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	<title>Notfallkrankenwagen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T18:36:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Notfallkrankenwagen&amp;diff=619725&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Killerkürbis: /* Besatzung */stilistisch schlechte Satzbildung &quot;zusätzliche Zusatz...&quot; Rechtschreibfehler korrigiert Hervorhebung des Begriffs mit Anf.z. (der Absatz wäre zudem wohl besser im Abschnitt Hessen aufgehoben)</title>
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		<updated>2026-04-28T05:31:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Besatzung: &lt;/span&gt;stilistisch schlechte Satzbildung &amp;quot;zusätzliche Zusatz...&amp;quot; Rechtschreibfehler korrigiert Hervorhebung des Begriffs mit Anf.z. (der Absatz wäre zudem wohl besser im Abschnitt Hessen aufgehoben)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Rettungsmittel&lt;br /&gt;
| Name               = Notfallkrankenwagen&lt;br /&gt;
| Bild               = NKTWMTF.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschriftung   = NKTW der [[Medizinische Task Force|Medizinischen Task Force]]&lt;br /&gt;
| Abkürzung          = NKTW&lt;br /&gt;
| Land               = &lt;br /&gt;
| Besatzung          = &amp;#039;&amp;#039;Deutschland:&amp;#039;&amp;#039; meist Rettungssanitäter &amp;amp; ein weiterer Mitarbeiter&amp;lt;ref&amp;gt;Es existieren unterschiedliche landesrechtliche Regelungen in Deutschland.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Österreich:&amp;#039;&amp;#039; mindestens 2 Rettungssanitäter&lt;br /&gt;
| Einsatz            = akute Notfälle, Intensivverlegung, Krankentransport&lt;br /&gt;
| Ausstattung        = EN&amp;amp;nbsp;1789&amp;amp;nbsp;Typ&amp;amp;nbsp;B: &amp;#039;&amp;#039;Emergency&amp;amp;nbsp;Ambulance&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Geschwindigkeit    = &lt;br /&gt;
| Zul. Gesamtgewicht = &lt;br /&gt;
| Antrieb            = Straße&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Prototyp N-KTW des BBK (2022).jpg|mini|Prototyp des neuen N-KTW (ab 2023) den das BBK den Ländern als ergänzende Ausstattung für den Katastrophenschutz und Verwendung in der Medizinischen Task Force zur Verfügung stellt, hier vorgestellt auf der Interschutz 2022 in Hannover]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Notfallkrankenwagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Notfallkrankentransportwagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (abgekürzt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NKTW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in Österreich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NKW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), vereinzelt auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Notfalltransportwagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NTW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) (machnmal auch fälschlicherweise &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Mehrzweckfahrzeug (Rettungsdienst)|Mehrzweckfahrzeug]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (MZF)) genannt, wird im [[Rettungsdienst]] ein Krankenkraftwagen bezeichnet, der für den Transport, die Erstversorgung und die Überwachung von Patienten konstruiert und ausgerüstet ist. Je nach Bedarf kann ein Notfallkrankenwagen sowohl als [[Krankentransportwagen]] als auch [[Rettungswagen]] eingesetzt werden. Die Ausstattung und weitere Merkmale sind in der [[Euronorm|EN]]&amp;amp;nbsp;1789 geregelt, die den NKTW als &amp;#039;&amp;#039;Typ&amp;amp;nbsp;B – Emergency Ambulance&amp;#039;&amp;#039; definiert. Fahrzeuge dieses Typs werden auch mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,88 Tonnen für den deutschen [[Bevölkerungsschutz]] beschafft und eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Downloads/III-5_Download/III5_Fahrzeuge_Ausstg/III6_Begleitheft/III6_Begleitheft_KTWTypB_7010_07.pdf?__blob=publicationFile Ausstattungssatz, Beladeplan und Typenblatt für Notfallkrankenwagen Typ B (Fahrzeug: Mercedes-Benz Sprinter 315 / 316 CDI)] (PDF) &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Downloads/III-5_Download/III5_Fahrzeuge_Ausstg/III6_Begleitheft/III6_Begleitheft_KTWTypB_7042_09.pdf?__blob=publicationFile BBK: Ausstattungssatz, Beladeplan und Typenblatt für Notfallkrankenwagen Typ B (Fahrzeug: Mercedes-Benz Sprinter 316 CDI)] (PDF) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der NKTW wird, im Gegensatz zu reinen KTW, bei Bedarf auch in der Notfallrettung verwendet. Die Unterschiede zu einem vollwertigen Rettungswagen gemäß DIN EN 1789 (Typ C) bestehen dabei u.&amp;amp;nbsp;a. in den Abmessungen der Fahrzeuge, sowie in der Ausstattung mit bestimmten [[Medizinprodukt]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
Das Konzept des NKTW in Deutschland entstand aus dem Versuch heraus, ein Rettungsmittel zu schaffen, das zur (Erst-)Versorgung von Notfallpatienten befähigt ist, sich dabei aber ressourcenschonender betreiben lässt als ein regulärer RTW. Dies folgte aus diversen Problemen, mit denen sich Träger und Leistungserbringer im Rettungsdienst zunehmend konfrontiert sehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine stetig steigende Zahl von Rettungsdiensteinsätzen wird als „Minderdringlich“ eingestuft. Dies bedeutet, dass das jeweils alarmierte Rettungsmittel ohne Sondersignale zum Patienten fährt. In der Regel handelt es sich bei solchen Einsätzen dann auch um solche, die in den Medien als „Bagatelleinsätze“ bezeichnet werden. Etwa Kopf- oder Rückenschmerzen, aber auch „einfachere“ Meldebilder wie z.&amp;amp;nbsp;B. ein umgeknickter Fuß. Da die Leitstellen verpflichtet sind, jedem Notruf nachzugehen, binden derartige Einsätze die eingesetzten RTW, die dann für dringlichere Einsätze nicht zur Verfügung stehen, obwohl die Versorgung initial auch durch weniger qualifiziertes Personal mit weniger Ausstattung erfolgen könnte. Ein Transport durch einen klassischen KTW kommt bei solchen Einsätzen ebenfalls nicht infrage, da dies einer vorherigen Verordnung durch einen Arzt bedarf („Transportschein“). Zudem bestehen nach wie vor Personalengpässe bei Notfallsanitätern, sodass nicht immer die im jeweilligen Rahmenplan vorgesehene Anzahl an RTW vollumfänglich betrieben werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fr.de/frankfurt/rettungdienste-in-frankfurt-zu-viele-einsaetze-zu-wenig-personal-92809569.html |titel=Rettungdienste in Frankfurt: zu viele Einsätze, zu wenig Personal |datum=2024-02-01 |sprache=de |abruf=2025-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel Land Hessen ===&lt;br /&gt;
In Hessen wurde das Konzept N-KTW (Eigenschreibweise) aus o.&amp;amp;nbsp;g. Gründen nach einer Testphase im Januar 2025 eingeführt, um die RTW (und das entsprechende Personal) zu entlasten. Der Rettungsdienstplan des Landes Hessen sieht dabei vor, dass N-KTW bei Minderdringlichen Einsätzen entsprechend einem Indikations-Katalog eingesetzt werden sollen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://familie.hessen.de/sites/familie.hessen.de/files/2024-09/rettungsdienstplan_01.01.2025.pdf |titel=Rettungsdienstplan des Landes Hessen |titelerg=gemäß § 15 Abs. 1 des Hessischen Rettungsdienstgesetzes (HRDG) |werk=Website des Hess. Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege |hrsg=Hess. Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege |datum=2025-01-01 |seiten=11 |format=PDF; 0,6 MB |sprache=de |abruf=2025-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser umfasst Beispielhaft folgende Meldebilder (Auszug):&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://familie.hessen.de/sites/familie.hessen.de/files/2024-11/2024-11-15_indikationskatalog_notfall-ktw.pdf |titel=Indikationskatalog für den Notfall-KTW |werk=Website des Hess. Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege |hrsg=Hess. Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege |datum=2024-11-15 |format=PDF; 0,1 MB |sprache=de |abruf=2025-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verletzungen des Gesichts und/oder der Extremitäten&lt;br /&gt;
* Hyperglykämie&lt;br /&gt;
* Harnverhalt&lt;br /&gt;
* Bluthochdruck&lt;br /&gt;
* Thrombose&lt;br /&gt;
* Exikkose&lt;br /&gt;
* Unterbringung psychisch Erkrankter nach dem PsychKHG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus können die N-KTW im regulären, Qualifizierten Krankentransport eingesetzt werden und sind dabei einem N-KTW gleichgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besetzt werden N-KTW in Hessen von Zwei Rettungssanitätern, wobei der Transportführer (Beifahrer) mindestens 1 Jahr Einsatzerfahrung vorweisen und eine 80-Stündige Fortbildung absolvieren muss. Um diese höherwertige qualifikation zu kennzeichnen, wird für ihn die Bezeichnung „Rettungssanitäter-PLUS“ verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
Die Aufgaben eines Notfallkrankenwagens sind, je nach Verwendung, identisch mit denen eines Krankentransportwagens bzw. eines Rettungswagens:&lt;br /&gt;
* Notfalltransport&lt;br /&gt;
* [[Rendezvous-System]] mit dem [[Notarzteinsatzfahrzeug]] (NEF) als [[Notarztwagen]]-Ersatz.&lt;br /&gt;
* Versorgung des Patienten bis zum Eintreffen des Notarzteinsatzfahrzeuges (NEF) oder des Notarztwagens (NAW)&lt;br /&gt;
* Intensivtransporte in Begleitung eines in der Intensivmedizin erfahrenen Arztes (wenn kein Intensivtransportwagen zur Verfügung steht)&lt;br /&gt;
* Verlegungen von Krankenhaus zu Krankenhaus&lt;br /&gt;
* Transport ins Krankenhaus (Einweisung durch [[Hausarzt]] bzw. im Rahmen eines Sanitätsdienstes bei Großveranstaltungen)&lt;br /&gt;
* Transport zu einem [[Facharzt]] (Ordination, Ärztezentrum)&lt;br /&gt;
* Transport vom Krankenhaus oder Facharzt zurück nach Hause (Wohnung, Seniorenheim)&lt;br /&gt;
* Ambulanzfahrten, z.&amp;amp;nbsp;B. zur [[Dialyse]] oder zum [[Katheter]]wechsel – der Patient wird zur Behandlung gebracht und anschließend wieder zurückgefahren&lt;br /&gt;
* Durchführung des Transports von [[Blutkonserve]]n, wenn keine anderen Fahrzeuge zur Verfügung stehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besatzung ==&lt;br /&gt;
Die Besatzung eines Notfallkrankenwagens richtet sich jeweils nach den [[Landesrettungsdienstgesetz]]en und der jeweiligen Einsatzart (Krankentransport oder Notfallrettung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um flexibel auf ein wechselndes Einsatzgeschehen reagieren zu können, werden in Deutschland in Bundesländern, die als Höchstqualifizierten für den Krankentransport einen Rettungssanitäter fordern, zumeist Rettungssanitäter mit einer Zusatzqualifikation eingesetzt, in Einzelfällen auch Notfallsanitäter oder Rettungsassistenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hessen wurde hierfür eigens eine Zusatzqualifikation, der „Rettungssanitäter plus“, geschaffen. Die Fortbildung umfasst 80 Unterrichtseinheiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://familie.hessen.de/sites/familie.hessen.de/files/2024-09/2024-09-20_rahmencurriculum_rettungssanitaeter_plus_hessen.pdf |titel=RAHMEN - CURRICULUM  RETTUNGSSANITÄTER PLUS HESSEN |hrsg=Land Hessen |abruf=2026-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich werden sowohl Rettungssanitäter als auch die besser qualifizierten [[Notfallsanitäter]] auf dem Notfallkrankenwagen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
=== Fahrzeugtypen ===&lt;br /&gt;
In einem Notfallkrankenwagen wird geringfügig weniger Ausrüstung als in einem Rettungswagen mitgeführt. Als Fahrzeuge sind Kleintransporter des Typs [[Mercedes Sprinter]] mit Kastenaufbau und (vor allem in Österreich) [[VW Transporter]] mit Hochdach am ehesten anzutreffen. Seltener anzutreffen sind Fahrzeuge der Typen [[Opel Vivaro]] oder [[Ford Transit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Rettungswagen schweiz.jpg|NKTW – Sprinter (Kastenaufbau)&lt;br /&gt;
   RTW Typ VW LT garage.jpg|RTW – LT (Kastenaufbau)&lt;br /&gt;
   DRK Bocholt KTW NKTW.jpg|KTW und NKTW des Deutschen Roten Kreuzes&lt;br /&gt;
   RTW ASBÖ Graz 230709.JPG|NKTW – [[VW T5/T6|VW T5]] (Hochdach)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 20.&amp;amp;nbsp;Juni 2022 stellte das [[Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe|BBK]] einen Prototyp als Nachfolgemodell des von 2009 bis 2012 ausgelieferten KTW Typ B auf der [[Interschutz]] 2022 in Hannover vor. Das Basisfahrzeug ist weiterhin ein [[Mercedes-Benz Sprinter]] (aktuelle Baureihe) mit einer im Vergleich zum Vorgängermodell aufgewerteten Ausstattung wie bspw. einem 190 PS 4x4 Allrad-Automatikantrieb, einem Schlechtwegefahrwerk, einer Motorweiterlaufschaltung, einer Rückfahrkamera, einer Klimaanlage für den Fahrerraum sowie einer separat auf dem Dach verbauten Klimaanlage für den Patientenraum, einer LED-Umfeldbeleuchtung, einer LED-Sondersignalanlage mit dritter Kennleuchte und Frontblitzern sowie einem separaten Seitenfach mit Schiebetür auf der Fahrerseite für das Unterbringen der zweiten Trage außerhalb des Patientenraums. Auch die Notfallausstattung wurde verbessert, wodurch nun unter anderem eine Traumatasche mit Verbandmaterial, Tourniquets, eine Beckenschlinge und Schienungsmaterialien im Fahrzeug zu finden sind. Aufgrund des Allradantriebes und baulicher Veränderungen innerhalb des Fahrzeuges ist die zulässige Gesamtmasse im Vergleich zum Vorgängermodell von 3,88&amp;amp;nbsp;t auf 5,5&amp;amp;nbsp;t gestiegen. Die erste Auslieferung ist mit 180 Fahrzeugen für Ende 2022 / Anfang 2023 geplant und ist dafür vorgesehen, die Vielerorts noch im Einsatz befindlichen [[4-Tragen-Krankentransportwagen|4-Trage-Wagen]] zu ersetzen. Fahrzeugausbauer sind die Firma [[Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug]]e und die Firma [[Miesen (Karosseriehersteller)|Miesen]] (beide jeweils mit 90 Fahrzeugen).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2022/06/pm-20-ktwtypb.html |titel=Messe Interschutz: BBK stellt neuen Krankentransportwagen vor |sprache=de |abruf=2022-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=BBK |url=https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSMAG_Artikel/2022-02/2022-02_11.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3 |titel=Ab jetzt mit Allrad |datum=2022-12-30 |abruf=2023-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstattung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:NKTW Innenansicht1.JPG|mini|Innenansicht mit Trage und Tragestuhl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2020-07-05 KTW-B Baden-Wuerttemberg.jpg|mini|Blick in den Patienenraum von der Hecktüre]]&lt;br /&gt;
Die Abmessungen und die Ausstattungsmerkmale von Notfallkrankenwagen sind europaweit genormt. Im Wesentlichen besteht die konkrete Mindestausstattung aus [[Trage]], einer Sauerstoffanlage, [[Absaugpumpe]], einer tragbaren Notfallausrüstung inklusive [[Elektrokardiogramm|EKG]]-Monitor sowie Verbandmaterial. Weiteres medizinisches Gerät ist eine freiwillige Leistung des [[Träger des Rettungsdienstes|Rettungsdienstträgers]] oder aufgrund örtlicher Regelungen vorhanden und variiert daher stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbgebung ===&lt;br /&gt;
Als Grund[[farbe]]n sind weiß, rot und elfenbein ([[RAL-Farbsystem|RAL]] 1014) am weitesten verbreitet. Inzwischen sind auch Schwefel- bzw. Eurogelb (RAL&amp;amp;nbsp;1016) gebräuchlich. Oft werden die Fahrzeuge mit umlaufenden kontrastfarbigen Streifen oder Folien-Beklebung (z.&amp;amp;nbsp;B. „Tagesleuchtrot“ nach RAL&amp;amp;nbsp;3024) und [[Retroreflexion|Reflexmaterial]] ergänzt. Zur besseren Identifizierung sind die Fahrzeuge außerdem oft mit Logos der Betreiber-Organisationen, der Bezeichnung „Rettungsdienst“ oder „Notfallkrankenwagen“ und ihrem Funkrufnamen beklebt. Hierbei sind regionale Unterschiede und Gesetzgebungen zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunikation ===&lt;br /&gt;
Der Notfallkrankenwagen ist ständig per Funk mit der [[Leitstelle]] verbunden. In Deutschland im öffentlichen Rettungsdienst über den [[BOS-Funk]]. In Österreich wird zurzeit an einem bundesweit einheitlichen Funksystem für Einsatzorganisationen gearbeitet (siehe [[Funksystem der BOS in Österreich]]). Zur Verfügung stehen einerseits der klassische Sprechfunk als auch teilweise ein spezieller Datenfunk (Deutschland: [[POCSAG]] oder [[Funkmeldesystem]]), über den von der Rettungsleitstelle die Transportinformationen wie Berufungsort, Abgabeort, Patientenname und Ähnliches übermittelt werden können. Über den Datenfunk ist es dem Rettungspersonal auch möglich, einfache Angaben über die Position und Einsatzbereitschaft („[[Funkmeldesystem der BOS in Deutschland|Status]]“) des eigenen Fahrzeugs zu machen, in einigen Gegenden besitzen die Fahrzeuge auch GPS-Ortungssender, sodass alle Standorte der Fahrzeuge in Echtzeit an die Leitstelle übermittelt werden. Eine mitunter oft genutzte alternative Kommunikationsmöglichkeit sind handelsübliche [[Mobiltelefon]]e, die vor allem in Fällen von Überlastung oder Ausfällen des Funksystems zum Einsatz kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Jahrtausendwende findet kostengünstig gewordene [[Global System for Mobile Communications|GSM]]- und [[Global Positioning System|GPS]]-Technologie mehr und mehr Einzug in das Kommunikations- und Koordinationsgeschehen. Die letzte technische Weiterentwicklung stellen abhörsichere und leistungsfähige digitale Funksysteme (z.&amp;amp;nbsp;B. [[TETRA]]) dar, die im [[Katastrophe]]nfall behördenübergreifend eingesetzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik ===&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin|DIVI]] steht dem Einsatz von Notfallkrankenwagen des Norm-Typs&amp;amp;nbsp;B kritisch gegenüber (Gemeinsame Stellungnahme der DIVI zum Typ&amp;amp;nbsp;B und Typ&amp;amp;nbsp;C). Sie bemängelt unter anderem eine unzureichende Ausstattung und fehlenden ergonomischen Freiraum für Behandelnde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://band-online.de/europaeische-norm-krankenkraftwagen-en-1789/ |titel=Gemeinsame Stellungnahme der DIVI und der BAND zum Typ B (Notfallkrankenwagen) und Typ C (Rettungswagen) der Europäischen Norm EN 1789 vom 23. Januar 2001 |sprache=de |abruf=2026-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
Entsprechende Fahrzeuge werden in [[Österreich]] auch &amp;#039;&amp;#039;Sanitätseinsatzwagen&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;SEW&amp;#039;&amp;#039;) genannt. Da in Österreich Fahrzeugbeschaffung und -ausstattung von Bundesland zu Bundesland variieren und jede Organisation ihre Fahrzeuge selbst beschafft und ausstattet, sind diese durchwegs sehr verschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Bundesländern werden Rettungswagen gemäß DIN EN 1789 Typ C mit einer umfangreichen Ausstattung aus Kostengründen nicht oder nur in Ballungsräumen vorgehalten – daher werden Notfallkrankenwagen (Typ&amp;amp;nbsp;B) eingesetzt, die sowohl [[Krankentransport]]e durchführen als auch zu primären [[Notfall|Notfällen]] entsandt werden. Eine Mindestausstattung ist vorgeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/LgblNO/LRNI_2005085/LRNI_2005085.pdf Niederösterreichische Landesregierung (ris.bka.gv.at): Verordnung über die Mindestausstattung und die Mindestanforderungen im Rettungs- und Krankentransportdienst vom 1. September 2005] (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So finden sich beispielsweise in [[Wien]], [[Salzburg]] und [[Vorarlberg]] häufig [[VW Crafter]] oder [[Mercedes Sprinter]] mit sehr umfangreicher Ausstattung. In anderen Bundesländern wird häufig zu [[VW T5|VW Transporter]] als Fahrzeug gegriffen und kostenintensive Ausstattung wie [[Elektrokardiogramm|EKG]] oder [[Beatmungsgerät]] nur auf den [[Notarzteinsatzfahrzeug|NEF]] mitgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rettungsdienstfahrzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanitätsfahrzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notfallmedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Killerkürbis</name></author>
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