird sie auch als „Jähtaufe“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Alte Kirche und Katholizismus ===&lt;br /&gt;
Bis zum 3. Jahrhundert gab es keine kirchliche Lehre zur Nottaufe. Eine Taufe war in dieser Zeit nur durch den [[Bischof]] möglich. Auf der [[Synode von Elvira]] (305) wurde die Nottaufe durch einen beliebigen Christen im Angesicht des Todes legitimiert, nur nicht dann, wenn eine Kirche im näheren Umkreis vorhanden ist. Auf dem [[Konzil von Ferrara/Florenz]] (1431–1445) wurde erstmals durch ein [[Ökumenisches Konzil]] die Möglichkeit der Nottaufe durch einen frommen Mann oder eine fromme Frau bestätigt, jedoch musste ein überlebender Täufling nach seiner Genesung noch einmal in einer Kirche getauft werden. Das Konzil ging davon aus, dass durch die Nottaufe das Kind aus den Händen des [[Teufel]]s gerissen und von Gott aufgenommen werde.&amp;lt;ref&amp;gt;Mark Searle: &amp;#039;&amp;#039;Infant Baptism Reconsidered&amp;#039;&amp;#039;. In: Maxwell E. Johnson: &amp;#039;&amp;#039;Living Water, Sealing Spirit. Readings on Christian Initiation&amp;#039;&amp;#039;. Collegeville 1995, ISBN 0-8146-6140-8, S.&amp;amp;nbsp;365–409.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ansonsten traf das Konzil von Basel/Ferrara/Florenz keine Unterscheidungen zwischen Nottaufe und allgemeiner [[Kindertaufe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst auf dem [[Konzil von Trient]] (1545–1563)  wurde eine klare Abgrenzung zwischen Kinder- und Nottaufe vorgenommen. Das Konzil stellte die Heilsnotwendigkeit der Taufe durch die Lehre von der [[Erbsünde]] in den Vordergrund. Demnach sei nur derjenige, der auf [[Jesus Christus]] getauft wurde, frei von dieser Sünde. Versterbe ein ungetauftes Kind oder ein Säugling, so komme es aufgrund der Erbsünde nicht in den Himmel, auch wenn seine Seele frei von persönlicher Schuld und Sünde sei. Die Seelen dieser Kinder gingen stattdessen in den [[Limbus (Theologie)|Limbus puerorum]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. April 2007 (AP) genehmigte Papst [[Benedikt XVI.]] die Ergebnisse einer Internationalen Theologenkommission&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.catholicculture.org/culture/library/view.cfm?id=7529&amp;amp;CFID=68246686&amp;amp;CFTOKEN=34192239 The Hope of Salvation for Infants Who Die Without Being Baptized] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; und ermöglichte damit die Abwertung der Lehre vom &amp;#039;&amp;#039;[[Limbus (Theologie)|Limbus puerorum]]&amp;#039;&amp;#039; zu einer älteren theologischen Meinung, die nicht vom kirchlichen Lehramt unterstützt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/panorama/kirchen-vatikan-schafft-vorhoelle-ab-a-478599.html spiegel.de: Kirchen: Vatikan schafft Vorhölle ab]&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit ist die Befreiung von der [[Erbsünde]] und der [[Verdammnis]] als Begründung für eine Nottaufe von sterbenden Kindern nicht mehr Teil der Lehre der Kirche.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Modehn: &amp;#039;&amp;#039;Ohne Erbsünde glauben.&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;[[Publik-Forum]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 11, 9. Juni 2017, S. 42ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformation ===&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu [[Martin Luther]], der seinem [[Der Kleine Katechismus|Kleinen Katechismus]] eine &amp;#039;&amp;#039;Anleitung zur Nottaufe&amp;#039;&amp;#039; beifügte, lehnten [[Johannes Calvin]] ([[Institutio Christianae Religionis|Inst.]] IV, 15, 20) und [[Heinrich Bullinger]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Helvetisches Bekenntnis#Zweites Helvetisches Bekenntnis|Confessio Helvetica Posterior]]&amp;#039;&amp;#039; XX) Nottaufen ab. Noch 1818 wurde festgestellt, dass von den [[Reformierte Kirchen|reformierten]] Gemeinden in Bayern sowie der [[Unierte Kirchen (evangelisch)|unierten]] Kirche der Pfalz die Nottaufe „unbedingt verworfen wird“.&amp;lt;ref&amp;gt;Marion Stadlober-Degwerth: &amp;#039;&amp;#039;(Un)Heimliche Niederkunften: Geburtshilfe zwischen Hebammenkunst und medizinischer Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau Verlag, Köln/Weimar 2008, S.&amp;amp;nbsp;174.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die [[Methodistische und Wesleyanische Kirchen|Methodisten]] verwiesen im Dialog mit den [[Luthertum|Lutheranern]] darauf, dass sie die Taufe nicht in derselben Weise als heilsnotwendig ansähen wie die Lutheraner und die Nottaufe deshalb bei ihnen selten sei.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Dokumente wachsender Übereinstimmung]]&amp;#039;&amp;#039;. Band II, S.&amp;amp;nbsp;244f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nottaufe in der römisch-katholischen Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Voraussetzungen für die Gültigkeit ===&lt;br /&gt;
Die Taufe muss unter Verwendung von Wasser und der [[Trinität|trinitarischen]] Formel „im Namen des Vaters, des Sohnes und des [[Heiliger Geist|Heiligen Geistes]]“ erfolgen. Dabei ist der Täufling mit Wasser zu übergießen. Soweit nach den Umständen möglich, sollen Zeugen hinzugezogen werden. Das Kirchenrecht sieht vor, dass die Taufe „außer im Notfall“ in einer Kirche oder Kapelle gespendet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Durchführung ===&lt;br /&gt;
Besteht akute Lebensgefahr, so kann die Taufhandlung auf das Sprechen der Taufformel „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ reduziert werden. Beim Sprechen dieser Taufformel wird der Täufling dreimal mit Wasser übergossen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Katechismus der Katholischen Kirche&amp;#039;&amp;#039;, §1284: [https://web.archive.org/web/20050429143550/http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P3U.HTM web.archive.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; Steht mehr Zeit zur Verfügung, soll die Nottaufe in eine kurze liturgische Feier eingebettet werden. Insbesondere ist dabei durch den Täufling oder dessen [[Pate]]n oder Eltern der Glaube zu bekennen, z. B. durch Beantwortung der Tauffragen oder durch Sprechen des [[Glaubensbekenntnis#Christentum|Glaubensbekenntnisses]]. Auf die Benutzung von [[Weihwasser]] und ausdeutende Riten wie die Salbung mit Katechumenenöl und [[Chrisam]] kann verzichtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://kath-zdw.ch/maria/nottaufe.html Anleitung zur Nottaufe]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Taufe ungeborener Kinder ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Nottaufspritze MfK Wgt.jpg|mini|Taufspritze zur Taufe eines Ungeborenen im Mutterleib (um 1800)]]&lt;br /&gt;
Nach Lehre des [[Augustinus von Hippo]] fielen ungetauft gestorbene Kinder der Verdammnis anheim. So erschien auch die Nottaufe ungeborener Kinder wichtig, zumal oft tote schwangere Frauen nicht beim Begräbnisgottesdienst aufgebahrt werden durften, da ihr Ungeborenes ungetauft war. Vor der Beisetzung der Schwangeren in geweihter Friedhofserde war das Kind herauszuschneiden und außerhalb des Friedhofs beerdigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uta Ranke-Heinemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Eunuchen für das Himmelreich  Katholische Kirche und Sexualität.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Heyne Verlag, München 2003, ISBN 3-453-16505-5, S. 119 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folglich schrieb die Synode von Trier 1310 den Hebammen vor, auch an noch nicht geborenen Kindern „bei dringender Lebensgefahr“ Nottaufen vorzunehmen. Denn ungetaufe Kinder kamen nach damaliger Lehre in den [[Limbus (Theologie)|Limbus puerorum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Nottaufe sollten sie den Kopf des Ungeborenen mit dem Taufwasser beträufeln. Wenn das Ungeborene für die taufenden Hände der Hebamme noch nicht sicher erreichbar war, wurde eine Taufspritze benutzt, um das Taufwasser in die Scheide einzubringen. Die Verwendung einer Taufspritze ist erstmals für 1480 bezeugt. In einzelnen Gebieten wurde sie noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kugener.com/de/humanmedizin-fr/geburtshilfe/52-artikel/2001-taufspritze-seringue-de-bapteme.html |titel=Taufspritze: Geschichte und Beschreibung |werk=Museum Sybodo. Medizinische Instrumente und Geräte der Krankenpflege |abruf=2022-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verwendung von geweihtem Wasser war nicht vorgeschrieben. Die dabei zu sprechende Taufformel, die mit den Worten „Wenn du lebest, so taufe ich dich ...“ begann, musste die Hebamme korrekt beherrschen. Dazu gab es entsprechende Taufprüfungen durch den Pfarrer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dmm-ingolstadt.de/dmmi-digital/objektgeschichten/taufspritze.html |titel=Taufspritze |werk=dmm-ingolstadt.de |abruf=2022-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für ungetauft verstorbene Kinder gab es u.&amp;amp;nbsp;a. „Traufkindbestattungen“, also unter der [[Dachtraufe|Traufe]] des Kirchdaches.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Petra Lindenhofer |url=https://www.gabrielepossanner.eu/ungetauft-verstorbene-kinder-in-der-fruhen-neuzeit/ |titel=Ungetauft verstorbene Kinder in der Frühen Neuzeit |werk=Gabriele Possanner Institut für interdisziplinäre Forschung |abruf=2022-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gültigkeit ===&lt;br /&gt;
Wenn kein ordentlicher Spender zugegen ist, darf nach der Lehre der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] im Notfall jeder Mensch taufen, der die richtige Absicht hat, das heißt, er muss tun wollen, was die Kirche tut, wenn sie tauft. Für die Erlaubtheit der Taufe muss im „dringenden Notfall“ „nur das beachtet werden, was zur Gültigkeit des Sakramentes erforderlich ist“ ({{CIC|850}}): die rechte Intention, die trinitarische Formel und das Übergießen mit oder Eintauchen in Wasser. Der Spender einer Nottaufe muss nicht Christ sein; die Taufe kann im Notfall nach {{CIC|861|§2}} von jedem „von der nötigen Intention geleiteten Menschen“ gespendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.newadvent.org/cathen/02258b.htm Catholic Encyclopedia]&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Gläubigen soll durch den örtlichen Pfarrer oder einen Seelsorger die richtige Art und Weise der Taufe vermittelt werden. Die Nottaufe muss zeitnah dem Pfarrer mitgeteilt werden, damit er sie in das [[Kirchenbuch|Taufregister]] eintragen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nottaufe in den anglikanischen und altkatholischen Kirchen ==&lt;br /&gt;
Die Kirchen der [[Anglikanische Gemeinschaft|Anglikanischen Gemeinschaft]] und die [[Altkatholische Kirche]] praktizieren ebenfalls die Nottaufe. In der [[Church of England]] genügt es dazu, das Haupt des Täuflings mit Wasser zu übergießen und dazu die Taufworte {{&amp;quot; |N.N., ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes}} zu sprechen. Auch in den anglikanischen Kirchen kann die Nottaufe von einem Laien durchgeführt werden, wenn kein Bischof, Priester oder Diakon zur Stelle ist. Nach dem Vollzug ist die Taufe der für die Seelsorge am Neugetauften verantwortlichen Person mitzuteilen. Andere Elemente des Taufgottesdienstes, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die Salbung mit [[Chrisam]], können zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=The Church of England |url=https://www.churchofengland.org/prayer-worship/worship/texts/initiation/emergencybaptism.aspx |titel=Emergency Baptism |sprache=en |abruf=2015-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evangelische Kirchen ==&lt;br /&gt;
In den Kirchen der [[Evangelische Kirche in Deutschland|EKD]] kann eine Nottaufe durchgeführt werden, wenn ein Ungetaufter sehr krank ist und zu sterben droht. Eine solche Nottaufe kann von jedem Christen vorgenommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.ekd.de/einsteiger/taufe.html Was ist eine Nottaufe?]&amp;#039;&amp;#039;, aufgerufen am 29. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Konfessionen ==&lt;br /&gt;
In anderen [[Konfession]]en kann die Nottaufe ähnlich vollzogen werden. In den [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxen Kirchen]] wird das Taufritual im Notfall auf die essentiellen Gesten beschränkt, sie kann durchgeführt werden, auch wenn kein Priester zugegen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Hausmann, Sergius Heitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Christus in euch: Hoffnung auf Herrlichkeit. Orthodoxes Glaubensbuch für erwachsene und heranwachsende Gläubige.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2002, S.&amp;amp;nbsp;116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Kirchen darf jeder Mensch taufen, allerdings nicht ohne Zustimmung des Erkrankten oder der Sorgeberechtigten. Die Einführung in die Gemeinde muss nicht nachgeholt werden, sondern die Nottaufe wird nur in das Taufregister eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kirchen, die die Taufe nicht als heilsnotwendiges [[Sakrament]] ansehen und (hauptsächlich) die [[Gläubigentaufe]] als Bekenntnisakt praktizieren, gibt es keine Lehre zur Nottaufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mark Searle: &amp;#039;&amp;#039;Infant Baptism Reconsidered.&amp;#039;&amp;#039; In: Maxwell E. Johnson (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Living Water, Sealing Spirit. Readings on Christian Initiation&amp;#039;&amp;#039;. Collegeville 1995, ISBN 0-8146-6140-8, S.&amp;amp;nbsp;365–409.&lt;br /&gt;
* Hans Paarhammer: &amp;#039;&amp;#039;Die Nottaufe als kirchenrechtliches und pastorales Problem – kanonische Anmerkung zur Rolle des Spenders bzw. einer Spenderin „in casus neccessitatis“.&amp;#039;&amp;#039; In: Georg Ritzer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mit euch bin ich Mensch&amp;#039;&amp;#039;. Tyrolia-Verlag, Innsbruck/Wien 2008, S.&amp;amp;nbsp;501–528.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Evangelisches Gesangbuch]].&amp;#039;&amp;#039; (Regionalausgabe Niedersachsen-Bremen; Regionalausgabe Anhalt, Berlin-Brandenburg etc.), Nr. 791.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Martin Luther&lt;br /&gt;
   |url=http://www.elfk.de/katechismus/anhang6.htm&lt;br /&gt;
   |titel=Anhang 6&lt;br /&gt;
   |titelerg=Anleitung zur Nottaufe&lt;br /&gt;
   |werk=Kleiner Katechismus&lt;br /&gt;
   |hrsg=Evangelisch-Lutherische Freikirche&lt;br /&gt;
   |datum=1529&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110831130451/http://www.elfk.de/katechismus/anhang6.htm&lt;br /&gt;
   |archiv-datum=2011-08-31&lt;br /&gt;
   |abruf=2014-05-14}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sbg.ac.at/pth/links-tipps/past_ein/taufe/kap3.htm Taufriten (katholisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Taufe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wassermaus</name></author>
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