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	<title>Notschrei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T02:20:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Notschrei&amp;diff=913340&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Granpar: Der verlinkte Eintrag verweist nicht auf den Pass sondern auf den Wohnplatz am Pass.</title>
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		<updated>2025-05-06T11:23:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Der verlinkte Eintrag verweist nicht auf den Pass sondern auf den Wohnplatz am Pass.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Pass&lt;br /&gt;
|NAME =&lt;br /&gt;
|BILD = 2016 Notschrei Obelisk 01 ks01.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Obelisk am Notschrei, dahinter der Straßenpass&lt;br /&gt;
|PASSHÖHE = 1120.1&lt;br /&gt;
|PASSHÖHE-BEZUG = DE-NHN&lt;br /&gt;
|GEBIRGE = [[Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
|REGION = [[Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
|REGION-BEZ = Bundesland&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-BW&lt;br /&gt;
|SEITE1 = Norden&lt;br /&gt;
|SEITE2 = Süden&lt;br /&gt;
|WASSER1= [[Buselbach]]&amp;amp;nbsp;→ [[Brugga (Dreisam)|Brugga]]&amp;amp;nbsp;→ [[Dreisam]]&amp;amp;nbsp;→ [[Elz (Rhein)|Elz]]&amp;amp;nbsp;→ [[Oberrhein]] &lt;br /&gt;
|WASSER2= [[Schönenbach (Wiese)|Schönenbach]]&amp;amp;nbsp;→ [[Wiese (Fluss)|Wiese]]&amp;amp;nbsp;→ [[Hochrhein]]&lt;br /&gt;
|ORT1 = [[Oberried (Breisgau)|Oberried]] / [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]]&lt;br /&gt;
|ORT2 = [[Todtnau]]&lt;br /&gt;
|AUSBAU = [[Landesstraße]] 126 / 124&lt;br /&gt;
|ERBAUT =&lt;br /&gt;
|ERBAUT1 = 1849&lt;br /&gt;
|ERBAUT2 = 1855&lt;br /&gt;
|SPERREART =&lt;br /&gt;
|SPERRE =&lt;br /&gt;
|SPERRE1 =&lt;br /&gt;
|SPERRE2 =&lt;br /&gt;
|PROFIL =&lt;br /&gt;
|MAXSTEIGUNG1 =&lt;br /&gt;
|MAXSTEIGUNG2 =&lt;br /&gt;
|STEILSTERKM1 =&lt;br /&gt;
|STEILSTERKM2 =&lt;br /&gt;
|DSTEIGUNG1 =&lt;br /&gt;
|DSTEIGUNG2 =&lt;br /&gt;
|HD1 =&lt;br /&gt;
|HD2 =&lt;br /&gt;
|LÄNGE1 =&lt;br /&gt;
|LÄNGE2 =&lt;br /&gt;
|KARTE =&lt;br /&gt;
|POSKARTE = &lt;br /&gt;
|LAT = 47.87638&lt;br /&gt;
|LONG = 7.90948&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Notschrei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gebirgspass]] im [[Südschwarzwald]] zwischen dem [[Dreisamtal]] im Raum [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] im Norden und dem oberen [[Wiesental]] im Süden. Er verbindet über die [[Landesstraße]] [[Liste der Landesstraßen in Baden-Württemberg ab der L 67#L 126|L 126]] die Talorte [[Oberried (Breisgau)|Oberried]] im Norden und [[Todtnau]] im Süden. Die [[Liste der Landesstraßen in Baden-Württemberg ab der L 67#L 124|Landesstraße 124]] zweigt am Notschrei von der Landesstraße 126 ab und führt Richtung Nordwesten über die Halde am [[Schauinsland]] nach Freiburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name geht darauf zurück, dass die Straße über den Pass auf einen „Notschrei“ der Bevölkerung hin gebaut wurde, eine dringende [[Petition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Profil ==&lt;br /&gt;
Die Passhöhe mit {{Höhe|1120.1|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} liegt fünf Kilometer westlich des [[Feldberg (Berg im Schwarzwald)|Feldbergs]] in der Gemarkung Todtnau und ist nach der [[Hohtannhöhe]] der [[Liste der Pässe im Landkreis Lörrach|zweithöchste Pass im Landkreis Lörrach]]. Vor dem Nordanstieg der Landesstraße 126 südlich von Oberried führt eine Stichstraße nach Osten in das zu Oberried gehörende &amp;#039;&amp;#039;[[Brugga (Dreisam)|St. Wilhelmer Tal]]&amp;#039;&amp;#039;; auf halber Höhe zweigt beim [[Steinwasen-Park]] die [[Kreisstraße]] 4996 nach &amp;#039;&amp;#039;Hofsgrund&amp;#039;&amp;#039; und zur Landesstraße 124 auf der &amp;#039;&amp;#039;Halde&amp;#039;&amp;#039; beim Schauinsland ab. Auf der Südseite liegen zwischen der Passhöhe und Todtnau die Ortschaften &amp;#039;&amp;#039;Muggenbrunn&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Aftersteg&amp;#039;&amp;#039;, zwischen denen eine Stichstraße zum östlich gelegenen Gemeindeteil &amp;#039;&amp;#039;Todtnauberg&amp;#039;&amp;#039; führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe der Passhöhe entstand 1854 im Zuge des Straßenausbaus ein Gasthof ebenfalls mit dem Namen Notschrei, inzwischen ausgebaut zum Vier-Sterne-&amp;#039;&amp;#039;Waldhotel am Notschreipass&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus, Infrastruktur und Sport ==&lt;br /&gt;
Der Notschrei ist touristisch stark erschlossen. Er ist im Sommer Ausgangspunkt für Wanderungen Richtung [[Wiedener Eck]], [[Schauinsland]] und [[Feldberg im Schwarzwald|Feldberg]] und im Winter Start der [[Notschrei-Loipe]]n Richtung Schauinsland, Wiedener Eck, [[Stübenwasen]] und Feldberg. In der Nähe des Passes liegen mehrere Skilifte und Hotels. &lt;br /&gt;
Das Waldhotel am Notschreipass wurde bereits 1900 und 1906 in zwei Bauabschnitten errichtet und &amp;#039;&amp;#039;Kurhaus Waldheim&amp;#039;&amp;#039; benannt. Das Haus war auch Haltestelle der Pferdepostlinie.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Hilger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die westliche Variante des Schwarzwälder Weitwanderwegs [[Westweg]] verläuft zwischen [[Feldberg (Berg im Schwarzwald)|Feldberg]] und [[Belchen (Schwarzwald)|Belchen]] über den Notschrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Notschrei wurde bei der [[Tour de France 1971]] am 27. Juni befahren und war Teil der Etappe von [[Basel]] nach [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]]; er wurde als [[Bergwertung (Tour de France)#Punktevergabe|Berg der 2. Kategorie]] gewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://ledicodutour.perso.sfr.fr/montagnes/cols__n/notschrei.htm |titel=La côte de Notschrei dans le Tour de France |hrsg=Le Dico du Tour |datum= |zugriff=2014-07-15 |sprache=fr |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140725110624/http://ledicodutour.perso.sfr.fr/montagnes/cols__n/notschrei.htm |archiv-datum=2014-07-25 |offline=ja |archiv-bot=2024-04-02 16:38:00 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hofsgrund mit Alpenkette vom Schauinsland.jpg|mini|links|Der Notschreipass (Einkerbung in Bildmitte) vom [[Schauinsland]] aus gesehen]]Die Straße führt vom Oberrieder Tal zur Passhöhe am sog. Schwendle, der [[Wasserscheiden in Deutschland|Wasserscheide]] zwischen Dreisam- und Wiesental. Seit ihrer Fertigstellung 1848 trägt diese Stelle den Namen „Notschrei“, der geographische Begriff bezieht sich auf einen historischen Vorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Planungen ===&lt;br /&gt;
1780, noch unter der Regierung [[Vorderösterreich]]s, wurde der Bau einer Passstraße von Todtnau nach Oberried über den 1119&amp;amp;nbsp;m hohen Schwendle geplant, um das Gebiet um [[Sankt Blasien]] und [[Waldshut]] besser an den [[Breisgau]] anzubinden.&lt;br /&gt;
Als Todtnau unter [[Napoleon]] badisch wurde, brauchte der Ort neue Impulse, denn der [[Bergbau]] war am Ende. Strukturwandel war also dringend notwendig, und erste industrielle Entwicklungen kam durch Zuzug Schweizer Kapitals zustande. So gab es bald zahlreiche [[Manufaktur]]en wie [[Bürste]]nfabriken (die erste 1765), eine [[Zuckerfabrik]] (die erste 1826), eine [[Papierfabrik]] und [[Spinnen (Garn)|Spinnereien]]. Allerdings erwies es sich als problematisch, die Produkte abzusetzen – die abgelegene Lage des Tales und seiner Gemeinden führte zu hohen Transportkosten. Freiburg, damals bereits florierende Stadt im Breisgau, war auf direktem Wege mit dem Fuhrwerk nicht einmal erreichbar. Es gab nur einen steilen Weg, der über Aftersteg, Muggenbrunn, die Halde und [[Horben]] nach [[Günterstal]] führte und im Winter oft unbenutzbar war. Zwischen Todtnau und Halde mussten zunächst 500 Höhenmeter Aufstieg und anschließend wieder hinab ins Tal bewältigt werden. Dieser Weg war überhaupt nur mit [[Saumtier|Saumpferden]] und zweirädrigen Handkarren zu benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolglose Bitten im Großherzogtum ===&lt;br /&gt;
Das [[Großherzogtum Baden]] hatte andere Interessen als den Straßenbau, obwohl neben Todtnau auch noch andere Gemeinden der anliegenden Schwarzwaldtäler Interesse an einer Straße in den Breisgau bekundeten. Die Stadt Freiburg zum Beispiel forderte aus Rücksicht auf ihre Wälder eine Straße über [[Hofsgrund]].&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Baer S. 382.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor allem aber Todtnau und [[Schönau im Schwarzwald|Schönau]] rivalisierten um das Straßenprojekt. Schönau, das damals seit Kurzem ein badisches Amtsstädtchen war, hatte in [[Karlsruhe]] mehr politisches Gewicht als Todtnau und fand Unterstützung in der Forderung nach einer Straße übers [[Wiedener Eck]] nach [[Staufen im Breisgau|Staufen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals 1819, im ersten [[Badische Ständeversammlung|Landtag]] in Karlsruhe, brachten die Gemeinden des oberen [[Wiesental]]s eine [[Petition]] vor, in der sie eine Fahrstraße von Todtnau über Muggenbrunn, [[St. Wilhelm (Oberried)|St. Wilhelm]] nach Oberried forderten, als Anschluss an die bereits bestehende Verbindung zwischen [[Kirchzarten]] und Freiburg. 1844 fiel zwar eine Entscheidung, allerdings für die Straße von [[Utzenfeld]] übers Wiedener Eck durchs [[Münstertal/Schwarzwald|Münstertal]] nach Staufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Krisenjahr 1847 ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1847 machten sich Hunger und Arbeitslosigkeit im Wiesental breit, was zu einer Erneuerung der Forderung führte – die Bevölkerung fühlte sich von der Regierung in Karlsruhe im Stich gelassen. Viele Todtnauer und Zeller bekundeten sich bereits offen zu den Zielen der [[Badische Revolution|Badischen Revolution]] und zu deren Vertretern, [[Friedrich Hecker|Hecker]] und [[Gustav von Struve|Struve]]. Um ein Aufbegehren der Bevölkerung zu verhindern, musste die Karlsruher Regierung nun handeln und auf den „Notschrei“, die dringende Petition, reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens machten sich für die Forderung Todtnaus nach der Straßenanbindung stark. So unterstützte der [[Zell im Wiesental|Zeller]] Kaufmann und Textilingenieur Johann Faller – gebürtiger Todtnauer und Mitglied der Zweiten Kammer in Karlsruhe – zusammen mit dem [[Schopfheim]]er Abgeordneten [[Ernst Friedrich Gottschalk]] die Todtnauer Petition. Mitausschlaggebend  war die Intervention des Bezirksförsters [[Friedrich Julius Gerwig]]&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Person siehe {{LeoBW|Typ=PERSON|ID=1012266095|Titel=Gerwig+Friedrich+Julius|Linktext=Biografische Kurzinformation}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Kirchzarten (sein Vetter [[Robert Gerwig]] hatte u. a. die [[Schwarzwaldbahn (Baden)|Schwarzwaldbahn]] gebaut), der gegenüber der staatlichen Forstbehörde den Standpunkt vertrat, dass die 1200 Morgen staatlicher Waldungen am Notschrei und die daraus resultierende Verwertung des Holzes durch einen Holzabfuhrweg erheblich erleichtert werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30 Jahre nach der ersten Forderung fiel am 13. November 1847 im großherzoglichen Landtag die Entscheidung für den Bau der Straße über den heutigen Notschreipass. Der Straßenbau wurde vom Großherzogtum finanziert, die betroffenen Gemeinden hatten lediglich das benötigte Gelände unentgeltlich zu stellen. Sowohl die Bevölkerung als auch die bereits ansässigen Fabrikanten waren hochzufrieden und fühlten sich mit der Herrschaft versöhnt. Die Revolution war (zumindest zunächst) vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Großherzoge hatten sich mit dem Projekt befasst: [[Ludwig I. (Baden)|Ludwig I.]], [[Leopold (Baden)|Leopold]] und [[Friedrich I. (Baden, Großherzog)|Friedrich I.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausführung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf den Feldberg (9308428260).jpg|mini|hochkant|Kehre an der Nordrampe mit Blick auf die Stichstraße nach St. Wilhelm, dahinter der [[Feldberg (Berg im Schwarzwald)|Feldberg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848/49 wurden die ersten 7&amp;amp;nbsp;km für 36 000 Gulden zwischen Notschrei und Oberried gebaut und am 13. November 1848 eingeweiht. Die Straße war rund 6&amp;amp;nbsp;m breit und hatte eine Steigung von 5–11 %. Das Festprogramm zur Einweihung der Straße fiel jedoch den Schneemassen zum Opfer. Der Bürgermeister Kelle aus Todtnau bezeichnete die Verbindung nach Freiburg als „notwendige Lebensader“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 wurde auch der Streckenabschnitt zwischen Todtnau und Notschrei für 37 000 Gulden vollendet. Der Verkehr war danach auf 17 160 Zentner Transportgüter angewachsen, doch hatten sich die Transportkosten von 36–40 Kreuzer pro Zentner auf rund 18 Kreuzer/Zentner verringert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2016 Notschrei Obelisk 02 ks01.jpg|mini|hochkant|Westseite mit Inschrift]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Erleichterung und Dankbarkeit errichteten die Todtnauer Bürger einen 6 Fuß [rund 1,8&amp;amp;nbsp;m] hohen steinernen [[Obelisk]]en mit [[Inschrift]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stein gemeißelt ist zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ostseite&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog Leopold in tiefster Ehrfurcht gewidmet von den Gemeinden der ehemaligen Talvogtei Todtnau.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
;Straßenseite&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Seiner Königlichen Hoheit dem Prinzen Regenten Friedrich in tiefster Ehrfurcht.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
;Westseite&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Nach 30jährigem erfolglosen Bitten bei der hohen Regierung und allen Landtagen um diese Straße wurde endlich auf dem im Hungerjahre 1847 erfolgten Nothschrei der Gemeinden dem tief gefühlten Bedürfnisse dadurch abgeholfen, dass S. K. H. [seine Königliche Hoheit] der Großherzog die Sache an die Direction der Forstdomainen und Bergwerke überwies deren Director das Bedürfniss sogleich in seiner ganzen Größe erkenend, die Ausführung der Straße dem Bezirksförster Gerwig übertrug, welcher die Einleitung dazu traf und sie nachher zweckmäßig ausführte. Daher den beiden Männern diesen Dank.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Errichtet am Tage der Eröffnung der neuen Straße, den 13ten November 1848.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Planungen ==&lt;br /&gt;
Um 1991 wurde noch erwogen, die durch Pendler, Anwohner und Touristen stark beanspruchte Passstraße durch eine Eisenbahn über den Notschrei oder einen Tunnel durch den Schauinsland zu entlasten, doch diese Pläne werden trotz unverändert starker Verkehrsbelastung derzeit nicht weiter verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hilger: &amp;#039;&amp;#039;Das Waldhotel am Notschrei. Höhenhotel in der „Waldgemarkung Todtnau hinter Muggenbrunn“.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Hilger, Ortsverwaltung Todtnau-Muggenbrunn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte eines Schwarzwalddorfes : Vom Bürstenmacherdorf zum Luftkurort&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 315–320&lt;br /&gt;
* [[Franz Josef Baer|Franz Joseph Baer]]: &amp;#039;&amp;#039;Nr. 116. Straße von Zarten nach Todtnau und Gschwend. Steppwegstraße.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Joseph Baer: &amp;#039;&amp;#039;Chronik über Straßenbau und Straßenverkehr in dem Grossherzogtum Baden&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1878, S. 382–385 [https://books.google.de/books?id=haU1HQAACAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA382 Google Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Petition der Bürger von Todtnau vom 21. Dezember 1822 [https://digital.blb-karlsruhe.de/blbihdl/periodical/pageview/697565 Beilage Nr. 367 zum Protokoll der CII. Sitzung der zweiten Kammer der badischen Ständeversammlung vom 17. Januar 1823, S. 373–374]&lt;br /&gt;
* Verhandlung der Ständekammer 1837 [https://digital.blb-karlsruhe.de/blbihdl/periodical/pageview/861870 Protokoll der 67. Sitzung der zweiten Kammer der badischen Ständeversammlung vom 26. Juli 1837, S. 93–97]&lt;br /&gt;
* Bericht der Petitions-Commission [https://digital.blb-karlsruhe.de/blbihdl/periodical/pageview/861885 Beilage Nr. 5 zum Protokoll der 67. Sitzung der zweiten Kammer der badischen Ständeversammlung vom 26. Juli 1837]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=15077|Titel=Notschrei+-+Wohnplatz|Linktext=Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.notschrei-loipe.de/ Notschreiloipe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Text in der Badischen Zeitung von Hubert Döbele [1998]. (Zeitungsausschnitt ohne Angaben des Datums).&lt;br /&gt;
* „Wie der Wegkreuzungspunkt ‚Notschrei‘ zu seinem Namen gekommen ist. Ein Stück Heimatgeschichte, aber ein trauriges Kapitel“. (Zeitungsausschnitt ohne Angaben des Datums und des Namens).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirgspass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pass im Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pass in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Lörrach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Todtnau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Lörrach)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Granpar</name></author>
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