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	<title>Notfalldepot - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T05:12:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Notfalldepot&amp;diff=922667&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jonas Honold: 0,9%ige</title>
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		<updated>2022-01-15T17:14:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;0,9%ige&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Notfalldepot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Zusammenstellung von [[Medikament]]en und anderen apothekenüblichen Waren, die [[Apotheke]]n in Deutschland für Notfälle vorrätig halten bzw. kurzfristig beschaffen können müssen. Die Verpflichtung zur Haltung eines Notfalldepots ergibt sich aus {{§|15|apobetro_1987|juris}} [[Apothekenbetriebsordnung]] und betrifft Arzneimittel, die wenig gebraucht werden, aber unter Umständen lebensnotwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2012 enthielten die Notfalldepots fast ausschließlich [[Antidot]]e, hingegen war die Bevorratung von Mitteln für [[Palliativmedizin|palliative]] Notfälle nicht ausdrücklich vorgeschrieben. Bei der Neufassung der Apothekenbetriebsordnung wurde die Liste überarbeitet. Die meisten Antidote wurden mangels Praxisrelevanz gestrichen, stattdessen tritt nun die Versorgung palliativer und [[Anaphylaktischer Schock|anaphylaktischer]] Notfälle in den Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inventar ==&lt;br /&gt;
Jederzeit in jeder Apotheke vorrätig sein müssen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Nichtopioid-Analgetikum]]&lt;br /&gt;
* [[Opioide|Opioid]] zur Injektion, z.&amp;amp;nbsp;B.: Morphin Ampullen&lt;br /&gt;
* Opioid zum Einnehmen mit unmittelbarer Wirkstofffreisetzung,&lt;br /&gt;
* Opioid zum Einnehmen mit veränderter Wirkstofffreisetzung, z.&amp;amp;nbsp;B.: Morphin 10&amp;amp;nbsp;mg Retardtabletten&lt;br /&gt;
* [[Glucocorticoide|Glucocorticosteroide]] zur Injektion&lt;br /&gt;
* [[Antihistaminika]] zur Injektion&lt;br /&gt;
* [[Glucocorticoide]] zur Inhalation zur Behandlung von Rauchgasintoxikationen, z.&amp;amp;nbsp;B.: Beclomethason und andere&lt;br /&gt;
* Antischaummittel zur Behandlung von [[Tenside|Tensid]]-Intoxikationen&lt;br /&gt;
* [[Medizinische Kohle]], 50 Gramm Pulver zur Herstellung einer Suspension&lt;br /&gt;
* [[Tetanusimpfstoff]]&lt;br /&gt;
* Tetanus Hyperimmun-Globulin 250 I.E.&lt;br /&gt;
* [[Epinephrin]] (andere Bezeichnungen: Suprarenin, Adrenalin) zur Injektion&lt;br /&gt;
* 0,9%ige [[Physiologische Kochsalzlösung|Kochsalzlösung]] zur Injektion&lt;br /&gt;
* [[Verband (Medizin)|Verbandstoffe]], [[Einwegspritze]]n und -kanülen, [[Katheter]], Überleitungsgeräte für Infusionen sowie Produkte zur [[Blutzucker]]bestimmung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus müssen weitere Mittel jederzeit kurzfristig beschaffbar sein. Dies ist durch die regionalen Notfalldepots der [[Apothekerkammer]]n gelöst, welche sich meist bei ausgewählten Kliniken befinden. Diese enthalten:&lt;br /&gt;
* [[Heptavalent Botulism Antitoxin|Botulismus-Antitoxin]] vom [[Hauspferd|Pferd]]&lt;br /&gt;
* [[Diphtherie]]-Antitoxin vom Pferd&lt;br /&gt;
* Polyvalentes Immunserum gegen [[Schlangengift]]e europäischer  Schlangenarten&lt;br /&gt;
* [[Tollwutimpfstoff]]&lt;br /&gt;
* Tollwut-[[Immunglobulin]]&lt;br /&gt;
* [[Windpocken|Varizella-Zoster]]-Immunglobulin&lt;br /&gt;
* C1-Esterase-Inhibitor&lt;br /&gt;
* [[Hepatitis B|Hepatitis-B]]-Immunglobulin&lt;br /&gt;
* [[Hepatitis-B-Impfstoff]]&lt;br /&gt;
* [[Herzglykoside|Digitalis]]-Antitoxin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In derselben Auflistung nennt die Apothekenbetriebsordnung noch Opioide in [[transdermal]]er und transmucosaler Darreichungsform. Diese können jedoch in den Notfalldepots der Apothekerkammern aus [[Betäubungsmittelgesetz (Deutschland)|betäubungsmittelrechtlichen]] Gründen nicht vorrätig gehalten werden. Daher müssen de facto diese Opioide letztlich doch in jeder Apotheke vorrätig gehalten werden, sofern der Apothekenleiter keine andere, betäubungsmittelrechtlich zulässige und jederzeit zugängliche Bezugsquelle nachweisen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle regionalen Notfalldepots führen alle aufgeführten Mittel. Die Entnahme von Medikamenten aus den regionalen Notfalldepots ist nur für Apotheken auf Grund einer ärztlichen Verordnung möglich. Patienten können die Mittel nur über eine diensthabende öffentliche Apotheke beziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Constanze Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.yumpu.com/de/document/read/25573938/von-antidoten-notfalldepots-und-mehr-die-pta-in-der-apotheke  Von Antidoten, Notfalldepots und mehr] auf yumpu.com&amp;#039;&amp;#039;, Die PTA in der Apotheke 34 (2005), Heft 8, Umschau Zeitschriftenverlag.&lt;br /&gt;
* [https://www.apothekerkammer.de/pharmazie/apotheke/notfalldepot/ Informationen der hessischen Apothekerkammer zum Notfalldepot]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzneimittelrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmazie (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jonas Honold</name></author>
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