<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Notleidender_Kredit</id>
	<title>Notleidender Kredit - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Notleidender_Kredit"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Notleidender_Kredit&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T13:23:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Notleidender_Kredit&amp;diff=692751&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ferutsch: Wikilink nach Verschiebung angepasst</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Notleidender_Kredit&amp;diff=692751&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-17T13:41:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink nach Verschiebung angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Notleidender Kredit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Problemkredit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;toxischer Kredit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=  |Titel=Artikel vom 25. Januar 2009 &amp;#039;&amp;#039;Unbekanntes Gift&amp;#039;&amp;#039; im Tagesspiegel |Datum=2009-01-25 |Sammelwerk=[[Tagesspiegel]] |Online=[https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/was-sind-toxische-wertpapiere-1733629.html Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder umgangssprachlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;fauler Kredit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;non-performing loan&amp;#039;&amp;#039;}}, abgekürzt NPL), ist ein [[Kredit]], bei dem der [[Schuldner]] mit dem [[Schuldendienst]] in [[Rückstand (Finanzwesen)|Rückstand]] gerät und sich deshalb im [[Schuldnerverzug (Deutschland)|Schuldnerverzug]] befindet, so dass der Kredit vom [[Gläubiger]] [[Einzelwertberichtigung|einzelwertberichtigt]] werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Eine deutsche [[Legaldefinition]] des Begriffes existiert nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Statistiken/IWF_bezogenen_Daten/FSI/Methodische_Erlaeuterungen/methodische_erlaeuterungen.html |wayback=20120619012859 |text=Methodische Erläuterungen des IMF  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung notleidender Kredit ist im [[Kreditwesen]] üblich, wird aber auch allgemein für alle [[Forderung]]en verwendet, bei denen der Schuldner in Zahlungsverzug gerät. Da die Bezeichnung im Bankwesen von besonderer Bedeutung ist, wird die [[Bankrecht (Deutschland)|bankrechtliche]] und [[Bankbetriebslehre|bankbetriebliche]] Einordnung dargestellt. Die Bankenaufsichtsbehörde [[BaFin]] definiert einen Kredit seit dem Jahr 2009 als notleidend, wenn dieser „in Verzug geraten ist oder wertberichtigt wurde“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BaFin Jahresbericht 2010, S. 169&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bafin.de/SharedDocs/Downloads/DE/Jahresbericht/dl_jb_2010.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=15 BaFin Jahresbericht 2010, S. 169]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Internationaler Währungsfonds|Internationale Währungsfonds]] definiert einen Kredit als notleidend, wenn ein Verzug von Zins- oder Tilgungszahlungen seit mindestens 90 Tagen vorliegt oder bei einem Verzug von weniger als 90 Tagen gute Gründe vorliegen, die eine Nichtzahlung befürchten lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.imf.org/external/pubs/ft/bop/2005/05-29.pdf The treatment of Nonperforming Loans by Statistics department of IWF] (PDF; 75&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst bei Beachtung aller möglichen [[Kreditrisiko]]-Faktoren ([[Kreditfähigkeit]], [[Kreditwürdigkeit]]) während der [[Kreditwürdigkeitsprüfung]] kann ein [[Kreditinstitut]] oder sonstiger Gläubiger nicht vollständig ausschließen, dass der eingeräumte Kredit bei [[Fälligkeit]] vom [[Kreditnehmer]] nicht zurückgeführt wird oder werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=g2_NBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA295&amp;amp;dq=Notleidender+Kredit&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Notleidender%20Kredit&amp;amp;f=false Alfred Jährig/Hans Schuck, &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Kreditgeschäfts&amp;#039;&amp;#039;, 1975, S. 295]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Kredit wird notleidend, wenn sich nach der Kreditgewährung herausstellt, dass mit der planmäßigen Zahlung des Schuldendienstes ([[Kreditzins]] und [[Tilgung (Geldverkehr)|Tilgung]]) nicht mehr gerechnet werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=wtrzBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA991&amp;amp;dq=Notleidender+Kredit&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Notleidender%20Kredit&amp;amp;f=false Peter Rösler/Thomas Mackenthun/Rudolf Pohl, &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Kreditgeschäft&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 891]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als erste [[Indikator (Wirtschaft)|Indikatoren]] hierfür werden [[Überziehung]]en des [[Girokonto]]s ohne [[Kreditlinie]] oder über die Kreditlinie hinaus, Rückgabe von [[Lastschrift]]en, Änderung des [[Zahlungsverhalten]]s, verspätete oder unvollständige Einreichung von geforderten [[Kreditunterlagen]] ([[Einkommen]]snachweise, [[Bilanz]]en) oder Häufung von [[Bankauskunft|Auskunftsanfragen]] genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Jährig/Hans Schuck, &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Kreditgeschäfts&amp;#039;&amp;#039;, 1975, S. 301 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch andere [[Kreditereignis]]se wie [[Cross-Default-Klausel|cross-default]] oder eine signifikante Verschlechterung des [[Rating (Finanzwesen)|Ratings]] können Anzeichen von zunehmenden Kreditrisiken sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Oberbegriff für alle Kredite, bei denen mit dem fristgerechten und vollständigen Schuldendienst nicht mehr gerechnet werden kann, ist das {{enS|&amp;#039;&amp;#039;distressed debt&amp;#039;&amp;#039;}}.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=Otp1JOBtACcC&amp;amp;pg=PA12&amp;amp;dq=Sub+performing+loan+tilgung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Sub%20performing%20loan%20tilgung&amp;amp;f=false Nicholas Richter, &amp;#039;&amp;#039;Möglichkeiten und Grenzen des Distressed Debt Investing in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 12]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gehören die [[Zweifelhafte Forderung|Sub-Performing Loans]] (SPL) und die notleidenden Kredite. Bei SPL (auch: {{enS|&amp;#039;&amp;#039;under-performing&amp;#039;&amp;#039;}} oder gefährdete Kredite) liegt zwar eine Verschlechterung der Vermögensverhältnisse vor, jedoch sind die Voraussetzungen für eine [[Kreditkündigung]] noch nicht erfüllt. Insbesondere kommt es hierbei noch zur begrenzten Zahlung des Schuldendienstes, möglicherweise allerdings nicht fristgerecht.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Froitzheim, &amp;#039;&amp;#039;Non Performing Loans (NPL) in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Hauptursache ist die [[wesentliche Verschlechterung der Vermögensverhältnisse]] oder der Werthaltigkeit der [[Kreditsicherheit]]en nach {{§|490|bgb|juris}} Abs. 1 und Abs. 3 [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]]. Diese kann bei Privathaushalten durch [[Arbeitslosigkeit]], [[Arbeitsunfähigkeit]], [[Krankheit]], [[Scheidung]], [[Nichtversicherung|unversicherte]] [[Schaden]]shaftungen, unerwartete Nachzahlungen ([[Betriebskosten (Immobilien)|Betriebskosten]] oder [[Steuer]]n), durch überhöhten [[Kapitaldienst]] bei Krediten infolge von [[Überschuldung]] oder sonstige allgemeine [[Lebensrisiko|Lebensrisiken]] ausgelöst werden. Bei [[Unternehmen]] können [[Unternehmenskrise]]n zur [[Illiquidität]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Es gibt bei notleidenden Krediten zivilrechtliche und bankenaufsichtsrechtliche Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zivilrecht ===&lt;br /&gt;
Die Kündigungsvoraussetzungen bei Zahlungsverzug für [[Kreditkündigung#Kündigung eines Ratenkredites (rechtlich: Teilzahlungsdarlehen)|Ratenzahlungskredite]] und [[Kreditkündigung#Kündigung eines Grundstücksdarlehens|immobilienbesicherte Kredite]] richten sich nach {{§|498|bgb|juris}} Abs. 1 bzw. § 498 Abs. 3 BGB. Unabhängig vom Zahlungsverzug steht der Bank ein außerordentliches Kündigungsrecht zu. Kreditforderungen der [[Kreditinstitut]]e sind fristlos und außerordentlich nach § 490 Abs. 1 oder Abs. 3 BGB in Verbindung mit Nr. 26 Abs. 2 [[Allgemeine Geschäftsbedingungen der Kreditinstitute|AGB]]-Sparkassen bzw. Nr. 19 Abs. 3 AGB-Banken kündbar, wenn eine [[wesentliche Verschlechterung der Vermögensverhältnisse]] des [[Kreditnehmer]]s und/oder der Kreditsicherheiten eingetreten ist oder einzutreten droht und eine angemessene Frist zur Bestellung oder Verstärkung von Kreditsicherheiten erfolglos verstrichen ist. Abzustellen ist dabei auf eine bestehende Kündigungsmöglichkeit und nicht auf eine bereits erfolgte Kündigung.&amp;lt;ref&amp;gt;Günther M. Bredow/Hans-Gert Vogel, &amp;#039;&amp;#039;Kreditverkäufe in der Praxis – Missbrauchsfälle und aktuelle Reformansätze&amp;#039;&amp;#039;, Working Paper Series 82, 04/2008, April 2008, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei diesen ist ein Zahlungsverzug des Kreditnehmers (noch) nicht eingetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Kreditvertrag|Kreditverträgen]] sind meist feste [[Termin]]e für die Zahlung von Kreditzins und Tilgung vorgesehen. Können die Kreditnehmer diese [[Zeitpunkt]]e wegen Zahlungsschwierigkeiten nicht einhalten, geraten sie automatisch – und ohne [[Mahnung (Deutschland)|Mahnung]] – nach {{§|286|bgb|juris}} Abs. 2 BGB in [[Schuldnerverzug (Deutschland)|Zahlungsverzug]]. An diese [[Tatsache]] knüpft der Status des notleidenden Kredits an. Bei notleidenden Krediten wurde eine [[Kreditkündigung]] ausgesprochen oder kann ausgesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bankenaufsichtsrecht ===&lt;br /&gt;
Die [[Verordnung (EU) Nr. 575/2013 (Kapitaladäquanzverordnung)|Kapitaladäquanzverordnung]] (englische Abkürzung CRR) verlangt von den Kreditinstituten durch die gesetzlich vorgeschriebenen Risikoparameter (insbesondere die [[Ausfallverlustquote]] und ihr Komplement [[Erlösquote]]) eine ständige Ausfall- und Verlustschätzung auch im [[Kreditgeschäft]]. Gemäß Art. 128 Abs. 1 CRR sind mit besonders hohem [[Risiko]] verbundene [[Risikoposition]]en mit einem [[Risikogewicht]] von 150 % zu berücksichtigen, das gilt auch nach Art. 128 Abs. 3 CRR für Positionen mit einem hohen Verlustrisiko wegen Ausfalls des Schuldners. Nach Art. 178 Abs. 1 CRR wird ein Ausfall (englisch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|default}}&amp;#039;&amp;#039;) unwiderlegbar vermutet, wenn die Rückzahlung eines Kredits – ohne die Verwertung von Kreditsicherheiten – unwahrscheinlich wird oder eine wesentliche Verbindlichkeit des Schuldners mehr als 90 Tage überfällig ist. Etwaige Kreditsicherheiten dürfen beim Ausfallstatus nicht berücksichtigt werden. Ist also der Schuldendienst eines durch [[Bankguthaben]] vollständig besicherten Kredits mehr als 90 Tage überfällig, liegt ein Ausfall vor, auch wenn in diesem Fall die Erlösquote 100 % beträgt. Ansonsten ist jedoch eine sehr niedrige Erlösquote ein Indiz für ausfallgefährdete Kredite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vorschriften haben aufsichtsrechtlich zur Folge, dass die Banken „faule“ Kredite mit mehr [[Eigenmittel (Kreditinstitut)|Eigenmitteln]] unterlegen müssen als normale Kredite und bankbetrieblich, dass das Kreditrisiko gestiegen ist. Die [[Risikopolitik]] von Kreditinstituten hat meist ein [[Kreditportfolio]] mit tragbaren Kreditrisiken zum Ziel, so dass notleidende Kredite nach Möglichkeit [[Veräußerung|veräußert]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen bei notleidenden Krediten ==&lt;br /&gt;
Seit 2003 veräußern Kreditinstitute immer mehr Kreditforderungen an andere Finanzdienstleister.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=zW61FqxoT4sC&amp;amp;pg=PA360&amp;amp;dq=Notleidender+Kredit&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Notleidender%20Kredit&amp;amp;f=false Mirja Tieben, &amp;#039;&amp;#039;Das Drei-Säulen-System des Bankenmarktes als regulierungsrechtliche Steuerungsressource&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 360]&amp;lt;/ref&amp;gt; So übertrug die [[Hypo Real Estate|Hypo-Real-Estate]]-Bank im Dezember 2003 ein NPL-Portfolio von 490 Millionen Euro an [[Lone Star (Investmentgesellschaft)|Lonestar]], im September 2004 folgten weitere 3,6 Mrd. Euro. Die [[Deutsche Bundesbank]] schätzte das Volumen für das Jahr 2004 auf 12 Milliarden Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Bundesbank, &amp;#039;&amp;#039;Finanzstabilitätsbericht&amp;#039;&amp;#039;, November 2005, S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt gehen Schätzungen davon aus, dass der NPL-Markt in Deutschland 2012 etwa 300 Milliarden Euro umfasste, also 5 % des vorhandenen Kreditvolumens.&amp;lt;ref&amp;gt;Mirja Tieben, &amp;#039;&amp;#039;Das Drei-Säulen-System des Bankenmarktes als regulierungsrechtliche Steuerungsressource&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 360 FN 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsoptionen der Kreditinstitute ==&lt;br /&gt;
Notleidende Kredite müssen als [[zweifelhafte Forderung]]en von Kreditinstituten zu Lasten ihres [[Gewinn]]es oder [[Jahresfehlbetrag|verlusterhöhend]] [[Wertberichtigung|wertberichtigt]] werden. Um einen Verlust aus dem Kreditengagement zu vermeiden bzw. möglichst gering zu halten, haben Banken bei der Behandlung notleidender Kredite folgende Handlungsmöglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kreditsanierung]]&lt;br /&gt;
* [[Kreditabwicklung]]&lt;br /&gt;
* [[Kredithandel|Verkauf der notleidenden Kredite]]&lt;br /&gt;
* [[Verbriefung]]&lt;br /&gt;
* [[Outsourcing|Auslagerung]] in eine [[Bad Bank]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilanzierung ==&lt;br /&gt;
Forderungen gelten als notleidend, wenn eine hinreichende [[Ausfallwahrscheinlichkeit (Finanzwesen)|Ausfallwahrscheinlichkeit]] besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=RaL0G3oLeCIC&amp;amp;pg=PA207&amp;amp;dq=ifrs+Notleidender+Kredit&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Notleidende&amp;amp;f=false Hartmut Bieg, &amp;#039;&amp;#039;Bankbilanzierung nach HGB und IFRS&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 408]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei notleidenden Forderungen ist mit dem Ausfall der Zins- und/oder Tilgungsleistungen zu rechnen, so dass der Schuldendienst gefährdet erscheint.&amp;lt;ref&amp;gt;IDW [[Institut der Wirtschaftsprüfer]], &amp;#039;&amp;#039;Stellungnahme BFA 1/1978: Zur Abschlussprüfung bei Kreditinstituten&amp;#039;&amp;#039;, in: WPg 1978, S. 490&amp;lt;/ref&amp;gt; Je nach [[Kreditart]] ist dann eine [[Einzelwertberichtigung]] (bei [[Geldleihe]]) oder [[Rückstellung]] ([[Kreditleihe]]) zu bilden. Im Fall von Krediten, die überfällig oder [[Wertminderung|wertgemindert]] sind, müssen nach IFRS 7.37 analytische Angaben im [[Jahresabschluss]] gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell lassen sich Kredite mindestens in vier [[Bonität]]sgrade einteilen: Kredite ohne erkennbare Ausfallrisiken, anmerkungsbedürftige Kredite, notleidende Kredite und uneinbringliche Kredite.&amp;lt;ref&amp;gt;IDW Institut der Wirtschaftsprüfer, &amp;#039;&amp;#039;Stellungnahme BFA 1/1978: Zur Abschlussprüfung bei Kreditinstituten&amp;#039;&amp;#039;, in: WPg 1978, S. 490&amp;lt;/ref&amp;gt; Anmerkungsbedürftige stehen unter besonderer Beobachtung, bedürfen aber noch keiner Einzelwertberichtigung, die erst bei notleidenden erforderlich ist. Uneinbringliche Kredite sind als [[Forderungsausfall]] vollständig [[Abschreibung|abzuschreiben]]. Seit der Prüfungsberichtsverordnung vom November 2009 gehören auch die in Verzug geratenen Kredite, für die noch keine Einzelwertberichtigung besteht, zu den notleidenden Krediten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kennzahl ==&lt;br /&gt;
Zur Ermittlung der notleidenden Vermögensteile ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;non-performing assets&amp;#039;&amp;#039;}}, NPA) werden die notleidenden Kredite, notleidenden [[Leasing]]&amp;amp;shy;forderungen und anderen notleidenden zinstragenden Produkte (insbesondere [[Wertpapier]]e) addiert. Sodann werden die hierauf gebildeten [[Wertberichtigung]]en/[[Rückstellung]]en davon abgesetzt, woraus sich die Netto-NPA ergibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\text{Netto-NPA} = \frac{\text{Notleidende Kredite} + \text{Leasingforderungen} + \text{andere zinstragende Produkte}+\text{notleidende Wertpapiere} - \text{Wertberichtigungen}}{\text{Bilanzsumme}}\cdot 100\,\%&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher bei Banken die Netto-NPA ausfällt, umso höher ist das Risiko einer [[Bankenkrise]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Einem Bericht der [[Europäische Bankenaufsichtsbehörde|Europäischen Bankenaufsichtsbehörde]] EBA zufolge weisen in allen [[EU-Mitgliedstaaten]] notleidende Kredite einen Anteil von 5,6 % an der [[Bilanzsumme]] auf, kleinere Banken sind mit 18 % überproportional vertreten, während [[Großbank]]en lediglich 4 % besitzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Bankenaufsichtsbehörde vom 24. November 2015, &amp;#039;&amp;#039;Report – 2015: EU-wide transparency excercise&amp;#039;&amp;#039;, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt; Die EBA schließt sich für die Definition der „non-performing [[exposure (Finanzwirtschaft)|exposure]]“ in ihrem Bericht der [[Legaldefinition]] des Ausfalls der CRR an&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Bankenaufsichtsbehörde vom 24. November 2015, &amp;#039;&amp;#039;Report – 2015: EU-wide transparency excercise&amp;#039;&amp;#039;, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt; und zählt auch beeinträchtigte ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;impaired&amp;#039;&amp;#039;}}) Kredite und sämtliche Kredite, die nach nationalen [[Rechnungslegungsstandard|Rechnungslegungs-]] oder Aufsichts-Vorschriften als in Verzug gelten, zu den notleidenden Krediten. Bei [[Nichtbank]]en lag die NPL-Rate mit 10 % am höchsten, 4,8 % bei [[Privathaushalt]]en und lediglich 2,2 % bei [[Finanzinstitution]]en außerhalb der Kreditinstitute, nahe null liegt sie bei [[Kommunalkredit]]en (0,3 %) und [[Kreditinstitut]]en (0,2 %).&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Bankenaufsichtsbehörde vom 24. November 2015, &amp;#039;&amp;#039;Report – 2015: EU-wide transparency excercise&amp;#039;&amp;#039;, S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ländern führte mit einer Quote von 48,6 % [[Zypern]], mit Abstand insbesondere gefolgt von [[Slowenien]] (28,4 %), [[Spanien]] (21,5 %), [[Italien]] (16,7 %), [[Portugal]] (16,3 %), [[Österreich]] (8,0 %), Spanien (7,1 %) oder [[Deutschland]] (3,4 %). Die niedrigsten NPL-Quoten weisen die nordischen Länder [[Finnland]] (1,7 %), [[Norwegen]] (1,4 %) und [[Schweden]] (1,1 %) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Marktpotenzial notleidender Kredite in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Das [[Marktpotenzial]] beschreibt das (geschätzte) Volumen am Bestand notleidender Kredite. Das tatsächlich gehandelte Volumen weicht deutlich nach unten ab, da die Banken in der Vergangenheit regelmäßig nur einen kleinen Anteil ihrer notleidenden Kredite tatsächlich verkauft haben. Die Erweiterung der Begrifflichkeit des notleidenden Kredits seit 2009 führt tendenziell zu einem höheren Ausweis an notleidenden Krediten. Die Zahlen seit 2009 sind somit nur eingeschränkt mit den historischen Volumina vergleichbar. Das Marktpotenzial für notleidende Kredite seit dem Jahr 2003 in Deutschland entwickelte sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bafin.de/SharedDocs/Downloads/DE/Jahresbericht/dl_jb_2009.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=9 BaFin Jahresbericht 2009, S. 154]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.slideshare.net/CONact/european-npl-report-2011-10495061 &amp;#039;&amp;#039;European Non Performing Loan Market Report 2011&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 6,5&amp;amp;nbsp;MB). [[Ernst &amp;amp; Young|EY]], S.&amp;amp;nbsp;36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pwc.de/de/finanzdienstleistungen/in-2011-kommt-bewegung-in-den-markt-fuer-non-performing-loans.jhtml PWC, In 2011 kommt Bewegung in den Markt für Non performing loans]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Volumen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2003&lt;br /&gt;
|227 Milliarden Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2004&lt;br /&gt;
|211 Milliarden Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2005&lt;br /&gt;
|190 Milliarden Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2006&lt;br /&gt;
|158 Milliarden Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007&lt;br /&gt;
|135 Milliarden Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2008&lt;br /&gt;
|141 Milliarden Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009&lt;br /&gt;
|200 Milliarden Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009&lt;br /&gt;
|210 Milliarden Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2010&lt;br /&gt;
|210–225 Milliarden Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2011&lt;br /&gt;
|250 Milliarden Euro&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weltweites Marktpotenzial notleidender Kredite ==&lt;br /&gt;
Das weltweite [[Marktpotenzial]] notleidender Kredite ist überwiegend Ausdruck der nationalen [[Bonität]] der Schuldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) veröffentlicht regelmäßig Daten zu notleidenden Krediten in der Europäischen Union (EU). Sie weist für Ende 2017 ein Volumen notleidender Kredite von 813 Mrd. Euro aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eba.europa.eu/documents/10180/2175405/EBA+Dashboard+-+Q4+2017.%20pdf/d429ed31-65ba-498b-9115-d0e4639112ac &amp;#039;&amp;#039;RISK DASHBOARD DATA AS OF Q4 2017&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Europäische Bankenaufsichtsbehörde|Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA)]], Department Oversight - Risk Analysis Unit&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Staat im &amp;lt;br&amp;gt;Euroraum&lt;br /&gt;
| Summe not-&amp;lt;br&amp;gt;leitender&amp;lt;br&amp;gt;Kredite (Mrd. €)&lt;br /&gt;
| NPL-Anteil (%) &amp;lt;br&amp;gt;zum 31.12.2017&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Belgien&lt;br /&gt;
|  17,4 &lt;br /&gt;
|  2,6 % &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Deutschland &lt;br /&gt;
|  49,6 &lt;br /&gt;
|  1,9 % &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Estland&lt;br /&gt;
|   0,4 &lt;br /&gt;
|  1,7 % &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Irland&lt;br /&gt;
|  22,9 &lt;br /&gt;
| 10,4 % &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Griechenland&lt;br /&gt;
| 100,8 &lt;br /&gt;
| 44,9 % &lt;br /&gt;
|-  align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Spanien&lt;br /&gt;
| 106,2 &lt;br /&gt;
|  4,5 % &lt;br /&gt;
|-  align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frankreich&lt;br /&gt;
| 135,5 &lt;br /&gt;
|  3,1 % &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Italien&lt;br /&gt;
| 186,7 &lt;br /&gt;
| 11,1 % &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Zypern&lt;br /&gt;
|  16,8 &lt;br /&gt;
| 38,9 % &lt;br /&gt;
|-  align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Lettland&lt;br /&gt;
|   0,2 &lt;br /&gt;
|  2,3 % &lt;br /&gt;
|-  align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Litauen&lt;br /&gt;
|   0,6 &lt;br /&gt;
|  2,8 % &lt;br /&gt;
|-  align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Luxemburg&lt;br /&gt;
|   1,0 &lt;br /&gt;
|  0,7 % &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Malta&lt;br /&gt;
|   0,5 &lt;br /&gt;
|  3,5 % &lt;br /&gt;
|-  align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Niederlande &lt;br /&gt;
|  38,3 &lt;br /&gt;
|  2,3 % &lt;br /&gt;
|-  align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Österreich&lt;br /&gt;
|  17,3 &lt;br /&gt;
|  3,7 % &lt;br /&gt;
|-  align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Portugal&lt;br /&gt;
|  30,7 &lt;br /&gt;
| 15,2 % &lt;br /&gt;
|-  align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Slowenien&lt;br /&gt;
|   1,8 &lt;br /&gt;
| 10,5 % &lt;br /&gt;
|-  align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Slowakei&lt;br /&gt;
|   1,3 &lt;br /&gt;
|  3,4 % &lt;br /&gt;
|-  align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Finnland&lt;br /&gt;
|   2,2 &lt;br /&gt;
|  1,5 % &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frankreich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 galten Kredite in Höhe von ca. 50 Milliarden Euro als notleitend. 2009 stieg dieser Wert auf etwa 80 Milliarden Euro und bis 2010 auf ca. 88 Milliarden Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ey.com/Publication/vwLUAssets/2012_real_estate_nonperforming_loan_investor_survey/$FILE/2012_real_estate_NPL_investor_survey.pdf |wayback=20120616233418 |text=&amp;#039;&amp;#039;At the crossroads – Real estate non-performing loan investor survey&amp;#039;&amp;#039;  }} (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB). EY, S.&amp;amp;nbsp;26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Ende 2017 bezifferte die EBA den Wert notleitender Kredite für Frankreichs Banken auf 135,5 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Italien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Wie in anderen Ländern stieg in Italien seit dem Krisenjahr 2008 das Volumen notleidenden Kredite stark an.&lt;br /&gt;
2008 waren es 40 Milliarden Euro und 2010 80 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zum Ende 2017 bezifferte die EBA den Wert notleitender Kredite für Italiens Banken auf 186,7 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spanien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 galten Kredite in Höhe von ca. 70 Milliarden Euro als notleitend. 2009 stieg dieser Wert auf ca. 100 Milliarden Euro, 2011 auf ca. 130 Milliarden Euro. Bis Ende 2017 schrumpfte die Summe auf 106,2 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vereinigtes Königreich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Während in den Jahren von 2001 bis 2006 das Volumen an NPL unter 40 Milliarden Euro lag, lag dieser Wert im Jahr 2007 bei ca. 50 Milliarden Euro und stieg in den Jahren 2008 und 2009 auf über 80 Milliarden Euro bzw. knapp 160 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
In den Jahren 2010 und 2011 waren mit Volumina von ca. 160 Milliarden Euro ähnliche Werte zu verzeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.pwc.de/de/finanzdienstleistungen/banken/assets/PwC-2012-06-23_issue-4-a-growing-non-core-asset-market.pdf |wayback=20121030144042 |text=&amp;#039;&amp;#039;A growing non core asset market – European outlook for non core and non performing loan portfolios&amp;#039;&amp;#039;  }} (PDF; 6,2&amp;amp;nbsp;MB). PricewaterhouseCoopers, S.&amp;amp;nbsp;14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;China&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Da nur wenige chinesische Banken europäischen oder US-amerikanischen börslichen oder gesetzlichen [[Publizitätspflicht]]en unterliegen, veröffentlicht nur eine Minderheit Daten zu Kreditausfällen.&lt;br /&gt;
Schätzungen reichen von 400 Milliarden bis 572 Milliarden US-Dollar.&amp;lt;ref&amp;gt;James Seward: [http://blogs.worldbank.org/eastasiapacific/are-china-s-banks-having-a-good-crisis &amp;#039;&amp;#039;Are China&amp;#039;s Banks having a &amp;quot;good&amp;quot; crisis?&amp;#039;&amp;#039;] blogs.worldbank.org.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/faule-kredite-auch-china-droht-ein-schulden-chaos_aid_640843.html &amp;#039;&amp;#039;Faule Kredite – Auch China droht ein Schuldenchaos&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Focus Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;USA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das Marktpotenzial für das Jahr 2012 wird auf ca. 300 Milliarden US-Dollar geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ey.com/Publication/vwLUAssets/2012_real_estate_nonperforming_loan_investor_survey/$FILE/2012_real_estate_NPL_investor_survey.pdf |wayback=20120616233418 |text=&amp;#039;&amp;#039;At the crossroads – Real estate non-performing loan investor survey&amp;#039;&amp;#039;   }} (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB). EY, S.&amp;amp;nbsp;14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Zahlungsstörung]]&lt;br /&gt;
* [[Forderungsverlust]]&lt;br /&gt;
* [[Finanzkrise ab 2007]]&lt;br /&gt;
* [[Subprime-Markt]]&lt;br /&gt;
* [[Unwort des Jahres (Deutschland)]] 2008: &amp;#039;&amp;#039;notleidende Bank&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Richard Scholz |Titel=Transaktionsmanagement bei dem Verkauf von Einzelforderungen und Portfolios: Bieterverfahren Due Diligence Kaufvertrag&amp;lt;!-- sic --&amp;gt; |Herausgeber=Richard Scholz, Stefan Hofmann |Sammelwerk=(Teil)-Outsourcing bei notleidenden Krediten |Verlag=Finanz Colloquium Heidelberg |Ort=Heidelberg |Jahr=2006 |ISBN=3-936974-35-7 |Seiten=239–343}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/banken-in-europa-bedrohliche-kredite/20556544.html &amp;#039;&amp;#039;Banken in Europa: Bedrohliche Kredite&amp;#039;&amp;#039;.] [[handelsblatt.com]], 8. November 2017.&lt;br /&gt;
* [http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/studie-auf-europas-banken-lasten-so-viele-faule-kredite-wie-nie-12639799.html &amp;#039;&amp;#039;Auf Europas Banken lasten so viele faule Kredite wie nie&amp;#039;&amp;#039;.] [[FAZ.net]], 29. Oktober 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7505473-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreditgeschäft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ferutsch</name></author>
	</entry>
</feed>